Was Frau denkt

04.03.2013 um 11:52 Uhr

Over and out

Einen wunderschönen Tag wünsche ich der Welt!

So, nun ist es soweit - ich werde gehen.

Ich muss sagen, dass sich alles zum Guten gewandt hat für mich und ich nun nur noch eine passende Wohnung brauche, dann bin ich restlos zufrieden und sogar glücklich.

Ich habe ein tolles Kind, ein schönes Leben mit Selbstgestaltung und Freiheit, ich bin mir meiner sicher und ich weiß, aus welchem Holz ich geschnitzt bin. Ich liebe mich. Ich liebe mein Kind. Ich liebe meine Freunde. Ich liebe meinen Hund. Was brauche ich mehr?!?

Ich habe über MB gesiegt und ich habe nun keine Probleme mehr. Das ist Fakt, denn das Leben ist viel zu schön, um es am PC oder mit Problemen zu fristen, es ist viel zu schön, um sich unnötig mit Kram und falschen Menschen zu belasten, die einem eh nix bringen. Darum....

AUF! AUF! ZU NEUEN TATEN!

Und darum verabschiede ich mich von allen hier und wünschen euch allen, dass all eure Träume, was auch immer die sein mögen, sofern sie gut und gerecht sind, in Erfüllung gehen.

Ich werde hier nicht mehr weiter schreiben. Aber ich behalte mir das Recht vor, als Frau meine Meinung zu gegebener Zeit wieder zu ändern.... :-)

Macht es alle gut, we wish you well, um es in Whitesnake zu sagen.... Bye.

SV

31.12.2012 um 15:45 Uhr

Endlich!!!

Guten Tag im alten Jahr noch...!

Natürlich nützt heute jeder Bloq-Schreiberling die Gelegenheit, noch mal was zum Besten zu geben - und ja, ich wollte eigentlich nicht wie alle sein, aber es ist meiner Seele und meinem Herzen ein großes Bedürfnis, dass ich einen Eintrag im alten Jahr schreibe. Immerhin habe ich lange darauf gewartet, dass endlich das Jahr 2012 zuende geht, also muss ich es auskosten, erfahren, erleben, an mir vorbeiziehen lassen und bewusst spüren!

Die letzten Wochen waren ereignisreich - wie fast das ganze letzte Jahr - aber in den letzten Wochen und Tagen war alles nahezu magisch, voller Omen, Zeichen und einem Gefühl, als begänne jetzt was ganz Großes. Was es ist, weiß ich nicht und wenn jemand auch dieses Gefühl spürt, mag es für ihn etwas anderes sein als für mich - dennoch ist es ein Versprechen. Ein Rauschen im Geäst... Wind und stürmische Wolken über den Feldern... Ein Mond, der die Seele zum Leben erweckt... Die Sonne mit frühwinterlicher, ungewöhnlicher Kraft und Wärme... Föhn, der die Gemüter durcheinander wirbelt.... Dies alles nehme ich in mich auf, seit Tagen und alles, selbst der kleinste Windhauch, flüstern mir zu, streicheln meine Wangen und sagen mir... "Dein Glück beginnt."

Dann wandle ich meinen langen Weg entlang, nehme die ungeheuerlich beeindruckenden Sonnenuntergänge und Farbenspiele der Natur in mich auf, lenke sie in mein Herz und schöpfe Kraft und Zuversicht, spüre mein Leben, das Pulsieren in meiner Brust und die alles niederstreckende Energie in mir, die heraus will - in welcher Form auch immer. Sie kommt an einem Tag geballt, an anderen Tagen sucht sie vorsichtig kleinste Öffnungen in die Welt hinaus, an wiederum anderen Tagen strahlt sie aus mir heraus und lässt mich innerlich bebend meinen Weg gehen. Und dann weiß ich.... Nicht ahnen, nicht glauben, nicht hoffen... nein, ich weiß es dann! Das ist für mich Frau sein!

Und mit Antennen, die sich neugierig, suchend nach aussen und innen richten, gehe ich durch diese ach so schöne Welt und blicke auf einen Weg zurück, der schwer war. Steinig und es waren zwischenzeitlich Abgründe der Hoffnungslosigkeit, so dass ich glaubte - für kurze Momente - sogar sterben zu müssen. Doch um leben zu können, muss man sterben! Und so starb ich meine tausend Tode, meinen ganz persönlichen Tod und ging durch das Tal mit offenen Augen und dem wenigen Mut, den ich noch zusammenbringen konnte... Ich bin froh, hindurchgegangen zu sein!

Ich bin froh, gestorben zu sein.

Ich bin glücklich, wieder zum leben erwacht zu sein.

Und ich will abschließen mit altem Groll. Ich weiß nun, warum ich mich auf MB je eingelassen habe und hinnahm, dass meine Seele litt. Ich weiß, warum ich mich zurücklehnte und mich einem sehr dummen und schwachen Menschen hingab - ich weiß, dass ich das nie, nie wieder tun muss. Denn es wird nie wieder so schlimm, wie es schon einmal war. Niewieder wird mir all dies widerfahren. Es ist vorbei. Ja und heute, abschließend, möchte ich mich bei MB bedanken. Ich möchte ihm verzeihen und ihm sagen, dass ich ihm alles Glück dieser Welt wünsche, dass auch er ein Recht auf Glück in seinem Leben hat und dass ich ihm nicht grolle. Ich verzeihe ihm seine Verirrungen und wünsche ihm, dass er immer das in Hülle und Fülle hat, was ihm am meisten bedeutet - Geld.

