... und vergiss nicht, meine Seele zu küssen ...

23.06.2009 um 22:59 Uhr

Te amo.

von: Wari

Und es schmerzt, für dich nicht da sein zu dürfen, wenn du es am nötigsten hättest.

 

18.06.2009 um 11:47 Uhr

Höhlenausgang

von: Wari

Geliebter Freund, es war gut, dir Zeit zu geben, Zeit, damit du dich finden kannst, damit du uns finden kannst. Zeit zum Fühlen, nicht mehr, nicht weniger. Ich hatte es nicht erwartet, dieses von dir anvisierte Gespräch, das so viel mehr an Gefühlen deinerseits zum Vorschein brachte, als ich jemals erahnen konnte. Ich habe dir gegenüber keine Erwartungen mehr, manchmal vielleicht leise Wünsche und Hoffnungen. Aber wer hat die nicht. Ich kann dir nachfühlen, dass dich dies enttäuscht, weil du eines ganz sicher brauchst - das Wissen, dass du mich nicht verlierst, dass du DER Mann bist in meinem Leben. Nur stellt sich ebenso wie bei mir damals die Frage, ob man etwas verlieren kann, was man nicht einmal besitzen wird. Dass du deine Wut, deine Enttäuschung in Worte gefasst hast, dass du deine Erwartungen mir gegenüber endlich aussprechen konntest, sehe ich als durchweg positiv an, wenngleich einige Dinge sicher überdenkenswert sind. Ich spüre deine Zerissenheit, was deine Beziehungen angeht, sowohl die zu deiner Freundin, als auch die zu mir. Aber ich kann dir wie immer keinen Rat geben, keine Entscheidung abnehmen. Für welchen Weg du dich entscheiden magst, er wird für dich sicher noch so manches Mal steinig sein, aber immer der richtige. Dass ich da bin, weißt du. Und ja, ich liebe dich. Da gibt es keine Antwort auf das Warum. Entweder man liebt oder man liebt nicht ... ich liebe dich nicht wegen diesem und jenem. Ich liebe dich, weil ich das Gesamtpaket mag. Und weißt du was: trotzdem das Gespräch noch lange nicht alles klären konnte, was vielleicht zu klären notwendig wäre, so hat es eine Menge bewegt - auf beiden Seiten. Und ich merke, dass man deinen Dickkopf, an der richtigen Stelle beim Schopfe gepackt, durchaus dazu bringen kann, nicht nur in schwarz und weiß zu unterteilen, sondern auch Grauzonen bewusst zu erleben. Weißt du, vielleicht ist das einer der Gründe, die dich so liebenswert machen - du bist im Grunde deines Herzens kein emotionaler Macho und deine vor Jahren aufgebauten Blockaden beginnen sich zu lösen. Es ist schön, dies miterleben zu dürfen ...

 

10.06.2009 um 21:22 Uhr

Wolkenbruch und Sonnenschein

von: Wari

Das liegt bei dir nah beisammen. Aber wenn du denkst, dass ich dieses Spiel nach deinen Regeln noch mitspiele, dann täuschst du dich gewaltig. Ich werde dir nicht hinterher rennen und ich werde auch nicht auf Knien bettelnd angekrochen kommen. Wenn du deine Launen nicht besser in den Griff bekommst, dann wird das alles ganz schnell ein Ende haben und du kannst in Zukunft schauen, auf wen du dich in deiner Musizierstunde noch als beständige Schülerin verlassen kannst. Es gibt genügend andere Lehrer. Und wenn du nicht willens bist, zwischen Unterricht und Privat zu unterscheiden, wenn du weiterhin den Macho raushängen lässt, dann kann ich mir auch einen anderen suchen. Das geht sehr schnell. Du schießt dir gerade ein Eigentor nach dem anderen - meines Erachtens wäre es sinnvoller, diesen immensen Kraftaufwand lieber in eine andere Richtung zu betreiben. Die Zeiten des Anhimmelns sind vorbei, was ist, sind ernsthafte Gefühle und wenn du der Meinung bist, du müsstest jetzt alles mit Füßen treten, dann mach das, aber wundere dich bitte nicht über Konsequenzen. Das Runtermachen vor den Anderen ist dir ja nicht gelungen, zu lange bin ich in dieser Truppe dabei, als dass du noch eine Chance hättest, mich musikalisch auszuspielen. Die andere Ebene bekommt Gott sei Dank keiner mit. Die Sache mit dem Stolz war übrigens anders gemeint. Das was du jetzt an den Tag legst, sind Kindergartenspiele, Trotz, Eitelkeit ... Sieh endlich ein, dass auch du nur Mensch bist. Ansonsten bist du nahe dran, wirklich ALLES kaputt zu machen ... - hinterher einen auf eitel Sonnenschein zu machen ist sinnlos und der Zug fährt langsam ab.

