Willkommen in Valkenvania

26.01.2010 um 19:24 Uhr

Lebenspläne...

von: elfatuo

Hin und wieder wird die Frage gestellt, was ich denn für die Zukunft plane. Und gemeint sind nicht so zirkadiär wiederkehrende Dinge wie Staubsaugen, Geschirr waschen und einkaufen gehen... Nein, es ist die große Frage nach dem großen Plan of life... Nun und ich bin damit dann völlig überfordert und sage dann meistens „Keine Ahnung“. Nur damit stoße ich immer auf Verwunderung...

 

Ein Punkt ist z.B. die Frage ob ich irgendwann mal Kinder haben möchte... Keine Ahnung – ich meine ich bin Single und meiner Meinung nach auch ewig weit von einer Beziehung entfernt – warum sollt ich mir Gedanken über Kinder machen?

 

Ein anderer Punkt ist z.B. ob ich mir vorstellen kann hier längerfristig zu wohnen – k. A. ich meine ich kenn hier so gut wie niemanden aber das kann sich ja ev. irgendwann ändern und im Moment ist jede andere Stadt, wo ich keinen kenn ev. genau so gut....

 

Naja, so viel dazu...

23.01.2010 um 10:36 Uhr

Der Club stirbt...

von: elfatuo   Kategorie: Tageblog   Stichwörter: Club, Party, Szene

 

 Heute ist die letzte Party in (nun, ich würde nicht so weit gehen und sagen, es sei einer meiner Lieblingsclubs...) einem bedeutenden Club. Die Bedeutsamkeit liegt auf der Hand: Es war der dritte Club, in den ich in Hannover gegangen bin. Hier habe ich meine erste Freundin und wahrscheinlich auch andere wichtige Leute kennen gelernt und natürlich richtig gute Parties erlebt. Nun ja der Glanz ist schon länger verblasst, der Lack schon länger ab, die Parties hier funktionierten schon länger nicht mehr... Der Club hatte sich schon länger verändert. Er hatte immer weniger Leute angezogen und unter ihnen immer mehr, mit denen ich nichts zu tun haben wollte. Wahrscheinlich sind wir einfach zwei verschiedene Richtungen gegangen... Aber heute Abend wird er sterben – die letzte Party, dann AUS. Nun, es ist ja nicht das erste Mal, das ein Club zu gemacht hat , aber er ist quasi das letzte Relikt meiner besten Partyzeiten.

09.01.2010 um 12:15 Uhr

Avatar – Aufbruch nach Pandora

von: elfatuo   Kategorie: Filmkritik   Stichwörter: Avatar, Aufbruch, Pandora, Genozid, Ökozid, Wilden, Zivilisation, Ökosystem, Film

Hmm, nun ja worum geht´s? Es geht ganz klar um Genozid und Umweltzerstörung... Eigentlich nichts Neues. Der Kampf des „zivilisierten“ Mannes gegen die Wilden – sowohl die Geschichte als auch die Filmgeschichte ist voller Beispiele. Filme über Ökozide gibt es weniger, aber es gibt sie. Also, warum „Avatar – Aufbruch nach Pandora“? Was macht diesen Film aus?

 

Die grobe Story -> Ein gebrochener Soldat am Arsch der Welt – nähert sich an die „Wilden“ an, lernt ihre Sitten und Gebräuche, wird von ihnen akzeptiert und verliebt sich. Schließlich kommt es zum Konflikt mit der eigenen Rasse und er erkennt, das die eigentlich zivilisierte Rasse die barbarische ist, worauf hin er gegen „die eigenen Leute“ kämpft. Genau wie bei „der mit dem Wolf tanzt“.

Die Natur erhebt sich und kämpft mit den vermeintlich Wilden gegen die fortschreitende Zerstörung ihrer Heimat – jetzt fällt mir der Titel von dem Film nicht ein, aber es gab einen Film in dem der von Regenwaldindianern aufgezogene „Weiße“ die Frösche bittet eine Überschwemmung hervorzurufen und dadurch einen Staudamm zerstört.

Das Volk wohnt in und auf Bäumen ist bewaffnet mit Pfeil und Bogen und steht in einem Energiefluss mit der Umwelt – Elfen oder Elben von „D&D“ bis „Herr der Ringe“ (auch sieht das Volk den Elben oder Elfen ziemlich ähnlich)

Die Wildtiere von Pandora – eine Mischung aus „Jurasic Park“, „Pitch Black“, „Herr der Ringe“ und „Hexen Hexen“

Die Hubschrauber erinnern an „Dune“. Je länger ich nachdenke die ganze Story klingt nach „Dune“ nur mit Regenwald – selbst diese „Auserwählten-Story“ taucht auf...

Das Happyend, die unblutigen Tode und die keusche Liebesgeschichte zeigen wiederum den typischen Disney...

 

Nun, warum dann dieser Film? Normalerweise endet der Kampf gegen „die Wilden“ mit Annektion, Ausrottung oder damit, daß man die Reste an Bevölkerung und Kultur in Ghettos steckt. Bei „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ ist es anders. Der Film zeigt hervorragend das Agieren der amerikanischen Militärmacht und deren Rechtfertigungspolitik „Stellen wir sie doch als Terroristen da und greifen sie dann an“. Und der Film zeigt ganz deutlich wie arrogant der zivilisierte Mensch mit seiner Umwelt umgeht – und das finanzielle Großinteressen um Bodenschätze usw. auch die Entwurzelung der Bevölkerung rechtfertigen. Und hier ist Pandora gar nicht mal so weit entfernt von Orten wie Garzweiler z.B..

Der Film liefert eine nette tiefgründige Geschichte mit viel Action und überraschenden Wendungen verpackt in einer großartigen Fantasy-Science-Fiction-Welt. Und Pandora zeigt noch was: Durch die neuen Möglichkeiten der Computeranimation kann es jetzt Planeten mit riesigen Regenwäldern und interessanten Tier und Pflanzenwelten geben... Das Ökosystem von Pandora macht schon etwas mehr her, als die Ökosysteme von Pitch Black, Arakis  oder Tatooine