Willkommen in Valkenvania

09.07.2011 um 10:35 Uhr

Jemand Kaffee…

von: elfatuo   Kategorie: Gschichten

Jemand Kaffee…

 

Nun, ich habe mir gestern aufem Weg zum Einkaufen mal so Gedanken zum Thema Kaffee gemacht – dabei wollte ich gar keinen Kaffee kaufen… Soll ja Leute geben, die sich nicht immer von ihren ausschweifenden Gedankengängen vom hier und jetzt ablenken lassen – egal… irgendwie müssen Texte ja entstehen… Aber das war ja gar nicht das Thema. Es geht jetzt auch nicht um den besten Kaffee oder den sinnvollsten … oder was weiß ich – es geht mal wieder um mich, meine Welt und meinen Kaffee.

Nun, ich kann nicht wirklich rekonstruieren, wann der Kaffeekonsum begann. Im Zivildienst habe ich mich dem Kaffee jedenfalls noch verweigert und nur Wasser getrunken.

In meiner ersten Studentenbude gehörte dann die eigene Kaffeemaschine schon dazu – was aus ihr geworden ist, und warum ich mittlerweile die dritte habe, ist mir auch grade schleierhaft.

Und im Studium gehörte Kaffee dazu. Die Kenntnis darüber welcher Automat für wie viel Cent welchen Kaffee in welchem Becher serviert ist essentielles Studiumswissen geworden. Es gab den billigen Kaffee im dünnen Becher – und wenn man aber keine Schwielen wie ein Schmied an den Händen hatte, gab es auch noch – allerdings nur in drei Automaten – den etwas teureren Kaffee im etwas dickeren Becher…

Und beim Partymachen irgendwann auch – in der Disco wurde als erstes ein Kaffee geordert und getrunken. Dies hatte drei Gründe: 1.) zum Wachwerden 2.) Weil ich entweder mit dem Auto unterwegs war, oder aber mit dem Fahrrad, oder weil es oft kein vernünftiges Bier gab  3.) Ist Kaffee in der Disse ein elitäres Getränk – es wird eigentlich nur vom Personal getrunken, deswegen gibt es auch in jeder Disse Kaffee – und genialerweise steht Kaffee manchmal nicht auf der Karte und aus einer kleinen Verzweiflung heraus gibt es ihn dann kostenlos… in einigen alternativen Läden gibt es ihn eh kostenlos – nur so am Rand…

Und wie trinkt man den Kaffee – für mich war jahrelang klar: Schwarz ohne alles – schlimmstenfalls auch kalt… bis ich irgendwann durchs Rauchen Sodbrennen bekommen habe, um das Rauchen nun auch weiter zu betreiben (Raucher sind manchmal etwas hirnverbrannt) trank ich dann den Kaffee eben mit Milch.

Und welchen Kaffee trinkt man so? Am liebsten ist mir der Filterkaffee. Instandkaffee mit Milch… diese graue sauer holzige Brühe versuch ich eher zu vermeiden – leider gibt es auf der Arbeit manchmal nichts anderes… Padkaffee kann schmecken… muss er aber nicht… der aus dem Kühlregal ist eine gute (wenn auch kalorienreiche) Alternative für Autofahrten… Im Cafe auch gerne Latte macchiato, Milchkaffee oder Cappuchino… So, ich glaube, ich trink noch mal nen Kaffee…

 

10.06.2011 um 09:14 Uhr

Die Sache mit der Blumenerde

von: elfatuo   Kategorie: Gschichten

Pflanzen sind für mich faszinierende Lebewesen – aus dem Grunde, weil sie standorttreu sind – sie sind also im wahrsten Sinne Ihrem Standort auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Und Pflanzen sind bei Ihrem Standort im Prinzip nicht wählerisch… Je nach Art brauchen sie nicht mal etwas was man im klassischen Sinne mit Erde verbindet, so wachsen sie unter Umständen auch auf Watte, Steingranulat, direkt auf nacktem Felsen – oder auf anderen Pflanzen… und trotzdem ist der Klassiker für den Haus und Balkongebrauch nach wie vor die Blumenerde. Und in jedem Baumarkt gibt es eine unglaubliche Vielfalt an Blumenerde: Grünpflanzen-, Kakteen-, Palmen-, Geranien-, Tomaten-, Anzucht-, usw… usw… -Erde. Und eine Komponente dieser vielen Erden ist immer gleich: Hochmoortorf.

Nun ich mag Moore ebenfalls – und sie werden leider immer weniger… Nicht nur bei uns (kein Wunder nach 3000 Jahren Kultivierungsversuchen) sondern auch im osteuropäischen Ausland – wo es durchaus noch größere Moore geben soll. Klar Torf ist ein nachwachsender Rohstoff – wie Steinkohle, Erdöl und Diamanten… Das paradoxe an der ganzen Sache ist nun: Das niemand Einstreu aus Tropenholz kaufen würde (würde es unverblümt auf dem Etikett stehen), aber jeder Blumenerde aus Torf kauft… Und die eigentliche Frechheit ist, das es Bioblumenerde gibt, die trotzdem zum Großteil aus Torf besteht (da habe ich auch das mit den nachwachsenden Rohstoffen her…)

Und gibt es Alternativen?

