\"Gordian\"

07.07.2008 um 23:43 Uhr

"Ich will auch mal Käpt'n sein!"

von: Vaysh

Musik: Greg Edmonson - Inara's Suite

  

Ich wiederhole es gerne zum 1000. Mal: "DIE KÖNNEN DOCH NICHT EINFACH WASH STERBEN LASSEN!" Jajaja. Ich weiß. Natürlich können sie das. Serenity ist ja quasi das endgültige Ende von "Firefly". *schnief* Noch nie fand ich eine Serie sooo großartig! Und das, obwohl sie im Weltall spielt. Am Wochenende dann haben wir die letzten Folgen und den Film angeschaut. Traurig. Ich hasse es, wenn Bücher oder Serien, die ich so gerne mag, enden. Irgendwie freundet man sich im Laufe der Geschichte mit den einzelnen Charakteren an und dann... Ende. Keine gemeinsamen Abenteuer mehr, keine blöden Witze, kein Schmachten mehr. Und dabei hätte ich doch sooo gerne ein eindeutigeres Happy End zwischen Inara und Mal.... *Tränchen wegwisch*

Um so mehr freue ich mich also jetzt auf die nächste Runde Firefly-P&P. Die wohl Ende August sein wird, aber so ist das nun mal mit den Leuten. ;) *klaut dem Chef mal schnell die Zusammenfassung der letzten beiden Runden*

Cast

M.B. als fieser Spielleiter und NSC für Alles 

A. als Mike, Kapitän der "Phoenix"

S. als Trillian, Mechanikerin

H.B. als Sarah, Boardärztin

H. als Slater, "Jayne" der Phoenix ;)

Myself als Akima, Companion

Story 

Das Jahr: ....spielt keine Rolle....
Der Ort: ...das 'Verse oder vielmehr der Rim
Das Schiff: ...welches Schiff????



Seit dem letzten Geschäft lief es nicht gut für die Crew. Neben der verlorenen Ladung, verloren sie den gut bezahlenden Passagier an die Allianz. Wer konnte schon wissen, daß dieser ri shao gou shi bing ein gesuchter Verbrecher ist, hinter dem die gesamte Allianz her ist?
Naja, ein Gutes hatte es doch - neben keiner Ladung und keinen Passagieren, hatte man jetzt auch noch kein Schiff mehr, für das man Unsummen an Geld ausgeben musste. Denn das wurde von der Allianz konfiziert und hatte zusammen mit dem letzten Allianz-Cruiser das System verlassen.

Es gab schlimmeres als auf einem kahlen Felsen wie Higgins Moon festzuhängen, auf dem es stank wie joo fuen chse und wo es kein Schiff gab, das man kaufen (womit auch?) oder stehlen konnte (wer stiehlt schon Schrott?).

Was bleibt da einem ehrlichen Mann übrig, als in der größten Stadt des Mondes (das Kaff nennt ihr also eine Stadt?) in einer billigen Absteige rumzuhängen und sich den Schädel mit Mudder-Milk zuzudröhnen. Und dann ständig diese Lieder über diesen Helden Jayne....

A man named Jayne

....das Leben kann sooo grausam sein....

