Lange Bearbeitungszeiten der Hamburger Beihilfe
Mit größter Verärgerung müssen wir seit Jahren feststellen, dass die Bearbeitungszeiten der Beihilfeanträge – entgegen allen Zusicherungen aus dem Personalamt und dem ZPD – nach wie vor unzumutbar hoch sind.
Der dbb hamburg nimmt jede sich bietende Gelegenheit wahr, um dieses Problem bei den Verantwortlichen anzuprangern; leider nicht mit dem Erfolg, den wir uns auch für Sie wünschen.
Nach unseren Informationen sind die viel zu langen Bearbeitungszeiten auch Thema in den Staatsräterunden, bisher ebenfalls ohne messbaren Erfolg.
Selbst Kleine Anfragen in der Bürgerschaft werden entweder unrichtig oder mit langatmigen Erklärungen beantwortet, die zu keinerlei Besserungen geführt haben.
Wie so oft sollen mangelhafte bzw. und fehlerhafte IuK-Verfahren an der Misere schuld sein oder man hat ganz einfach bis heute – seit mehreren Jahren !! – immer noch keine Mittel und Wege gefunden, das Problem endlich so anzugehen, dass zumindest in absehbarer Zeit Besserung in Aussicht gestellt wird.
Es liegt sicherlich nicht an den Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter im ZPD, denen zu allem Verdruss kleinlichste Prüfung der Anträge vorgeschrieben werden, vielmehr scheint hier neben mangelhafter Technik und Organisation die Führung völlig überfordert zu sein.
Um diesem leidigen Thema noch mehr Nachdruck zu verleihen hält es der dbb hamburg für erforderlich, den Verantwortlichen das gesamte Ausmaß dieser „Katastrophe“ deutlich zu machen.
Schicken Sie bitte daher den Verantwortlichen im Personalamt und im ZPD – es bleibt Ihnen selbstverständlich unbenommen auch Staatsräte und Senatoren zu informieren – immer dann eine Mail , wenn Ihr Beihilfeantrag nicht innerhalb von den vom ZPD propagierten 10 Arbeitstagen bearbeitet wird. Weisen Sie in Ihrer Mail auch auf die tatsächliche Bearbeitungszeit Ihres Antrages hin.
Sie können diese Mails auch gern dem dbb hamburg zusenden , die wir dann (auf Wunsch anonymisiert) an das Personalamt bzw. das ZPD weiterleiten.
Der dbb hamburg ist der Überzeugung, dass diese Maßnahme ein probates Mittel ist, um noch mehr Druck aufzubauen, damit sich zumindest mittelfristig eine Lösung abzeichnet.
Geben Sie diesen Aufruf bitte auch an die Kolleginnen und Kollegen weiter, die noch nicht Mitglied einer dbb Gewerkschaft sind.