Eine Alternative sind Kokosfasern – Sie haben den Vorteil, dass sie als gepresster Block daher kommen, diese Blöcke kann man sehr gut lagern und wirft sie bei Bedarf einfach in einen Eimer Wasser – und so wird daraus passables Pflanzganulat… Nachteile sind, dass wenn das Zeug vollständig durchgetrocknet ist, es erstmal ein dichter hydrophober Klumpen ist; beziehungsweise wenn man es als Grundlage für einen Sumpfplanzenkübel nimmt, man nicht einen Kübel mit unten Erde und oben Wasser hat – wie es der Plan war – sondern sich eine Art Treibsandkübel bildet, in dem Wasser und „Erde“ homogen verteilt sind L

Eine andere Alternative ist torffreie Blumenerde. Ja, ich habe sie tatsächlich in der letzten Baumarktecke gefunden. Nun, ganz Deutschland ist von Biotonnen übersäht – es müsste eigentlich Unmengen von Kompost geben, trotzdem besteht die torffreie Blumenerde zum Großteil aus Holzabfällen. Und so kommt es, dass diese Erde auch mehr die Verarbeitungseigenschaften von Holzkohle, als von BlumenERDE hat. Und der nächste große Nachteil ist, dass die Blumenerde ein Rauschmittel für Amseln enthält… Und die Amseln lieben diese Erde heiß und innig – verteilen sie über die ganze Nachbarschaft und verwandeln auch schon mal ne Balkonpflanze in „verbrannte Erde“…

Am besten ist es bis jetzt gegangen als Pflanzgranulat einfach Kokosfaser und torffreie Blumenerde zu mischen und dann oben noch ne Schicht Kokosfaser drauf zu geben – wegen der Amseln…

24.11.2010 um 13:07 Uhr

Wunschzettel zu Weihnachten

von: elfatuo   Kategorie: Gschichten

Es ist jedes Jahr die gleiche Crux... Konsumkonform muß man zum Hochfest des Konsums materialistisch befriedigbahre Bedürfnisse äußern um aktiv am Konsum teilzunehmen (nein, das ist kein Zitat aus "das Kapital" - könnte aber hinkommen :D... Im Klartext heißt die Frage: Was wünscht ich mir zu Weihnachten? - Insbesondere von der Familie! Wie gesagt - es muß ja ohne großen Aufwand zu erwerben sein! Also immaterielles wie: Ein real existierendes Liebes- und Beziehungsleben, Glück, Gesundheit, Erfolg  scheidet da schon mal aus...

Ich tue mich generell seit Jahren mit dieser Frage schwer - der Punkt ist ja der: Als Kind möchte man alles mögliche haben und freut sich hinterher über das was man bekommen hat; als Student hatte man nicht so viel Geld und das Argument, man möchte lieber was schönes haben wurde dann durch das Argument - man solle lieber was sinnvolles bekommen, auf Grund seiner wirtschaftlichen Lage - geplättet. Es gab dann immer Carepakete aus Socken, Unterwäsche, Bettwäsche u.s.w. für den notleidenden Studenten... Und nun, nun sehe ich mich in der Lage mir schöne und / oder sinnvolle Sachen auch selber zu kaufen.

Ich find es auch relativ ätzend einen Zettel anzufertigen, von wem ich was mir wünsche und dann auch kriegen muß - das ist ja wie eine Einkaufsliste nur ohne Bezahlen und mit Auspacken...

Nun ja, ich habe mir überlegt eine neue Kategorie Bedürfnisse zu öffnen: Dinge, die ich mal haben könnte, aber eigentlich nicht haben muß (oder brauch?). Gemeinerweise könnte ich mir auch etwas aus der Kategorie "Dinge die ich haben möchte - die ich aber nie finde / die es wahrscheinlich gar nicht gibt" wünschen - wie eine Antigutschkofferraummatte für den Smart / ein günstiges Jackett, das passt und nicht schrottig aussieht / ein Rolleßtisch für mein Sofa u.s.w. wünschen... Aber lassen wir die Kirche im Dorf immerhin komm ich langsam in ein Alter, in dem meine Alten von ihren Eltern nur noch n Pfund Kaffee und n bisschen Geld bekommen haben und die tollen Geschenke an uns Kinder gingen... 

Zum Glück muß ich auf der Arbeit keine Krawatten tragen!!

13.11.2010 um 12:42 Uhr

Die Sache mit der Elster...

von: elfatuo   Kategorie: Gschichten

Nun, es soll ja Zeiten gegeben haben, da musste man seine ganze Lohnsteuererklärung mit einem Stift auf Papier schreiben und es dann bei seinem Finanzamt in den Kasten mit der Aufschrift "Briefe" stecken - nicht in den weiter unten an der Straße mit dem Männchen und dem Papierkorb drauf :D - dann musste man alles noch mal schreiben... Nun aber jetzt gibt es ja die Elster!

 

Die Elster ist in diesem Fall ein diebischer Rabenvogel, sondern ein Programm vom Finanzamt. Und es soll die Lohnsteuererklärung vereinfachen... Das schöne an der Elster ist, wenn man sich einmal damit auseinander gesetzt hat und überall das richtige eingetragen hat, kann man sich im nächsten Jahr mit der Elster viel Zeit sparen... Die Elster übernimmt die Daten des letzten Jahres! Man muß als nur am Anfang überlegen, ob man "Kapitalerträge gemäß Punkt 75 aus nicht EU-Banenenrepubliken gemäß Punkt 56, die aber nicht in Zeile 45 eingetragen wurden" hat oder nicht - im Folgejahr muß man sich nur überlegen ob das auch so geblieben ist. D. h. wer jedes Jahr exakt die gleichen Einkünfte hat, das gleiche für Kranken- und Lebens- und Renten- und andere Versicherungen bezahlt und sich exakt jedes Jahr den gleichen Krempel kauft, den er unter Werbungskosten angibt kann in fünf Minuten fertig sein... also eine schöne Sache!

