Spring Break: Auf dem Weg zum Meer landet eine Gruppe von College-Kids im Südstaatenkaff Pleasant Valley. Die Dorfbewohner, die der Inzest, Sex mit Schafen und der Katzenjagd frönen, laden die Jugendlichen zu einer großen Barbecue-Party ein, die die Gemeinde alljährlich zelebriert. Nach und nach verschwinden Mitglieder der Gruppe und immer mehr kristallisiert sich heraus, dass die Besucher auf dem Speiseplan des Grillfestes stehen. Die kauzigen Südstaatler unter der Führung des Bürgermeisters Buckham planen bis zur Feier alle Durchreisenden bestialisch umzubringen und zu verspeisen.
The South will rise again! Yieehhaa! Mit seinem kleinen Schmuddelfilm “Two thousand Maniacs” drehte Hershell Gordon Lewis 1964 seinen zweiten Beitrag zum Splatterfilm, den er ja bekanntlich ein Jahr zuvor mit „Blood Feast“ aus der Taufe gehoben hatte. Nachdem Lewis selbst seinem berühmtesten Film im Jahre 2002 eine Fortsetzung im Funsplatterbereich bescherte hatte, versuchten sich jetzt Tim Sullivan und Produzent Eli Roth an einem „Maniacs-Remake“ und das Ergebnis kann als überaus gelungen bezeichnet werden: Bei dem grellbunten Trash-Spektakel, das den Zuschauer mit rabenschwarzen Humor, Titts’n’ Asses und einer gehörigen Portion Guts’n Gore entgegen prescht, bleibt wirklich kein Auge trocken. Teenies mit Hormonstau, die kreativ und äußerst explizit das Zeitliche segnen gibt’s zwar in manch anderen Genre-Vertreter ebenfalls zu bewundern, doch „2001 Maniacs“ trifft ausnahmsweise genau den Ton, der vielerorts den neueren Beiträgen des Splatterfilms abgehen mag. Zwar sind hier mehrheitlich keine schauspielerischen Offenbarungen an der Darstellerfront zu verzeichnen und auch Hauptdarsteller Robert „Freddy Krueger“ Englund liefert hier auch nichts außergewöhnlich Neues bei seiner Verkörperung des Oberbösewichts, aber negativ will das beim besten Willen nicht aufstoßen. Hohes Tempo und zündende Gags zeichnen die Funsplatter-Schlachplatte aus, die auch mal die Logik des Geschehens galant missachtet. Der Gross out- Humor und die bitterbösen Mordmethoden der Rednecks tragen den Film vom Anfang bis zum fiesen Ende. Wenn Eli Roth in seiner Gastrolle ein totes Gürteltier auf heranbrausende Autos wirft, zurückgebliebene Dörfler Katzen lynchen wollen und dralle Mädels gevierteilt werden ist Spaß auf ganzer Linie zu verzeichnen.
Die deutsche Kauf-DVD von Sunfilm Entertainment, die seit dem 19.05. im Handel ist, bietet im Gegensatz zur Verleihversion reichhaltiges Bonusmaterial und kommt in einem hübschen Schuber mit Prägedruck daher. Bild und Ton sind Qualitätsmäßig im oberen Mittelmaß angesiedelt und auch die deutsche Synchronisation kann als überaus gelungen bezeichnet werden. Im Gegensatz zu der US-Version des Films, trumpft die RC2-DVD mit erweiterten Gore-Szenen auf und beruht auf einer alternativen Schnittfassung. Freunde des deftigen Humors kommen an dieser Veröffentlichung definitiv nicht vorbei.
Bildformat: 1,85:1 (anamorph )
Tonformat: Englisch, Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1)
Untertitel: Deutsch
Extras:
-Audiokommentar mit Regisseur, Autor und Produzent
-Audiokommentar mit Regisseur und Hauptdarsteller
-"Inside The Asylum" - Making Of (6-Teile)
-Audition Reel (Casting)
-Deleted & Extended Scenes inkl. alternativem Anfang
-Original-Trailer zum Film
-Trailer zu weiteren Sunfilm-Veröffentlichungen