Vögel im Winter
In diesem Artikel stehen einige interessante Infos darüber, was man beim Füttern der Vögel im Winter beachten sollte.
In diesem Artikel stehen einige interessante Infos darüber, was man beim Füttern der Vögel im Winter beachten sollte.
Heute hab ich einen klopfen gehört und dann auch gesehen. Er saß recht weit oben und mit der Serienfunktion habe ich nun sehen können, wie er eigentlich klopft, wie weit er den Kopf in den Nacken legt und mit welcher Kraft er seinen Schnabel in den Baum rammt... "Hammer"... :) Nun ist die Frage, weshalb der Specht überhaupt klopft... ich hab bei wissen.de für Kinder nachgesehen und zitiere das unten mal...
Warum klopft der Specht?
Sein "tock-tock-tock" ist im Wald nicht zu überhören. Aber warum klopft der Specht? Macht er dabei Musik oder schlägt er Löcher in die Bäume?
Ob Paarung, Hausbau oder Futtersuche: Der Schnabel ist für den Specht das wichtigste Werkzeug. Wenn im Frühling die Vogelmännchen ihren Lockgesang anstimmen, bringt der Specht seiner Liebsten ein Schlagzeugsolo. Dazu sucht er sich einen Ast, der besonders gut klingt und trommelt in einem bestimmten Rhythmus darauf.
Ist das Herz eines Spechtfräuleins erweicht, wird weiter geklopft. Denn nun braucht die Brut eine Höhle. Abwechselnd hämmern Spechtpapa und Spechtmama ein Loch in einen Baumstamm. Es dauert ungefähr zwei oder drei Wochen, bis die fleißigen Baumeister fertig sind.
Die Verpflegung für die ganze Familie wird ebenfalls mit dem Schnabel rangeschafft. Bei der Nahrungssuche hackt der Specht Splitter aus Baumrinde. In den Löchern sucht er nach Insekten oder Larven.
Kein Wunder also, dass Spechtdamen auf die besten Trommler fliegen. Das Männchen, das am schnellsten und am lautesten klopft, hat schließlich die besten Voraussetzungen für einen guten Familienvater...
Im Naturfragenforum hat jemand eine Raupe bestimmen lassen, und es war die Raupe des Schwans. Ich wusste nicht, dass es auch einen Falter gibt, der Schwan heißt, aber wundern tut es ja nicht sehr, da es ja auch Bären gibt und alle möglichen interessanten Namen. Natürlich ist der Schwan unter den Faltern weiß. So sieht er aus:
Er kann sehr gut tauchen, muss danach sein nicht fettendes Gefieder mit ausgebreiteten Flügeln trocknen lassen. Wenn wir in andere Welten tauchen, ist es für uns auch wichtig, bei unserer Rückkehr innezuhalten und uns wieder einzuschwingen auf die Alltags-Ebene. Um unter Wasser zu bleiben, muss er immer wieder Wasser schlucken... er bleibt lange unter Wasser und ist dabei sehr beweglich. Ich habe sie oft beobachtet, wie sie unter Wasser verschwunden sind und erst mehrere Minuten später recht weit weg von diesem Ort wieder auftauchten. Der Kormoran steht für die Wiedergeburt und das tiefe Eintauchen in das Leben.
Gestern machten wir in einer Wiese Rast und direkt vor mir sah ich nach einer Weile diese kleine Fliege. Sie sah so schön aus im Gegenlicht und so stellte ich die Kamera ein... und da sah ich plötzlich etwas leuchten, konnte es - weil es so klein war - nur ahnen, nicht genau sehen, dass es ein Wassertropfen war, direkt an ihrem Mund. In der Vergrößerung war es dann ganz klar.
Ich beobachtete sie länger, und mal war der Tropfen weg, mal war er da. Ich dachte erst, dass sich in der Blüte des Spitzwegereich, auf dem sie saß, vielleicht Wasser gefangen hat und sie würde davon trinken. Doch ich sah nicht, wie sie sich das holte. Ich fragte dann im Forum nach und jemand gab mir den Link zu einem ellenlangen Thread über dieses Thema in einem englischsprachigen Insektenforum. Als ich das alles las, freute ich mich wieder. Freute mich, dass es immer noch so viele Geheimnisse gibt. Denn es ist so, dass dieses Phänomen der Fliegen mit den Wassertropfen schon oft beobachtet wurde, aber es ist immer noch völlig unklar, wozu es dient. Sicher ist, dass die Fliege diesen Tropfen bzw. diese Blase selber kreiert und nach einer Weile wieder in sich einzieht. Es ist also kein Wasser von außen, das sie aufnimmt.