 

Jetzt wird die Elster aber noch schöner: Bislang musste man den Krempel dann anschließend doch ausdrucken / unterschreiben und zum Finanzamt radeln um ihn in den Kasten lauf Wort 27 aber nicht lauf Wort 35 stecken. Jetzt gibt es aber eine neue Möglichkeit: Man kann die Lohnsteuererklärung einfach mit der Elster wegschicken – Nein! Mit dem Internet! Vorher muß man sich aber registrieren. Da aber ja bekanntlich im Internet jeder sich für jeden Blödsinn registrieren lassen kann – und auch gelangweilte Netzwerkrechner aus russischen Großbüros nach Feierabend dies wahrscheinlich machen um die Revolution der Maschinen voranzutreiben – ich schrieb darüber – benötigt man eine sichere Registrierung. Sichere Registrierung läuft jetzt so ab: Man trägt seine persönlichen Daten bei dem Onlinenest von der Elster ein und die Elster / bzw. das Finanzamt schickt einem dann eine E-Mail und einen echten Brief per Post – in diesen Schriftstücken steht dann drin, wie es weiter geht... das ist alles sehr geheimnisvoll – fast wie in einem Jugendkriminalroman... Warum der Brief per Post kommt ist ja klar: Es gibt bislang keinen Roboter oder Computer, der einen einfachen Hausbriefkasten öffnen kann! Wann die E-Mail kommt ist auch klar: Innerhalb von 30 – 40 Tagen, wenn die dann nicht gekommen ist, hat man was falsch gemacht und muß noch mal das Nest von der Elster besuchen... oder man druckt den Krempel aus und radelt zum Finanzamt...

 

 

12.11.2010 um 11:45 Uhr

Irrungen in der Welt der Mode

von: elfatuo   Kategorie: Gschichten

Mann hat es ja nicht leicht – schon allein was den allgemeinen Konsum angeht... Oft ist es ja so man geht in los um Produkt xy – oft auch noch zu einem bestimmten Preis n – zu kaufen und muß feststellen das es das nicht gibt... Und das im konsumorientierten Kapitalismus! Ein Beispiel: Man hat eine kleine Feier und denkt sich zu der könnte man ja mal schöne neue Klamotten anziehen – irgendwas farbenfrohes, was nicht dick macht... und geht in ein Klamottengeschäft – hinten rechts findet man auch irgendwann fünf Quadratmeter Herrenabteilung. Zu erkennen ist es daran, das an den Wänden nicht Bilder von schnuckeligen Mädels in flauschigen Pullovern durch steinige Bachlandschaften hüpfen, sondern unrasierte zottelige Typen in unmöglichen Norwegerpullies... gut, man will ja Klamotten kaufen und nicht Bilder anschauen – und zur groben Abteilungsorrientierung reichen die Bilder ja. Also wendet man sich den Klamotten zu und findet bald auch was, was einem gefällt – nur die richtige Größe gibt es nicht (mehr?) – allgemein scheint es hier für richtige Männer nur Unterwäsche und T-Shirts zu geben – die richtig schicke Oberbekleidung gibt es nur für so halbe Hämpflinge. Der Mode-Konzern ist also der Auffassung, das richtige Männer eh nur in Unterwäsche und T-Shirt rumrennen? Naja macht ja nichts, gibt ja noch mehr Klamottenläden... Also in den nächsten, die fünf Quadratmeter Herrenabteilung gesucht. Hier wird man dann auch noch von irgend so einem Hip-Hop-Krempel akustisch zugemüllt... die meisten Produkte des Konzern fallen schon mal durch, weil irgendein Müll drauf steht -> Wer das Shirt produziert hat steht hier z.B. über gut 50 % des Produktes geschrieben. Das Erschreckende viele Hersteller glauben seit der Erfindung des Siebdruckes, das Klamotten beschriftet sein müssen, tendenz steigend! Das ist doch bei anderen Produkten auch nicht so... Kein Auto würde sich besser verkaufen, wenn quer über Dach / Motorhaube und Kofferraum noch mal der Hersteller und das Gründungsdatum des Konzerns stehen würde...

Naja zurück zum Thema letztendlich hat man auch hier was passables gefunden – dreht es noch mal um – nicht das Hersteller und Gründungsdatum der Firma auf dem Hintern stehen – stellt aber leider fest, das es das Produkt nicht in der richtigen Größe gibt und geht weiter... Nun bislang waren es ja die eher günstigen Läden... also zu einem teureren Hersteller... Gleiches Spiel: Größe nicht da. Ja, was kann man da noch machen? Beleidigt sein – DVDs kaufen gehen (die passen immer) und nach Hause... Wenn man so was nun schon öfter hatte fängt man langsam zu verzweifeln an – ev. ist man ja größentechnisch doch zu fett? Es gibt nur einen Weg es rauszufinden: Man geht in ein Spezialgeschäft für fette Männer! Die Verkäuferin hat ziemlich doof geschaut, als ich gesagt habe, ich würde Klamotten für mich suchen und nicht für meinen fetten Zwillingsbruder... Ich habe mir dann bestätigen lassen, das ich noch locker 15 – 20 Kg zunehmen könnte, bevor ich in dem Laden überhaupt was finde...

 

 

27.02.2010 um 17:32 Uhr

Aktuelle Reiseberichte 02.10 (2)

Tag 2 - 23.02.10 – Landschaftspark

Landschaftspark Duisburg Nord – unbedingt anschauen und viel Zeit mitnehmen – so stand es in den Reiseführern. Und genau so etwas habe ich im Ruhrgebiet auch erwartet: Industrie zum anschauen! Bei uns gibt es so was ja nicht; Industrie ist gut versteckt oder abgeschottet und Zeit von tollen Industriebrachen knapp bemessen, allzu schnell wird so was dann umgewandelt in Investitionsruinen... und der Zugang ist auf jeden Fall sehr erschwert bis unmöglich, und illegal.

Und hier gibt es  nun ein riesiges Stahlwerk zum drin rum rennen und dann das -> es regnet!! So was blödes! Ich habe den ganzen Urlaub verflucht!

Aber ich habe es trotzdem getan – ich bin losgegangen im strömenden Regen und hab meine Tour begonnen im strömenden Regen, aber hey als Ammerländer ist man mit strömendem Regen groß geworden... und das Wetter wurde besser. Und dieser Park lohnt sich! Voll mein Element. Die Gebäude sind zwar gesichert und in viele Bereiche kommt man nicht, aber zum fotografieren – toll! Und am Ende des Geländes gibt es ein nettes Ausflugslokal in einem schwedischen Möbelmarkt gelegen, in dem ich jetzt merkwürdigen Kuchen esse, ordentlichen Kaffee trinke (der im Hotel zum Frühstück war sauer!) und schreibe...