So und alle anderen schlechten Dinge streife ich ab, sie bedeuten nichts mehr. Ab jetzt beginnt alles neu und meine Geschichte schreibt sich auch neu. Ich weiß, dass ich wieder nach vielen Jahren endlich meinen Weg gefunden habe und nichts wird mich mehr aufhalten...!

VERDAMMT NOCH MAL - WAS FÜR EIN GEILES GEFÜHL!!!!!!

So wünsche ich nun allen Mut, Glück, Liebe, Leben und ganz viel Humor für das neue Jahr und dass jeder seine Träume verwirklichen kann! Und mir wünsche ich ....

........................................ALLES!!!!................................................................

.....to be continued..... HAPPY NEW YEAR!!!

27.12.2012 um 23:50 Uhr

Maßanfertigungen

Was für eine Nacht!!! Was für eine unglaublich verheißende, anregende Stimmung draußen! ...

Einen wunderschönen guten Abend die Herrschaften da draußen!

Es ist wirklich inspirierend, was mir so durch den Kopf und das Herz geht. Ich denke viel nach und bin hinter eine wichtige Erkenntnis gekommen - dazu möchte ich eine kleine Geschichte niederschreiben:

..."Ein Mann kam zu Szabo, dem Schneider und probierte seinen neuen Anzug an. Als er sich vor den Spiegel stellte, fiel ihm auf, dass der Saum der Weste an einer Seite ein bisschen schief war.

"Oh", sagte der Schneider, "das soll uns gar nicht weiter kümmern. Hier, sie ziehen das kürzere Ende einfach mit der linken Hand nach unten, dann sieht niemand den Unterschied."

Während der Kunde die Weste nach unten hielt, fiel ihm auf, dass das Revers der Jacke sich hochrollte, anstatt flach zu liegen.

"Oh, das?" rief der Schneider. "Das ist nicht der Rede wert. Sie neigen ihren Kopf ein wenig zur Seite und drücken den Kragen mit ihrem Kinn nach unten. so... ja. Wunderbar!"

Der Kunde tat, wie ihm geheißen, aber dann merkte er, dass der Schritt der Hose ein bisschen knapp und der Hosenbund zu hoch geschnitten war.

"Ach, das macht doch nichts", meinte der Schneider, "sie ziehen den Schritt einfach mit der rechten Hand ein wenig nach unten und dann ist alles in bester Ordnung." Der Mann stimmte zu und kaufte den Anzug.

Am nächsten Tag humpelte der Mann in seinem neuen Anzug durch den Stadtpark: Kinn schräg auf dem Revers, die linke hand an der Weste zerrend, die rechte am Schritt der Hose; bei seinem Anblick hielten zwei alte Männer in ihrem Schachspiel inne und schauten sich an, wie merkwürdig er sich fortbewegte.

"Oh mein Gott", murmelte der eine, "Schau dir den armen Krüppel an..."

Der zweite starrte dem Humpelnden sinnend nach und sagte: "Ja, dass ein Mensch so verwachsen ist, kann einem leid tun. Ich frage mich nur, wo er den schicken Anzug her hat."....

Und genau das ist der Punkt! Wozu soll ich mich verbiegen, wozu soll ich Dinge annehmen, hinnehmen oder auch akzeptieren, die nicht für mich passend sind oder stimmig? Wozu soll ich auch nur eine Minute meines Lebens damit verschwenden, mich nach irgendjemanden zu richten? Ich bin eine Frau und will als solche begehrt und vergöttert werden - alles darunter akzeptiere ich nicht! Ich weiß, was ich will und was ich kann, was ich bin - wozu soll ich mich für irgendjemand verbiegen? Natürlich stimmen mir jetzt wieder viele zu, aber hey! - Es ist eines, zu sagen, man soll sich nicht verbiegen und ein anderes, es auch wirklich durchzuziehen. Ich habe nämlich erkannt, dass ich mir einst mit MB einen Anzug machen ließ und lange trug, der mich entstellte und nicht passte. Ich habe ihn von mir gerissen und bin nackt in ein neues Leben losgelaufen. Jetzt lasse ich mir gerade wieder einen Anzug schneidern, aber ich will achtgeben, dass er diesesmal wie angegossen passt. Nicht ein einziger Faden soll schief sein und nichts soll das Gesamtbild stören und er soll auch nicht schlecht sitzen. Und darum werde ich nicht auf halbe Sachen reagieren, nicht mehr hinnehmen, was mich stört und nicht mehr zufrieden sein mit viel weniger als üblich.

Ich will alles und das steht mir auch zu!

So und jetzt werde ich die Nacht noch ein wenig beobachten, denn sie ist verheißungsvoll!

Ich wünsche allen Stärke und die Erkenntnis, für sich schlecht sitzende Anzüge zu erkennen und wegzuwerfen!

