Willkommen in Absurdistan

08.02.2012 um 14:12 Uhr

Wartezimmergespräche

Wenn man 3 Stunden beim Arzt zubringt - die meiste Zeit davon pures Warten und Ausharren - ist man über jedes Gespräch anderer Patienten dankbar, dem man zur eigenen Unterhaltung beiwohnen darf. Ich saß also neulich über 3 Stunden beim Kardiologen, in meinen kuscheligen weißen Bademantel gehüllt und harrte aus. Zwischendrin freundete ich mich zaghaft mit einem älteren Mann neben mir an, der vielleicht ganz froh war mal eine jüngere Wartezimmernachbarin zu haben. Wie um mich zu beruhigen, wies er ab und zu darauf hin, dass 3 Stunden insgesamt dort ganz normal seien. Als ich mit allem fertig war und ging, rief ich ihm noch ein augenzwinkerndes: "Ich habs geschafft!" zu, das er mit einem Lächeln quittierte und sich wieder dem Ausharren zuwandte.

Von dieser kurzen Bekanntschaft abgesehen wurde ich Zeugin einer kleinen launigen Unterhaltung unter älteren Männern, die ganz überraschend ins Ernste abdriftete. Einer der Männer erzählte eine kleine Geschichte von ihm und seinem Arzt. Dieser hatte ihm wohl mal quittiert, dass er - also der Mann - mit sicherheit so alt werden würde, wie seine Frau Mama. Diese schaffte es wohl auf über 90 Jahre. Witzelnd fügte er hinzu: "Das ich so alt wie meine Mutter werden würde, hat er mir gesagt. Er hatte allerdings nichts von dem Hinterwandinfarkt erzählt, den ich bekommen sollte." Allgemeines verhaltenes Lachen. Der Mann fügte etwas nachdenklicher hinzu: "Ja und sowas ist ja auch sehr gefährlich ...". Verhaltene Zustimmung unter den anderen. Dann wurde der Mann ganz nachdenklich, als ob ihm in diesem Moment nochmal klar wurde, wie nahe er dem Tod gewesen ist und vielleicht auch immer noch ist. Er fügte hinzu: "Selbst wenn ich jetzt gehen muss. Ich habe genug gesehen." Mich stimmte das nachdenklich und hoffnungsvoll. Kommt man irgendwann an einen Punkt, an dem man bereit ist mit seinem Leben abzuschließen? Kommt man durch eine tödliche Krankheit bzw. eine Erfahrung, die uns dem Tod kurz nahe bringt, wie ein Infarkt, an diesen Punkt? Oder kommen wir alle irgendwann dorthin? Auch der Mann wurde ganz nachdenklich und sagte nun leiser: "Schon komisch, dass wir hier jetzt über so etwas reden." Ja, schon komisch aber irgendwie auch tröstlich.

07.02.2012 um 08:29 Uhr

Glück gehabt

So schnell kann es gehen. Schon komisch, im letzten Jahr hat mich das Thema Tod so oft beschäftigt und mich zum Teil mit Panik erfüllt. Ständig dachte ich darüber nach, dass alles so schnell vorbei sein kann. Wir leben immer, als ob wir ewig leben, doch das Leben ist so unglaublich zerbrechlich. Mir war das im letzten Jahr so präsent. Ständig beschäftigte mich das. Dies und der Gedanke, so vieles zu verpassen, zu dem ich vielleicht doch bald keine Zeit mehr haben könnte, denn man weiß ja nie …

Ich hatte keine Ahnung, wie nah ich selbst tatsächlich dem Ende war. Vielleicht habe ich es aber auch irgendwie unbewusst gespürt und deswegen diese Gedanken gehabt. Sicher ist nur: es hätte sein können, dass ich meinen Geburtstag in diesem Jahr nicht mehr erlebe und niemand ihn mit mir feiern kann. Es ist nochmal gut gegangen, wie ich jetzt weiß …

