... und vergiss nicht, meine Seele zu küssen ...

24.01.2011 um 14:33 Uhr

Es fehlt mir der Mut.

von: Wari

Um ein einziges Mal mit einem Blick in deine Augen auszusprechen, dass ich Dich liebe. Dass ich es mag, dir nahe zu sein. Dass ich deine Wärme mag. Deine Ruhe. Die Kraft, die mich stärkt, wenn ich zu stürzen drohe. Und als wenn ich jeden Tag neben dir aufwachen würde, liebe ich dein Lachen, wann immer ich es spüre. Es zeigt sich viel öfter, als ich es jemals sehen werde. Ich mag deinen Arm, der sich um meine Schulter legt. Ich mag deinen Herzschlag, den ich spüre und seist du noch so fern. Ich mag dein Schweigen als Antwort auf mein Geplapper. Ich mag unser Lauschen im Schweigen! Ich mag es so sehr. Ich mag dich. Ich liebe dich. Und das Schönste daran ist: Ich weiß, dass du es spürst.

 

24.01.2011 um 11:00 Uhr

In der Vorstadt tut sich was!

von: Wari

Was haben wir gelacht! Aus dem Herzen heraus. Die Vorstadtkrokodile 3 zogen mich gleichermaßen in den Bann, wie meine Kinder. Mit einem Mal wanderten meine Gedanken hinüber in die guten alten Zeiten und verweilten dort für die Länge des Films. So fühlten sie sich an, die Momente der Bande, der Zusammenhalt in der Gruppe, die Einzigartigkeit einer Clique und zurecht stellten sie fest, dass es wohl nie wieder so sein würde, wie in jenem Augenblick. Ich verstand es so gut. Was es bedeutet, Freunde in einer Gruppe zu haben. Gemeinsam wildeste Abenteuer zu erleben. Dinge zu tun, die gegen jede gute Erziehung sprechen. Die verrückt genug sind, dass man sie ausprobieren muss, um am eigenen Leben zu wachsen. Fehler zu machen und daraus zu lernen. Und ich wünsche mir nichts sehnlicher, als dass meine Jungs ebenso bei aller Dramatik des Lebens diese Leichtigkeit des Seins erfahren dürfen. Dass sie Freunde finden, mit denen sie ihre verrücktesten Ideen ausleben. Und ich wünsche mir, dass ich gelassen all diese Abenteuern mittragen kann.

 

Freunde für´s Leben!

 

21.01.2011 um 13:57 Uhr

Ich könnt kotzen.

von: Wari

Wenn ich es könnte. So aber sucht sich ein Glas Wasser mit Japanischem Heilmittelchen gemischt nach dem anderen seinen Weg in eine Gegend, die gerade versucht, mir das Leben schwer zu machen. Und zwischendrin noch ein wenig Ich-stimm-meinen-Magen-freundlich-Tee, in der Hoffnung, wenigstens für heute Abend den Kinobesuch für die wilden Kerle nicht abblasen zu müssen. Der Große freut sich doch so drauf. Und ich nehm vorsorglich einfach mal ne Extra-Portion Kotztüten mit!

Gehabt euch besser als ich!

 

20.01.2011 um 13:31 Uhr

Improvisierte Klangfarben. Kunterbunt.

von: Wari

Ich klavierzierte. Weil meine Seele einen kleinen Motivationsschub benötigte. Und was taten die Kinder, drei an der Zahl (inclusive einem ausgeborgten)? Das Ausgeborgte glaubte, die Musik käme vom Band, also mussten die meinen das Gastkind vom Gegenteil überzeugen, führten es ins Musizierzimmer, woraufhin es vor lauter Freude zu tanzen begann. Und die meinen - sie tanzten mit, ließen sich von der kindlichen Freude über eigens gespielte Musik einfangen, mitreißen und herumwirbeln. Ich schenkte ihnen nur einen kleinen verstohlenen Blick über die Schulter, weil ich den Moment nicht zerstören wollte. Zu viel Spaß hatten wir vier in jenem Moment! So sollte es viel öfter sein!

 

08.01.2011 um 19:17 Uhr

Bei jedem Atemzug stehen wir vor der Wahl

von: Wari

Musik: Alcoholic Faith Mission - Drift

das Leben zu umarmen oder auf das Glück zu warten.

