Tiergeschichten

30.05.2009 um 18:24 Uhr

Fünf und Drei macht Acht... kleine Entchen...

von: Seren_a   Kategorie: Fotos und Videos Alt

Meine kleine Entenfamile von der Schleuse habe ich am Mittwoch wieder besucht. Sie sind zum Glück noch vollzählig - acht Stück an der Zahl - und wohlauf und sind ganz schön gewachsen seit dem letzten Mal.

Es ist sehr schön zu beobachten, wie souverän die achtfache Mama mit den Kleinen umgeht, wie sie mit ihnen "spricht", in ruhigem Ton auf sie einquakt und ihnen irgendwas erklärt.

  

Die Acht Kleinen haben sich in eine Fünfergruppe und eine Dreiergruppe aufgeteilt, wobei die Dreiergruppe immer in der Nähe der Mama bleibt, während die toughen Fünf schon weiter weg schwimmen. Doch sobald die Mama ruft düsen wie geölte Blitze zurück an ihre Seite... :-)

30.05.2009 um 18:01 Uhr

Neues von Storch Cico und seiner Familie...

von: Seren_a   Kategorie: Wissenswertes

Es sind Störchlein geschlüpft, allerdings weiß wohl noch keiner wieviele es sind. Das Nest ist sehr tief, und wie ich im Forum gelesen habe, kann man vorläufig wohl nur mit viel Glück mal ein Stück eines Köpfchens erhaschen... zudem war wohl irgendein Problem mit der alten Webcam und jetzt gibt es neue Bilder, die aber etwas weiter entfernt vom Nest aufgenommen werden. Ab nächste Woche wird man mehr sehen. Hören kann man die Kleinen angeblich schon... ich hab sie aber noch nicht gehört. So richtig spannend wird es dann wie gesagt, wenn sie etwas größer sind. Link zur Webcam und zum Forum siehe Seitenleiste.

29.05.2009 um 12:16 Uhr

Ein Blick...

von: Seren_a   Kategorie: Fotos und Videos Alt

 

 

27.05.2009 um 17:36 Uhr

ich weiß nicht...

von: lara_13

...ob es hier hin gehört,aber evtl findet sich ja auf dem Weg jemand für die kleine...

http://www.sabro.de/index.php?ctype=2

27.05.2009 um 11:37 Uhr

Botanikerin wider Willen...

von: Seren_a   Kategorie: Persönliche Geschichten

Naja, tatsächlich bin ich noch weit davon entfernt, etwas zu sein, was man Botanikerin nennt... Aber obwohl ich es gar nicht wollte, scheine ich mich auf dem Weg da hin zu befinden. Man rutscht da glatt hinein wie in eine Sucht... das schwante mir gestern so. Als nämlich Sabine, die Betreiberin des Naturfragenforums, die Anfänger/innen im Forum darum bat, bei ihren Anfragen immer auch den wissenschaftlichen - lateinischen oder griechischen - Namen anzugeben... Überhaupt soll man nicht einfach Fotos posten und dann fragen, was das ist, sondern erstmal selber recherchieren. Denn die Experten dort haben zu Recht keine Lust, einfach nur wie am Fließband zu antworten. Also versucht man herauszufinden, was man für einen Käfer oder so fotografiert hat und fragt dann nach, ob es dieser wirklich ist. Dann soll man zum Beispiel nicht nur fragen: Ist das etwa ein Veränderlicher Blattkäfer?, sondern soll auch den wissenschaftlichen Namen dazu setzen - in diesem Fall "Chrysomela varians" - denn manchmal haben die Fachleute nur die wissenschaftlichen Namen im Kopf und müssten dann erst nach dem deutschen googeln. Vor allem, da es manchmal verschiedene deutsche Bezeichnungen gibt, nur die wissenschaftlichen Namen sind eindeutig. Ja, so ist das. Ich wollte ursprünglich eigentlich nur ein paar Käferchen und Blümchen bestimmt haben als ich in das Forum kam... und jetzt steck ich mitten drin. Aber es muss mich keiner bedauern, es macht totalen Spaß!!! :-)

26.05.2009 um 20:50 Uhr

Fällt Euch was auf...

von: Seren_a   Kategorie: Fotos und Videos Alt

...an diesem Käfer hier??

25.05.2009 um 14:34 Uhr

Wasserspiele eines Pferdes...

von: Seren_a   Kategorie: Fotos und Videos Alt

 

 

 

 

 

25.05.2009 um 00:17 Uhr

Einen großen Käfer...

von: Seren_a   Kategorie: Fotos und Videos Alt

...haben wir heute auf unserem Spaziergang am waldigen Main gesehen. Ich dachte, es wäre ein Hirschkäfer-Weibchen... doch der Vergleich mit einem Foto eines solchen zeigte gleich, dass es das nicht sein kann. Also habe ich nachgefragt und auch gleich Antwort erhalten. Es ist der sogenannte Balkenschröter, der allerdings wegen der Ähnlichkeit auch kleiner Hirschkäfer genannt wird.

