... und vergiss nicht, meine Seele zu küssen ...

31.07.2009 um 19:50 Uhr

Ich tu mir einfach mal was Gutes.

von: Wari

Und das bedeutete heute mal wieder, anderen was Gutes zu tun. Ein Geburtstagsgeschenk für einen Bekannten gekauft, was treffender nicht hätte sein können. (Kaminers "Küche totalitär" für einen begeisterten Hobbykoch zu kaufen, ist in zweierlei Hinsicht grandios. *michselberlob*) Eine Überraschung für einen Freund vorbereitet. (Zu schade, dass ich nicht beim Empfang derselben dabei bin ... aber schon allein der Gedanke an den Überraschungseffekt - HIMMLISCH!) Einer Freundin die Zeltausrüstung in ihren Kurzurlaub mitgegeben. Und ein paar Stunden später eine kleine SMS: Liebe Wari! Danke für Alles! Du bist immer zur rechten Zeit da, du Helferengel! LG Und das Beste ... für einen lieben Freund, der mich jetzt mehrmals kostenlos bei sich im Musikunterricht mitspielen lies, hab ich endlich das passende Dankeschön ersteigert. Himmel, was wird er sich freuen!

Es gibt so Tage, da ist alles so verdammt stimmig.

 

31.07.2009 um 19:17 Uhr

Reiseziele

von: Wari

Man muss, um zu verreisen, nicht immer die Heimat verlassen. Es genügt manchmal schon, bei sich selbst anzukommen.

 

31.07.2009 um 09:35 Uhr

Liebe und Freundschaften

von: Wari

Gerade eben höre ich das Klingeln am Fahrrad und ich wusste - sie ist wieder da, die Freundin, die gerade ebensolche Veränderungen erlebt. Sie trägt es offener ins Leben hinaus als ich und manchmal liegt neben meinem Kopfschütteln darüber Bewunderung. Dass sie in der Lage ist, dies alles so fröhlich ins Leben zu schreien. Es ist ihr egal, was die anderen denken, manchmal versucht sie uns mitzunehmen auf ihre euphorische Reise und wir sitzen und lächeln. Manchmal denke ich mir "Mädel, komm mal wieder runter!", weil es mir zu viel des Guten erscheint, weil es reicht, was an veränderung in mir vorgeht. Dann wieder wünschte ich mir, den Punkt zu erreichen, an dem ich ebenso unbekümmert mein "Hier bin ich!" hinaustrompete. Und ich erkenne, wie sehr wir uns in diesem Punkt unterscheiden. Er ist wohltuend dieser Unterschied, denn daran wächst man noch ein kleines Stückchen mehr. Es gab Zeiten, da haben sie mir Angst gemacht, die großen Veränderungen bei Freunden. Jetzt aber, wo ich in mir ruhend, die Welt anders, feinfühliger und liebevoller sehe, empfinde ich es als wunderbares Geschenk, spüren zu dürfen, dass in dieser Welt kein Stillstand herrscht, sondern Bewegung, wohltuend diese. Freundschaften haben einen noch schöneren Stellenwert bekommen. An die Brücken muss ich denken, die ein lieber Freund neulich beschrieb. Sie sind stabil, sie sind die Liebe, die ich zu meinen Freunden empfinde. Und dass sich daran nichts ändern wird, egal, was die Gefühle machen, die munter hin und her laufen über eben jene Brücken.

Ich bin mal wieder bei mir angekommen, sicher im Hier und Jetzt. Es gefällt mir was sich getan hat. Sehr sogar. Und ich umarme sie. Alljene, die mich begleiten, die ich begleiten darf. Ihr seid die besten Geschenke des Lebens - Liebe pur!

 

30.07.2009 um 18:30 Uhr

Ein Engel flog durch´s Zimmer.

von: Wari

 

Die Musik wird treffend als Sprache der Engel beschrieben.
Thomas Carlyle (Engl.Schrifsteller und Historiker)

 

Und siehe da - ich tanze ...

