Jegliches braucht seine Zeit

27.02.2010 um 18:00 Uhr

Realsatire

Wenn man, wie ich heute, eine Shoppingtour in der Stadt macht, dann kommt man einfach nicht umhin seltsamen Szenen seltsamer Zeitgenossen beizuwohnen. Oftmals nervig - manchmal, wie heute - amüsant! Eventuell lag es auch an meiner Erschöpfung, dass ich so leicht zu erheitern war, denn ich hatte bereits einen Gewaltmarsch inklusive ettlicher An- und Ausziehaktionen hinter mir. Hier Hosen, dort Blusen und woanders Pullover. Erhitzt, ermüdet, hungrig und angestrengt wankte ich ins vorerst letzte Geschäft für diesen Tag, weil mich die Kräfte verließen und ich auf einer Rolltreppe bereits am liebsten meinem Verlangen nach einem kurzen Nickerchen nachgegeben hätte. Ich griff nach einigen Pullovern und steuerte die nächste Umkleidekabine für die letzte Umkleideaktion des Tages an.

In der Kabine neben mir stand eine junge Dame, die ebenfalls grad dabei war dieses und jenes anzuprobieren. Sie war im Gegensatz zu mir jedoch nicht allein unterwegs, sondern hatte "Roland" dabei. Der Name war leicht mitzubekommen, weil sie ihn in fast jedem Satz - gerichtet an ihren Begleiter - verwendete. Und sie sprach ihn verdammt oft an! Typisch Frau, wollte sie gerne Feedback zu den Kleidungsstücken haben, die sie nacheinander anprobierte. Das Tolle an meiner Kabinennachbarin war allerdings, dass sie ihrem Roland im Prinzip keine Fragen stellte, sondern ausschließlich Suggestivfragen. Im Gegensatz zu "normalen" Fragen, die ein breites Spektrum an Antworten zulassen, implizieren Suggestivfragen bereits die gewünschte Antwort - suggerieren diese also dem Gegenüber. Beispiel: Eine normale Frage wäre: "Wie steht mir das Kleid?" Eine Suggestivfrage wäre: "Das Kleid, steht mir doch gut, oder?!" Die erste Frage lässt ettliche Antworten zu: "Ja", "Nein", "Geht so", "Oh Gott, oh Gott" und sogar Gegenfragen wie: "Wen willst du denn damit erschrecken?" Die Suggestivfrage impliziert bereits die Antwort: "Ja aber natürlich!" Jede andere Antwort käme dem Versuch gleich, eine Bombe durch darauf-rumhämmern zu entschärfen. Roland war clever, denn Roland wusste genau, was von ihm erwartet wurde und so entspann sich vor der Nachbarkabine eine recht vorhersehbare Konversation: "Roland, das Kleid steht mir doch, oder?" "Ja." "Und guck mal, das Kleid steht mir doch noch viel besser, oder?" "Ja." "Die Farbe steht mir besser als die andere, oder?" "Ja." Ich kicherte bereits etwas irre in meiner Kabine - teils aus überdrehter Erschöpfung, teils ob der Absurdität des Gespräches. Ich meine: Die Frau hätte sich auch gleich selbst fragen können. Es hörte auch nicht auf: "Roland, das steht mir aber auch ganz gut, oder?" "Ja." Besonders schön wurde es, als Roland es wagte, sich mal ein paar Meter von der Umkleidekabine wegzubewegen, weil er sich vielleicht selbst recht überflüssig fühlte. Sofort plärrte es neben mir, als die nächste Suggestivfrage unbeantwortet blieb: "Roland?! ROLAND!! Du musst schon hier stehen bleiben!!!" Ich kicherte noch etwas lauter und bemitleidete den armen Roland, der sich so tapfer geschlagen hatte und es der Dame trotzdem nicht recht machen konnte ...

Ich fand auch ohne Roland, dass mir die Pullover gut stehen, ergatterte endlich Frühlings-Mandeln von Lindt *juhu* und traf mich zum krönenden Abschluss meiner Shopping-Tour noch spontan zur Erholung von den Shopping-Strapazen mit S. auf eine Tasse Kaffee. 