Das Männchen trägt aber kein Geweih wie der Hirschkäfer (das auf dem Foto scheint mir ein Männchen zu sein). Die Larve des Balkenschröter lebt als Larve zwei bis drei Jahre in morschem Holz, dann verpuppt sie sich. Der Käfer schlüpft im Spätsommer, bleibt aber an Ort und Stelle und überwintert dort. Erst im darauffolgenden Frühjahr verlässt er den Verpuppungsort. Man trifft ihn von Mai bis August in waldigem Gebiet an, wo er sich von Baumsäften und Blättern ernährt. Diese ziemlich großen Käfer können trotz ihrer Größe fliegen, tun es aber nicht gerade oft. Ist sicher eine ziemliche Anstrengung.

24.05.2009 um 19:19 Uhr

Mogli...

von: Seren_a   Kategorie: Fotos und Videos Alt

...haben wir heute wieder mit seinem Herrchen getroffen. Er ist gebürtiger Italiener und es steckt ein Border-Collie in ihm, die ja sehr fortpflanzungsfreudig sind, wie man weiß... ;-) Er ist ein richtig guter Kumpel...

 

23.05.2009 um 19:31 Uhr

Schwere Lektüre für einen BoCo...

von: Seren_a   Kategorie: Fotos und Videos Alt

Da musste Felix doch mal nachschauen, worin Frauchen andauernd liest... und --- *schnaaaarch*  Fröhlich

 

23.05.2009 um 11:24 Uhr

Faulenzen mit Felix...

von: Seren_a   Kategorie: Fotos und Videos Alt

Wenn ich ihn nach dem Schwimmen und Rennen frage: Wollen wir Pause machen?, dann sucht er sich einen schattigen Platz und legt sich hin... Man kann auch herrlich mit ihm zusammen faulenzen.

 

21.05.2009 um 18:14 Uhr

Sie laufen...

von: Seren_a   Kategorie: Fotos und Videos Alt

...ganz schön schnell... fast wär er mir ganz entwischt...

Es ist übrigens ein asiatischer Marienkäfer, ein "Zugereister" also.

20.05.2009 um 00:52 Uhr

Hochzeit der Bläulinge

von: Seren_a   Kategorie: Wissenswertes

Schon letztes Jahr habe ich auf der anderen Seite der Schleuse Bläulinge bei der Hochzeit beobachtet und fotografiert... Sie lassen sich überhaupt nicht stören. Ich bin beide Male bis auf einen halben Meter herangekommen. Sie blieben da mindestens zehn Minuten, bevor sie - immer noch zusammenhängend - davonflogen.

 

Der ganze Akt dauert bei ihnen viele viele Stunden. Die einzelnen Bläulingsarten zu unterscheiden ist übrigens nicht einfach, auch für die Fachleute nicht. Das Brautpaar vom letzten Jahr waren Silbergrüne Bläulinge... ob diese dieselbe Art sind oder eine andere weiß ich nicht. Aber für den Laien ist das ja eigentlich auch egal.

19.05.2009 um 22:30 Uhr

Zutraulich...

von: Seren_a   Kategorie: Persönliche Geschichten

...jedenfalls im Vergleich zu den anderen Vögeln sind die Bachstelzen. Vielleicht liegt es daran, dass sie mich von ihrem Gelege weghalten wollten. Jeweils eine schien den Job zu übernehmen, mich zu "beschäftigen"... Zuerst tanzte eine direkt vor meiner Nase - maximal 10 Meter von mir entfernt - auf und ab und zwitscherte ganz aufgeregt...

  

Ich schlenderte weiter an der Schleuse entlang, und immer begleitete mich eine andere Bachstelze. Am Schluss war es die auf dem Foto... ich saß auf dem Boden und robbte immer näher an sie heran. Ich kam bis knapp vier Meter heran, bevor sie dann doch lieber wegflog.

19.05.2009 um 01:35 Uhr

So ein langer Hals...

von: Seren_a   Kategorie: Fotos und Videos Alt

...kann ziemlich praktisch sein...

 

 

 

 

 

18.05.2009 um 21:53 Uhr

Spinnereien...

von: Seren_a   Kategorie: Fotos und Videos Alt

Am Sonntag im Feld getroffen... und vorhin von Horst im Naturfragenforum bestimmt. Vielen Dank an ihn.

Dies ist die Schilfradspinne

 

Und hier die Listspinne, auch

Wald-Wunderspinne genannt.

18.05.2009 um 00:03 Uhr

Felix und der Gelbwürfelige Dickkopffalter

von: Seren_a   Kategorie: Fotos und Videos Alt

Heute beim Spaziergang lag Felix nach dem Schwimmen in der Wiese. Auf einmal umflatterte ihn ein Schmetterling und ließ sich nach einigem Hin und Her auf seinen Kopf nieder.

 

Dann bestieg er Felix' rechtes Ohr und blieb ganz lange dort sitzen und wechselte später zum linken. Dass Felix seinen Kopf dreht und wendete, auch die Ohren hin- und herbewegte, machte ihm gar nichts aus... vielleicht gefiel es ihm sogar.

