03.10.2006 um 23:47 Uhr
18.08.2006 um 11:57 Uhr
Regenwetter, ja und?
10.07.2006 um 16:49 Uhr
Pressestimmen aus dem Königreich Niederlande
Volkskrant: "Die Deutschen hatten Recht. Die Welt war zu Gast bei Freunden. Um die Spielfelder herum war die Fußball-WM ein unglaublicher Erfolg, ob es um die Fröhlichkeit und die Farben auf den Straßen geht, die Sicherheit, den allgegenwärtigen Optimismus, die Verbrüderung zwischen Fans oder die Organisationskraft der Deutschen. Nur mit dem Fußball musste man sich irgendwie behelfen."
Telegraaf: "Fußballerisch hat die WM nicht viel gebracht. (...) Den einzigen neuen Maßstab, den die WM in Deutschland setzte, betraf das Erlebnis. Im Gastgeberland wird alles Klinsmann angerechnet, aber auch Beckenbauer und das OK verdienen ein Lob. Sie haben das Turnier als eine Herausforderung aufgefasst, um mit allen Fans aus aller Welt ein Fußballfest zu feiern. Die von Hooligans freien Feste in allen Städten mit Fans aus aller Welt waren immer ein Höhepunkt."
aus Spiegel Online
Was sagt man dazu. Sogar die Presse in Holland ist dabei sich ob der schwarz, rot, goldenen Party zu überschlagen.
29.06.2006 um 11:45 Uhr
Deutschland vor....
14.03.2006 um 00:05 Uhr
Da gehts weiter.....
Aber wenn mir etwas zu meinem Aufenthalt in den Niederlanden auffält, dann melde ich mich hier wieder..... Ausserdem habe ich noch tonnenweise Bilder.
09.03.2006 um 01:01 Uhr
Das Poldermodell
Aber zurück zum Thema, die Niederlande haben irgendwannmal das Poldermodell zur Lösung ihrer Probleme entwickelt. Die Wirtschaft lahmte, die Arbeitslosenzahlen stiegen. So hat man sich zusammengesetzt, Vertreter aus der Wirtschaft, der Politik, den Arbeitgebern und unabhängigen Fachleuten, um diese Probleme anzugehen. In Deutschland endet sowas immer in einem Fiasko, gegenseiten Schuldzuweisungen und dem Scheitern der Verhandlungen. In den Niederlanden arbeitet man ein Lösungskonzept aus, setzt es um und freut sich wie alles wieder läuft. Helmut Schmidt hat mal gesagt, dass die Demokratie von der Fähigkeit Kompromisse einzugehen lebt. Manchmal wünschte ich mir einen Test zum Demokratieverständniss für deutsche Politiker, da würden einige durchrauschen. Und so stapelt sich förmlich der Müll, den die Interessenvertreter aller Seiten verzapfen vor meiner Haustür. Selten gab es ein passenderes Bild zur politischen Lage in Deutschland.
04.03.2006 um 14:31 Uhr
Zurück in Deutschland.