 

 

26.02.2010 um 19:06 Uhr

Aktuelle Reiseberichte 02.10

Reiseberichte

22.02.10

Da ich mal wieder was schreiben wollte und diese Reise ja nicht so lange dauert, wollt ich die Gelegenheit mal nutzen und die Eindrücke dieser Reise schriftlich festhalten.

Jetzt habe ich blöderweise grade festgestellt, daß die Energiesparlampen im Hotelzimmer nach fünf Minuten bestenfalls soviel leisten wie herkömmliche 10 Watt-Birnen – Naja, ich schreib mal trotzdem.

Das interessante war ja, daß ich mal richtig experimentiert habe: Einfach mal losfahren um 6 Uhr und schauen wohin die Reise endet. Und sie endet in Duisburg. Gut, das ist wahrscheinlich jetzt nicht soo der Burner, aber immerhin ist sie ein Stadtteil der Kulturhauptstadt 2010. Also immerhin... Es scheint hier tierisch viele aufregende Dinge zu geben, der erste Rundgang war allerdings etwas ernüchternd: Eine Mischung aus Ostberlin nach der Wende und Frankfurter Kreuz. Überall wird gebaut und so viele Autobahnen und Schnellstraßen im Innenstadtbereich hab ich ehrlich gesagt noch nirgendwo gesehen. Auch alte  Bausubstanz findet sich zu meinem Bedauern kaum – überall neueste und Nachkriegs-Bauwerke – seelenlose Kästen. Nur die 1,5 m hohen Grundmauern einer alten mittelalterlichen Markthalle und ca. 1 km lange Trümmer einer Stadtbefestigung scheinen hier die Altstadt zu repräsentieren ... na ja aber der Innenhafen ist jedenfalls interessant. Ev. täuscht der Eindruck aber auch – ist ja nur der erste und es hat auch noch geregnet...

15.04.2009 um 10:18 Uhr

Der Buchladen am Ende der Nacht...

 

Wenn man zwecks Essen gehen, Party, Kneipenabend oder Spieleabend in Hannover ist und dann notgedrungen mitten in der Nacht oder morgens um 5 / 6 / 7 wieder den Zug zurück nehmen muß kann es oft sein, daß man am Bahnhof doch nicht ganz unerhebliche Wartezeit hat. Da viele mehr oder weniger angetrunkene Menschen sich dann aber ebenfalls am Bahnhof aufhalten ist diese Wartezeit auch nicht grade angenehm. Aber zum Glück gibt es ja noch den „Buchladen am Ende der Nacht“. Es ist einer von drei Läden, die quasi immer auf haben und im Gegensatz zu Burger King und dem Kiosk ein Laden, der von betrunkenem „Partyvolk“ gemieden wird. Ob es nun daran liegt, das letzteres bedingt durch Strabismus alcoholicus oder alkoholbedingtem Fixationsverlust grade nicht in der Lage ist zu lesen oder an selbigem eh kein Interesse besteht, sei mal offen gelassen...

Aber es ist nicht nur warm und trocken und ruhig und sicher in diesem Buchladen – als wenn das nicht schon reichen würde – nein, es ist natürlich in erster Linie ein Buchladen: Ergo, man kann sich über die „neusten“ „Bestseller“ informieren – und sie mit gutem Gewissen dann nicht kaufen. Ich meine, es ist ja OK, daß heutzutage viele Menschen Bücher schreiben, aber das mittlerweile jeder Mist als Bestseller angepriesen werden muß?

20.01.2008 um 19:26 Uhr

Internet und Öffentlichkeit

Wer schon ein paar Jahre im Internet in Foren, Blogs usw. usw. präsent ist, hat es sich bestimmt schon mal überlegt und mittlerweile wird in den Medien massiv drauf hingewiesen: Internet ist Öffentlichkeit! (Mittlerweile ist es sogar bis zu meinem Vater durchgedrungen...) Überall hört man, daß Personalchefs systematisch "google" durchforsten, bevor sie jemanden einstellen und auch der Chef, der Vermieter, der Banker (der wird tatsächlich nicht mit Ä geschrieben...) usw. in seiner Freizeit Personen im Internet nachspioniert - wie realistisch das ist und wieviel medientypische Panikmache dahinter steckt, sei mal dahin gestellt.

Trotzdem find ich es immer wieder erstaunlich, wie manche Leute sich in der real nicht existenten Anonymität des I-net benehmen. Bestes Beispiel: In einem großen Studentenforum gibt es die Möglichkeit sich in Gruppen einzutragen. Es gibt "harmlose" Gruppen, wie "Collie-Freunde Heppweiler Nord" oder "Fans des Turmspringer FC Heuerswerler". "Harmlos", weil sie ja nur etwas darüber aussagen, welchen "normalen" "gesellschaftlich akzeptierten" Hobbies man nachgeht - Leute, es gibt aber auch (in meinen Augen) "peinliche" Gruppen, wie "Ich bin vor der Party schon so betrunken, wie Du nach der Party". Es mag spießig klingen, aber ich find es merkwürdig, daß manche Leute sich mit ihrem "Real-Namen" zu solchen "Hobbies" bekennen. Ich denke, daß eben diese Leute es sonst nicht so öffentlich preis geben würden, wie sie es im I-net tun.

Es mag etwas albern klingen, aber ich google hin und wieder mal meinen "Real-Namen" einfach um rauszufinden, welches Bild dadurch entsteht. Des weiteren denke ich, man sollte auch unter Pseudonym im Internet nichts verbreiten oder "sagen", zu dem man nicht im realen Leben stehen kann.