Session 1

Die Crew ist nun schon mehr als zwei Wochen auf Higgins Moon gestrandet. Die Tage sind eintönig und bestehen aus spätem Aufstehen und dem Besuch der einzigen Kneipe in Canton. Dort besteht das Frühstück dann aus Mudder Milk oder anderen Alkoholika, die dort feil geboten werden. Die Langeweile hat längst seinen Hohepunkt erreicht, als Mike - der Pilot und ehemalige Käpt'n des vorigen Schiffes - den Vorschlag macht, den Magistrat aufzusuchen, um diesen wegen Arbeit anzusprechen. Während der Rest der Crew zu unschlüssig - oder zu besoffen ist - sich dem Käpt'n anzuschliessen, wird dieser von ein paar Muddern angerempelt, die nur zu gern auf Streit aus sind. Während Mike ihnen aus dem Weg geht, macht sich der Merc - Slater - nicht die Mühe, und bittet förmlich um Prügel. Es kommt wie es kommen muß, es gibt zuerst eine Schlägerei zwischen Slater und einem der Mudder und später eine zünftige Massenschlägerei, wo fast alle Beteiligten der Kneipe mitmischen. Mike mischt sich dann doch in die Schlägerei ein, um Slater eine Verschnaufpause zu geben, als dieser unter den schweren Schlägen seines Gegners zusammenbricht. Mike hilft Slater seinen zweiten Gegner auf den Boden zu schicken und zieht den inzwischen bewußtlosen Slater in Sicherheit. Sarah May, die ehemalige Bordärztin kümmert sich um den verletzten Slater als Higgins' Vorarbeiter mit ein paar seiner Jungs in die Kneipe kommen und die Massenkeilerei mit ein paar gezielten Schüssen aus ihren Schallgewehren zum Stillstand bringen. Während sich Trillian, die ehemalige Schiffsmechanikerin, sich kurz mit dem Vorarbeiter unterhält, kommt Slater langsam wieder zu sich. Der Vorarbeiter sucht anscheinend den Käpt'n der gestrandeten Crew. Nach einer kurzen Unterhaltung mit ihm wird klar, daß Higgins nach ihnen sucht und die ganze Crew kennenlernen möchte. Higgins trifft sich mit Mike und seiner Crew in seinem Gewächshaus, wo der Magistrat Pflanzen und Blumen züchtet. Er macht der Crew den Vorschlag, daß er ihnen ein Schiff besorgt, wenn sie ihm im Gegenzug einen Gefallen tun. Nach einiger Verhandlung handelt es sich bei dem angebotenen Schiff um ein altes Gunboat aus dem Unification War und um eine Firefly in der Umlaufbahn um Higgins Moon, dessen Kommunikator wahrscheinlich defekt ist. Mike und seine Crew möchten sich zuerst das Schiff ansehen, um dann zu entscheiden, ob sie den Auftrag annehmen oder nicht. Bei dem Schiff handelt es sich um die JoLynn ein altes Gunboat, daß während des Unification War's einen schlechten Ruf bekommen hatte. Mike kann sich nicht mehr an Details erinnern, aber es muß etwas mit den letzten Tagen des Krieges zu tun haben. Trillian untersucht das Schiff derweil genauer, während Slater die Waffensysteme des Schiffes überprüft und feststellt, daß die JoLynn keine Munition dafür besitzt. Sarah besieht sich das gut ausgestattete medizinische Labor und befindet es als ausreichend. Mike überprüft das Cockpit und geht die Check-Liste mehrfach durch. Trillian ist sich sicher, daß man das Schiff mit ein paar Stunden Arbeit wieder flugfähig machen kann. Die Crew erstellt eine Liste mit Dingen, die man für den ersten Flug der JoLynn noch braucht und diese übergibt Mike dann an Higgins. Man einigt sich darauf, daß die JoLynn erst den Besitzer wechselt, wenn die Crew den Auftrag mit der Firefly abschließt. Higgins stellt alle Dinge zur Verfügung, um das Schiff flugfähig zu machen, kann aber leider keine Munition für die Bewaffnugn stellen, da er keine hat. So macht sich die Crew daran die JoLynn nach fast zehn Jahren wieder für einen Flug fertig zu machen.

Session 2

Nach einem Belastungstest von Mike wird klar, daß Trillian ein paar Sachen übersehen hat. Nach ein paar Stunden der Nachbesserung (und einem kräftigen Essen von Sarah) ist das Schiff dann endlich so weit erneut zu fliegen.

