Oranje - Leben in Amsterdam

10.10.2005 um 12:59 Uhr

Auf dem Fleischgrossmarkt.

von: VicVega

Wer kennt das nicht, die alten Hosen bringen es einfach nicht mehr, wenn sie nicht schwerstens durchloechert sind, dann sind sie seit einem Jahrzehnt aus der Mode. Also geht man in die Innenstadt um sich neu auszustatten. Man flaniert von Schaufenster zu Schaufenster und schaut sich die Auswahl der Geschaefte an. Gefaellt einem das angebotene Sortiment nicht, geht man zum naechsten Schaufenster..... OK, Frauen gehen wahrscheinlich trotzdem ins Geschaeft ;). Irgendwannmal kommt man an ein Schaufenster, an welchem man genau die Hosen sieht, die man selber gerne tragen wuerde. Man betritt den Laden, kauft die Hose und freut sich. Am Wochenende war ich im Red Light District. "Ach Du liebe Zeit, VicVega ist ein Puffgaenger!" NEIN.... ich habe eine Freundin, danke der Nachfrage, mir geht es gut. Der Redlight District in Amsterdam ist auch ein Vergnuegungsviertel jenseits des horizontalen Gewerbes. Wir sind also am Wochenende in den Redlight District und sind dort von Kneipe zu Kneipe getorkelt. Und waehrend man so an den Gebaeuden entlang torkelt, faellt einem unweigerlich das Hosenszenario auf. Maenner die von Schaufenster zu Schaufenster laufen, die Ware begutachten und bei Gefallen ihre bezahlte Dienstleistung entgegennehmen. Der einzige Unterschied zur Shoppingmeile in Amsterdam ist der, dass man eben nicht mit neuen Hosen nach Hause geht sondern mit erleichterten Hosen.... ihr versteht. Es ist schon sehr eigenartig, die Frauen rekeln sich in ihren Fenstern und werden von tausenden notgeiler Touristen angegafft. Man muss dazu sagen, dass die Nutten in Amsterdam wirklich keine grossen Probleme haetten in einer Modelagentur unterzukommen. Muss wohl an der immensen Konkurenz liegen. Wenn man es schafft den Blick an den wirklich sehr schoenen Frauen vorbei zu werfen, dann sieht man in sehr sterilen, neonbeleuchteten Zimmern ein Bett und ein Waschbecken, mehr nicht. Wenn im Zimmer gerade Buissnes gemacht wird, dann wird ein Vorhang vor das Schaufenster gezogen, das wars. Wenn ihr mich fragt, kann ich mir ca 1Mio bessere Plaetze vorstellen es mit einer Frau krachen zu lassen. Aber egal, es gibt tausende Maenner, die gerne einen ganzen Batzen Geld hinlegen um in einem Zimmer mit OP Atmosphaere, hinter einem Vorhang vom Rest der Welt getrennt Sex zu haben.

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. obenauer schreibt am 04.11.2005 um 15:52 Uhr:Ich hatte mal einen Freund, der einen Freund hatte, der in Amsterdam die Dienste solch einer horizontalen Dame in Anspruch nahm. Diese stand also auch in einer \"Box\" mit Glastür und deren Zimmer war im ersten OG. Man kam (so erzählte er) über eine verwinkelte Treppe zu Ihrem Etablissement und Ihr Raum war angenehm abgedunkelt. Ein süßlicher Geruch lag (wie er sich erinnerte) in der Luft und die Frau verstand Ihr Handwerk. Wie Du schon richtig erwähnt hast, sieht man in A.DAM keine häßliche Nutte- Eine schöner als die Andere und Du fragst Dich: Wieso macht die den job? ...war jedenfalls ein sehr interessantes Erlebnis- erzählte er...
  2. VicVega schreibt am 12.11.2005 um 18:48 Uhr:Ja, erstaunlich, nicht? Mich würde echt mal interessieren, wieviel Geld der Niederländische Staat durch das horizontale Gewerbe an Steuern kassiert. Ich versuche mich mal schlau zu machen.
  3. obenauer schreibt am 13.11.2005 um 01:48 Uhr:Willst Du eine der Damen fragen? - HAaaaaaa. Kannst ja fragen, ob Sie`s auch \"schwarz\" machen kann (aber frag keine dunkelhäutige...!)

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