22.12.2007 um 04:38 Uhr

Geschenkpapier

Weihnachten kommt ja immer so plötzlich und überfallsartig und das Witzige: Laut Einzelhandel ist es ab 19.12 schon wieder vorbei -> ab dem 19. stehen dann überall nur noch so lieblose Weihnachtsartikel rum, schon in der Position, wo sie ab dem 27.12 auf den Rabattauszeichner warten – Ende August sah es noch wesentlich festlicher aus... Ergo: Wer mit dem Erwerb von Weihnachts-Accessoires bis ultimo wartet, wird mal wieder bestraft.

So ging es mir dann auch -> Heute habe ich bei der Maus mal angetestet, ob sie Geschenke auspacken wollte – und sie wollte! Nicht nur das, sie wollte richtiges Geschenkpapier! Die faule Ausrede des armen Studenten, der normalerweise Geschenke, wegen der Umwelt und dem Geldbeutel, nur in alten Einkaufstüten oder dem Papier alter kostenloser Zeitungen eingepackt sollte jetzt mal nicht gelten. Im Anbetracht, das man seinen Geschwistern und seinen Alten auch mal Geschenke in Geschenkpapier, das man ihnen nicht 2 Stunden vor Bescherung gemopst hat, sondern in solches, daß man selbst käuflich erworben hat, einpacken kann, ging ich dann mal los Papier kaufen. Ich musste ja eh einkaufen... Also die erste Anlaufstation war Penny... ich hätte schwören können, daß Penny zu Weihnachten auch Geschenkpapier verkauft... hatten sie aber nicht.

Also weiter zu REWE – ich hätte schwören können, daß REWE alles verkauft, was Penny nicht verkauft – Geschenkpapier hatten sie nicht, aber 1000 Dinge, die man verschenken könnte – und auch noch genügend Advendskalender für einen Ganzjahres-Schokokalender.

Nächste Anlaufstelle: Rossmann – Rossmann hatte Geschenkpapier! Sogar zwei Sorten: Sorte eins war transparent – das erfüllte meinen Anspruch an Geschenkpapier nicht so wirklich. Ich wollte ja Geschenkpapier nutzen um etwas so zu verpacken, daß man nicht auf Anhieb sieht, was es ist... . Sorte zwei war nicht transparent, aber bedruckt mit diesen Wasserkopfcartoons der Serie „Liebe ist...“ (das war vor 1000 Jahren mal der Vorgänger von Sheepworld) – ich fand es fürs Jahresfest des Kommerzes etwas unpassend – außerdem verabscheue ich diese Cartoons zu tiefst. Die letzte Alternative „Geschenkpapier Frühling Blumenwiese“ war aus unverständlichen Gründen ausverkauft.

Da unser Stadtteil an Geschäften sonst nichts zu bieten hat, machte ich mich mit meinen TK-Pommes, TK-Fischstäbchen und TK-Spinat im Rucksack auf in die Stadt. Zum Glück entsprach die Außentemperatur der Innentemperatur meines Eisfaches – also musste ich mich um die Lebensmittel nicht sorgen...

Meine erste Anlaufstelle in der Innenstadt war ein vermeintlicher Schreibwarenladen, der sich leider als Designer-Outlet-Klamotten-Laden entpuppte – also weiter – der nächste Laden, ein Wohn-Accessoires-Laden der augenscheinlich höheren Preisklasse, suggestierte mit reichlicher „%“-Schild-Verzierungen das es billiges Geschenkpapier geben könnte – gab es aber nicht. Vielmehr hatte schon das einfarbige Papier einen Preis, der das alleinige Verschenken des Papieres rechtfertigen würde. Die nächste Adresse „Rossmann“ diesmal die zentrale Filiale – aber das Ergebnis glich dem der anderen Filiale. Beim nächsten und letzten Laden wurde ich dann endlich fündig und kaufte gleich etwas auf Vorrat.

12.11.2007 um 23:04 Uhr

Wenn einer eine Reise tut - Osnabrück...

Es fing ganz nett an: Neongrüne Männchen hüpften über das Gleis - sie gehörten zum Gleiswartungstrupp deswegen fuhr der Zug auf einem anderen Gleis ein. Aber hey, der Zug war leer.. und blieb es auch -> Bünde, Melle oder Löhne in Westfalen zieht wohl die Massen nicht so an... Im Zug dachte ich mir dann „Deutschland kann so scheiße aussehen, Petrus muß sich nur Mühe geben“ (trostlos, grau, nebelig und regenumpeitscht).

Angekommen in Osnabrück freute ich mich erst mal über die Drogerie die den Knüller der Saison in allen Preisstufen feil bot -> den Regenschirm... Ich hatte leider keinen und jenes schon in Hannover bedauert. Das Wetter blieb dann auch mehr oder weniger trocken, was mich den Tag lang weniger oder mehr ärgerte – ansonsten war es ganz nett.

Nun was war besonderes? Osnabrück ist die Stadt der Fressautomaten – jedenfalls schien es mir so. In Osnabrück gibt es pro Einwohner wahrscheinlich ähnlich viele Fressautomaten wie in der Hauptstadt der Fressautomaten -> Tokio. Sie stehen nicht nur zu Hauf im Bahnhof, nein auch in jeder Unterführung, Passage und sonst wo. Es gibt sogar einen besonderen Automaten der direkt im Bahnhof steht und es durchaus mit seinen japanischen Kollegen gleichtun kann. Dieser Automat besteht aus einem Kühlraum mit einem Regal, in dem nicht nur Schoki, Bonbons usw. liegt, sondern auch Duschgel, Elektrorasierer, Kaffeepulver und vieles mehr; vor dem Regal wartet ein Gerät darauf die Waren zur Ausgabeklappe zu fahren, man muß nur bezahlen und die Nummer seines Wunschobjektes eintippen – jedenfalls theoretisch... Praktisch hatte sich dieses Regal-Waren-Abhol-Gerät irgendwann eine fette Packung Mäusespeck aufgeladen, hatte sich damit selbst verwirrt und ist darauf hin wohl abgestürzt, so das momentan der Automat „außer Betrieb“ war – tja Computer halt...