27.02.2010 um 10:20 Uhr

Feierlichkeiten

Gestern weilte ich in meiner Heimatstadt, weil meine Mutter feierlich in ihren Ruhestand entlassen wurde. Wie ungewöhnlich es ist, dass dies in Form einer hochoffiziellen Feier geschieht, wurde mir erst so richtig bewusst anhand der Reaktionen anderer Menschen, denen ich davon erzählte. Für mich ist es so normal, dass in Verbindung mit meiner Mutter hochoffizielle Veranstaltungen stattfinden, dass ich dies gar nicht mehr als "ungewöhnlich" empfinde. Gestern bei der Verabschiedung wurde es mir aber zusätzlich wieder vollends bewusst. Es kamen Massen von Menschen, die mit meiner Mutter in den letzten 30 Jahren beruflich und privat zu tun hatten. Für mich war das (wie so oft) das reinste Minenfeld, weil ständig jemand vor mir stand: "Ach, du bist doch XYZ?! Ich kenne dich noch, da warst du soooo klein!" Ich kenne die betreffenden Personen meistens so gar nicht mehr - schon allein, weil es eine ziemliche Weile her ist, dass ich "soooo klein" war, was u.a. meine einzelnen grauen Haare verdeutlichen. Im Prinzip kannte ich die Wenigsten dort. Irgendwann kam ein junger Mann auf mich zu und stellte sich höflich mit Handschlag vor. Ich guckte ihn an wie ein Auto - immerhin etwas freundlicher - verkniff mir ein "Aha, ja und?!" und sagte statt dessen brav so etwas wie "angenehm". Später dann, als der Mann nach Vorne ging, um eine Rede zu halten, begriff ich, wer er war: Der stellvertretenede Oberbürgermeister. Hätte er ja mal dazu sagen können!

Es wurden insgesamt vier Reden gehalten. Alle herzlich, alle ehrlich und authentisch, alle ungezwungen - passend zu dem Wesen meiner Mutter. Sie hat wirklich wahnsinnig viel bewegt innerhalb ihrer Stadt und auch darüber hinaus. Sie ist Mitbegründerin eines der ersten Frauenhäuser in Deutschland, hat dieses 30 Jahre geleitet, hat sich für die Rechte der Frauen stark gemacht und immer dafür gekämpft. Sie hat viel Energie und Herzblut in ihrer Arbeit gelassen und absolut verdient vor ca. 10 Jahren das Bundesverdienstkreuz für das, was sie alles bewegt hat, erhalten. Mir war das alles immer so "selbstverständlich", weil ich damit aufwuchs und es nicht anders kannte. Gestern wurde mir nochmal bewusst, dass dies alles andere ist, als selbstverständlich und nur noch mehr bewusst, was für eine tolle Frau meine Mutter ist. Und so sagte ich ihr etwas, was ich ihr noch nie gesagt habe, was aber einfach zutreffend ist und aus tiefstem Herzen kam: "Ich bin stolz auf dich!"

23.02.2010 um 18:42 Uhr

Gletscherschmelze

Die Wege sind wundervoll frei getaut, doch leider gilt das nicht für die innerhalb des Parks! Mein Versuch heute Laufen zu gehen war deshalb auch halbwegs unbefriedigend. Im Park trifft man abwechselnd auf spiegelglatte Eisflächen, 15 cm tiefen Schneematsch, regelrechte Seen und sogar Bachläufe im Eis, wenn es leicht bergab geht. Nach ca. 30 Minuten war mir so viel Wasser in die Schuhe geschwappt, dass meine Füße langsam nass wurden. Also wechselte ich auf die Gehwege rund um den Park, um ein weiteres Absaufen zu verhindern.

Ansonsten habe ich mich ziemlich einbekommen und das, obwohl das Wochenende nicht richtig entspannend war. Samstag half ich einer Freundin bei der Lohnsteuer (nicht dass es zu Missverständnissen kommt: Habs gern gemacht! Fröhlich) und Sonntag gings zum Familiengeburtstag. Einer von der Sorte, bei dem man schon etwas ins Grübeln darüber gerät, was einen eigentlich - wenn man von der Genetik mal absieht - verbindet. Aber trotz allem, was grad nervt und anstrengend ist, nehme ich momentan viel für mich selbst mit, habe ich den Eindruck. Ich habe mich in manchen Bereichen sehr verändert in den letzten Jahren. Bin in vielem selbstbewußter, sicherer, gelassener, souveräner, habe einen noch klareren Blick bekommen, kann mich besser verkaufen, gehe mit vielem einfach anders - besser - um. Letztlich hat der "Überfall" letzte Woche mit der Schulung mir meine Stärken nur noch deutlicher vor Augen geführt. Von daher hatte die Sache auch etwas Positives. Vermutlich hat alles auch immer seine positiven Aspekte - früher wollte ich das nur nie glauben.

