... und vergiss nicht, meine Seele zu küssen ...

28.02.2009 um 14:59 Uhr

kotz*brösel

von: Wari

Manchmal könnt ich dich. Richtig. Und kreuzweise. Und mich noch dazu. Weil du Idiot dich das erste Mal an Spielregeln hältst! Was ist es denn diesmal? Viel Arbeit, die Liebe zu deinem Weibchen Nr.1 oder gar das Wissen, dass ich dumme Zicke tatsächlich was für dich empfinde? Du warst ja schon immer so, ich sollte es eigentlich wissen. Aber wenn der Gedanke, dass man doch irgendwie, irgendwann was Besonderes für dich zu sein schien, zerplatzt wie eine Seifenblase, dann krieg ich grad das große Bröseln. Warum hast du denn in den letzten zwölf Monaten Gefühle gezeigt, wofür? Ohne diese Herzscheiße ging´s mir bedeutend besser. Dann hätt ich noch ne Weile so weitermachen können, dann wär es mir gut damit gegangen. Ich könnt dich grad stückchenweise aus meinem Kopf hacken und wegkicken. Und den Dreck kannst du hinterher selber wegmachen. Mit dem Hirn auf die Tischkante schlagen müsste ich, über so viel Blödheit, die ich mir in den letzten Wochen immer wieder schöngeredet habe. Also noch ein Mal das gleiche Spiel wie vor einem Jahr. Ich hasse Trennungen, wusstest du das eigentlich? Selbst wenn sie selbstinitiiert sind. Aber nur weil ich dich Idiot immer noch liebe, heisst das nicht, dass ich zurück komme. Und wenn ich leide wie ein angeschossenes Reh - ich komme nicht wieder! Es gibt schließlich noch genügend andere Idioten außer dir auf dieser Welt.

 

27.02.2009 um 18:52 Uhr

Und weißt du

von: Wari

was das Dümmste ist??? Ich kann noch nicht mal wütend auf dich sein! Frauen wie´s Bambimädchen können Scheiße brüllen und wütend auf den Arschlochtraumprinzen sein. Ich nicht. Weil du Blödmann wohlwissend nie ausgesprochen hast, was du fühlst. Ein Mal, lass es auch zwei Mal sein, hast du mir gesagt, dass du mich vermisst hast! Jaja, ich weiß, du sprichst nicht über Gefühle. Hättest du es wenigstens mal versucht, dann könnte ich jetzt wütend auf dich sein. Könnte dir noch mehr an den Kopf knallen als "Du Idiot wolltest dich melden!". Aber so kann ich noch nicht mal Teller zerschmettern. Weil ich keine übrig hab. Weil dein blöder Spruch, dass ich doch gewusst hätte, dass du gebunden bist, zu wahr ist. Weil ich selber so doof war zu hoffen, zu träumen, zu wünschen. Und das zweieinhalb Jahre lang. Um dann irgendwann festzustellen, dass in der nächsten Zeit, wenn überhaupt auch nur Arschlochprinzen und Weicheier meinen Weg kreuzen werden. Vielleicht doch ins Kloster? Gibt es dort wenigstens noch Männer mit Gefühl und ein wenig Hirn, mit breiten Schultern zum Anlehnen, starken Armen zum festhalten?

 

