Oranje - Leben in Amsterdam

29.01.2006 um 17:06 Uhr

Spaziergang.

von: VicVega

So, seit Wochen wieder ein ganzes Wochenende frei. Ich war gerade bei diesem wunderbaren Wetter draussen..... wenn es nur nicht so kalt wäre. Naja, es gibt ein paar Fotos.



Hühner in Amsterdam. Scheinen ganz munter zu sein, keine Hühnergrippe zu erkennen.



Ein Bild für meine Frankenthaler Freunde. Dieses Cafe heisst so wegen der Villa Frankendael.



Die Villa Frankendael.



Ein Kanal, teilweise zugefroren. Es ist zu kalt für ausgedehnte Spaziergänge für mich.



In Deutschland wurde irgendwann einmal dieser Chip auf der EC Karte eingeführt, auf den man Geld laden konnte. So richtig durchgesetzt hat sich diese Technik nie. In den Niederlanden dagegen wird der sogenannte "Chipknip" sehr oft benutzt. Hier zum Beispiel für einen Parkautomaten. Ansonsten verwendet man den Chipknip an Tankstellen ohne Personal, in Telefonzellen etc.

24.01.2006 um 11:34 Uhr

Bierruhe!

von: VicVega

Gerade eben hatte ich eine Unterhaltung mit einem deutschen Mitarbeiter hier. Ich dachte bisher immer es liegt an mir oder ich bin der einzige dem es auffaellt, aber nein. Er erzaehlte mir ein paar Geschichten die ihm so insbesondere im Starssenverkehr aufgefallen sind. Ein Phaenomen sind ploetzlich auftretende Staus. Es gibt eigentlich keinen Grund fuer diese Staus und so schnell wie sie sich bilden, loesen sie sich auch wieder auf. Mir ist aufgefallen, dass diese Staus sich immer dann bilden, wenn die ueber den Autobahnen angebrachten elektronischen Anzeigentafeln eine Geschwindigkeitsbegrenzung anzeigen. Diese Geschwindigkeitsbegrenzung liegt entweder bei 50 oder 70 km/h. Kaum leuchten diese Anzeigentafeln auf, wird kollektiv abgebremst. Die Abstaende zwischen den Autos werden  geringer bis sie zum Stillstand kommen. Kaum gehen die Anzeigentafeln wieder aus, rollt der Verkehr gluecklich weiter. Es gab keinen Unfall, kein uebermaessig starkes Verkehrsaufkommen, es staut sich einfach nur mal so. In Deutschland rastet man da eher aus und auch bei mir stellt sich dann sehr schnell Frust ein, den Niederlaender laesst sowas aber groesstenteils voellig kalt. Schaut man in die einen umgebenden Autos, stellt man erstaunt fest, dass einer mit seinem Nachbarn angeregt eine Unterhaltung fuehrt, ein anderer nutzt die Pause fuer ein ausgedehntes Telefonat und ein anderer singt zur Musik aus dem Radio mit...... ich fange derweil an zu brodeln, dann fange ich an die Autofahrer um mich herum zu verdammen und schliesslich ergiesse ich mich in Selbstmitleid. Wo nehmen die Niederlaender nur ihre unglaubliche Ruhe her?

22.01.2006 um 19:39 Uhr

Crash!

von: VicVega

Vor ein paar Tagen haette ich fast fuer einen toten Niederlaender auf dem Fahrrad gesorgt. Es war Feierabend und spaet, ich war unkonzentriert, da ich den ganzen Tag ueber mein Hirn weichgekocht hatte. Es lag in meinem Schaedel wie ein hollaendisches Brot, weich und labrig. Es hatte den ganzen Tag geregnet und kurz bevor ich losfuhr hoerte es auf. Es war eiskalt draussen, die Folge die Luftfeuchtigkeit war extrem hoch und die Scheiben beschlugen nicht nur innen, sondern auch aussen. Vorne ist das kein Problem, da der Scheibenwischer den Wasserfilm wegwischt, zur Seite allerdings schon. Es war ca. 22:00 Uhr, als ein Fahhradfahrer ohne Licht von rechts kam. Er muss mich gesehen haben, schliesslich hatte ich im Gegensatz su ihm das Licht an. Das veranlasst einen niederlaendischen Fahrradfahrer nicht dazu langsamer zu fahren. Ich tatstete mich langsam nach vorne und war mir sicher, dass die Strasse frei ist..... ich lag falsch, ich liess die Kupplung kommen, der Wagen machte einen Satz nach vorne und Mr. Ichmachemeinlichtselbstinderdunkelheitnichtan streifte mit seinem Bein den Kotfluegel, kam ins straucheln und fiel dann zur Seite auf seinen Arm. Sofort stieg ich aus dem Auto und erkundigte mich nach seinem Wohlbefinden..... war eher unnoetig, da man dem Gesicht und seinem stoehnen entnehmen konnte, dass diese Aktion fuer ihn aeusserst schmerzhaft war. Ein anderer Fahrradfahrer gesellte sich hinzu, der im Gegensatz zu Mr. Ichmachemeinlichtselbstinderdunkelheitnichtan englisch sprach und fortan uebersetzte. Ich bot ihm an ihn ins Krankenhaus zu fahren, was er ablehnte. Ich bot ihm an die Polizei zu rufen, was er auch ablehnte. Also liess ich mich etwas von dem Typen anschreien, dass ich Schuld war, was ja auch nur zum Teil stimmte, da Mr. Ichmachemeinlichtselbstinderdunkelheitnichtan ja sein Licht selbst in der Dunkelheit nicht an hatte. Aber ich hatte auch Schuld. Ich haette erstmal warten sollen, bis meine Scheiben auch wirklich frei von Kondenswasser waren, dann haette ich den Typen selbst ohne Licht gesehen. Aber ich wollte schnell nach Hause, da diese staendige Ueberstundenklopperei ganz schoen anstrengend ist..... im uebrigen sitze ich gerade auch im Buero, Sonntags..... ich will in mein Bett!!!