SV

23.12.2012 um 19:56 Uhr

Torte essen

Guten Abend die lieben Menschen da draußen!

Ein Tag vor Weihnachten! Meine Güte, das Jahr ist bald rum! Ich freue mich so sehr!

Ich habe meinen Vorsatz eingehalten, dass ich ohne Stress und Ärger diesen Dezember begehen werde und ich habe meine Sorgen hintangestellt, denn es bringt nichts, sich zu grämen. Also nach vorne schauen, entspannt sein und nicht dem Konsum fröhnen... nicht die Reichen noch reicher machen, sondern einfach nur ich sein, mein Leben, meine Weih-Nacht... ich freue mich richtig auf morgen, denn ich weiß, dass es einfach nur Gefühl sein wird.

Zuerst glaubte ich, dass ich Probleme bekommen werde, denn es ist ja das erste Weihnachten ganz allein mit meiner Tochter, dass mich die Panik ergreifen wird, die Melancholie oder die Trauer, Gram und Verzweiflung. Aber nichts von all dem tritt ein - im Gegenteil! Ich bin guter Dinge, das Leben ist schön und ich bin froh, dass alles so kam, wie es gekommen ist! Ich bereue nichts! Ich bin glücklich!

Und wie zur Krönung und Bestätigung dieses Gedankens habe ich gestern dem blanken Horror ins Angesicht sehen können, um heute doppelt intensiv spüren und erleben zu können, wie gut es mir geht und welcher Hölle ich entronnen bin... Ich möchte das Szenario hier kurz schildern:

Ich war in ein gutbürgerliches Restaurant auf einem umgebauten Bauernhof eingeladen, es war nett und adrett etc... aber ruhig und eigentlich so wenig los, dass es sich für das menschliche Auge kaum lohnte, umher zu schweifen. Dennoch tat ich dieses und konnte die Hölle sehen... Ein Tisch, an dem ein Ehepaar saß. Beide schon etwas älter. Sie saßen nebeneinander, was ohnehin schon komisch aussieht, und sie sprachen nicht miteinander. Sie berührten sich nicht, saßen nur da und starrten schweigend vor sich hin. Nach einiger Zeit bekamen sie jeder einen Teller mit Sahnetorte und so löffelten beide drauf los. Beide starrten ausschließlich auf ihre Teller. Nach einiger Zeit meinte sie, ohne ihn anzusehen: "Vielleicht kommt heute was schönes im fernsehen." Er aß weiter, sah nicht auf, nickte schmausend. "Ja, so wie der letzte Film." Und sie isst ihre Torte und sagt ohne ihn anzusehen: "Der war schön, stimmt." Mehr sprachen sie den ganzen Abend nicht. Starrten nach dem Essen auf die leeren Teller (vermutlich wie auf ihr leeres Leben) und das war's.....

Ich danke allen Göttern und Himmelsgeistern und aller Weltenergie und dem ganzen Universum dafür, dass ich dieser Ehe-Hölle entronnen bin, denn ich weiß heute ganz genau, dass ich in wenigen Jahren genau so da gesessen wäre - völlig leer und am Ende. Ich bin dem Leben so unendlich dankbar, dass ich dieser diabolischen Ödnis entkommen konnte! Es waren harte Zeiten, es hat weh getan, doch jetzt ... bin ich nur noch dankbar, dass ich DEM entronnen bin und nun die Möglichkeit besitze, mir etwas zu suchen, dass ich zuletzt so nicht dasitzen muss. Ich werde versuchen, dass ich dieses Bild als Mahnmal in mir beware, um nur ja so viel von dem Gegenteil wie möglich in mein Leben zu integrieren und ganz viel noch für mich umzusetzen, zu erleben und zu erfahren.

Ich danke! Ich bin dankbar! Ich beuge mein Haupt in Demut und Dankbarkeit!

Ein gutes Gefühl, das erste neu gestaltete, völlig reformierte Weihnachten zu begehen!

Frohe Weihnacht an alle!

SV

08.12.2012 um 22:02 Uhr

Großes Bett

Auch ich kann am Abend mal schreiben, daher....

Einen wunderschönen Guten Abend Ihr lieben Leute! Heute ging und geht mir vieles durch den Kopf und ich habe gemerkt, dass es nicht damit getan ist, die Türe zur Vergangenheit einfach zu schließen. So quasi aus eigener Kraft und Antrieb, rein mit Willen und Überzeugung. Nein! Wenn die Vergangenheit sich verabschiedet und sich die Türen hinter einem schließen, dann eröffnen sich auch neue Türen. Sie tauchen auf, sind plötzlich da und wollen geöffnet und durchquert werden.

Doch welche nimmt man? In welche Richtung möchte ich gehen? Was soll werden und was sind meine Ziele?

Natürlich ist der Weg das Ziel, aber der Spruch ist so abgedroschen, dass er schon beinahe wie blanker Hohn klingt. Und dennoch wurde mir heute klar, dass es Zeit ist, mir Ziele zu erarbeiten, sie zu setzen und sie auch anzustreben.

Es gibt natürlich einen Grund, warum ich solche Gedankengänge habe, denn heute hat MB seine Möbel abgeholt. Heute war der Termin und ich gestehe, es war die letzten Tage ein bedrückendes Gefühl, zu wissen, dass er seine Sachen holt.