27.02.2009 um 18:31 Uhr

Zerissenheit

von: Wari

In zweieinhalb Jahren glaubte ich viel über mich erfahren zu haben. Durch dich. Aber was sich einst so leicht anfühlte, hat eine Schwere bekommen, die erdrückend wirkt. Nicht dein Schweigen ist es, sondern, das was durch dich angestoßen wurde. Ich fühle mich uneins mit mir selbst, will Veränderungen und weiß im Moment nicht so recht wohin mit mir. Ich will so vieles wissen über mich, räume auf, räume um in meinem Innersten und erschrecke vor mir selbst. Es haben sich Dinge ergeben, die mich in meinem Tun stagnieren lassen. Ich bin ein Typ Mensch, der sehr problematisch ist, weil er sich oft selbst widerspricht und ich weiß nicht, wo ich zuerst ansetzen soll. Zu viele Baustellen auf einmal. Und es ist wie immer. Keine Kraft für nichts, nicht mal für mich selbst. Das, was du mir zeitweise gabst, den Halt, den suche ich immer wieder. In dir habe ich ihn gesucht und doch nicht dauerhaft gefunden. Suche ihn in anderen Menschen, Freunden, Bekannten, in Projekten, Lebensstationen. Nur in mir selbst kann ich ihn nicht finden. Es war schon ein Leben lang so. Das Gefühl, nie genug von Liebe zu bekommen, das Gefühl, dass andere mir den Halt geben müssen. Und es hört nicht auf. Ich suche nach Autoritäten, die mir den Weg zeigen, um mich gleichzeitig gegen ihr Tun aufzulehnen. Ich muss anders, besonders sein. Kämpfe gegen die ganze Welt, nur um nicht mitschwimmen zu müssen. Und komme doch nie an. Ich suche Ruhe und schaffe mir ein Chaos, in dem man nicht ruhen kann. Ich suche Beständigkeit und schaffe mir Räume, die ständigen Umbaus bedürfen. Ich suche Liebe, bei dir, bei anderen, überall, jeden Tag und kann sie am wenigsten in mir selber finden. Bin auf der Suche, dass mein Weg der richtige ist und stehe doch ständig vor neuen Wegkreuzungen, vor Stolpersteinen, die mir die Kraft rauben. Wieso kann ich mir nicht einfach selbst genügen? Wo ist all meine Liebe hin, wieso fällt es mir so schwer, mich selbst so anzunehmen, wie ich bin? Wieso holt mich diese Kindheit immer wieder ein, warum wird sie mir jeden Tag vor Augen gehalten? Warum muss ich immer wieder so tief fühlen, so viel für andere empfinden und doch so wenig für mich? Warum kann es nicht einfach mal einfach sein?

 

25.02.2009 um 19:18 Uhr

Oha!

von: Wari

Du wirst es doch nicht verstanden haben, was ich dir sagen wollte. Oder ist es mal wieder einfacher wegzulaufen. (Warum ähnelst du dem Ex in diesem Punkt so sehr? *grübl*) Egal, eigentlich gibt es auch nichts mehr zu sagen, alles wurde ausgesprochen und da ich weiß, du darüber nicht reden wllst, werden wir also zukünftig getrennte Wege gehen.

Dann kann ich jetzt hier schließen ...

 

22.02.2009 um 20:30 Uhr

Lass dir Zeit

von: Wari

mein Lieber. Viel Zeit. Denn je länger du dich nicht meldest, desto besser. Desto klarer wird die Sicht auf die Dinge, wie sie wirklich sind. Desto sicherer die Entscheidung, das Richtige getan zu haben. Das Grübeln nimmt ab und das fühlt sich verdammt gut an. Und da du deine Zeit eh gerade für deinen Nestbau brauchst, wird es dir bestimmt nicht schwerfallen, dich an die, drei, vier, fünf, sechs, sieben Wochen Quarantänezeit zu halten. (Könnte auch länger dauern, aber das ist jetzt unwichtig!) Übrigens: Das bedeutet auch, dass wir uns nicht zum Musizieren sehen werden! Aber gut, ich hab in den nächsten Wochen eh viel zu tun und von daher genügend andere Dinge im Kopf.

Also - lass dir Zeit!

 

22.02.2009 um 11:02 Uhr

Ich geh jetzt aus, sonst geh ich ein

von: Wari

Gestern Abend mal aus gewesen. Zwar mit Anhang. Trotzdem schön. Sehr schön. Keiner, der sich am Anhang störte, eher begeisterte Gesichter, weil sich die lieben Kleinen, auch jene, die nicht zu mir gehören, sehr über mich freuten. Die beste kleine Freundin war die ganze Zeit bei mir und alle wunderten sich über die offensichtlich mehr als tiefe Verbindung zwischen uns zweien.

Die Musik war ein Wohlklang in meinen Ohren, sie ging tief rein, sorgte für wohliges Befinden und versetzte uns in ihr Ursprungsland, was sehr gut tat. Kein Drang meinerseits mitmachen zu wollen, sondern nur stilles Verlangen zuzuhören, zu genießen.