 

29.07.2009 um 15:24 Uhr

Fortsetzung folgt ...

von: Wari

Kapitel achhundertzweiundfünzigtausendneunhundertsiebzehnkommafünf 

Es klingelt. Ich gehe zur Tür, wohlwissend, dass derjenige, der Abstand halten sollte, sich nicht daran hält.

Er: „Wie geht es dir? – schaut erwartungsvoll.

Ich – weit ausholend – immerhin bin ich die Ansprache für genau DIESEN Fall mehrmals durchgegangen, damit der Text auch sitzt: „Abgesehen davon, dass ich nicht wusste, wo du letzte Woche warst, dass ich dich vermisst habe und somit eine echt beschissene Woche hatte, Mr.Jungspund  der Meinung ist, ich sollte die Frau nur für seine ganz einsamen Stunden sein und ich darauf keine Lust habe, abgesehen davon geht es mir bestens. Danke der Nachfrage.“

Er – verwirrt dreinschauend: „Häh, das versteh ich jetzt nicht!“

 

Ich – noch weiter ausholend: „Nunja, die Bedeutung des Wortes Vermissen ist dir sicher bekannt. Auch dass ich es Scheiße finde, wenn du dich sang- und klanglos davon machst, dich zu unserer Musizierstunde nicht meldest. Und Mr. Jungspund möchte mich eben nur für jene Stunden, die er nicht mit seinen Kumpels und was weiß ich wem ausfüllt.“

 

Er – sich nur langsam erholend: „Wie meinst du das?“

 

Ich – langsam ein bisschen gernervt: „Nun, ich hätte ihn nachts besuchen dürfen, wenn keiner mehr bei ihm ist und hab es nicht gemacht. Am nächsten Tag ist er beleidigt gewesen. Nachmittags hätte ich doch wieder die Gute sein dürfen und am nächsten Tag seine einsame Zeit vertreiben sollen! Aber tut mir leid für Mr. Jungspund, so wird das nichts.“

 

Er: „Hmm, meint er es nicht ernst?“

 

Ich: „Wie es ausschaut nicht und ich habe keine Lust, mich noch einmal dieser alten Leier hinzugeben!“

 

Er: „Wieso nochmal?“

 

Ich – müde lächelnd: „Ach Schätzelchen, weil es genau die gleiche Tour ist, die ich mit dir erleben durfte, darf, werde ... was auch immer – und danach steht mir einfach nicht mehr der Sinn.“

 

Er: „Na wenigstens hast du mich vermisst. Das ist gut!“

 

„Ja Herzensschöner, so machen wir´s.“, denke ich mir und finde dich wieder mal zuckersüß in deiner Verwirrtheit und der Tatsache, dass dein Charme heute dem eines Kartoffelsackes gleicht.

 

Gott sei Dank kenne ich mich mit meiner Gefühlswelt aus und lächle in mich hinein, denn das Leben ist schön und Seelenküsse einfach noch viel mehr.

 

Fortsetzung folgt ...

 

Es wäre auch zu schade gewesen, wenn es Kapitel achhundertzweiundfünzigtausendneunhundertachtzehn nicht gegeben hätte.

27.07.2009 um 13:18 Uhr

... und doch anders.

von: Wari

Warum habe ich bei dir nur das Gefühl, dass du der Einzige bist, der sich jemals aus einem Wir verabschieden kann, ohne dass die Liebe darunter leiden wird? Vielleicht weil sie anders ist, als das, was ich bisher als Liebe empfand. Es sind es die stillen Momente gewesen, die uns so viel mehr verbinden. Es sind unsere Seelen, die sich gefunden haben, ohne dass sie sich suchten.