In der Schwärze des Alls kann die Mudgirl, wie Higgins' Transporter heißt, auch schnell gefunden werden. Das Schiff der Firefly-Klasse treibt ohne Energie auf einer stetig sinkenden Umlaufbahn um den Mond. Anzudocken ist nicht schwer und so machen sich Mike, Slater und Trillian in Raumanzügen auf in das andere Schiff, nachdem Trillian die Beleuchtung der Mudgirl über die Energiekreise der JoLynn wieder hergestellt hat. Schnell wird klar, daß an Bord etwas schlimmes passiert sein muß, denn zuerst werden Blutspritzer im Cockpit der Mudgirl gefunden. Nach einer Durchsuchung des Schiffes findet man zum Schluß die Crew im Hauptladeraum. Teilweise nackt, blutig und vor ihrem Tode gefoltert. Nach dem Auffinden einer Nachricht für Magistrat Higgins, wird klar, daß der gute Magistrat wohl mit den falschen Leuten Geschäfte macht.

Slater stellt dann auch fest, daß sich im Laderaum jemand versteckt. Nach einigem Hin und Her wird dann der "blinde" Passagier aus seinem Versteck gelockt und stellt sich als Akima eine Companion vor. Die Frau scheint nicht hören zu können und war auf dem Transporter, weil sie von Fess Higgins nach Higgins Moon gebeten wurde. Nach einer erneuten und vollkommenen Untersuchung der Mudgirl findet man dann noch eine Art Kurzreichweiten Peilsender, der pausenlos die Position des Schiffes aussendet.

Nachdem klar wird (und Akima ihren Teil der Geschichte erzählt hat), was an Bord der Mudgirl passiert ist, fliegt die JoLynn wieder zurück nach Higgins Moon und man erstattet Magistrat Higgins Bericht und bringt Akima in dessen Obhut, obwohl sie nicht unbedingt, davon erfreut ist. Higgins übergibt offiziell die JoLynn an die Crew und macht ihnen ein Jobangebot: Ein einfacher Transport von Ware von St. Albans nach Athens. 1500 Credits und keine krummen Sachen. Mike fragt die Crew und diese stimmt der Sache zu.

In der Zwischenzeit gibt sich Akima Fess Higgins hin und dieser fragt sie, ob sie ihm einen Gefallen tun könnte. Akima soll herausfinden, mit welche Art von Ware sein Vater handelt. Nachdem die Modalitäten ausgehandelt sind, bittet Fess Captain Mike am nächsten Morgen, die Companion auch nach Athens zu bringen. Nachdem die Companion auf der Phoenix - wie die JoLynn inzwischen heißt - untergebracht ist und Verpflegung an Bord gebracht worden ist, geht es los.

Die Ware soll auf einer alten Relaisstation abgeholt werden, die rund um St. Albans im Raum treibt. Das Andocken ist einfach und nachdem Trillian die Station wieder mit Energie von der Phoenix versorgt hat, machen sich Mike und Slater in Raumanzügen auf, um die Ware abzuholen, welche aus fünf großen Kisten besteht. Es handelt sich wohl um elektronische Bauteile der Blue Sun Corporation.

Während des Fluges nach Athens, der gut vierzehn Tage dauert, wird klar, daß die Bauteile in den Kisten zu drei Operating Theatres gehören, die Higgins wohl verkauft.
Es wird auch klar, daß die Phoenix von einem anderen Schiff verfolgt wird. Der Pilot des Verfolgerschiffes ist gewitzt genug, um auf ein Ausweichmanöver der Phoenix nicht hereinzufallen. Irgendwann versucht das Schiff dann die Phoenix einzuholen und Mike schafft es geradeso dem Verfolger kurzzeitig zu entkommen. Aber es ist klar, daß man mit Hard Burn die restliche Strecke bis Athens nicht zurück legen kann. Es muß gekämpft werden, aber wie....

Freuen wir uns also darauf, wenn es zum wiederholten Male heißt: "Das ist ein Schiff der Serenity-Klasse." "Firefly, Käpt'n. Firefly."


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