Die Anwesenden allesamt sehr nett. Störend nur der Faktor, dass ich stets um Ablenkung von dir bemüht war. Das tischte dem ganzen Entspannten ein wenig Fixation auf eine Sache auf, die im Moment wohl völlig unsinnig ist.

Aber - es machte Lust auf mehr!

Also nächstes Wochenende doch nicht wie vorgesehen ins Kloster, sondern aufs Tanzparkett.

 

 

21.02.2009 um 12:55 Uhr

Die Sache mit dem Freundebleiben

von: Wari

Da sich das Wir nun auf den Weg in eine andere Richtung gemacht hat als ich, ist es an der Zeit über eine Sache zu sinieren, die in folgenden Stunden, Tagen, Wochen oder gar Jahren von Bedeutung sein könnte. Was machen wir mit der Freundschaft, die uns verband? Schicken wir die jetzt auch in die Wüste? Wenn ich zurückdenke, an all die Verflossenen, dann bleibt irgendwie gerade wenig vom dem, was man einen positiven Gedanken an eine derartige Konstellation nennen könnte.

Liebe Nr.1 ist nach mehr als zwölf Jahren wieder in mein Leben getreten. Wir konnten uns nicht mehr aus dem Weg gehen. Aber ich glaube, seine Freundin ist der Grund, dass wir wieder miteinander redeten. Sie mag mich. Und ich mag sie. Über ihn kann ich nur noch müde lächeln. Er hat so wenig von dieser Stärke, die mich damals so gehalten hat. Und plopp! Seifenblase von Freundschaft geplatzt. Mit ihm kann ich maximal noch über vollgeschissene Windeln kommunizieren, denn in diesem Punkt bin ich ihm weit voraus.

Liebe Nr.2 wollte ich nicht wiedersehen, wenngleich so etwas wie Freundschaft nett gewesen wäre. Bis vor einer kleinen Ewigkeit war er nämlich Liebe meines Lebens, wenn auch schon ewig getrennt von mir. Ergebnis: ab und an eine sinnlose Mail. Nichts, was in Richtung Freundschaft gehen könnte.

Liebe Nr.3 hat sich vor einem Jahr von mir getrennt, ist mit der Kollegin durchgebrannt. Meinerseits besteht hier kein Bedarf an Freundschaft.

Wie hoch stehen also unsere Chancen, aus dem Wir eine Freundschaft wachsen zu lassen, die ohne Sex auskommt?

!!!

Jo, das fürchte ich auch!

 

21.02.2009 um 08:59 Uhr

Sonntag

von: Wari

Über all mein Sinnen über den Unsinn des Du und Ichs, des Wirs, des Zusammenkommens, Auseinanderrennens, über all das hab ich fast vergessen, dass es Sonntag war, der wünschte, wir würden nochmal reden. Scheiße.

Sonntag. Ein schöner Mann. Nur unwesentlich älter als ich. *hust* Er wusste stets zu formulieren, was er wollte. Was er von mir wollte. Das hat mir imponiert. Er bemühte sich um mich, kam abends auch in der Woche vorbei. Blieb mehr als einen Quickie lang. Sonntag überlegte schon nach kurzer Zeit, wann er mal über Nacht bleiben würde. Er redete mit mir über Gott und die Welt. Fand mein Lachen schön und erzählte Dinge, die mich dazu brachten, dass er Gelegneheit bekam, es schön zu finden. Sonntag war von einer Ehrlichkeit geprägt, die mir schon fast Angst machte. Er kam her, setzte sich hin und spielte die schönsten Lieder für mich. Kurzum: er ist ein toller Mann! Sonntag hatte nur ein Problem - seine Frau!

Und irgendwie war ich diejenige, die ihm Gelegenheit geben wollte zu reden. Oder war ich diejenige, die ihm einiges sagen wollte. In genau der gleichen Klarheit, wie er mir sagte, dass er mich will.

Und während ich meine Gedanken an dich mit immer besser werdender Sicherheit abschicke, wird mir klar, dass es ein guter Zeitpunkt wäre, ihm das Gleiche zu sagen wie dir!