Doch von Vorne. Na zumindest so halb von Vorne. Ende letzten Jahres begann es, dass ich häufiger einen Druck auf dem Herz spürte. Mal hielt sich das über Tage, mal verschwand es für kurze Zeit. Anfang diesen Jahres war es noch immer so. Sowas kann von Stress kommen oder wenn einem Dinge „auf dem Herzen liegen“ bzw. man sich Dinge „zu Herzen nimmt“. Das wusste ich, weswegen ich es nicht weiter beachtete. Doch dann stieß ich auf einen Artikel über Herzmuskelentzündungen. Da ich regelmäßig Sport treibe, ist mir der Begriff durchaus geläufig. Merkwürdigerweise hatte ich mich aber nie über die genauen Symptome informiert. Ich wusste nur, dass eine Herzmuskelentzündung droht, wenn man einen Infekt verschleppt und erst recht dann, wenn man dann auch noch Sport treibt. Ich las mir die Symptome durch und erstarrte: Genau das hatte ich vor einem Jahr gehabt! Damals bekam ich genau an Silvester einen Infekt, der sich länger hielt. Dann, nach ein paar Wochen, begann ich mich so müde zu fühlen. Quälend müde. Mein Herz begann zu stolpern damals. Es schlug zwischen den normalen Schlägen. Oft so heftig, als ob es zerspringen wollte. Ich schob das damals alles auf „psychosomatisch“. Das war die Zeit, als mein Kater sehr krank war und ich ihn dann auch einschläfern lassen musste. Doch das Herz hoppelte und hoppelte. Ich nahm plötzlich auch ab. Das fällt mir erst jetzt so wirklich auf, weil ich grad krampfhaft und ebenso erfolglos versuche abzunehmen. Damals änderte ich zwar auch meine Ernährung aber der Erfolg war schon ungewöhnlich. Normalerweise nehme ich nur noch sehr schwer ab. Ja und das alles: Erschöpfung, Leistungsabfall, Herzrhythmusstörungen, Gewichtsabnahme sind typische Symptome einer Herzmuskelentzündung …Damit nicht genug: erkrankt man an einer Herzmuskelentzündung, so kann dies das Herz dauerhaft schädigen. Selbst dann, wenn man in ärztlicher Behandlung war. Ich war aber nicht in ärztlicher Behandlung. Ich machte alles so, wie immer. Ich ging arbeiten, hatte Stress, machte Sport etc. etc. Ja und nun tat mein Herz weh und ich fürchtete das Schlimmste.

Also ging ich zum Arzt. Berichtete dort, was ich eben hier beschrieb und sagte, dass ich mir um mein Herz wirklich Sorgen machen würde. Meine Ärztin nahm meine Sorgen sehr ernst und machte ein Ruhe-EKG. Dies war völlig in Ordnung, doch um ganz sicher zu gehen, schickte sie mich noch zum Kardiologen. Das war seltsam dorthin überwiesen zu werden. Zum Kardiologen gehen doch nur andere, ältere – nicht ich. Aber nun doch auch ich. Tatsächlich war ich dort mit die Jüngste. Der typische Patient bei Kardiologen ist offensichtlich männlich, ab Mitte 50 und übergewichtig. Ich war nervös und hatte sogar Angst. Die Nacht hatte ich kaum geschlafen. Normalerweise hatte ich nie Angst vor Arztbesuchen, doch das war jetzt anders. Es stand auch viel auf dem Spiel: mein Herz. Ich wurde angewiesen mich umzuziehen. Dies bedeutete, dass man den Oberköper entkleidete und sich einen weichen, weißen Bademantel anzog, der bereit lag. Das machte alles noch unwirklicher: in einem Bademantel herumzusitzen, als sei man in einer Therme, obwohl man eigentlich beim Arzt war. Trotzdem hatte es irgendwie was Heimeliges und Gemütliches.