Meine Zeit in Amsterdam ist zu Ende und ich muss sagen, dass Amsterdam wirklich eine wunderschöne Stadt ist. Kultur trifft auf Nutten und Drogen treffen auf Kunst. Amsterdam ist eine Stadt der Gegensätze. Niederländer wissen wie man feiert und sind ein sehr fröhliches kleines Völkchen. Wenn ich dran denke was teilweise an Wochenenden abgegangen ist, muss ich direkt lachen und hülle den Mantel des Schweigens darüber. Kneipentouren und Coffeeshop Sessions haben für teilweise hämmernde Kopfschmerzen gesorgt aber immer irre viel Spass gemacht. Ich werde immer wieder mal nach Amsterdam zurückkehren, wenn auch nur als Tourist, als Tourist der sich gut auskennt, mich in einen gemütlichen Coffeeshop setzen und eine Tüte rauchen.... ja eine Tüte rauchen von Gras welches ich zuvor beim Dealer gekauft habe, was in Deutschland immernoch ein Vergehen ist. Wobei ich beim nächsten Thema meines Fazits bin. Deutschland ist im Gegensatz zu den Niederlanden so geschmeidig wie eine gefrorene Katze. Die Hirnwindungen des grösstenteils konservativ geprägten Deutschlands lassen es schlichtweg nicht zu, dass es Momente gibt in denen eine Erlaubnis mehr bringt als ein Verbot. Krampfhaft hält man an Dingen fest, die schon seit Jahrtrillionen veraltet und alles andere als zeitgemäss sind. Nimmt man die Nutten mal als Beispiel. In den Niederlanden spülen Nutten Steuern in die Kassen, weil sie in einem angemeldeten Beruf arbeiten, der Prostitution. Hierzulande ist das Klagen über leere Kassen gross. Rentner haben sich inzwischen an die Nullrunden gewöhnt und mehr und mehr Menschen finden sich in der Arbeitslosigkeit wieder und können daher keine Steuern bezahlen. Eine Lösung liegt im ältesten Gewerbe der Welt. Die Niederlande haben es erkannt, denn es wird immer Menschen geben die für Sex bezahlen, das ist seit Erfindung des Geldes so. Und ein Verbot das niemand einhält ist nichts wert. Nichts Wert? In Bayern wird man dem natürlich widersprechen, nichts ist dort so wichtig wie Werte.... Werte, ich kanns echt bald nicht mehr hören, welche Werte ich für wichtig halte muss ich mir bestimmt nicht von hirnamputierten Politikern, insbesondere von so Hohlbirnen wie dem Stoiber, die es in der normalen Wirtschaft zu nix gebracht hätten, nicht erzählen lassen. Die Legalisierung der Prostitution hat etwas mit intelligenten Entscheidungen zu tun. Wobei wir beim nächsten Thema wären dem niederländischen Pragmatismus. Probleme werden so gelöst, dass die Lösung das Problem behebt und nicht verschiebt oder verdrängt, wie man das in Deutschland sehr gerne mal macht. In Deutschland ist ein Problem welches man nicht sieht keines mehr. In den Niederlanden ist ein Problem welches nicht existiert keines mehr.
Aber die Niederlande haben auch ihre negativen Seiten. Die Menschen hier sind relaxt. Das ist an und für sich ganz positiv aber manchmal muss man sich als Deutscher doch zusammenreissen um nicht auszurasten, nämlich dann, wenn irgendwelche Niederländer wieder etwas blockieren. Sei es auf der Strasse oder im Supermarkt, Niederländer halten immer dort gerne eine Schwätzchen wo es am unagebrachtesten ist. Wo man in Deutschland den Supermarktwagen zur Seite stellt, stellen ihn die Niederländer in die Mitte, so dass kein Mensch vorbei kommt. Und ein weiteres negatives Merkmal ist, dass Niederländer kein Auto fahren können. Ich dachte immer es sei ein Klischee, aber sie können es einfach nicht. Spurwechsel werden gemacht ohne zu schauen ob nicht jemand einen gerade überholt, man fährt auf einer dreispurigen Autobahn links, obwohl sonst niemand die Autobahn benutzt und, und, und. Also wer immer in die Niederlande fährt, Augen auf im Strassenverkehr!
Alles in allem sind die Niederlande ein wunderschönes Land mit coolen und witzigen Menschen. Ich werde immer wieder mal in die Niederlande fahren und mich an die Zeit erinnern, als ich in Amsterdam kein dummer deutscher Tourist, sondern ein Bewohner der liberalsten Stadt der Welt war. Danke Holland!
Und jetzt muss ich mir erstmal überlegen, ob ich einen Blog zur Gründung einer GmbH schreibe..... wahrscheinlich schon. Wann und wo, das bekommt ihr dann hier mit.
26.02.2006 um 13:21 Uhr
Coke

25.02.2006 um 17:57 Uhr
Es ist einfach weg!!!