Fast hätte ich es erdrückt vor lauter Freude, das neue Lebensjahr. Jenes, was schon am ersten Tag schöner nicht hätte sein können, hatte ich doch meine Familie um mich herum versammelt und schaute auf die Lieben, die seit so vielen Jahren an meiner Seite sind, die mich aufgefangen haben in der schwersten Krise, in den schwärzesten Stunden. Sie alle waren da und werden es immer sein. Allein dieses Wissen ist ein wohlig warmer Mantel, der sich schützend um meine Schultern legt, wenn´s mal wieder nicht so läuft, wie ich es mir wünsche. Und all die lieben Freunde, die jeder auf ihre Art, ihre Seelenküsse schickten, mit einer großen Portion Wünsche. Morgen werde ich sie in mein Haus einladen, werde sie bewirten dürfen und ein bisschen von all dem Großmut zurückgeben können, der mir durch sie zuteil wird. Und seit langem freue ich mich wieder einmal auf den Brunch, auf ein geselliges Miteinander, auf gemeinsames Lachen, auf liebevolle Augenblicke, auf Herzensangelegenheiten.

Der Einzige, der fehlt, bist du. Wie leider viel zu oft. Viel zu weit weg und dennoch ganz tief im Herzen dabei! (Die Liebe ist vorallem ein Lauschen im Schweigen. - Antoine de Saint-Exupéry)

 

Lass dich nicht unterkriegen!

 

07.01.2011 um 06:04 Uhr

Ich weigere mich, ohne Hoffnung zu sein.

von: Wari

Wie gern hätte ich ein einziges Mal seine Gedanken lesen können. Nur um zu sehen, ob es in seiner Vaterseele etwas anrührt, was den gestrigen Elternabend bei der Beratungsstelle anging. Als sie Themen wie Stiefeltern (was für ein besch**** Name!!!) und neue Geschwister ansprachen. Was dies in den Kinderseelen bewirkt, wenn man geneigt ist, in der neuen Familie einen auf eitel Sonnenschein zu machen. Seine Betonung lag ja oft genug darauf, dass dies nun seine neue Familie ist. Das mag auch alles sein, wenn es die Zeit betrifft, in der unsere Kinder nicht bei ihm verweilen. Sind sie bei ihm, so ist einer der wichtigen Punkte, dass er ihnen ein bisschen Zeit nur für sie schenkt, dass er ihnen zeigt, sie werden von ihm gesehen und geliebt und in die Familie integriert, anstatt nur Gast zu sein. Ich hatte in den vergangenen Jahren immer wieder versucht, ihm dies ins Bewusstsein zu rücken, anfangs unwirsch, das geb ich zu. Mit der Zeit liebevoll verpackt in kleinen Botschaften, da anders nicht an ihn heranzukommen war. Aber manchmal sind andere Kräfte (scheinbar) stärker als die Liebe. Die hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt und so flimmerte zumindest gestern Abend der kleine Funke wieder auf, dass er sich den Worten der Beraterin annimmt und diesmal wenigstens gesehen hat, worum es geht. Nichts und niemand will ihm sein neues Heiligtum Familie kaputt machen. Aber seine Kinder in der wenigen Zeit, die er mit ihnen verbringt ein bisschen zu sehen, darum geht es. Da ich seine Mauer nicht durchbrechen kann, legte ich gestern alles in die Macht der Verbundenheit und schickte eine große Portion Liebe in die Welt. In Gedanken. In leise gesprochenen Worten. Denn als ich ihn gestern Abend sitzen sah, spürte ich seinen wahren Kern, den liebevollen Part. Den, der anderen nicht wehzutun vermag, weil er rein ist. Und nur ein wenig schüchtern, so manches Mal ängstlich. Vielleicht wirkte er so betroffen, weil er seine eigene Kindheit nun ein zweites Mal Revue passieren lassen muss. Vielleicht gelingt es uns beiden, nicht die gleichen Fehler zu machen, wie seine Eltern. Aber dazu brauche ich ihn. Das kann ich nicht alleine stemmen.

 

05.01.2011 um 06:25 Uhr

gastSpiel.

von: Wari

Beendet.

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