 

Die Stellen als Zweitfrau sind neu zu besetzen ...

 

20.02.2009 um 19:40 Uhr

gnorks

von: Wari

Schätzelchen - jetzt machst du dich lächerlich! Mich über hi5.com daran zu erinnern, dass wir uns kennen, dass wir Freunde sind, ist doch irgendwie ...

gnorks eben!

 

20.02.2009 um 09:52 Uhr

An all die Anonymen

von: Wari

Namenlosen, die sich auf diesem Blog verewigen. Das hier ist kein Witz, kein Scherz und überhaupt. In Zukunft werde ich Untergrundschreiber nicht mehr freischalten. Punkt.

 

19.02.2009 um 21:41 Uhr

Gespräche mit dir.

von: Wari

Ich habe nie so sehr gelitten wie du. Nie so sehr geliebt wie du.

Und vielleicht wird das Leuchten in meinen Augen nur ein einziges Mal das selbe sein wie in deinen.

Wenn der Wind deinen Namen ruft.

 

19.02.2009 um 16:32 Uhr

Wie weit ist vorbei?

von: Wari

Sag wie weit ist vorbei
wie hoch lebt das Land
wie tief ist das Meer
wie weiß der Sand
Warum war mir nicht klar
wie gut wir doch waren

Wär der Juli ein Tag
und der Sommer ein Jahr
wo ist mein Traum, der mich vergaß
Ich habs überlebt,
egal wie du fehlst

Wie weit ist vorbei
Wie weit ist vorbei

Wie weit muss ich gehen
um uns nicht mehr zu sehen
Welcher Zug nimmt mich mit
und bringt mich nicht zurück
welcher Arm hält mich fest
wenns deiner nicht ist
welcher Mund hält sein Wort
und wie schnell ist sofort

Sag wie weit ist vorbei
wie weit ist vorbei
 
 
ein stück rosenstolz - ein stück leben... 

18.02.2009 um 22:17 Uhr

Zweieinhalb

von: Wari

Im Juli. Im Sommer. Sanft ins Leben geküsst. Zweieinhalb Mal Glück. Zweieinhalb Mal Lachen. Weinen.

Wie hoch können wir fliegen? Wie tief können wir fallen?

Auf der Suche nach dem Hier. Zweieinhalb Mal du und ich. Ein Mal Wir.

Danach bis ans Ende der Welt. Allein.

 

18.02.2009 um 19:05 Uhr

Himmel, Arsch und Zwirn

von: Wari

Was man nicht alles in einem Dreiminutentelefonat unterbringen kann. Die ich-bezogene Variante der Schilderung unserer Situation wird dich doch nicht tatsächlich noch zu einem Gespräch bewegen? Ungeachtet dessen, dass es nichts und niemanden ändert, dass ein im-Kreis-drehen ein im-Kreis-drehen bleibt, erkennt auch der Laie, dass du tatsächlich so etwas wie Gefühle hegst. Zu dumm nur, dass uns das nicht hilft.

 

18.02.2009 um 15:58 Uhr

Auf ein neues

von: Wari

Wahre Worte von der Freundin, die mich lange genug kennt, trafen tief in die eigentliche Ohnmacht, führten zu Sprachlosigkeit und dem Zusammenbrechen des liebevoll aufgebauten Kartenhäuschens. Und somit heute ein letztes Mal, um aus dem Wir ein du und ich zu machen. Wie weit ist vorbei?

 

16.02.2009 um 23:56 Uhr

Na schön.

von: Wari

Ich muss dich nicht verlassen. Welch weise Erkenntnis! (Und frag mich jetzt bitte nicht, woher diese wahnsinns Eingebung kommt.) Aber verrat mir doch bitte mal - wenn du mich schon immer wieder durch dein Nichtstun zur Selbstfindung schickst - WAS um alles in der Welt ich jetzt tun soll? In mir drin nur gähnende Leere auf der einen und eine so was von hochexplosive Mischung auf der anderen Seite. Und ich springe hin und her. Unser Wir habe ich spielen geschickt. Bei einem solch kopflosen Wirrwarr muss ich es nicht dabei haben. Reicht schon, wenn ICH nicht weiß, wie es weitergehen soll. Nun gut, dann gratulieren wir mir also zu meiner neuesten Erkenntnis und freuen uns auf einen neuen Tag, der wahrscheinlich mit genauso viel Auf und Ab aufwartet. Soll ja keiner auf den Gedanken kommen, dass Selbstfindung einfach wäre. Na immerhin fühlt sich die momentan vorherrschende Ruhe innen drin ganz nett an.