 

 

04.06.2009 um 07:07 Uhr

Alles wird gut!

von: Wari

Deine Wiederkehr war abzusehen und doch bin ich ohne Erwartungen zum Musizieren gegangen, habe mich darauf eingestellt, dass wir mal wieder nicht miteinander reden werden. Um so verblüffender und herzlicher deine Begrüßung. Als wenn nichts gewesen wäre. Oder war es nur Imponiergehabe vor deinem Sohn, mit dem ich ein sehr nettes und langes Gespräch hatte? Kamst du zur Revierverteidigung oder hast du dich auf das besonnen, was uns wirklich verbindet? Mein Lieber, wir müssen dringend ein paar Dinge klären. Sie sind einfach unausgesprochen und bedürfen nun aber klarer Worte, denn das, was sich am Freitag abspielte, darf sich nicht wiederholen. Wir müssen klären, was wir vom Anderen erwarten, was wir uns wünschen, wovor wir Angst haben und was wir beide vermeiden sollten, damit diese Beziehung das bringt, was sie sollte - Liebe. Es hat sich gezeigt, dass Gefühle erraten auch richtig schief gehen kann und ich möchte einfach nicht, dass wir uns wegen fehlender Kommunikation nochmals so in die Haare bekommen. Ich liebe dich, du liebst mich und dann sollte das Unausgesprochene endlich in Worte gefasst werden. Ich weiß, dass es dir schwerfällt über Gefühle zu reden, ich weiß, dass du dich aus reinem Selbstschutz hinter einer Mauer aus Unnahbarkeit und versteckten Gefühlen verbirgst. Aber genau das macht im entscheidenden Moment alles kaputt und so stehen wir gerade davor, die Mauer zu durchbrechen, die jener Journalist in seinem Beitrag über dich so treffend beschrieb. Ich konnte schon damals nichts über dich erzählen, weil ich, wenn auch nur ansatzweise, deine andere, so liebenswerte Seite erlebt habe, weil ich wusste, dass du fähig bist zu lieben, mehr, als die Welt da draußen ahnt. Manchmal würde ich es gern jedem auf die Nase binden, weil es dich so liebenswert macht. Aber ich respektiere deine Haltung zum Leben, deine Art mit deinen seelischen Wunden umzugehen und so bleibt mir nur, diesen einen Schritt mit dir allein zu gehen. Ich bin mir sicher, dass du es schaffst. Weil ich dich liebe.

 

02.06.2009 um 18:52 Uhr

Gibt es denn nur noch bescheuerte Single-Männer auf dieser Welt?

von: Wari

Eigentlich geht es nicht an dich und noch weniger um dich, sondern einfach um die männliche Single-Spezies. So langsam habe ich die Nase von all diesen hirnlosen beziehungsgestressten Kerlen da draußen, die nach einem einzigen Treffen der Meinung sind (oder im besten Fall schon vorher meinen zu wissen), dass es keine gemeinsame Zukunft geben kann. Wie bekloppt kann man eigentlich sein oder sind sie so auf eine Beziehung versessen, dass ihnen völlig entgeht, dass es noch Menschen gibt, die erst mal an gar nichts weiter denken, als daran, andere Menschen kennenlernen zu wollen, ohne sich auf eine Freundschaft oder gar Beziehung zu fixieren? Andererseits sind sie ja irgendwie zu beneiden, denn sie scheinen ein fantastisches Gespür für andere Menschen zu haben. Immerhin wissen alle, dass es keine gemeinsame Zukunft geben kann ...

HALLO??? Ich wollte ausgehen, mich amüsieren, habe nie etwas erzählt davon, dass ich jemanden suche, dass ich auf Biegen und Brechen eine Beziehung will. Wie engstirnig muss man eigentlich denken, um mit diesen Idioten noch mithalten zu können?

Ihr könnt mich alle mal ...

 

01.06.2009 um 11:27 Uhr

Drei Tage und ein Hund.

von: Wari

So viel ist gewesen, um über uns nachzudenken. Zwischen all dem Stöckchenwerfen und laufen auch mal abschalten. Was ist besser - Ausblenden oder drüber reden? Im Gegensatz zu dir liegt mir Ausblenden nicht und so wird es, wenn überhaupt ein nächstes Mal, darauf hinaus laufen, dass du mir sagen musst, was dich bewegt. Ich werde mir kein Rästelraten mehr auferlegen, wie du siehst, haben wir beide oft genug daneben gelegen und es wäre um so vieles einfacher gewesen, wenn du mir ganz offen und ehrlich gesagt hättest, was du empfindest und was du dir unter unserer Beziehung vorstellst. Du willst, dass ich ehrlich bin, kannst aber die Wahrheit nicht vertragen, du sagst, ich sei frei und könne machen, was ich wolle. Halte ich mich daran, ist es auch wieder falsch. Es gibt genügend Zeichen, die mir sagen würden, dass du mich liebst. Aber ich weiß zu wenig über deine Gefühle, als dass ich mich in ein Rätselraten verstricken möchte, um am Ende doch alles in einem falschen Licht gesehen zu haben. Nichts ist schlimmer, als eine völlige Fehlinterpretation des Anderen aufgrund fehlender Kommunikation. Deswegen habe ich aufgehört, mir um dich, um uns Gedanken zu machen und habe einfach genommen, was du zu geben bereit warst. Ohne Wenn, ohne Aber. Dass du nicht mal bereit bist zuzuhören, dass du mir Fragen stellst und die Antwort gar nicht hören möchtest, finde ich traurig, denn auf diesem Wege schaffst du es gerade ganz grandios, die im Februar geschaffene Kluft zu beleben, die ich vorsichtig versucht hatte zu kitten. Ich weiß nicht, was in dich gefahren ist, ich weiß nicht, was du von mir erwartest. Und ich weiß ehrlich gesagt auch nicht, ob ich dir diesmal noch irgendwie aus diesem Dilemma heraushelfen möchte. Meine Leidensfähigkeit hat irgendwo ein Ende, meine Geduld auch. Was bleibt, ist wie immer die Liebe. Ganz allein.