Ich wurde nochmal komplett durchgecheckt, nachdem ich der Kardiologin meine Sorgen und Vorgeschichte schilderte. Nochmal Ruhe-EKG, Ultraschall, Röntgen und Belastungs-EKG. Dann – nach 3 Stunden – endlich das Ergebnis: an meinem Herz ist nichts – alles ok! Die Ärztin sagte aber, dass es tatsächlich sehr wahrscheinlich ist, dass ich eine Herzmuskelentzündung hatte! Das schockte mich irgendwie doch nochmal. Ich hätte im letzten Jahr einfach so tot umfallen können. Ich kenne die Bilder von Sportlern, die mit unerkannter Herzmuskelentzündung spielen und wie vom Blitz getroffen umkippen. Ein schneller Tod – immerhin – aber ich will nicht sterben. Ich will doch noch so viel erleben.

So schnell hätte es gehen können. Ich hätte bereits seit fast einem Jahr tot sein können. Wer würde noch an mich denken? Wer mich vermissen? Für wen würde das Leben bereits weiter gehen, als hätte es mich nie gegeben? So schnell kann es gehen. Ich hatte unglaubliches Glück. Glück, dass mir damals nichts passiert ist und Glück, dass mein Herz alles gut überstanden hat. In einem Jahr soll ich mein Herz nochmal untersuchen lassen, um sicher zu gehen, dass wirklich keine Schäden als Spätfolgen zurückgeblieben sind. Der Herzdruck ist mittlerweile fast weg. Ich muss aufpassen auf mein Herz – ich brauche es doch noch.

21.09.2011 um 18:43 Uhr

Ich vermisse dich

Stimmung: Traurig

In letzter Zeit vermisse ich dich so sehr. Besonders dann, wenn ich im Bett wach liege und nicht schlafen kann. Früher bist du dann immer zu mir gekommen. Selbst dann noch, als du schon ganz schwach warst. Du bist aufs Bett gehüpft, hast ganz leise und gurrend gemaunzt. Ich habe dich dann unter die Bettdecke gelassen. Ganz dicht hast du dich dann an meiner Seite zusammengerollt und zufrieden geschnurrt. Die Wärme, dein weiches Fell und das sanfte Schnurren haben mich dann immer beruhigt und sanft in den Schlaf geleitet.

Ich vermisse deine Begrüßung, wenn ich die Wohnung betrete. Ich vermisse deine Anfälle, die du manchmal hattest. Ich nannte sie immer "deine dämonischen 5 Minuten". Wie angestochen bist du dann durch die Wohnung gelaufen; hast dabei tiefe, kehlige Laute ausgestoßen, unterbrochen von einem jauligen Miauen, das widerum in diesen kehligen Lauten endete. Mit diesen Anfällen hast du mich immer wunderbar zum Lachen gebracht.

Es tat so weh dich gehen zu lassen zu müssen. Es tut  so weh, dass nichts von Dauer ist und alles endet. Ich bin nur froh, dass ich dir unnötiges Leid ersparen konnte.

 Ich vermisse dich.

29.07.2011 um 18:30 Uhr

Ein schwerer Weg. Teil 3: Begleitung bis zum Ende

Mein alter Kater war lange krank. Erst die Bauchspeicheldrüse und quasi gleich im Anschluss die Horrordiagnose: Chronische Niereninsuffizienz. Das bedeutet, dass die Nieren langsam aber sicher versagen. Wie schnell oder wie langsam kann niemand sagen - nur, dass es früher oder später zum Tode führt. Der Arzt gab ihm noch bis zum Herbst letzten Jahres. Der kleine Kater war jedoch zäh. Er kämpfte und gab sich putzmunter. Das Nierendiätfutter fraß er ohne zu murren und selbst die tägliche Tablettengabe gestaltete sich bald recht problemlos. Der Herbst kam - der Kater blieb. Das Jahr endete, das neue begann und der Kater war noch immer da. Selbst meinen runden Geburtstag mitte Februar erlebte er noch mit. Er, der nun bereits fast 17 Jahre alt war.