 

26.07.2009 um 17:15 Uhr

Es wird leichter.

von: Wari

Mit jedem Tag, der leise vergeht. Mit jeder Minute, die ohne dich verstreicht. Sie waren gut, die drei Jahre, manchmal vielleicht zu gut, denn wenn man es ein einziges Mal nur erlebt hat, dieses Gefühl, wenn einem die Seele geküsst wird, dann möchte man es immer wieder haben, dieses Gefühl, diesem einen Menschen nah zu sein. Deswegen habe ich nur eine Bitte: Lass viel Zeit vergehen. Lass uns genügend Raum, damit wir ausreichend Abstand gewinnen können. Wenn wir uns erholt haben, können wir immer noch darüber schweigen, ob sich unsere Seelen auf eine andere Art und Weise berühren dürfen.

Wunden lecken muss jetzt jeder für sich allein ...

 

24.07.2009 um 11:31 Uhr

Große Tode sterben sich nicht leichter

von: Wari

Ich lege das Buch beiseite, obwohl es nur noch geschätzte dreißig Seiten sind. Denn wenn ich fertig bin mit lesen, bin ich wieder hier. Und das will ich nicht. Ich möchte weit weg sein. Möchte davon laufen. Weg von deinem Schweigen. Weg von dir. Weg von mir. Bisher warst du fair. Jetzt aber beginnst du ein Spiel, bei dem nur du die Spielregeln kennst und bei dem wir beide nur verlieren können.

"Was wirklich zählt, sind die kleinen Dinge."

Und ich erinnere mich an deine Frage, ob ich ihn noch liebe. An dieses beruhigende Lächeln, das über dein Gesicht huscht, wenn sich unsere Blicke beim Musizieren begegnen. An deine immer langsamer werdenden Schritte je näher unser Abschied rückte, an das Strahlen in deinen Augen, wenn du von deiner Mom erzählst, an deinen Lieblingssatz, wenn man dich fragt, wie es dir geht. An deinen Besuch mitten in der Nacht. Aus heiterem Himmel.

Dann sehe ich dich schweigen.

Dass du eine Entscheidung gefällt hast, die du eigentlich in meine Hände legtest, gehört wohl zu den Spielregeln, zu deinen neuen Spielregeln, dazu. Unfair hin oder her.

Ich frage mich, ob ich diese Lücke jemals wieder füllen möchte ...

 

23.07.2009 um 07:03 Uhr

All dies und noch viel mehr

von: Wari

Das Bisschen Schlaf hat es nicht wirklich geschafft, den gestrigen Tag abzulegen, aber immerhin kommt jetzt langsam die LMAA-Stimmung durch und die ist gut, um alles, was nach oben gezerrt wurde, wieder runter zu drücken. Diesen kleinen Satz "Weil ich dich liebe!" seiner Bedeutung zu berauben, ihn wieder in ein "Weil wir einfach guten Sex haben." umzuwandeln und um damit die Basis zu schaffen, das alles nicht so schwer zu nehmen, ganz im Gegenteil, das Leben wieder als schön anzusehen. Sich nicht abhängig zu machen von einem kleinen Satz, der Antwort war auf eine Frage, die ich nie gestellt habe und die ich - ich wusste schon warum - nie beantwortet haben wollte. Ich bin sauer, aber so was mächtig von sauer. Wie konntest du nach all der Zeit plötzlich mit Gefühlen kommen. Weil du mich liebst. Super. Das kleine Wir will plötzlich groß sein. Hurra, es krabbelt empor, plustert sich auf und kriegt ja doch wieder eins auf den Deckel. Wenn nicht von dir, dann von mir. Dem werd ich was husten. Man könnte es als First-Thirds-Life-Crisis bezeichnen oder Die Suche nach dem verlorenen Glück. Wut ist gut, Wut lässt alles raus an Emotionen, die notwendig sind, um diese verfahrene Kiste wieder in rechte Bahnen zu lenken. Und Wut ist ein Gefühl, das dann auch wieder abklingt. Ich werde dem heute ein wenig nachgeben. Ich werde mich aus dem Staub machen, werde das Auto zu meinem besten Freund machen. Ich werde mich ausheulen bei einem Freund, nein DEM Freund, der Frauen versteht, der diese Never-Ending-Story wahrscheinlich nicht mehr hören kann und dennoch mit Engelsgeduld meinen Kopf zurechtrückt. Vielleicht reicht Schweigen aus. Anlehnen und Schweigen. Heulen. Anderereits wäre eine in Worte gekleidete Kopfwäsche gar nicht schlecht. Oder lieber doch nicht? Ich lasse es auf mich zukommen. Nehme meinen mir treuesten Fan mit und werde diese fremde Stadt, die doch irgendwie schon zweite Heimat ist - eben wegen jenes Frauenverstehers - auf Festplatte brennen, werde Bilder machen, die diese liebevolle Unordnung innen drin gebührend zur Geltung bringen.

