Fabs0rs Medien- und Gezuppelwelt

24.02.2006 um 12:53 Uhr

Schleim und Zeit

von: Fabse


Immanuel Kant was a real pissant
Who was very rarely stable,
Heidegger, Heidegger was a boozy begger
Who could think you under the table
David Hume could out-consume Wilhelm Friedrich Hegel.
And Wittgenstein was a beery swine
Who was just as schloshed as Schlegel.
There's nothing Nietzche couldn't teach ya'Bout the raising of the wrist
Socrates himself was permanently pissed.
John Stuart Mill, of his own free will
On half a pint of shandy was particularly ill.
Plato, they say could stick it away,
Half a crate of whiskey everyday.
Aristotle, Aristotle was a bugger for the bottle
Hobbes was fond of his dram,
And René DesCartes was a drunken fart
"I drink, therefore I am".
Yes, Socrates himself is particularly missed,
A lovely little thinker but a bugger when he's pissed.

20.02.2006 um 13:21 Uhr

Bringt bitte jemand dieses Kind um!

von: Fabse

Ganz tolle Wurst is das: Da versucht man sich über zehn Jahre als Gitarrist und dann findet man im Netz dieses verkommene Kind! 
Ich gehe jetzt ne Runde flennen!

20.02.2006 um 09:26 Uhr

Bücherregal

von: Fabse

Da ich die letzten Wochen extremst mit dem Abarbeiten (man könnte auch sagen Ablesen) der sich hier stapelnden Literatur und weniger mit der Sichtung neuer Filme verbracht habe, gibt's heute mal nen kleines Tabula Rasa was den Textkonsum betrifft.


Holla! Feines Druckwerk, welches die Theorienbildung umfassend bündelt. Von Niklas Luhmann bis zur Frankfurter Schule und vom Friedrich Kittler (1800 /1900 Schaalaalaa!) bis  zum kommunikativen Handeln vom Jürgen Habermas (lange Nase!).  Kompakter Wälzer, der alle 50 Seiten Kontrollaufgaben beinhaltet.  Hat jetzt den Ehrenplatz im Bücherregal.



Geht die Moderne mit der Postmoderne schwanger? Antworten liefern u.a.  Elsaesser, Bordwell und Co.  anhand von Defnitionsversuchen, die sich dem in Mode gekommenen "Alles nach 77 ist Postmodern"-Begriff entziehen.  Coppola und Dracula, sowie ein Georg Seeßlen, der seine Liebe zu Lynch und dessen Wild at Heart beschwört und  ein  Vergleich von The Color of Money  gegenüber The Hustler runden ein locker, flockiges Lesevernügen ab.



Martin Heideggers Vorlesungen 1951/1952 : Da wird sich auf  Bedenkliche im Denken gestürzt, das Seiende im Sein aufgegriffen und Nietzsches Zarathustra unter die Lupe genommen.  Relativ leichte Kost aus dem Hause Heidegger.




Hier brennt die Muschi: Der sogenannte Hartorp-Bericht bietet einen Vorgeschmack auf das Hauptwerk Sein und Zeit.  Heidegger offenbart uns eine Aristoteles-Leseweise,  die teilweise Satz für Satz  extrem schwer verdaulich ist.  Anstrengend, sich in das komplexe Denken des Herrn hineinzuversetzen.



Schönen Dank an Roland Seim, der mir ein Rezensionsexemplar des kommentierten Bildbandes zur Ausstellung hat zukommen lassen.
Die Besprechung des Buches findet ihr demnächst in der Persona non Grata #68 . So viel nur: Hat mir sehr gut gefallen.


































16.02.2006 um 07:22 Uhr

Arschkrämpfe und Westwood-Wochen

von: Fabse

Hier meldet sich ein momentan extrem überarbeiteter Fabse, der in letzter Zeit eindeutig zu wenig Schlaf bekommt! Kommen wir also gleich zum ersten Punkt des Tagesplanes: The mighty GB-Abuse!
Wie einigen velleicht aufgefallen ist, habe ich mein Gästebuch in den vergangenen Wochen mit  der Freischaltfunktion nach Eintragssichtung versehen, da mir das Spamaufkommen durch diese verkommenen Phentermine-Spambomben gehörig auf den Sack ging.  Hat alles immer noch nichts geholfen und es rattert weiter diese bekackten Einträge. Nein, ich brauche keine Brittney Spears-Nacktposter, Viagra-Pillen oder Online-Casino Werbung, liebe verhasste Phentermine-Wichser! Deshalb werde ich das GB vorerst mal abschalten.
Punkt 2:
Westwood & Co. gibt's jetzt auch noch!