Wenn es draussen kalt ist, setzt man sich einfach hinein, hat es warm, trinkt einen Kaffee oder Tee und schaut sich die Nordsee an. Einfach nur urgemütlich. Nun, wie dem auch sei, ich bin also mit meiner Freundin losgefahren und habe das Auto nahe des Strandes geparkt. Der Wind war eisig und stark. Er trieb einem regelrecht Tränen in die Augen und das Gesicht verlor seine Fähigkeit sich zu bewegen. Die Fahnen flatterten waagrecht im Wind und verursachten dieses typische Geräusch das Fahnen in einer steifen Briese so von sich geben. Wir gingen an den Dünen vorbei passierten ein weiteres Cafe oben auf den Dünen und gingen herunter zu meinem Brunchort No.1 und sahen dies:

Weg, mein Lieblingsbrunchort Nummer 1 ist einfach weg. Wo ist es hin? Offensichtlich entfernt man über den Winter diese Cafes und baut sie wieder auf, sobald die Urlaubssaison wieder beginnt. Warum man dies tut? Keine Ahnung. Es war entäuschend. Da wollte ich nocheinmal mit meiner Liebsten an meinen Lieblingsbrunchort brunchen gehen und dann sowas. Wir sind dann wieder die Dünen hochgelaufen zum anderen Cafe. War gut, aber nicht so gut wie dort, wo nur noch ein paar Stelzen an das erinnern, was vorher mal mein Inbegriff für Gemütlichkeit war.
18.02.2006 um 15:43 Uhr
Wasser
Die Niederlande sind ein Land welches vom Wasser geprägt ist wie kaum ein anderes auf der Welt. Sie haben gigantische Dämme gebaut um sich vor der Nordsee im Herbst zu schützen, sie haben Windmühlen gebaut um das Wasser aus dem Landesinneren wieder zurück ins Meer zu pumpen, sie haben dem Wasser riesige Landflächen abgetrotzt und den grössten Hafen Europas gebaut. Die kleinen Niederlande hätte niemals zur Weltmacht während der Kolonisation aufsteigen können, hätten sie nicht die Nordsee vor der Tür. Was hat das ganze mit mir zu tun? Nix, ausser der Tatsache, dass ich überwiegend Wasser trinke. Also bin ich heute in den Supermarkt gegangen und habe Wasser gekauft. Niederländisches Wasser kann man knicken, dazu fehlen die Berge aus denen gutes Mineralwasser entspringt, deshalb ist das Wasser Nummer 1 in den Niederlanden ein belgisches Wasser aus den Ardennen, nämlich aus dem Ort Spa, Motorsportfreunde und Kurfreunde werden davon sicherlich schonmal gehört haben. Also bin ich an das Regal mit Wasser, Cola und Fanta gegangen um mir mein Wasser zu kaufen. Fanta ist eine Erfindung die es der Legende nach ohne Hitler nicht gegeben hätte. In den Wirren des Krieges verlor die Coca Cola Deutschland Company jeglichen Kontakt zum amerikanischen Mutterkonzern. Sie bekamen also auch die wichtigen Grundstoffe für die braune, erfrischende Brause nicht mehr geliefert. Aber die Geschäfte müssen weitergehen, schliesslich müssen die Mitarbeiter auch bezahlt werden. Also hat man sich hingesetzt und ein Ersatzgetränk erfunden. Und so wurde Fanta geboren. Was das mit mir zu tun hat? Wieder nix! Ich stehe also am Regal und lege 3 Flaschen Wasser in meinen Einkaufskorb. Jetzt wird sich manch einer Fragen, warum um alles in der Welt kauft er sich nicht einfach einen Kasten Wasser, dann braucht er nicht wegen 3 Flaschen Wasser dauernd in den Supermarkt zu gehen. Recht hat der, der dieses denkt. Nur gibt es in den Niederlanden keine Wasserkästen. Man kann die Flaschen nur einzeln kaufen. Ausd diesem Grund sind die Supermarktplastiktüten hier auch extrem robust. Einmal hatte ich 4 1,5 Liter Flaschen Wasser und einen 2 Liter Kanister O-Saft in eine Tüte gequetscht. Das sind 8kg nur Getränke, da sind die Fressalien die ich noch eingekauft hatte garnicht drin. Die Tüten hier halten das ohne Probleme aus. Müssen sie auch, da man hier keine Wasserkästen hat.