 Als mein Arzt damals die Diagnose traf, sagte er zu mir, ich würde erkennen, wann das Ende naht. Wann es besser ist einzugreifen. Wann der Kater nicht mehr kann. Ich weiß nicht, ob er mir die nötige Sensibilität meinem Tier gegenüber zutraute oder ob jeder gespürt hätte, wenn der Zeitpunkt des Abschiedes gekommen ist. Eine Woche nach meinem Geburtstag dann kam dieser Zeitpunkt. Der Kater hörte fast vollständig auf zu fressen, er wurde stiller und stiller. Katzen, die leiden, jammern nicht und sind nicht laut - sie werden ganz still. Diese eine besondere Art der Stille sollte immer ein Alarmzeichen sein. Ich war alarmiert - und tieftraurig. Ich spürte, wie ich versuchte mir einzureden, dass er nur eine Infektion hat oder irgendetwas anderes. Doch die Zeichen waren einfach zu eindeutig und die Symptome zu klar: seine Nieren begannen zu versagen ...

Es war Sonntag, ich weinte die ganze Zeit. Der Kater zitterte immer wieder zwischendrin und ich wusste, dass der Zeitpunkt zum Handeln gekommen war. Wahrhaben wollte ich es noch immer nicht, doch als ich am Montag zum Tierarzt fuhr, wusste ich, dass ich den Kater nicht mehr mit nach Hause nehmen würde. Ich nahm vorsorglich eine Decke mit, damit er mich würde riechen können, wenn er die Spritze bekam. 

Ich wies beim Tierarzt darauf hin, dass es dringlich sei, denn es war sehr voll und ich wollte dem Kater aber auch mir ein langes Warten ersparen. Die Situation war eh schon unerträglich. Mein Tierarzt reagierte zum Glück sofort und nahm uns früh dran. Auch er erkannte die Siatuion. Natürlich, denn er ist Arzt. Er machte den einzig richtigen Vorschlag: Nochmal die Blutwerte checken, um eine etwaige Inifektion auszuschließen und zu schauen, wie es um die Nieren stand.

Die Bluabnahme war die Hölle. Der Kater war so oft beim Tierarzt in seinem letzten Lebensjahr, man merkte ihm an, dass er nun nicht mehr wollte. Vielleicht wollte er auch einfach grundsätzlich nicht mehr, dass ihm geholfen wird, weil er spürte, dass ihm nicht mehr zu helfen war. Er wehrte sich aus Leibeskräften bzw. mit seinen letzten Reserven. Ich musste ihn festhalten, damit die Blutabnahme glücken konnte. Er deutete an mich zu beißen, doch legte seine Zähne nur auf meine Haut - ohne zuzubeißen. Mein Arzt warnte mich, doch ich wusste, dass der Kater niemals zubeißen würde. Nicht bei mir. Er biss nicht und beließ es bei seinem hilflosen Protest. Nach der Blutabnahme lobte mich mein Arzt. Ich hätte den Kater gut gehalten. Meine Beine zitterten; ich zitterte ...

