Trollfutter

03.01.2018 um 11:22 Uhr

Eigenverantwortliches Handeln

Manchmal gelingt einem ja auch etwas. Ich persönlich hab wenig zu jammern, die Jahrzehnte währende Bildung meines Selbst und die seit nun mehr 3 Jahre währende Umsetzung einer stringenten Politik in meiner Grafschaft trug 2017 die erhofften Früchte, mein Kanzler kann den Laden am Laufen halten, das Volk ist sich der Grundlagen einer Solidargemeinschaft bewusst geworden und ich bin frei. Mein Kind ist erwachsen, nach 25 anstrengenden Jahren. 

Letztes Jahr hatte ich 90 Tage Urlaub, dieses Jahr werden es noch mehr. Hach ja, mein Leben als Graf hat etwas, wenn man die Zügel züchtigend kurz hält ist es ganz einfach mit dem Personal. Erbärmlicheinfach, aber das wusste ich schon als Kind. Wie konnte ich so vermessen sein zu denken, man könnte da etwas "besser machen"?

Menschen sind doch meist dumme Knechte oder Mägde, die allzugerne herrschen würden aber noch nicht mal fähig sind ihr Handen zu kalkulieren.

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenWolfsgeheul schreibt am 03.01.2018 um 13:20 Uhr:Wer lieber in Knechtschaft leben möchte und nicht über den Tellerrand seiner Familie herausblickt, mag zufrieden sein, mit dem Horizont seines Daseins! Wer aber in die Zukunft blickt und zu ermessen vermag, was sie an Schicksal - auch für seine eigene Familie, Kinder und Kindeskinder eröffnet, der wird einen Weg finden, das Große als das zu erkennen, was es durch Meinungsbildung und Vorleben zu beeinflussen gilt, um auch die friedliche Zukunft der eigenen Familie zu ermöglichen!

    Der Mensch als Individuum, die Familie als Keimzelle der Völker hat nicht nur die Aufgabe, an sich alleine zu denken, sondern daran zu arbeiten, daß die gesamte Solidargemeinschaft - auf deutsch das Volk - in sicheren Bahnen in die ferne Zukunft, Generation nach Generation, zum Erhalt unserer abendländischen (für die meisten von uns: christlichen) Kultur, finden kann!

    Horridoooo für 2018!
    Gesundes und schöpferisches Neues Jahr!

    Wolfsgeheul
  2. zitierenmijoni schreibt am 03.01.2018 um 20:45 Uhr:Minimi ... Liebe Kroete ... minimi ...
    Statt immer nur zu sagen, wie blöd doch all die Untertanen deiner Grafschaft sind ... DAS hat man doch jetzt zu genüge von dir gehört und ehrlich, Kroete ... DAS wird LANGWEILIG ... 😱

    Erzähl doch lieber mal, was du mit der vielen freien Zeit anfangen willst ... DAVON hört und liest man nämlich gar nichts ... 🤔 ... UND DAS ist doch etwas merkwürdig, oder?
  3. zitierenAmanita schreibt am 04.01.2018 um 01:31 Uhr:Hoiiiii, Kröti, jetzt aber...! Das Sein bestimmt das Bewusstsein, wie der gute alte Marx gesagt hat :)

    Untertanen werden erzogen, nicht geboren.

    Wäre ich auf deiner Seite des Schreibtisches (dort war ich tatsächlich vor wenigen Jahren noch!) und du der zitternde Bewerber, den ich aus 1,80 m Höhe mit hellen Eisaugen musterte, du würdest nichts als Rrrrrrrrrrrespekt empfinden - selbst wenn ich, wovon du selbstverständlich nichts merktest, nur daran denken würde, dass mir nach Abschluss des Gesprächs noch ganze 20 Minuten bis zur Fertigstellung von Seite 2 bleiben :)
  4. zitierenGrafKroete schreibt am 04.01.2018 um 10:53 Uhr:Ja Mijoni, das andere Leben verschweige ich noch, es ist im werden.

    Tja Niva, deshalb setz ich mich bei den jetzt anstehenden Mitarbeitergesprächen ja auf den "Besucherstuhl", den, die Mitarbeiter/in auf den "Chefsessel" und eröffne mit der Frage: "Was kann ich denn aus Ihrer Sicht besser machen?"
  5. zitierenmijoni schreibt am 04.01.2018 um 13:20 Uhr:Dann lass ich mich überraschen, ob du hier tatsächlich von berichtest 🤔
  6. zitierenMariaHilf schreibt am 04.01.2018 um 20:06 Uhr:Amanita, was oder wer heut zu was erzogen oder vor allem auch nicht wird....weiß ich nicht......ganz ehrlich, den meisten ist denken, also selbstdenken viel zu anstrengend.....ist uncool....Unterhaltung ist ganz gut.....meist zu langweilig.....oder uninteressant......shoppen! Ist ganz gut......wer die bravohits 2017 gehört hat weiß was kommt.......wir sind dem Untergang geweiht.....alle!
  7. zitierenLyriost schreibt am 04.01.2018 um 22:45 Uhr:Das Bewußtsein bestimmt viel häufiger das Sein. Marx hatte unrecht, liebe Amanita. Ohnehin betrifft sein Diktum nur das GESELLSCHAFTLICHE Sein.
































































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