Hamburger Ausbildungsplätze werden zum größeren Teil an Nicht-Hamburger vergeben
Erneut musste die Handelskammer Hamburg in ihrer Azubi-Umfrage feststellen, dass die Mehrzahl der Hamburger Ausbildungsplätze an Nicht-Hamburger vergeben werden.
Die Ergebnisse in Kürze:
- 50,6% der Azubis kommen aus anderen Bundesländern: 41,2% sind aus den benachbarten Bundesländern zugewandert, 9,5% aus weiter entfernten Bundesländern oder sogar dem Ausland. Nur 49,4% der Hamburger Azubis hatten in Hamburg ihren letzten Schulabschluss gemacht.
- Auszubildende aus Hamburg haben ihre Lehrstelle in erster Linie (18,5%) über die Online-Lehrstellenbörse der Handelskammer gefunden.
- 21,1% der Azubis haben einen Migrationshintergrund, den die Handelskammer mit "Geburt des Auszubildenden oder zumindest eines Elternteils im Ausland" definiert. Interessanterweise stellen hierbei die größte Gruppe mittlerweile diejenigen mit russischem Hintergrund (4,9%) einen mehr als doppelt so hohen Anteil im Vergleich zu denjenigen mit türkischem Hintergrund (2,3%).
Es handelt sich um eine schriftliche Befragung von rund 8.000 Auszubildenden, die 2005 ihre Ausbildung in Hamburg in einem Mitgliedsunternehmen der Handelskammer Hamburg, d.h. in den Bereichen Industrie, Handel oder Dienstleistung, begonnen haben.
Details hierzu im Internet-Angebot der Hamburger Handelskammer .
(gdt)