Und was hat mich gefreut? Galeria Kaufhof hat ein sehr interessantes Treppenhaus – ein schöneres Beispiel 50er-Jahre-Nutzbauschlichtheit hab ich selten gesehen – es lohnt sich bei Galeria aufs Klo zu gehen. Mindestens ein tolles interessantes Industriegebiet findet sich direkt hinterm Bahnhof – hätte ich andere Schuhe angehabt und wäre das Wetter gut gewesen – ich hätte viel Spaß gehabt – für ein paar Fotos hat’s so schon gereicht...

Ich geb ja zu, der Bericht ist nicht so wirklich überzeugend, aber für einen Regentag in einer fremden Stadt und ohne Plan, war es interessant genug...

06.11.2007 um 10:13 Uhr

Treffe alle Deine Freunde bei icq - oder Dich selbst...

Das nenne ich mal eine ICQ-Revolution:

Seit dem ich das neue ICQ habe, kann ich auch mal mit mir selbst chatten. Warum auch nicht, seit dem es uncool geworden ist persönlich miteinander zu reden, ist es doch nur konsequent die Selbstgespräche zu unterlassen und statt dessen mit sich selbst zu chatten...

Hier der Beweis:

Diese neue Option freut mich besonders für die Mitmenschen, die auf der Suche nach sich selbst sind. Für sie ein heißer Tipp: Vergeßt teure langwierige und abgedrehte Selbstfindungsversuche - findet Euch selbst einfach bei ICQ!

02.11.2007 um 19:38 Uhr

How I made me oncemore full to the Horst :

Wie ich mich mal wieder voll zum Horst machte ;)

Was ist die wichtigste Tätigkeit, wenn man als Single nicht mehr bei seinen Alten wohnt? Genau -> Einkaufen – wenn Du nicht einkaufst, gibts nichts zu Essen. Also auf zu Penny und eben jenes tun... Den ersten Karton gegriffen und los ging’s -> Blöderweise erwies sich der Karton a.) als äußerst unpraktisch und b.) als einziger vorhandener – was sich damit natürlich erklärt. Die nicht vorhandene Brauchbarkeit des Kartons zeigte sich dadurch, das er bereits nach dem einfüllen von zwei Dosen Mais, einer Dose Pilze, einem Stück Käse einem Kopf Salat und einem Kilo Bananen voll war – eine Pizza, die eh nicht in den Karton passte, balancierte ich eh schon oben drauf. Da vielem mir jene essentiellen Dinge ein, die mich eigentlich zum Einkauf bewegt haben, jene waren Zucker – den ich noch in den Karton stopfte -, Milch – die ich wiederum auf der Pizza balancierte -  und Brot... Das mit dem Brot war jetzt ein Problem – gut, für Shiva wäre es keines gewesen, der hätte noch locker zwei Packungen Brot in Hand Nummer drei und vier genommen (es gibt schon nen Grund, warum er im Hinduismus verehrt wird) – aber in Ermangelung eines dritten und vierten Armes gab es nur drei Alternativen:

1.) Sämtliche Einkäufe in die Schokolade werfen, das Brot holen und alles wieder zusammen sammeln

2.) Ohne Brot nach Hause gehen und morgen noch mal einkaufen

3.) Die überaus hübsche und niedliche Frau ansprechen, die seit längerem planlos vor dem Brot rumsteht

Nun trotz meiner Schüchternheit entschloss ich sie anzulabern und bat sie mir eine Packung Brot auf die Milch zu legen. Soweit so gut – nur verstanden hat sie mich nicht... Sie konnte offensichtlich kein Deutsch aber dafür besseres Englisch als ich, der grade acht Jahre Englisch-Unterricht vollständig vergessen hatte. Ich kämpfte tapfer gegen sämtliche Spanisch-Vokabeln an, die sich grade in mein Bewusstsein drängten und kramte krampfhaft nach Englisch-Vokabeln, während ich mich mit Gestammel und Füßen, in Ermangelung meiner Hände, die ja immer noch schwer beladen waren, verständigte. Letztendlich habe ich ja bekommen, was ich wollte... eine Packung Kürbiskernbrot.

Naja, ab und zu muß man auch mal seine attraktiven ausländischen Mitbürgerinnen erheitern, in dem man sich zum Voll-Horst macht....

30.09.2007 um 21:18 Uhr

Der Weg ins Tivoli Bremen

Am Samstag war ich mit meinem besten Kumpel, seinem Bruder und dessen Freundin in Bremen in Tivoli. Gut, die Kritik am Tivoli ist schnell abgehandelt: Eintritt günstig, Ambiente gut, Musik gut, Veranstaltung voll, Getränkepreise gingen so, sehr hübsche Frauen aber wie zu erwarten sehr arrogante Frauen; super lustig gewesen, sehr viel getanzt, noch zwei liebe Kumpels getroffen, also alles in Allem prima Party – mal abgesehen vom Nebel (ich dachte immer Disconebel ist der verzweifelte Versuch zu kaschieren, daß keine Sau da ist. Demnach hätten sie sich den reichhaltigen Einsatz des selbigen sparen können, aber egal auch Sichtweiten unter 5 cm konnten meine Laune nicht verderben...). Viel interessanter war anfangs das Umfeld... Aber ich beginne mal am Anfang: 

Als feststand, das wir nach Bremen fahren, stand für mich auch fest, daß irgendwer fahren muß; mein Kumpel war zwar der Ansicht, das man auch mit dem Zug fahren könnte – diese Option bestand für mich allerdings nicht. (Um von Oldenburg nach Hemelingen zu kommen, muß man einmal umsteigen – dies mag tagsüber sehr lustig sein, für nachts war es keine Option [ich hatte schlicht und einfach keine Lust betrunken in der Eiseskälte eines Bremer Nebenbahnhofes mitten in der Nacht in einem Stadtteil, dessen Gewaltpotential ich nicht einschätzen kann, stundenlang [ich kalkulierte mit einer Fahrplanlücke von mindestens sechs Stunden] auf den Zug nach Hause zu warten) Also erklärte ich mich bereit zu fahren. 