11.02.2006 um 11:25 Uhr

FTB-Kampfeintrag: Vom künstlichen Sonnenschein und der Wundertüte für den Herrn

von: Fabse


Es soll ja auch des Öfteren vorkommen, dass man nur Filme in den Player wirft, von deren Großartigkeit man überzeugt ist und die jeden schwarzen Seelenfleck weg zu wischen wissen:

The Texas Chainsaw Massacre 2 (1986)

Eindeutiger Vertreter der Gattung „Liebe auf den ersten Blick“. Nie hat Tobe Hooper etwas vergleichbar wunderbares fabriziert wie den zweiten Ausflug nach Texas. Von den Anfangscredits bis zur letzten Einstellung ein Überraschungspaket der Superlative.

The Evil Dead 2 (1987)

Sam Ramis Quasi-Remake des ersten Teufelstanzes ist wohl eine der temporeichsten und grellsten Horror-Comedies ever. Ein hyperaktiv agierender Bruce Campbell, der nie mehr so viel Prügel bezogen hat, wie in diesem KNB-Effektgewitter. Weit mehr als über 100 Sichtungen in den letzten 16 Jahren und das Vergnügen an diesem Flick ist immer noch zeitlos schön.

Kill Bill (2003/04)

Hollywoods bester Deejot kramt seine Shaw Bros.- und Leone-Platten raus um auf dem Screen und beim geneigten Zuschauer die Säfte fließen zu lassen. Bereits in der Eröffnungssequenz schwillt den Wang Yu-Jüngern das Rohr an. Unweigerlich wird hier der Explotation-Detektiv an die Wand geworfen und ein breites Lächeln im Gesicht hält die komplette Laufzeit über an. Ein cineastisches 1000-Teile Puzzle, das dem Herrn so schnell wohl auch keiner nachmachen wird.

The Boxer from Shantung (1971)

Cheng Cheh und die asiatische Leone-Blaupause. Quasi im Alleingang dezimiert der Hauptdarsteller sämtliches Schurkenkontingent. Ein unglaublich langes Finale, bei dem der rote Saft ordentlich spritzt und ein großartiger Score runden den Eastern-Klassiker ab. Once upon a time in Shanghai, bei dem David Chiang breiter lächelt als die Katze in Disney’s Alice.

Friday the 13th-The final Chapter (1984)

Hockeymaske + Corey Feldman + Savini – (+ Joseph Zito) = Fetter Haufen Old-School-Scheiße, die es im Geäst wackeln lässt, bis die Rübe raucht oder Crispin Glover den ultimativen SuperMacFly-Verstecker in brammigen Teenie-Mösen gibt. Aufgrund seiner absoluten Hirnbefreitheit einfach nur geil.

07.02.2006 um 09:51 Uhr

Carbona not Glue

von: Fabse



Ist Fabse etwa zu faul, seinen Blog täglich um neue Einträge zu erweitern? Ha! -Eben mal nicht! Geht mehr darum, alles was gerade so auf der Seite liegt, endlich fertigzustellen. Da wären zum Beispiel: 50 Filme, wo noch geschaut werden müssen, Latein-Vokabeln vertiefen, Geld verdienen, sämtliche Vertreter der Systemtheorie im Schlaf runter beten und gerade aktuell sich Handwerkzeuge zurecht legen um Videodrome auseinander zu pflücken. Gerade da besteht ja das Problem, dass sämtliche Ansätze der Medienphilosophie perfekt greifen. Irgendwer Vorschläge? Bis dahin:

On the fourth of July eighteen hundred and six We set sail from the sweet cove of Cork We were sailing away with a cargo of bricks For the grand city hall in New York 'Twas a wonderful craft, she was rigged fore-and-aft And oh, how the wild winds drove her. She'd got several blasts, she'd twenty-seven masts And we called her the Irish Rover.

We had one million bales of the best Sligo rags We had two million barrels of stones We had three million sides of old blind horses hides, We had four million barrels of bones. We had five million hogs, we had six million dogs, Seven million barrels of porter. We had eight million bails of old nanny goats' tails, In the hold of the Irish Rover.

There was awl Mickey Coote who played hard on his flute When the ladies lined up for his set He was tootin' with skill for each sparkling quadrille Though the dancers were fluther'd and bet With his sparse witty talk he was cock of the walk As he rolled the dames under and over They all knew at a glance when he took up his stance And he sailed in the Irish Rover

There was Barney McGee from the banks of the Lee, There was Hogan from County Tyrone There was Jimmy McGurk who was scarred stiff of work And a man from Westmeath called Malone There was Slugger O'Toole who was drunk as a rule And fighting Bill Tracey from Dover And your man Mick McCann from the banks of the Bann Was the skipper of the Irish Rover

We had sailed seven years when the measles broke out And the ship lost it's way in a fog. And that whale of the crew was reduced down to two, Just meself and the captain's old dog. Then the ship struck a rock, oh Lord what a shock The bulkhead was turned right over Turned nine times around, and the poor dog was drowned I'm the last of the Irish Rover

06.02.2006 um 00:46 Uhr

FTB-Newsflesh :)

von: Fabse