Wir mussten auf die Blutergebnisse warten. Als sie feststanden war klar, was los war: Mein Gefühl hatte mich nicht getäuscht. Die Nieren des Katers waren nun zu über 90% zerstört. Mein Arzt sagte mir klar und deutlich, wie die Lage zu bewerten ist: Man könne ihm nun noch appetitanregende Mittel geben, damit er wieder frisst und Infusionen, um die Nieren zu spülen. Das würde vielleicht eine oder zwei Wochen bringen. Mein Arzt sagte auch - dafür bin ich ihm bis heute dankbar - dass er davon jedoch abraten würde. Man würde das Tier damit im Grunde nur leiden lassen und er selbst würde ein Tier immer lieber früher erlösen - also bevor es wirklich leide, als zu spät. Wenn es sein Kater wäre, würde er es sofort tun. Ich sagte ihm, dass für mich von Anfang an klar gewesen sei, dass ich den Kater nicht leiden lassen würde - das hätte ich ihm versprochen (also dem Kater). Ich wollte keine unnötigen verlängernden Maßnahmen, weil ich das so sehe wie er: es quält das Tier nur unnötig und die Motivation dabei ist egoistisch. Mein Arzt fragte, ob ich es sofort tun möchte oder aber am nächsten Morgen wiederkommen wolle. Nein, wenn dann sofort. Noch einen Tag den Kater leiden lassen - das wollte ich nicht. 

Ich bat darum noch eine Weile für mich und das Tier zu haben. Noch einmal Abschied nehmen. Wir konnten in ein ruhiges Zimmer und ich nahm still Abschied. Ja und der Kater - das war so erstaunlich ... er rollte sich in seinem Katenkorb zusammen und schlief ein. Das hat er beim Tierarzt noch nie gemacht! Dieses ruhige Bild von ihm konnte ich mitnehmen und das war auch gut so. Es gab mir das beruhigende Gefühl, dass er in seinen letzten Minuten entspannt und friedlich war. 

Es hat etwas absolut Unwirkliches und Beklemmendes, wenn man auf den Tierarzt wartet, der das eigene Tier töten wird. Das Gefühl kann man wohl niemandem wirklich beschreiben. Als er kam, ging es dann sehr schnell. Der Kater wurde auf die Decke gelegt und bekam eine Spritze, nach der er schnell einschlief. Worauf ich nicht vorbereitet war: es dauert Minuten, bis der Tod eintritt. Der Arzt ließ uns wieder alleine. Ich streichelte den Kater und drückte ihm meine Nase in sein Kopffell. Ich weinte leise. Ich wollte nicht, dass er mein Schluchzen irgendwie mitbekommt und beunruhigt ist. Ich redete beruhigend auf ihn ein. Nach einigen Minuten sah ich, dass er noch immer atmete. Ich flüsterte ihm ins Ohr. Bedankte mich für die schöne Zeit und sagte ihm, dass er nun gehen könne - das sei ok. Kurz darauf hörte er auf zu atmen.

Der Arzt kam und stellte offiziell den Tod fest. Ich zitterte am ganzen Körper und fühlte mich wie unter Schock. Anschließend haben wir den kleinen Kerl gleich begraben. Es war ein kalter Abend, doch zwischen den Bäumen, wo er nun liegt, war der Boden nicht gefroren. Es kostete mich Überwindung ihn in dem Erdloch zurück zu lassen. Ihn darin liegen zu sehen war unerträglich. Was, wenn er wach wurde? Wenn er nicht raus kam? Irrational - natürlich ...

Er liegt nun dicht bei seiner Schwester. Im Dunkeln konnte ich nicht genau sehen, wo ich mich befand, doch tagsüber stellte ich fest, dass sie nur zwei Bäume weiter liegt.

Zum Glück war ich nicht alleine bei diesem schweren Gang. Ich weiß nicht, wie ich das sonst hätte durchstehen sollen. Meine Begleitung war eine so große Stütze. Ich bin bis heute Dankbar, dass ich selbst in dem Moment, in dem der Arzt die Spritze verabreichte, nicht alleine war ...

Die Wohnung war so leer; so still ... Ich habe mich mittlerweile daran gewöhnt, doch manchmal vermisse ich ihn noch immer so sehr den kleinen Kerl. Er ist mir noch so vetraut mit allen seinen Eigenarten ...

 

14.02.2011 um 20:08 Uhr

Wortkreation des Tages

Unbeflecktes Hochschlafen

Wirklich, manche beherrschen das quasi in Perfektion!