Ich musste seine "Einkaufsliste" abarbeiten, musste seine Sachen zusammen suchen, die ich noch nicht beisammen hatte. Dann das Rausräumen. Das Abbauen. Zuletzt stand alles kreuz und quer auf der überdachten Terasse und sah aus wie Sperrmüll. Irgendwie hat dieses Subjekt nur Gerümpel und dreckiges Zeugs - das war mein Eindruck. Dann kam das Gefühl von "armselig" und "schäbig"... ja, so ist er. Ich spürte ein leises Bedauern zwar, dass alles so hat kommen müssen, dass wir so böse scheiden und er solch einen üblen Nachgeschmack hinterlassen musste. Dann tauchte eine Art von Gefühl auf, als täte er mir leid, dass er nur Sperrmüll hat und so schlecht geht. Man sollte nie schlecht gehen, nie im bösen, nie vor dem Gehen alles kurz und klein schlagen. Wer es dennoch tut, wird bestimmt irgendwann im Leben dafür bestraft. Ich glaube schon und eines Tages werde ich das erfahren von MB.

Auf jeden Fall legte ich noch seine - in der Garage aufgefundenen - Sexvideos, -Bücher und Bondage-Krams-Zeugs oben auf den Sperrmüllhaufen und wenn er schon übel geht, dann wenigstens so richtig. Ja und dann flüchtete ich...

Ich gebe zu, ich flüchtete wirklich, sah zu, dass ich weit weg bin, bevor er um 14 Uhr auftaucht und bin absichtlich ewig unterwegs gewesen. Ich ging lange mit dem Hund und erst nach 4 Stunden kehrte ich zurück. Es war alles weg. Nur die Sexsachen und sein Müll lagen noch herum (vermutlich wollte er den Eindruck erwecken, dass er "sowas" nicht tut oder braucht - hat er ja bei mir auch immer!). Ich sah im Schnee die Fußspuren, er war an jedem Fenster, um ins Haus zu glotzen. Ich sah, wo er herum gelaufen war. Es war alles weg. Er war weg.

Jetzt ist es vorbei.

Ich gebe zu, dass ich für ca. 1 Stunde schon ein mieses Gefühl hatte. Es war schon ein großer Schnitt, dass nun alles von ihm aus meinem Leben und meinem Alltag weg ist. Jetzt ist diese Hürde genommen und jetzt bindet nur noch der Rechtsanwaltskrieg und die letzten Forderungen ihn und mich aneinander. Das Band ist jetzt zerschnitten.

So und darum heißt es jetzt: Neue Türen öffnen, neue Wege gehen, neue Ziele herausfinden und neue Erfahrungen sammeln. Auf! Auf! Du Seele, nun finde Deine Bestimmung.

Gibt es eine Bestimmung? Gibt es einen Weg?

Übrigens, mein Bett habe ich behalten und bin jetzt auch mit offizieller Vereinbarung Besitzer eines KingSize-Bettes! Sieg!!!!!

Habt ein gutes Wochenende Ihr Leute und denkt daran, es schadet nicht, zu erforschen, was man will und wohin der Weg gehen soll.

SV

07.12.2012 um 11:38 Uhr

Sie weiß!

Guten Morgen liebe Welt da draußen!

Eine Veränderung hat sich in mir breit gemacht und ich fühle mich wie erneuert. Es ist, als ob der Weg durch die Wüste sich dem Ende zuneigt und ich schon in Sichtweite die Oase wahrnehmen kann, den Lichtstreifen am Horizont und so, wie dieses Jahr endlich dem Ende zugeht, so bin ich kurz davor, in ein neues Leben und neues Jahr zu treten. Ich freue mich auf das neue Jahr und kann es kaum abwarten, dass 2012 sich verabschiedet. Denn es ist so sehr Zeit dazu! Zeit, die schlechten Erinnerungen abzuschließen und die Vergangenheit hinter sich zu lassen. Natürlich sollen die Guten Dinge, die mir widerfuhren, immer in meinem Herzen bleiben, aber alles andere gibt es nicht mehr. Das Gestern interessiert mich nicht mehr! Und so beginne ich, meinen trottenden Schritt zu beschleunigen, das Herz gerät in Aktion, der Atem geht schneller, denn ich sehe das Tor zur neuen Phase näher rücken.

Ich sehe die Hürden, die noch ein wenig herumliegen, aber im Vergleich zum zurückgelegten Weg sind sie lächerlich und klein. Was ich hinter mir habe ist die Durchquerung der unendlichen schwarzen Wüste und jetzt habe ich es geschafft. Zeit, das Leben willkommen zu heißen, dankbar zu sein und die Arme weit zu öffnen...

Öffnen... wofür? Ein neues Leben. Neue Eindrücke. Neue Freiheit. Neue Gedanken und neue Wege, Ansichten, Empfindungen. Erfahrungen, die alt sind und sich doch so neu anfühlen und anmuten. Beinahe... ein neues Herz.