 

Als wir nach vielen Fotos dann weitergingen und Felix sich erhob blieb er immer noch sitzen und flog erst weg, als Felix schneller lief... Der Schmetterling ist ein Gelbwürfeliger Dickkopffalter, wie ich vorhin von einem meiner Naturforumsfreunde erfahren habe.

16.05.2009 um 21:16 Uhr

Minze gegen Fisch... wer gewinnt?

von: Seren_a   Kategorie: Persönliche Geschichten

Ich nehms vorweg: Der Fisch hat sich wacker geschlagen, aber die Minze hat gewonnen! Felix, mein liebenswerter duftiger smarter Border-Collie, hat heute für eine Premiere gesorgt: Das allererste Mal in seinen fast fünf Lebensjahren hat er sich in "etwas" gewälzt. Die bei Hunden beliebtesten und ihren Menschen gefürchtetsten Duftnoten sind "Rehscheiße" und "toter Fisch". Felix fand heute toten Fisch. Neben dem See lagen gleich mehrere... Waren das verrückt gewordene Angler gewesen, die keine Lust auf den gekillten Fisch mehr hatten, oder womöglich Reiher, die einen Anstandshappen übrig gelassen haben?

Egal, jedenfalls erwischte ich Felix zum Glück gleich am Anfang, jagte ihn hoch und lief mit ihm sofort zum Main, badete ihn darin, ließ ihn schwimmen... Aber Wasser alleine nutzt natürlich nichts. Ich rieb zerpflückte Lauchkraut-Blätter in sein Fell... lieber soll der Hund nach Knoblauch riechen als nach Fisch, dachte ich mir... aber das Lauchkraut war leider nicht so sonderlich intensiv. Ich pflückte noch andere Pflanzen bis ich schließlich Minze fand! Sehr gut! Die roch richtig frisch und stark. Ich rieb die Blätter in sein Fell und dazu noch eine Handvoll Weißdorn-Blüten... danach schickte ich ihn nochmal schwimmen. Ich hatte fast nicht daran geglaubt, doch das vertrieb den widerlichen Fischgeruch so weit, dass Felix um ein Bad mit Shampoo herumkam... :)

16.05.2009 um 20:18 Uhr

Kontakthof Margerite...

von: Seren_a   Kategorie: Fotos und Videos Alt

 

  

 

16.05.2009 um 14:56 Uhr

Mister und sein Mensch - ein Traumgespann

von: Seren_a   Kategorie: Persönliche Geschichten

Manche Leute wissen über ihr Auto mehr als über ihren Hund. Ich finde es manchmal wirklich erschreckend, wie wenig so einige Hundebesitzer über das normale Verhalten von Hunden wissen und es somit gar nicht einschätzen können und vieles völlig falsch deuten. Dann gibt es das andere Extrem... diejenigen, die einiges gelesen haben und meinen, jetzt vollständig alles zu wissen und dieses Wissen allen, denen sie begegnen, aufdrücken zu müssen, meistens mit lauten Stimmen. Uahhh... Als ob es nur eine Wahrheit gäbe... Da schüttle ich mich wie Felix, wenn er aus dem Wasser kommt.

Richtig freuen tu ich mich, wenn ich dann mal jemanden der seltenen Spezies Mensch treffe, der ein gutes Grundwissen hat, aber dieses nicht über sein eigenes Erleben und Erfahren mit seinem Hund stellt. Es sind Leute, die intuitiv sind und eine starke innere Verbindung zu ihrem Hund haben.

Ich erinnere mich an so jemanden, den ich mal vor vielen Jahren getroffen habe. Er hatte einen schwarzen Schäferhund-Rüden bei sich, den er "Mister" nannte. Bei uns war damals Laika, sie war ein Mischling, sah aber auch wie ein schwarzer Schäferhund aus. Als der Mensch mit diesem schönen Hund Laika sah, kam er strahlend auf uns zu und fragte - nicht mich, sondern einfach so in den weiten Raum hinein: "Was ist denn daaaaas?" Er ging auf die Knie um Laika zu begrüßen. Und Laika begrüßte ihn schwanzwedelnd wie einen alten vertrauten Freund. Ich war ganz verdattert. Dann begrüßten sich die Hunde ebenso vertraut...

Der Mann und der Hund waren ein Traumgespann. Sie waren verbunden durch eine unsichtbare Leine, die besser hielt als alles Leder und alle Nieten oder Ketten. Ich sah die zwei ab und zu in der Stadt, wenn sie einkauften. Er lächelte seinen Schwarzen an und sagte nur leise: "Warte kurz, Mister." Und Mister stand da, wartete und strahlte eine Gelassenheit aus, die deutlich spürbar war. Und als sein Mensch zurück war schwebten die beiden weiter durch eine Dimension, die um so vieles weicher und heller war als die Welt der Schreihälse mit ihrem: "Siiiitz!" - "Plaaaaatz!" Ich habe die beiden nie vergessen, sie leben noch in meinem Herzen und haben meine Beziehung zu meinen Hunden tief beeinflusst.

Mogli und sein Herrchen gehören auch zu dieser Spezies. Solche Leute und Hunde zu treffen, was nicht so häufig vorkommt, ist eine richtige Wohltat... erfreut das Herz zutiefst. :-)