Samstag Abend fuhr ich dann erst zu meiner Oma nach Oldenburg. Ich dachte mir, wenn ich eh nach Oldenburg fahre, kann ich mein allgemeines Oma-Abklapper-Programm auch integrieren. Dazu muß man wissen rund zwei Drittel des Oldenburger Autobahnnetzes existieren im Moment de facto, wegen Baustelle, nicht. Samstag war auch noch Kramermarkt – d. h. ein Viertel von Oldenburgs Straßen war wegen akutem Verkehrsinfarkt nicht befahrbar. Ich fuhr halt so weit es ging Autobahn und den Rest über Schleichwege zu meiner Oma. Nach dem Teetrinken usw. fuhr ich dann los um meinen Kumpel und seinen Bruder abzuholen. In Ermangelung der Stadtautobahn auf Schleichwegen zum anderen Ende der Stadt. Dann fuhr ich los um die Freundin des Bruders meines Kumpels (mit letzten beiden im Auto) abzuholen – noch mal in Ermangelung der Stadtautobahn auf Schleichwegen durch die halbe Stadt. Dann mit allen an Bord und in Ermangelung der Stadtautobahn auf Schleichwegen zum dritten Ende der Stadt um da dann mal auf die Autobahn zu fahren. Eine Stunde später nach zwei Zwischenstopps auf zwei Tankstellen, der eine Stopp war notwendig um Getränke zu kaufen – der andere um jene wieder los zu werden (manche Leute haben echt eine Konfirmandenblase ;)), nach dem lustigen Baustellenhindernisparkur in Groß Mackenstedt und die ganze Zeit begleitet von nervigem Regen befanden wir uns auf dem Zubringer Hemelingen – ich hatte zwischendurch echt Zweifel, daß wir da je ankommen würden.

Aber Zubringer Hemelingen ist ja noch nicht Tivoli... Ich wusste wieder warum ich Bremen hasse – die Verkehrsführung ist voll fürn ... Ich hatte mir das auf der Karte angeschaut und gedacht: Das Tivoli ist ja gleich hinterm Bahnhof Hemelingen – der wird ja auch ausgeschildert sein – Gut warum man Leuten, die grade von der Autobahn kommen zeigen soll, wo ein Bahnhof ist, leuchtet den Bremern offensichtlich nicht ein – von den Tausend Möglichkeiten irgendwo hin zu fahren waren grade mal zwei ausgeschildert: City und Mercedes. Na ja also haben wir uns noch ein bischen Bremer Tunnelbaukunst angeschaut und haben das Bremerwendeparadoxon mitgemacht (in Bremen sind zwei Dinge so gut wie unmöglich: Die Stadt gen Norden zu verlassen [is ne andere Geschichte] und zu wenden) – und haben dann irgendwann das Tivoli gefunden – haben einen netten Parkplatz gut einen Kilometer davon entfernt gefunden (das war der erste mögliche) und hatten unseren Spaß. Das war mal eine sehr lustige Autofahrt ;).

 

20.07.2007 um 20:46 Uhr

Erster Platz! Songs, which I would like to never hear again in a Disco, ever!

Mein aktueller Nummer 1 TOP-Hit der Kategorie: Songs, which I would like to never hear again in a Disco! Because the DJ played it meanwhile dead!!!

Es gibt ja so Lieder: Egal welche Veranstalltung, egal welches Motto - Man sitzt nix böses ahnend inner Disse und dann - DIESES Lied! Eigendlich war das Lied mal ganz lustig... damals vor zwei Jahren... mittlerweile lief es jedes Mal, ohne Rücksicht auf Verluste... und ich denke mir nur noch: Hoffendlich hat der Laser des CD-Players die CD bald durchgesägt - durch den permanenten Laserbeschuß muß die CD ja schon ziehmlich gelitten haben.

Also mein derzeitiger TOP-Hit in dieser Kathegorie ist derzeit:

 Grossstadtgeflüster- Ich Muss Gar Nix

(Schaut Euch das Elend an: www.youtube.com/watch?v=vTsFUr105iw)

Boar, geht mir das Lied mittlerweile aufen Keks - besonders, weil jetzt noch gaanz neu ein "Sounds-like-Nirvana-Remix" aufgekommen ist...

14.07.2007 um 14:33 Uhr

Leute, wir haben Sommer, - wenn auch nur 2 Tage


Gestern waren die Anzeichen schon vorhanden:

Am Maschsee fanden sich nicht nur (wie beim Sandart-Regenwetter vorher) die üblichen Hardcore-Sportler ein, nein unzählige Juppie-Kids in Begleitung von Alkohol und nicht wenige Päärchen kamen aus ihren Löchern gekrochen und versperrten die Wege.

Und heute ist er nun da - naja jedenfalls jenseits der geschlossenen Jalousien und auch wohl nur für zwei Tag, dann wird sich der Wettergott wieder mit Gewitter und Sturm an den hochmütigen Menschen rechen - das Spiel kennen wir ja schon...

Wie dem auch sei, selbst ich werde die Pflege meiner Blässe, meiner latenten Depression und meines Lernehrgeizes kurz unterbrechen und in den SOMMER hinaustreten - um einkaufen zu gehen. Ich hoffe nur, das ich nicht von der Hitze oder von oben-ohne rumlaufenden Herren überrascht werde...

 

12.05.2007 um 07:49 Uhr

Anderer Tagesanfang gewünscht!

Im Anbetracht des Regenwetters:

 

So einen Tagesanfang hätte ich mir gewünscht!

 

Die Bilder stammen von meinem letzten Urlaub vor ca 4 Jahren.