 

16.02.2009 um 00:51 Uhr

Was für ein Drehbuch.

von: Wari

Wir werden uns aufreiben aneinander. Wir werden explodieren aneinander. Immer und immer wieder. Wir werden auseinander gehen, in dem Wissen, dass wir uns gefunden haben.

 

15.02.2009 um 14:12 Uhr

Gefühlte Abwesenheit

von: Wari

Mindestens 50 Jahre. Mausetot sozusagen. Das Teufelchen zu meiner Rechten meint, ich solle mich, freuen, ich hätte das Wir zurück. Das Engelchen zu meiner Linken meint, ich solle endlich aufwachen. Und ich sitze kopfschüttelnd wundenleckend daneben. Wenn die zwei sich streiten, endet es meist mit Mord und Totschlag. Und genauso fühlt es sich an. Wie verraten und verkauft. Selbstjustiz vom Feinsten. Nur über das Urteil mag sich keiner ein Urteil erlauben. Noch kann ich weglaufen ...

Oder ihm mal wieder eine Mail schreiben. Dass es nun wirklich, allen Ernstes, für immer und ewig, endgültig vorbei ist. Oder ihn vor die Wahl stellen. Oder einfach die Schnauze halten.

Gott im Himmel, wer hat nur diese selten dämlichen Gefühle erfunden???

 

15.02.2009 um 11:25 Uhr

Na herrlich.

von: Wari

Nachdem das kleine Wir munter in unser Leben gepurzelt ist, meldet sich das altbewährte System zurück und schreit "ich will!". Wir haben mal wieder nichts gelernt, oder? Frau Wari, was soll diese gequirlte Hirnscheiße voller nicht bewährter Muster aus der Vergangenheit? Wo sind all die liebevoll konsequenten Handlungen und Umstrukturierungen im eigenen Seelenstrip? Wie wär´s mit einem temporären Cut, mit einem Aufwachen. Schmeiß das Vermissen über Bord. Und lauf los. Nimm von mir aus das Wir an die Hand und lass es ein Stück mitlaufen, aber erwarte nicht, dass es von sich aus losgeht. Und wenn es keine Lust hat auf einen Spaziergang, dann geh allein. Mein Gott, so schwer kann das doch nicht sein!

PS: Schon gemerkt, dass die Zeitspannen zwischen den Explosionen immer kürzer werden? Und was sagt uns das?

 

13.02.2009 um 17:56 Uhr

Vom Leben geküsst

von: Wari

Du und ich, zu einem Wir, welches sich heute morgen leise in meine Seele schlich, um ununterbrochen zu vermelden, dass das Ende vom Lied auch ein Anfang sein kann. Dass dein Vergessen kein wirkliches Vergessen, sondern teilweise großartige Bewältigung von so manchem Problem ist, dass du wieder lehrmeisterhaft ein Stück Umdenken vorangetrieben hast. die Herzlichkeit beim Wiederfinden unseres Wirs kramte nicht in der Vergangenheit, sondern ging einen zaghaften Schritt ins Jetzt. Das gemeinsame Lachen schön wie eh und je und die vorsichtig in den Raum geworfenen Fragen nach meinem Befinden zeigten, dass du nicht wie immer verdrängst, sondern hinschaust, zuhörst, mitlebst. Meine Ankunft keine Reue, sondern der Versuch, Liebe zu leben und der Intuition zu folgen. So schmerzhaft sich dieser Konflikt vor zwei Wochen auf beiden Seiten anfühlte - er war nötig, um dieses Wir zu retten oder ihm zumindest eine neue Dimension einzuhauchen.