Waiting for another day...:)

25.09.2013 um 15:22 Uhr

Angst im Glück

von: Neori   Kategorie: ~*Aus meinem Leben*~

Und dann sind da immer wieder diese Zweifel.
Nicht gut genug zu sein.
Die Sorge, zu verlieren.
Trigger.

Obwohl er mir mehr als deutlich aufzeigt, dass von ganzem Herzen geliebt wird. Dass er mich liebt.

Es scheint so, als müsste ich lernen, dass es auch anders sein kann, als sonst. Ich bin glücklich, ich liebe, werde geliebt. Und auch wenn ich bereits viele Male Menschen verlor, die mir die Welt bedeutet haben, so heißt dies nicht, dass es keine Ausnahmen gibt. So ist das Leben, Verluste gehören dazu.

Und ich schätze meine Ausnahmen. Die, die bleiben. Für immer.

Aufdass er ebenfalls eine Ausnahme ist.

Meine ganz persönliche, verdammt geliebte Ausnahme.
 
 
"Und danke an Euch.
Danke dir, Wölfchen.
Eure Kommentare machen glücklich." <3

18.09.2013 um 19:04 Uhr

Zusammen

von: Neori   Kategorie: ~*Aus meinem Leben*~

Musik: MACKLEMORE X RYAN LEWIS - AND WE DANCED

Vor über zwei Jahren dachte ich, dass es kaum wieder aufwärts gehen könnte. Ich dachte, dass dieses Höllengefühl Teil des Alltags werden würde: Erwachen, aufstehen und leben in einem wahrgewordenem Albtraum. Ängste, Narben und hinterlassene Wunden, die partu nicht verheilen wollten. Verlorenes Herz. Zerfetzte Zukunft. Vertrauen? Unter Null.

Und nun? Nach mehr als 2 Jahren und vielen, vielen Monaten verändert sich urplötzlich alles. Wo sonst das Herz nichtsmehr empfinden konnte und wollte, weil es in der Vergangenheit festhing und litt (ich verliebe mich darüber hinaus unglaublich selten und vergebe mein Herz noch viel seltener), gelang es einem Freund diese Mauern zu umgehen: ich liebe, vertraue und bin unglaublich glücklich.

Durch ihn. Mit ihm. Endlich wieder.

 

01.09.2013 um 23:45 Uhr

Nirgendraum

von: Neori   Kategorie: ~*Gedanken*~

Und wieder ein Abend, an dem ich auf das "Eintrag schreiben"-Feld klicke mit dazugehörigem Wunsch überströmende Gedanken loszuwerden. Dieser eine Klick ist der leichteste, doch wenn sich das Schreibfeld öffnet und sobald es darum geht etwas niederzuschreiben gefrieren die Bewegungen zu einem Minimum zusammen.

Stille, Gedanken, helles Flackern, Kerzenlicht, wabernde Schatten. Ein Blick hinaus gibt Sicht auf die entfernt liegende Straße, den Wald hinter der Wiese und die einsame Straßenlaterne, die es kaum schafft auch nur einen Hauch der Dunkelheit um sich herum hinfortzudrücken. Und so rennt der Blick von dieser oben etwas abgeknickten und traurig wirkenden Straßenlaterne zurück ins Zimmer, zur Kerze, zum Licht, zur Tastatur und schließlich auf den Monitor.

In der Zwischenzeit schwappten instrumentale Klänge ganz bestimmter Lieder hervor, füllen das Bewusstsein und wiegen die Gedanken zaghaft begleitend umher. Eingefangene Traurigkeit, Glück, Freude, Wünsche, Träume, Hoffnungen, die immerwährend begleiten. Und dann trifft der Blick wieder auf dieses rechteckige Fenster. Die vorherigen Gedanken, die niedergeschrieben werden sollten, verstummen im ungesagten Nirgendraum, oder aber sie werden aus Zurückhaltung gelöscht nur um dann am Ende von Neuem dieses leergefegte Fenster betrachten zu müssen, wissend, dass auch heute nichts abgeschickt werden wird.

Und vielleicht ist heute einfach mal eine Ausnahme. Anders als sonst.