12.01.2006 um 15:07 Uhr

Hoopworld.

von: VicVega

Das Spiel nimmt langsam Formen an. Die verschiedenen Systeme werden zusammengefügt und das Spiel selbst macht echt tierischen Spass. Ich bin mir sicher, dass es im Gegensatz zu den übrigen Angeboten für X-Box Live geradezu hervorstechen wird, bekommt man bisher doch nur 2D Arcade Spiele auf der Live Plattform die teilweise, ich möchte den Entwicklern dieser Spiele ja nicht zu nahe treten, sehr langweilig sind. Witzig ist Geometry Wars, ein Raumgleiter, der auf einem Raster geometrische Figure abschiessen muss. Mit dem einen Analog Stick steuert man die Flugrichtung, mit dem anderen die Schussrichtung, was mitunter zu unglaublichen Hirnverwurschtelungen führt. Gespickt ist das Spiel mit den buntesten Partikeleffecken, die man je in ein einziges Computerspiel gepackt hat. Aber es ist im Endeffeckt ein 80er Jahre Arcade Spielhallen Spiel. Unser Spiel wird alles bisher dagewesene auf der Live Plattform übertreffen und vielleicht die anderen Entwickler dazu bewegen auch etwas gescheites für die Live Plattform zu entwickeln.
Aus Amsterdam gibt es derzeit nichts Neues. Ich bin zu sehr mit meiner Arbeit beschäftigt, dass ich kaum noch heraus komme. Am Wochenende musste ich auch arbeiten, der Termin drängt. Aber im Gegensatz zu letzter Woche ist tatsächlich ein Ende der Arbeit in Sicht.

06.01.2006 um 23:08 Uhr

Schaffe, Schaffe, Spelletje bouwen.

von: VicVega

Oh Mann.... harte Tage. Morgens aufstehen und zur Arbeit fahren, abends spät zurück, schlafen und das ganze Spiel von vorne. Morgen muss ich auch arbeiten und vorraussichtlich Sonntag auch. Der typische Informatiker, der niemals ein Spiel angerührt hat, weiss garnicht, was da für eine Arbeit drinsteckt. Es werden alle Berreiche der Informatik abgedeckt, von Datenbanken über Datenkompression zu Künstlicher Intelligenz bis hin zur physikalischen Simulation in Echtzeit . Die Neuerungen bei der Entwicklung von grafischen Systemen kommen sowieso aus dem Bereich der Spieleentwicklung. Mein Hirn gleicht einem frittiertem Frikandel, fühlt sich so an, ist genauso intelligent und wenn man es essen würde, würde es wahrscheinlich auch so schmecken. Ich bin froh wenn das Spiel draussen ist und wenn es nicht gekauft wird, laufe ich persönlich bei den Besitzern einer X-Box 360 vorbei, halte ihnen eine Pistole an die Schläfe und nötige sie dazu es zu kaufen und zu spielen. Also Leute, ihr wollt es ja bestimmt nicht soweit kommen lassen, all der Aufwand soll sich ja schliesslich lohnen.

01.01.2006 um 18:17 Uhr

Neuigkeiten.

von: VicVega

Ich werde nicht mehr lange in den Niederlanden weilen. Ich werde mich in Deutschland mit einem Freund selbstständig machen, daher habe ich auch so wenig geschrieben die letzten Tage. Ich kam zurück von der Arbeit und habe für das neue Vorhaben gearbeitet. Ich werde jetzt die Arbeiten an dem Projekt hier beenden und dann wieder nach Deutschland zurückkehren. Falls ihr euch fragt an welchem Projekt ich hier arbeite: Hier Klicken!
Es interessiert wahrscheinlich nur Leute die eine X-Box 360 zu Hause rumstehen haben, aber egal!

Nun, da die Arbeit nicht weniger wird, werden die Einträge aller wahrscheinlichkeit nach auch nicht unbedingt häufiger. Dennoch versuche ich mich hier immer wieder mal zu melden, damit ihr nicht glaubt, ich wäre bekifft in eine Gracht gefallen.