Da ich die Metapher mit den Wölfen sehr gerne mag, will es hier in dieser auch sagen:

Der Winter ist kalt, doch er ist keine Bedrohung mehr, denn die Wolfsseele hat seine Stärke nach langen Jahren der Gefangenschaft wieder entdeckt. Sie weiß, dass der Winter sie nicht töten kann. Sie weiß, dass sie heulen kann und ihr Rudel findet, wenn sie auf ihrem Wege weiter wandert. Sie weiß wieder, was ihr die Freiheit bedeutet. Sie weiß, dass sie schön ist, dass sie mutig ist, dass sie stark ist, sie weiß, dass sie noch viele Tänze tanzen wird und ihr eigenes Lied in die Winde singen wird.

Sie weiß....

Und lachend, sicher und in sich erneuert, kann sie sich umdrehen und ihrer Wege gehen.

Denn sie weiß, dass hinter dem neuen Tor eine ganze Welt auf sie wartet....

Dazu existiert eine Geschichte, die ich gerne aufschreiben mag:

"Es gibt eine alte Frau, die an einem verborgenen Ort lebt, den alle kennen, der aber nur wenigen Menschen zugänglich ist. Die Alte sieht wüst aus und wird oft als über und über behaart und ziemlich fettleibig beschrieben. Aber wer weiß - sie meidet meist die Gesellschaft der Menschen und entzieht sich ihren Blicken. Es heißt, dass sie in einer Berghöhle zwischen Steilhängen und Schluchten haust, andere behaupten, sie am Rande einer verlassenen Straße gesehen zu haben, und wieder andere, sie sei in einem verbeulten Lastwagen mit zerschossenem Rückfenster in der Nähe des Nirgendwo Richtung Süden gefahren.

Die Alte hat viele Namen: La Huesera, die Knochenfrau, La Trapera, die Fängerin, aber vor allem wird sie La Loba genannt, die Wolfsfrau.

Sie kriecht tief gebückt durch die ausgetrockneten Flussbetten und klettert über die Bergkämme, dabei sucht sie unter jedem Strauch und Stein nach Bärenknochen, Krähenleichen, Schlangenhäuten, aber ganz speziell sucht sie nach den Gebeinen toter Wölfe, denn den Wölfen gilt ihre tiefste Liebe. Und wenn sie ein vollständiges Skelett zusammengetragen hat, wenn auch der letzte Rückenwirbel sich am rechten Platz befindet und das Wolfsgerippe schön säuberlich geordnet vor ihr im harten Wüstensand liegt, dann lässt sie ihre faltigen Hände darüber schweben und singt.

Mit erhobenen Armen steht sie über dem Wolfsgebein und läßt den Gesang ertönen, der ihr für diese Kreatur, ganz allein für diese eine, eingegeben wird. Und dann dauert es nicht  mehr lange, bis eine Spur von Fleisch über den Knochen sichtbar wird, bis eine Spur von Haut und Fell das Fleisch überzieht. La Loba singt, die Kreatur unter ihr nimmt zusehends Gestalt an. Jetzt beginnt der Schwanz zu zucken, und nun wird er buschig, peitscht den Sand schon vor Ungeduld.

La Loba singt weiter, inbrünstig weiter, bis der Wolf zu atmen beginnt. Lauter und tiefer wird ihr Gesang, so tief, dass die Bergwände zittern, und während sie noch so herrlich singt, öffnet der Wolf seine gelben Augen, springt auf und rast duch den Canyon davon.

Auf und davon. Nur wer Augen hat, die das Geschöpf bis zum fernen Horizont verfolgen können, sieht, dass er sich von einem Moment zum anderen wieder verwandelt und die Gestalt einer Frau annimmt - einer Frau, die sich laut auflachend schüttelt und hinter dem Horizont verschwindet.

Deshalb sagt man, dass du Glück haben kannst, wenn du allein in der Wüste herumläufst und dir ein wenig verloren vorkommst und womöglich schon todmüde bist, denn - wer weiß? Vielleicht findet die alte Lobafrau Gefallen an dir und zeigt dir etwas vom Leben der Seele...."

Mögen Wissen und Weisheit die Welt berühren!

Habt einen schönen Tag, SV.

05.12.2012 um 12:38 Uhr

Frau sein!

Ave!

Die Welt liegt im Schnee und dicke Flocken fallen....

Die Weihnachtszeit... ja, alle drehen durch.

Ich denke, ich versuche heute mal, mich kurz zu fassen und eigentlich nur das zu schreiben, was mich wirklich bewegt und was wirklich wichtig ist.

DIE VERGANGENHEIT IST VORBEI!

DER WEG IST ZURÜCKGELEGT!

ICH WEISS AUS WELCHEM HOLZ ICH BIN!

ICH WEISS GENAU WER ICH BIN!

ICH WEISS GENAU WAS ICH BIN!

ICH WEISS......WAS ICH WILL!!!

Alles andere ist völlig uninteressant!

Ich wünsche allen eine gute Zeit und viel Liebe, Liebe, Liebe!

SV

01.12.2012 um 11:26 Uhr

I'm sexy and I'm homeless!