An Hypothesen, wozu das dienen könnte, gibt es so einige: Kühlung des Körpers, Abwehr von Feinden (unwahrscheinlich), Krankheit, Förderung der Verdauung, Ausspülen und Reinigen des Mundes... Man weiß es nicht und man müsste das noch ganz lange beobachten um bestimmte Hypothesen auszuschließen, und dann immer noch nicht genau zu wissen, was es ist. Ein Geheimnis. Wie schön... ich liebe Geheimnisse.
Auf jeden Fall sieht es doch toll aus. Und die Fliegen lassen sich, wenn sie das tun, gut fotografieren, fliegen nicht so schnell wieder weg. Sie scheinen in diese Tätigkeit regelrecht versunken zu sein. Vielleicht ist es ihre Art der Meditation... :)
...für die Wasserläufer. Jetzt mit dem neuen Fotoapparat ist es auch mal möglich, sie genauer anzusehen. Ich habe nachgelesen, sie gehören zu den Wanzen, und ihr hinteres Beinpaar benutzen zum Steuern, das mittlere für die Kraft und die Schnelligkeit und die vorderen benutzen sie nur zum Fangen der Beute, nicht zum Laufen, also wie Hände. Sie können auch ganz schön weit springen. Mehrmals sind mir einige aus dem Display gesprungen... :) Dass sie nicht untergehen hat mit den Härchen an ihren Füßen und der Oberflächenspannung des Wassers zu tun. Perfekt.
...ist das Ackerwinden-Eulchen, finde ich. Gestern hab ich es - wie schon öfter - in ausgewachsener Form fotografiert und heute zum ersten Mal als Raupe. Klaus hat mir die Raupe bestimmt... ohne ihn wäre ich da nicht draufgekommen. Bei Raupen bin ich hilflos...Bei diesem Eulchen hat die Raupe durch den Streifen ja noch etwas Ähnlichkeit mit dem Falter, was sonst nicht so oft der Fall ist...
Vorgestern sah ich auf unserem Spaziergang einen Regenwurm, dessen Hinterteil seltsam aussah, nämlich so:
Ralph aus dem Natufragenforum meinte auf meine Frage hin, da sei wohl eine Modelleisenbahn drüber gefahren... sehr witzig... ;) Dann klärte er mich auf, dass es sich hier um Autotomie handelt. Regenwürmer gehören zu den Tieren, die "autotomieren", das heißt, sie werfen verletzte oder nicht mehr funktionsfähige Körperteile ab (das macht zum Beispiel auch der Weberknecht mit seinen Beinen, falls nötig). Der Regenwurm schnürt also oberhalb der Verletzung seinen Körper einfach ab und mit der Zeit fällt der abgeschnürte Teil ab und kann unter Umständen einen neuen Wurm bilden (aber wohl nicht, wenn er so kurz ist wie auf dem Bild). Sie können das bis zur Hälfte ihres Körpers machen. Sie tun es durch Kontraktion der Muskeln.
Auch hier, da es wohl besser in den Tiergeschichten-Blog passt und so vielleicht nochmal ein paar weitere Menschen drauf aufmerksam gemacht werden...
Zum ersten Mal hab ich diese Aufnahmen im Sommer 2008 gesehen, glaube ich. Mit meinem Bruder zusammen, als wir an der Ostsee waren. Es war spät abends, wir hatten aus Langeweile durch die Sender gezappt und sind dann bei der Reportage hängen geblieben. Wir sahen sie uns schweigend bis zum Schluss an, keiner von uns sprach. Wir waren einfach geschockt, fassungslos. Als sie zuende war, sah ich nur Fassungslosigkeit und Trauer in den Augen meines Bruders - ich muss wohl nicht anders ausgeschaut haben. Ich kann diese Gräuel nicht ansatzweise beschreiben. Man muss es sich schon selbst anschaun. Und mit den "Gräueln" meine ich nicht nur Morde oder Zerstörung des natürlichen Lebensraumes, nicht nur Gefangennahme, sondern acuh Missbrauch, bis hin zu Vergewaltigung. Es ist so grausam... Es ist so unfassbar grausam. Und ich frage mich: wer ist hier das Tier?
Mein Bruder hat die Reportage im Internet gefunden.
Und der Link zur Hilfsseite "Borneo Orang-Utan-Hilfe" und Borneo Orangutan Survival .
