Erwachen
Musik: zufällig wieder "Use well the days"
Das letzte längere Gespräch mit Jenny hat einiges in mir wachgerüttelt. Ich glaube, dass ich mir die ganze Zeit etwas vorgemacht habe. Nein, falsch. Ich habe nur bis zu meiner Nasenspitze gesehen. Dich konnte ich schließlich nicht mehr sehen, also sah ich nur das - oder den- Nächstliegende, suchte dort Trost und das Vergessen. Es ist nicht so, dass ich ihn wegschicken würde, ohne Grund, dafür habe ich auch ihn zu gerne. Aber er ist nicht der, den ich als DEN Mann für mich bezeichne. Es gibt niemanden, mit dem ich mich besser verstehe, niemanden, mit dem ich mir vorstellen könnte, glücklicher zusammen zu sein als mit dir. Und das länger als 2 Monate. Bei niemanden hat es sich so "richtig" angefühlt, wenn er mich in den Arm genommen hat, wie bei dir. Niemand hat mich bisher so perfekt ergänzt wie du. Seit Sonntag denke ich sehr oft an dich. Und wenn ich morgens mit dieser gewissen Traurigkeit im Herzen erwache, dann weiß ich, dass ich von dir geträumt habe. Ich weiß nicht, warum geradwe jetzt die Sache wieder ein Thema ist. Und ich weiß genauso wenig, ob ich es zulassen oder wieder verdrängen soll. Ich weiß nur, dass ich jeden Tag auf ein Lebenszeichen warte. Und das Gefühl habe, dass das noch nicht alles war.
Desire, when it is not satisfied, becomes a physical pain. Whole days can be wasted staring into space, dreaming up improbable fantasies. Every possible scenario is played out in the imagination, having almost no room at all for something to happen in reality, because real events very rarely emulate a fantasy.
"The worst monsters we encounter have the faces of angels and the grace of devils flirting among the cold flames of hell. They can destroy us, merely because they scorch our souls unintentionally. Face such a creature and reason trickles out like blood from a cut vein. Is it decided before we are born whom we must love?"