Willkommen Welt,

heute ist ein drückender Tag, die Stimmung des abnehmenden Mondes macht die Gemüter schwer und nur frisch Verliebte können heute noch froher Dinge sein. Zumindest empfinde ich das so. Traurige Lieder im Radio, trieste Stimmung durch den ewig grauen Himmel und die Nebelfelder. Eine wunderbare und passende Gelegenheit, eine Depression zu bekommen oder Milzbrand....

Auch die Wölfe wissen, dass es Winter ist und dass die Nahrung knapp wird. Sie müssen sich in Rudeln zusammen tun und wehe dem Wolf, der allein bleibt. Agressiv stromert er durch die Wälder und der Magen will ihm knurren, die Sinne werden schwer und er ist nur noch Jagd und Suche. Die allein gebliebene Wölfin mit ihrem Jungen auch, sie streift herum und sucht nach Nahrung, die Sorge um ihr Kleines macht sie halb verrückt und die Kälte lässt ihren Atem schwer und stechend werden. Ihre Pupillen sind leicht verengt, weil sie die auch noch so kleinste Beweung wahrnehmen will, um nur ja keine Beute zu übersehen. Not herrscht und betrübte Herzen.

Stille. Sie senkt sich bleischwer über das Land, die Baumwipfel bewegen sich nicht mehr und es friert alles ein.

Ja, heute ist ein grauer Tag und graue Gedanken plagen... Es kommt zum Stillstand und der mag den einen oder anderen freuen, ich jedoch mag Stillstand nicht. Er ist mir zu still, zu einseitig und zu leblos. Leblos wie der Winter meines Lebens.

Und was wirklich annervt ist das kommende "ach so schöne" Weihnachtsfest. Ich will es nicht mehr, so wie ich es immer wollte. Es ist nicht mehr schön, denn es ist nur noch Stress, Geld, Druck, Arbeit, Streit... Es gibt wohl kaum mehr schlecht gelaunte Menschen als zur Vorweihnachtszeit. Und in den wenigen Feiertagen sitzen die Familien und Gruppen zusammen, streiten und schlagen sich die Schädel ein. Gewinner sind nur die Kaufhäuser, die Konzerne, die uns vollballern mit allemöglichem Glitzer und Trödel. Mal ehrlich, mittlerweile ist die Qualität der zu kaufenden Dinge wirklich lächerlich und wir zahlen und zahlen. Nein, dieses Weihnachten ist nur noch ein Ausnahmezustand für Kauf- und Fressexzesse. Die Weihnachten voller lachender, liebender Menschen sind vorüber. Wozu ein Fest feiern, an dem doch nur eine Gruppe verdient? Warum bei was mitmachen, das wie der "Circus Maximus" in Rom wirkt - wir werden betäubt mit Glitzer, Liedern und was weiß ich - das kann doch nicht mehr ein Fest der Liebe sein!

Darum gehe ich diese Weihnachten neue Wege. Keine Geschenke, kein Stress, kein Mitmachen bei all dem Unsinn. Einfach ein paar gemütliche Tage und die Natur genießen, die Stimmungen im Herzen einfangen, an die Lieben denken und mit ihnen austauschen - Gemütlichkeit, Wärme, Zusammengehörigkeit, Zuhause.

Zuhause.... was für ein Begriff und wie viel Liebe und Halt er doch birgt, wieviel süßes lieben und tiefste Erinnerungen er doch verspricht. Zuhause....

Zuhause... Ein Traum. Ein Wunsch. Eine Hoffnung.

In diesem Sinne... SV

26.11.2012 um 12:03 Uhr

Exklusivrechte

Mahlzeit!

Eigentlich wollte ich hier nichts mehr schreiben. Zum Einen, weil mich die Geschichten über MB schon so wenig interessieren. Jetzt läuft halt die Rechtsanwaltsgeschichte und wird ohnehin ausgehen, wie es ausgeht. Egal, ich bin sowieso gerade dabei, alles so zu regeln und zu schaffen, dass ich sein dummes Geld nicht brauche. Dann hat er nämlich keinen Einfluss mehr auf mein Leben. Das ist mein Ziel, ich möchte Autonom sein, nach dem ewigen verlogenen "WIR" will ich wieder kraftvoll "ICH" sein und unabhängig. Also... Der Rest ist Geschichte und eine schlechte Erinnerung, die immer mehr ins Groteske verblasst. Und da gehört das alles auch hin.

Also warum schreibe ich weiter?

Verwundert hat mich, als ich neuerdings so durch die ganzen Bloqs stöberte und feststellte - wie naiv ich bin - dass sehr viele Frauen genau das Gleiche hier beschreiben. Sie alle verarbeiten ihre Trennungen/Scheidungen und haben ähnliche Erlebnisse. Das ist schon seltsam. Ich weiß ja, dass ich nicht allein auf der Welt bin, aber dass es so viele Frauen genau gleich machen?!? Ich hätte nicht geahnt, dass dies hier ein Medium für viele Frauen ist, ihre Erfahrungen über Trennungen und Männer zum Besten zu geben. Ja, ich weiß, ich bin wirklich eine Idiotin, wenn ich glaubte, dass ich die Einzige war. Aber im Ernst, ich hatte das irgendwie trotzdem geglaubt. Im eigenen Leid denkt der Mensch sehr oft, dass nur ihm und ausschließlich ihm allein gerade die Tragödie geschieht und dass nur er allein so leiden muss und vielleicht auch kann. Geheiligter Schmerz, geliebtes Leid... Wir allein als Hauptdarsteller auf der Bühne des Dramas im eigenen Mikrokosmos....