...ist eine kleine Ameisenart, die deshalb so heißt, weil die Arbeiterinnen die Brut von anderen Ameisenstämmen klauen. Gestern landeten auf dem Balkon nach und nach vielleicht zwanzig von ihnen, einige fingen plötzlich an herumzutorkeln und lagen dann tot da. Geflügelte Ameisen sind ja immer auf dem Hochzeitsflug und sie sterben nicht etwa nach der Hochzeit wie z.B. die Eintagsfliegen. Ich fragte im Naturfragenforum nach. Dort sagte mir Fred erstmal, welche Art es ist. Und wegen des Sterbens meinte er, es könnten Pestizide sein, die irgendwo irgendwer in der Nähe benutzt hat. Vielleicht waren sie auch in den Weinbergen, die ja nicht weit sind, und wo kürzlich gesprüht wurde.
Und auch das ist interessant:
...ist ne ziemlich tolle Sendung, wie ich finde. Es geht nicht immer, aber sehr häufig um Tiere, deshalb schreibe ich es hier hinein. Vor einiger Zeit ging es einmal um Haie, das war sehr spannend. Heute ging es unter anderem um die Intelligenz von Hunden (ein Border-Collie und ein Jack-Russel waren zu Gast) und um Greifvögel. In der nächsten Sendung am Dienstag nächster Woche (17.08.) geht es um Wölfe. Auch die anderen Beiträge, die nicht von Tieren handeln, sind meistens sehr interessant.
Übirgens hat heute der Border gegen den Jackie gewonnen, als es darum ging, an Leckerli zu kommen. Die Leckerli lagen auf einem Tuch, das unter einen Wäschekorb geschoben wurde, wobei ein Stück davon herausschaute. Die Leckerli befanden sich genau unter dem Korb, der erhöht stand und so beschwert war, dass er nicht einfach umgestoßen werden konnte. Der Hund konnte also nur an die Leckerli kommen, wenn er klug genug war, das Tuch hervorzuschieben. Dazu gehört schon was. Der Jackie war ratlos, er schaffte es nicht. Der Border umkreiste ein paarmal den Korb, schnüffelte dann erstmal dem Jackie nach (das war nämlich ein Mädchen) und zerrte dann sozusagen mit links das Tuch unter dem Korb hervor... ;)
...ist das Landkärtchen (Araschnia levana). Es gibt vom Landkärtchen eine Frühjahrs- und eine Sommergeneration... bis dahin ist das nicht erstaunlich, das ist bei vielen Faltern so, bei manchen gibt es sogar drei Generationen. Aber beim Landkärtchen unterscheiden sich die Frühjahrs- und die Sommergeneration im Aussehen so sehr, dass man - wenn man es nicht wüsste - nicht glauben würde, dass das dieselbe Schmetterlingsart ist. Heute habe ich dieses Landkärtchen gesehen:
Es gehört zur Sommergeneration. Es ist schon sehr "abgeflogen", so nennt man es, wenn die Flügel so ramponiert sind. Was ihn aber nicht am Fliegen und sonstigen Tätigkeiten hindert.
Hier bei Wikipedia kann man beide Generationen sehen: Landkärtchen
Gestern sah ich noch eine andere Wegschnecke, die an etwas herumschlabberte, was wie das letzte Stück einer anderen Wegschnecke aussah. Oh. Sind sie etwa Kannibalen? Ich googelte und fragte im Naturfragenforum, und es ist wohl so, dass Nacktschnecken tote Artgenossen verspeisen. Zumindest die braunen spanischen Gartenwegschnecken machen das.
Da es ja gestern noch um die Paarung von Nacktschnecken ging - ich bin immer noch völlig fasziniert von dem Video, auf das Schlafblume hingewiesen hat, das ist einfach genial! - fiel mir ein, dass ich vor einigen Jahren Nacktschnecken fotografierte, die wohl auch bei der Paarung waren. Ich hatte nur nicht verstanden, was das blaue Zeugs da soll. Jetzt weiß ich, es sind die Penisse der beiden. Irre, was es in der Natur alles gibt.
Dies ist eine Honigbiene.
Allerdings wusste ich das nicht gleich. Also fragte ich im Naturfragenforum, und Helga antwortete mir, es sei eben eine Honigbiene. Ein bisschen genierte ich mich schon, denn diese immerhin sollte man doch erkennen können. Helga tröstete mich netterweise und gab Hinweise, woran man eine Honigbiene gut erkennen kann. Hier ihre Zeilen:
*** ...das ging mir auch schon so. Auch heute bin ich manchmal unsicher. Die in unserem Garten kann ich sehr gut erkennen. Aber im Feld habe ich auch manchmal Zweifel.
Es gibt ziemlich sichere Merkmale:
- Das stark vergrößerte erste Fußglied (= Metatarsus) der Hinterbeine
- Steilabfall am Vorderrand des Hinterleibs zur Wespentaille
- und eine bestimmte Zelle in den Flügeladern, die habe ich aber nicht notiert
Die beiden ersten Merkmale sind bei deiner Biene gut zu erkennen. ***