Anstehendes Schulreformgesetz in Hamburg geht in die Diskussion
Heute hat die BBS an alle Mitglieder in den Kammern (Eltern-, Schüler-,
Lehrerk.) und im Landesschulbeirat (LSB) den Hinweis gemailt, dass zur
Zeit der Entwurf des Schulreformgesetzes bei der Druckerei läge
und in den nächsten Tagen versandt würde. Die demokratisch
legitimierten Gremien (Kammern und LSB) hätten dann Zeit bis zum
20.1.06, ihre Stellungnahmen hierzu abzugeben.
Wie man aus der BBS hören konnte, liegt mittlerweile die 19. Fassung dieses Gesetzesentwurfs vor, an dem offenbar bis zur letzten Minute mit heißer Nadel gestrickt wird.
Die gemäß Schulgesetz dann anzuhörenden Kammern bzw. der LSB dagegen erhalten lediglich zwei Schulwochen Zeit, um sich in die Thematik einzuarbeiten und Stellung zu beziehen.
Dieses Vorgehen macht es diesen Gremien nahezu unmöglich, sich mit vertretbarem Aufwand in sachgerechter Form mit diesem enorm wichtigen Gesetzesentwurf zu befassen: Bei den Beruflichen Schulen beinhaltet dieses Reformgesetz die radikalsten Veränderungen in der Hamburger Berufsbildungslandschaft in den letzten 30 Jahren - den beratenden Gremien lässt man dagegen nicht einmal 20 Arbeitstage Zeit, sich hierzu zu äußern!
So ganz nebenbei hat der DLH erfahren, dass zudem eine Öffnungsklausel in diesem Gesetzesentwurf enthalten sein soll, die eine Verlagerung der Wirtschafts- und Technischen Gymnasien aus dem Synergie-Verbund der Beruflichen Schulen an die allgemein bildenden Schulen ermöglichen soll.
Diese Klausel wäre äußerst schädlich für die Qualität der Beruflichen Gymnasien einerseits und andererseits auch nachteilig für die übrigen Beruflichen Schulen.
Näheres hierzu erfahren Sie hier, sobald der Entwurf uns in seiner offiziellen Fassung vorliegt.
Trotz dieser nicht erfreulichen Entwicklung wünscht der DLH allen Schüler/innen, Eltern, Lehrer/innen und Bildungsinteressierten ein frohes Weihnachtsfest und erholsame Feiertage!
Wie man aus der BBS hören konnte, liegt mittlerweile die 19. Fassung dieses Gesetzesentwurfs vor, an dem offenbar bis zur letzten Minute mit heißer Nadel gestrickt wird.
Die gemäß Schulgesetz dann anzuhörenden Kammern bzw. der LSB dagegen erhalten lediglich zwei Schulwochen Zeit, um sich in die Thematik einzuarbeiten und Stellung zu beziehen.
Dieses Vorgehen macht es diesen Gremien nahezu unmöglich, sich mit vertretbarem Aufwand in sachgerechter Form mit diesem enorm wichtigen Gesetzesentwurf zu befassen: Bei den Beruflichen Schulen beinhaltet dieses Reformgesetz die radikalsten Veränderungen in der Hamburger Berufsbildungslandschaft in den letzten 30 Jahren - den beratenden Gremien lässt man dagegen nicht einmal 20 Arbeitstage Zeit, sich hierzu zu äußern!
So ganz nebenbei hat der DLH erfahren, dass zudem eine Öffnungsklausel in diesem Gesetzesentwurf enthalten sein soll, die eine Verlagerung der Wirtschafts- und Technischen Gymnasien aus dem Synergie-Verbund der Beruflichen Schulen an die allgemein bildenden Schulen ermöglichen soll.
Diese Klausel wäre äußerst schädlich für die Qualität der Beruflichen Gymnasien einerseits und andererseits auch nachteilig für die übrigen Beruflichen Schulen.
Näheres hierzu erfahren Sie hier, sobald der Entwurf uns in seiner offiziellen Fassung vorliegt.
Trotz dieser nicht erfreulichen Entwicklung wünscht der DLH allen Schüler/innen, Eltern, Lehrer/innen und Bildungsinteressierten ein frohes Weihnachtsfest und erholsame Feiertage!