Und es erstaunt dann doch, wenn man mal über den Tellerrand hinweg sieht und merkt, dass da noch ganz viele andere sind, die Leid erfahren oder sich quälen oder was auch immer. Es tut ja auch gut, dass man sich austauscht und Leidensgenossen findet - geteiltes Leid ist halbes Leid.... all der Käse. Aber hey, wenn ich im stillen Kämmerlein sitze und vor mich hin leide, weil mir das Herz schwer ist und ich mich kraftlos und entmutigt fühle, dann möchte ich schon die Exklusivität in Anspruch nehmen, dass nur mir das im Augenblick passiert. Ich muss lachen, wie arrogant das doch ist. Aber ich bleibe dabei, im Grunde des Herzens möchte man doch immer die Einzige sein, nicht wahr? Ich bin ein absoluter Teamplayer und ich trage meine Verantwortung in der Gruppe stets, ohne mich davor zu drücken und wenn irgendwo Tatkraft erforderlich ist, schreie ich als erster "Hier", aber dennoch möchte ich die Einzige sein. Die, die gerade in diesem Moment leidet, oder gerade die Einzige ist, die solch eine schwere Zeit durchmacht. Ich möchte beachtet werden als die Einzige, die gerade weltbewegende Erkenntnisse hat. Ja, eitel und arrogant werden mich jetzt manche schimpfen, aber ein bischen Egoismus schadet nie! Ich bin mir selbst der Nächste und auch sogar die Nächstenliebe ist nichts anderes, als aufgeklärter Egoismus!

Ja zum Teufel! Ich habe es satt, immer "Bescheidenheit als Zierde der Frau" auf dem Schenkel gestempelt zu haben und ich möchte die Einzige sein! Ich will vieles und noch viel mehr und darunter fällt eben auch, die Einzige zu sein. Die Einzige, die ihrem Kinde gerade Trost und Halt ist. Die Einzige, die alle Last der Welt stemmen kann. Die Einzige, die klug genug ist, zu verstehen. Die Einzige, die ein starkes liebendes Herz hat. Die Einzige, auf die ihr potenzieller Verehrer gerade steht. Wir alle wollen für irgend jemanden Die Einzige oder der Einzige sein! Die Einzige, die Beste, die Größte, die Zärtlichste, die Hübscheste, die Wundervollste, die Schrecklichste, die Stärkste, die einfach Einzigste!!!!

Alles andere würde uns die Individualität nehmen und wir wären nur ein kleines Rädchen. Natürlich braucht es im Gesamten das Gesamte und Gemeinsame - es macht auch Spaß und es ist wichtig. Auch kann man nicht immer alles allein schaffen und eine Gruppe bietet Schutz und Halt.... aber es bleibt dabei, dass wir doch innerlich alle - zumindest ich -  einfach nur Die Einzige sein wollen.

Und mit weniger sollte sich niemand auf dieser Welt zufrieden geben!

Ein guter Gedanke, der mich mit Kraft erfüllt, die ich jedem anderen Einzigartigen wünsche.

SV

12.11.2012 um 11:27 Uhr

Mülltrennung

Guten Morgen Welt da draußen!

Ich habe herrliche fünf Tage hinter mir. Es war mir egal, ob das Wetter schlecht war, es war ganz gleich, was auch immer kam - denn ich wusste ab Donnerstag, dass ich heute einen Termin beim Rechtsanwalt habe, was gleichbedeutend damit war, dass ich bis heute zumindest keine bösen Nachrichten zu erwarten hatte. Das war ein sehr erleichterndes Gefühl und es tat so unendlich gut zu wissen, dass ich einfach diese Zeit und das Wochenende genießen kann, nicht angespannt sein muss, keine Angst vor dem Briefträger wegen schlechter Post haben muss. Meine Tochter und ich hatten auch herrliche lustige Tage und konnten so richtig erleben, wie schön es wieder ist, wenn Friede und Harmonie herrschen. Da störte es mich nicht einmal, dass ich eine Nachtschicht machen musste zwischendurch.

War ohnehin witzig, denn mein Arbeitskollege, 49 Jahre alt und der immer so auf schlau und fit macht, ein rundum toller Kerl also (so meint er das), dem bin ich bei sämtlichen Arbeiten im Haus davon gestürmt. Wir müssen ja viele Treppen laufen etc. und da keuchte er mir schwitzend und prustend hinterher und meinte zuletzt, dass ich ja ein "irrsinniges Tempo" drauf hätte. lach...... Tja, die Herren ab den höheren Semestern mögen ja lieber junge Frauen haben, aber erst mal mithalten, sage ich da nur! So.... (das soll aber das einzig Böse sein, das ich heute vom Stapel lasse)

Wenn wir schon bei doofen Typen sind und ich gerade so in Fahrt - gut, MB. Ich habe ja letzte Woche seine Liste über die Gegenstände, die er aus dem Haus noch haben möchte, bekommen. Zuerst las ich ja nur den Vorentwurf, aber letzte Woche kam die offzielle Liste vom Rechtsanwalt. Ich habe heute meinen Termin beim Anwalt und ich merke, dass ich nicht will. Ich hatte auch den Auftrag, dass ich die Liste ansehe und aufschreibe, was davon er haben kann. Ich merke, dass ich mich nicht damit auseinander setzen mag, überhaupt nicht, denn ich habe ganz andere Dinge im Kopf und die sind wesentlich schöner! Aber ich muss. Und nachdem ich mir nun mal ganz genau die mikroskopisch klein gehaltene, ellenlange Liste ansah, bin ich zu der Überzeugung gekommen, dass ich hier einige kleine Auszüge schreiben werde, denn es ist lesenswert!

