Musik: Placebo - Every me and every you
Hallooooooooo da draussen! Doch, doch. Ich lebe noch und hier wird auch noch gebloggt. Wenn ich denn mal dazu komme und noch wichtiger: Wenn die Telekom es endlich mal schafft, mir nach drei Monaten ständigen Missverständnisses und ewig langer Diskussionen per Brief (die auch noch komischwerweise immer verloren gingen) und Handy endlich mal wieder die Leitung frei zu schalten. Angeblich soll es ja Ende dieser Woche endlich soweit sein. Ja. Da bin ich ja mal gespannt. So ganz langsam nervt es nämlich tierisch, so abgeschnitten zu sein und alles nur noch über SMS und Telefon zu regeln. Eh… wie haben wir das noch mal früher gemacht? Keine Ahnung, diese Zeiten habe ich verdrängt. Auf jeden Fall freue ich mich wie ein Schneekönig, wenn denn endlich mal wieder alles so ist, wie es sein soll. Momentan also bin ich bei meiner Mom und ärgere mich mit ultralangsamen Leitungen und dem Asbach-PC… moment. Zuhause habe ich gar kein Netz. Na gut. Ich freue mich also darüber, wenigstens hier mal eben online zu können.Hinter mir habe ich ein schönes Wochenende mit den Leuten vom Verein, JahresAbschlussFeier und Pen&Paper auf der HM. Kachelofen, vieeel ungesundes Essen, Alkohol, liebe Freunde, Schnee, Einsiedlerhof… Wenn ich romantisch wäre, würde ich jetzt bestimmt rumquitschen. War aber auch so toll. Vor allem der Heimweg heute. *g* Das ist nun mal so, wenn es in der Eifel schneit. Da kommt man auch manchmal eben nicht so direkt den Berg hoch und es muss geschoben werden. Schon gar nicht mitten in der Valachei. Aber immerhin, wir Frauen haben es ohne Probleme geschafft. HAH! Zum Glück war das Wetter letztes WE noch nicht so, da war nämlich der Tanzball, wo ich mit der Familie anwesend war. Ebenfalls ein netter Abend, viel Tanzen, tolle Gewandungen und die de Beauvoire sind sowieso immer spaßig, wenn wir alle auf einem Haufen zusammen sind. Wo wir dann im Zeitplan auch schon bei der Liverpool-Reise angelangt wären. Ich sag nur, großartig. Zumindest hätte es das werden können, wenn ich nicht direkt schon am ersten Tag krank geworden wäre. Ohren, Hals, Nebenhöhlen… das übliche Programm also, in voller Stärke. Glücklicherweise kann man sich in GB mit den gängigsten Medikamenten eindecken, ohne ein Rezept vorlegen zu müssen und so habe ich mich doch, meiner Meinung nach, gut geschlagen. Liverpool ist, meiner Meinung nach, eine tolle Stadt mit viel alter Architektur, neueren, interessanten Gebäuden und vieeel Kultur in Form von unzähligen Pubs, Clubs und Ausstellungen. Überall Musik…. Toll. Ich fand diese Stadt großartig. Wenn auch eine ganze Menge Müll herumliegt und einiges sehr heruntergekommen wirkt. Aber das habe ich ja jetzt schon in einigen Städten dieser Insel erleben dürfen. Unser Hostel war okay, nicht vergleichbar mit Glasgow, aber wir haben eh nur dort geschlafen. Geflogen sind wir ja bis nach Manchester, wo wir schon am Flughafen für eine Band gehalten wurden und einen deutschen Geschäftsmann trafen, der uns stolz erzählte, dass er im Flieger neben Tokio Hotel gesessen habe. Weil, wir erinnern uns: In Liverpool fanden ja die diesjährigen EMAs statt. Was für ein Zufall, dass wir genau zu diesem Zeitpunkt auch da waren. ;) Wir hatten keine Karten ergattert, aber auch so eine geniale Nacht. Wir waren mehrere Deutsche, allerdings wollten die anderen lieber die Hotels der Stars belagern (wo sie auch tatsächlich die Jungs getroffen haben, wie wir später erfuhren), aber dafür fanden wir uns dann doch etwas zu alt. Wir (übrigens waren das mal wieder N., J. und ich) haben das anwesende polnische, holländische und englische Echelon getroffen und zusammen haben wir (ca. 15 Leute) einen Pub neben der Arena gestürmt, ihn eingenommen und den gesamten Platz vor dem Flachbildschirm belagert, wo die EMA auch ausgestrahlt wurden. Party! Großartiger Abend. Wir hatten so viel Spaß! Und dann das Größte: 30 Seconds to Mars gewinnen 2 Awards! Unglaublich. Die Stimmung war gewaltig und wir haben sämtliche Anwesende in höchstem Maße unterhalten und belustigt. Ist ja auch nichts Neues. *g* Nach den Awards haben wir dann noch Jared vor der Arena getroffen, so wie letztes Jahr, und er hat noch ein paar Worte mit uns gewechselt, ehe er zur Aftershow los ist. Damit war unser Abend aber vorbei, wir waren um 2 glücklich und zufrieden im Bett. Freitag wurde die City unsicher gemacht, der Primart leer gekauft (tooooller Laden!), Starbucks und Pizzahut besucht, ein deutscher Weihnachtsmarkt geentert und das Beatles-Museum besichtigt. Und Samstag sind wir wieder nach Hause geflogen. Mit Mittelohrentzündung. Schmerzen. Große Schmerzen. Montag zum Arzt, der mir nicht wirklich was Neues erzählen konnte, und dann krank bis Sonntag. Ja. Soweit zum neuesten Stand der Dinge. Nächstes Wochenende bin ich auf Con, dann hat S. Geburtstag, der zünftig auf den alljährlichen Weihnachts-Katas begossen wird und dann ist ja auch fast schon wieder Silvester. Kinder, wie die Zeit vergeht. http://s442.photobucket.com/albums/qq148/Chaos_on_Tour/