Man muss eben doch noch Chaos in sich tragen, um einen Stern gebären zu können ...

 

22.07.2009 um 16:19 Uhr

Liebe ist ...

von: Wari

ein ICH, das ein DU sucht, um ein WIR zu werden.

Das könnte mir gefallen, wenn an der Sache nur irgendwas Wahres dran wäre ...

 

22.07.2009 um 12:39 Uhr

Zurück im Land der (Un)Realitäten ...

von: Wari

Ich würde ein einziges Mal nur verstehen wollen, wieso es zwischen dem gesprochenem und gedachten Wort bei Männern so hammermäßige Differenzen gibt. Dann wäre ich mich vermutlich auch nicht über die Frage deines Anhängsels gestolpert, ob dieser Abend eine Bedeutung für mich hätte. Sie wäre einfach in Schall und Rauch aufgegangen. Nunja, gleiches Spiel, alte Leier und nur dass ich diesmal aussteige, BEVOR der Zug abfährt. Jetzt weißt du, wieso ich nichts und niemandem hinterher renne.

 

20.07.2009 um 04:52 Uhr

Bevor ich ging

von: Wari

Unser Gespräch vor meiner Abreise war ein Geschenk. Von dir an mich. Eine Liebeserklärung. Sie war und ist perfekt. All das, was sich in den drei Jahren in dieser Freundschaft entwickelt hatte, kam an diesem Tag zum Vorschein. Deine anfängliche Unnahbarkeit ist verschwunden, an ihre Stelle getreten ist eine Warmherzigkeit, die seines Gleichen sucht. Nicht dass es keinen anderen Mann gäbe, der nicht ebenso gefühlvoll, liebevoll wäre, aber unter den Voraussetzungen der Erlebnisse deiner Jugend und den Konsequenzen, die du daraus gezogen hast, haben wir beide auf manchmal vielleicht harte Art und Weise einen Punkt erreicht, den du mit den wenigsten Menschen teilst. Seit wir beide zeigen können, dass wir verletzbar sind, hat diese Freundschaft vorallem eines dazugewonnen: jede Menge Respekt. Dass aus dem anfänglichen rein körperlichen Begehren eine solch tiefgründige Nähe entstehen würde, hätte ich nicht gedacht. Und all jene, die mir immer wieder an den Kopf warfen, dass dies alles nur ein nettes Spiel für dich sei, all jene, die dir den puren Egoismus nachsagten, werden mit einem mal sehr still. Dich lieben und dir nah sein zu dürfen ist eines der größten Geschenke, die ich jemals erhalten habe - von dir geliebt zu werden setzt dem Ganzem einfach die Krone auf. Und um auf deine Frage zu antworten: Ich wünsche mir, dass du bleibst!

 

07.07.2009 um 06:08 Uhr

Eine riesige Portion Glück

von: Wari

gehabt. An diesem Wochenende mit dir. Es war traumhaft schön und vielleicht sollten wir daran arbeiten, dass unsere Freundschaft auf diese Art und Weise eine ganz andere Bedeutung hinzugewinnt.

Você é meu Anjo!