 

Edit:

Die ganze Woche hat es nun geregnet und am schlimmsten war der Donnerstag -> Ich habe mir überlegt - Bahnfahren im Sommer ist irgendwie doof - zumal ich dann auch noch fünf Minuten eher los muß! Und bin mit dem Fahrrafd gefahren. zur Arbeit hin bin ich auch einigermaßen trocken gekommen... Auf dem Rückweg hat es dann verschieden schlimm Geregnet: Es gibt ja Regen, der im Wasser beim Auftreffen der Tropfen Ringe bildet und Regen, der im Wasser beim Auftreffen der Tropfen Blasen bildet. Beim Losfahren Blasenregen - ich war, als ich vom Gelände runter war schon ganz naß, bin dann bis zur Bahn gefahren - ware drauf und dran mit der Bahn zu fahren, doch als sie kam - der Regen war bis unter Ringniveau gesunken. Gut, das geht ja, dachte ich - auf der Fahrt nahm die Tropfenfrequenz wieder auf Blasenniveau zu - bin ich halt erstmal inne Stadt gegangen und stand 10 Minuten vor C&A, weil bei oberstem Blasenniveau an ein Weitergehen nicht zu denken war und wartete bis wir wieder Ringe hatten.

Was hat mir die Aktion gebracht? Husten und Schnupfen! Und ich habe das erste Mal seit 4 Jahren wieder im Schlafanzug geschlafen, weil ich gefroren habe wie nichts gutes!

09.05.2007 um 22:58 Uhr

Das SZ

Diesen Beitrag wittme ich mal einem Buchstaben, der immer mehr aus unserer geschriebenen Sprache verschwindet - dem SZ -

ß !!!

Dank Neuer Rechtschreibung, defekter ß-?--Tasten und automatischer Word-Rechtsschreibkorrektur, verschwindet das ß zusehens aus unseren geschriebenen Sprache. Damals als die neuste Rechtschreibreform die mit "der Thron ist unantastbar" war, einige Staaten nur aus Buchstaben bestanden, statt Namen zu haben (UdSSR oder CSSR z.B.) und man noch auf Schreibmaschinen schrieb, habe ich mal gelernt "SS im Auslaut, SZ im Inlaut" - mit Rechtsschreibung hatte ich ja nie viel am Hut - dämliche Regel-Phrasen wie "A,E,I,O,U - der Vokal bist Du!" konnte ich mir immer gut merken. Dank dieser Regel -> "SS im Auslaut, SZ im Inlaut" - habe ich mit Nuß und Nüssen, Fluß und Flüssen aber auch mit Fuß und Füßen (Achtung Falle -> langer Vokal es folgt kein SS im Auslaut!) nie Probleme gehabt. Heute gibt es dann nur noch Nuss, Nüsse, Fluss, Flüsse, Fuss, Füsse - Schluss!

Der Grund für die Abschaffung des SZ ist sicherlich eine gewollte Verstümmelung unseres Alphabetes zu Gunsten der amerikanischen Pseudointernationalität. Mit den Deutschen kann man es ja machen - würde man den Franzosen ihre Axon Graf, Axon Zirkumflex oder Axon Legüm klauen, es gäbe eine Revolution.

Die nächsten Kandidaten auf der Abschußliste sind bestimmt Ä,Ö,Ü - das bemerkenswerte daran ist -> Ä, Ö, Ü haben jeweils eine eigene Taste, während sich neue "Mode-Zeichen" wie €, µ und @ jeweils mit anderen Zeichen eine Taste teilen müssen....

 

Meine Theorie zur Entstehung des ß

 

26.04.2007 um 19:39 Uhr

Das gute alte Testbild

Wenn ich so an meine Kindheit denke, dann fällt mir ein, damals gab es etwas, das mitlerweile gänzlich aus dem TV-Alltag verschwunden ist: Das Testbild!
Damals Ende der 80er war das Fernsehen noch farb- und kabellos und für die Kinder begann ein Fernsehabend auf dem Dritten Programm um 18 Uhr, und davor? Da gab es nichts! Nur ein Testbild! Und eine Stimme, die ohne Pause sagte "Sender Freies Berlin SFB" gefolgt von einem hochfrequenten Ton. Was das für ein Sinn hatte, weiß ich bis heute nicht - es gibt Details des kalten Krieges, die mir bis heute Rätzel sind - aber als Kind wußte ich -> "Es gibt irgendwo ein "senderfreies Berlin". Damals konnte man also regulär zur normalen Sendezeit im öffentlich rechtlichen Fernsehen dises Bild bewundern, bei uns nicht "in Farbe und bunt" - das hatten wir nicht. Als Kind weckte das Testbild in mir Assoziationen von einer Waschmaschine und einem Tennisplatz - hauptsächlich fand ich´s aber eher langweilig...
Sehr viel später tauchte das Testbild dann nur noch in Bildstörungen auf: Erst gab es den Hinweiß des Senders selbst, das man sich etwas gedulden möge und das es gleich weiter ginge und wenn die Störung im Ausmaße zunahm kamm dann das Testbild mit der Aufschrift "Deutsche Telekom Oldenburg" (wenn man böse ist hätte man "Deutsche Telekom Oldenburg" synonym mit "rien ne va plus" setzen können ;)).
Und dann irgendwann war es weg. Kein Sendeschluß (bzw. kein Sendeanfang) - kein Testbild und Bildstörungen werden mittlerweile auch anders verpackt.

09.02.2007 um 20:34 Uhr

Die Geschichte hinter einem Einkauf (Die Zweite)

Ok, es ist mal wieder so weit, anstatt mich via Internet über die Topthemen des Weltgeschehens auszulassen, spekuliere ich wieder, was Menschen mit ihren Einkäufen vorhaben.

Also heute stand hinter mir in der Schlange an der Kasse ein junger männlicher Mensch, der eine witzige Kompination von Dingen erwerben wollte. Und zwar: Ein Deoroller, eine Dose Nivea-Creme, eine Packung Pflaster, eine Packung Batterien und eine Schachtel Kondome. Gut, die Sachen für sich sind nicht so wahnsinnig interessant, die Kombination auch nicht, aber die Geschichte hinter dem Einkauf! Also was mag er mit den Dingen wohl vorhaben?