Dass es sich wie eine Einkaufsliste im Selbstbedienungsladen liest, brauche ich bestimmt nicht zu erwähnen und ich kenne ihn ja auch nicht anders, als dass er sich mir gegenüber meistens so verhielt. Aber es stehen da wahre Märchen! So habe ich angeblich ihm sein ganzes Werkzeug inklusive der Maschinen gekauft!?! Also ich würde mich als Mann schämen, wenn ich vor Gericht sagen würde, dass all mein geheiligtes Werkzeug ausschließlich von der Ehefrau gekauft wurde! Pussy!!!

Weiter gehts.... (ich hasse die Liste jetzt schon!).... Also er möchte - ich zitiere wörtlich - 1 Becher, 1 Teller und 6 Gläser. Lach.... Wie bescheiden, nachdem ich ihm bereits die Hälfte meines Gesamtbestandes von Geschirr übergeben habe. Na ja, vermutlich fehlt da noch 1 Becher. Und nun kommt das Beste seiner Forderungen:

"20 Rollen Gelbe Säcke"............ ich habe mir das nicht ausgedacht, es steht da wahrhaftig! Lach.... Ich hebe diese Liste bestimmt auf, denn darüber möchte ich auch als alte Oma noch lachen am Kaminfeuer. 20 Rollen Gelbe Säcke... "Weil wir einen Vorrat von 40 Rollen haben"..... Was für ein Argument. Ich denke, ich werde ihm noch 5 Rollen mehr drauf legen, damit er sieht, dass ich diese kostbaren, erwähnenswerten Dinge nicht für mich behalten möchte. Ach ja, darunter steht noch 1 Abfalleimer. Ich kann nicht mehr - was für eine Niete!

Zum Henker! Ich mag diese doofe und sehr lächerliche Liste nicht abarbeiten. Ich schreibe jetzt mal grundsätzlich bei der Hälfte "Kaputt" dahinter. Den Rest stelle ich raus und bis auf mein Bett kann er alles haben. Mein Gott.... ich komme über die gelben Säcke nicht hinweg. Und nein, er arbeitet nicht bei der Müllabfuhr, sonst wäre es ja noch verständlich gewesen. Na hoffentlich werden wir auch tatsächlich in Kürze geschieden, nicht dass sich das verlängert, weil wir uns über die Gelben Säcke nicht einig werden.... Wie konnte ich jemals Groll gegen seine Neue hegen?!? Sie hat sich die größte Pussy und Krämerseele der Welt geangelt, darauf braucht sie nicht stolz sein. Aber die Frauenwelt wird es ihr einst danken, denn sie hat ihn von der Straße geholt und jetzt kann er woanders kein Unheil mehr stiften. Und sie ist bald stolze Besitzerin von 25 Rollen Gelber Säcke.... Na gut, ich will nicht knausern, ich lege noch einmal 5 drauf! Was sagt ihr nun?!?

Die Essenz aus all dem ist, dass es mir sehr gut tut. Es ist wohltuend und befreiend zu sehen, dass ich nur noch darüber lachen kann. Kein Groll ist in mir, kein Ärger... wozu auch? Ich kann nur noch über diese Farce lachen und werde bestimmt irgendwann mal ein Buch darüber schreiben mit dem Titel "Die Geschichte der Gelben Säcke" und bei der Erstauflage wird ein Gelber Sack gratis mit dazu gegeben. Den Schluss der Gesichte sehe ich schon vor mir... "Und sie drehte sich um, blickte auf das Meer und ließ die letzte Rolle Gelber Säcke zu Boden gleiten.... "............ Genau! Sie gibt auch den Rest noch drauf - ich werde ihm alle geben, dann kann ich vor Gericht argumentieren, dass ich doch alle Rollen gab und Fernseher, Geräte, Maschinen, damit man mir wenigstens mein Bett lässt.

Wenn es nicht so lächerlich wäre, könnte man erschüttert sein darüber, wie eine Ehe, ein Gelübde, an das ich mal glaubte, endet..... Sechs Jahre Psychoterror und Wahnsinn für 20 Rollen Gelbe Säcke!

So und genau so ist das Leben! Also liebe junge Mädels da draußen, schaut euch den Typen genau an, den ihr nehmt, ob er eigene gelbe Säcke hat oder nicht....

Ich wünsche allen einen sehr guten Start in die Woche und dass ihr immer genug Optimismus habt, um die Verrücktheiten dieses Lebens zu ertragen!

SV