Im Himmel sind auch Tiere...
Man sagt, es kann kein Tier zu Gott, dem Herrn, eingeh'n.
Wer sind die viere dann, die nah bei ihme steh'n?
Angelus Silesius, 1624-1677
Man sagt, es kann kein Tier zu Gott, dem Herrn, eingeh'n.
Wer sind die viere dann, die nah bei ihme steh'n?
Angelus Silesius, 1624-1677
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Vegetarismus - Tier- und Menschliebe
Anastasia ist ein echter Menschen und Tierfreund. Wie bereits geschildert, fällt Anastasia der freundschaftliche, telepathische Kontakt zu den Tieren nicht weiter schwer, weder sie noch die Tiere haben Angst voreinander, im Gegenteil sie ist mit den Tieren auf einer tiefen Ebene sehr herzlich verbunden, seien es Eichhörnchen, Bären, Wölfe, Adler oder Hunde, die in vielen Episoden der Anastasia-Bücher vorkommen. Selbstredend, daß Anastasia kein Fleisch ißt. Aber auch ihren menschlichen, speziellen „Freunden“ gegenüber, die sie zu Beginn des dritten Bands zu entführen versuchen (ab dem Kapitel „Ungebetene Gäste“, Band 3 „Raum der Liebe“, S. 19, Erstausgabe), begegnet sie mit einer Menschenliebe und Freundlichkeit, die am ehesten noch an die christliche Nächstenliebe von Jesus erinnert. Eine sehr schöne Episode, die die Hoffnung und Vision von Anastasia in Bezug auf das zukünftige Verhältnis von Mensch und Tier ausdrückt, findet sich in Band 5 „Anastasia - Wer sind wir?“, Erstausgabe S. 38/39, wo Anastasia Wladimir auf eine immaterielle Reise in die Zukunft mitnimmt und einige Fragen von ihm beantwortet. Wladimir fragt Anastasia:
"Und wo jagen die Sibirier der Zukunft? Auch nur auf ihren Grundstücken?"
"Gar nicht mehr. Sie lernten den Frieden mit den Tieren zu schätzen, und die Tiere reagierten darauf. Sie kamen näher an Menschensiedlungen heran, ihre Jungen sahen den Menschen nunmehr als einen Teil ihrer Umgebung. Menschen versuchten Tiere in ihre Arbeiten einzubeziehen, und einige Tiere erwiesen sich bald als willige Helfer. Eichhörnchen fanden ein besonderes Vergnügen daran, reife Zedernüsse von den Bäumen herunterzuwerfen, Bären räumten die Waldwege frei und schleppten die von den Menschen mit den Zedemüssen gefällten Säcke zu ihren Häusern."
"Sogar die Bären beteiligten sich?"
"Ja, und das ist nicht verwunderlich, Wladimir. War doch in der so genannten Urzeit gerade der Bär der zuverlässigste Helfer des Menschen. Er grub essbare Wurzeln aus dem Boden heraus, brachte Bienenstöcke aus dem Wald, begleitete Kinder zu den leckeren Himbeeren. Nach seinem Winterschlaf kam er im Frühjahr wieder. Der Mensch grüßte seinen Freund und gab ihm von den Herbstvorräten zu essen."
"Aha, der Bär war im Frühjahr auf den Menschen angewiesen."
"Ja, doch nicht auf seine Herbstvorräte, sondern auf seine Zärtlichkeit."
"Wie eine Hauskatze... So mag es in der Urzeit gewesen sein. Sind in der Zukunft alle Tiere zahm geworden?"
"Ja, auch andere Tiere näherten sich dem Menschen, halfen ihm. Sein zärtliches Wort, seine zärtliche Berührung waren für sie die größte Belohnung."