Ich glaube die für mich sehr schweren letzten Jahre (Arbeitslosigkeit, Trennung, persönliche Schicksalsschläge, neuer Job mit einem Arschloch als Chef) haben mich viel Kraft gekostet aber sie machten mir auch deutlich, wie viel Kraft tatsächlich in mir steckt und was ich alles durchstehen kann. Letztlich bewahrheitet sich der Satz: Man wächst mit seinen Herausforderungen. Man wächst auch an seinen Krisen bzw. beeinhalten sie die Chance dazu und die Zeit momentan führt mir - trotz aller Anstrengungen - dies oft vor Augen und das ist gut so. Ich mag die Eintwicklung, die ich durchgemacht habe. Fröhlich

20.02.2010 um 14:45 Uhr

Wieso, weshalb, warum

Also was war nun nur los, fragen sich alle? Warum wollte ich nur Feuer speien und warum guckten die Herren so erfreut, nachdem ich mich als technischer Support zu erkennen gab? Ok, ok, ich werde mal ausführen, was los war. Mein Hirn fühlt sich zwar noch immer nicht reanimiert an aber das wird heute vermutlich eh nix mehr ...

Neulich habe ich mich ja Hals über Kopf oder übers Knie oder sonstwie ruck zuck in ein neues Projekt und damit verbunden in eine neue Hardware und zwei neue Software (Softwares?! Hab immer noch nich nachgeschaut, wie der verdammte Plural heißt) einarbeiten müssen. Erfolgreich, um das nur nochmal festzuhalten! Letzte Woche erfuhr ich dann morgens, dass ich ab mittags bei einer Schulung mitwirken solle, als "technischer Support". Ich war seit 7 Uhr im Büro und die Schulung würde bis 18 Uhr gehen ... An dem Tag war meine Stimmung deshalb und auch noch wegen einiger anderer Gründe - sagen wir mal "etwas angefressen". Ich hätte gern "Feuer gespieen", was ich den Schulungsteilnehmern natürlich aber nicht antun konnte, denn die konnten ja auch nix dafür. Obwohl einige Teilnehmer der Schulung mich unglaublich nervten. Nicht nur, dass sie es schafften äußerst relevante Programmdaten von ihrem Gerät zu löschen, sondern einer im Speziellen auch, weil er meinte unglaublich witzig zu sein. Permanent kamen von ihm Zwischenkommentare, die kein Mensch benötigt - wirklich niemand!! Es lachte auch niemand, außer ihm!! Ich machte das, was man am allerbesten mit solchen Menschen macht: Wie Luft behandeln. Hatte er Fragen, so beantwortete ich sie aber alles andere ließ ich unkommentiert.

Aber ich blieb freundlich. Auch, als kurz vor Ende eine Dame ihr Gerät komplett untauglich "gespielt hatte" und lachend anmerkte, als ich es an mich nahm, um mir ein genaues Bild des Disasters zu machen: "Ich weiß auch nicht, wie ich das immer schaffe!" Am liebsten hätte ich sie angebrüllt: "Das weiß ich auch nicht, denn ehrlich gesagt ist es mir ein Rätsel, wie man das hier innerhalb von wenigen Stunden kaputt bekommt. Wenn es nach mir ginge, können Sie Ihre Sachen packen und verdammt nochmal hier verschwinden - und zwar für immer!" Aber nein, ich blieb freundlich und schlief statt dessen die folgende Nacht äußerst schlecht. Das lag zum einen an den x Gründen, die mein Blut in Lava verwandelt hatten, an den Gründen, die eh schon vorhanden waren und an den Gründen, die sich nach einem Telefonat abends noch hinzugesellten. Das war einfach eine hochexplosive Mischung, die mich des nachts zig Male aufweckte und auch zu früh am nächsten Tag erwachen ließ, obwohl ich länger schlafen wollte, denn ich musste ja wieder lange schulen.

Neuer Tag - neue Schulung. Diesen Tag sollten sogar an die 20 Teilnehmer in der Schulung sitzen, was bedeutete, dass es noch anstrengender werden würde. Ich war unausgeschlafen, genervt, gefrustet, angepisst (ja doch, auch das), maulig etc. etc. (Sorry an alle, die meine Un-Stimmung ertragen mussten. Obwohl ich irgendwie den Eindruck hatte, dass sie alle irgendwie auch amüsierte. Vor allem meine schriftlichen Mitteilungen in den zwei Tagen beeinhalteten wohl auch humoristische Aspekte) Diese ganz Un-Stimmung kompensierte ich auf Knopfdruck. Ich kann hochprofessionell sein, glaube ich und auf Knopfdruck umschalten - alles in den Hintergrund drängen und gut "funktionieren". Aufgrund des Stimmungsgefälles wurde ich wohl aber etwas übermütig, was zu dem Spruch führte. Vor mir saßen an die 20 Schulungsteilnehmer, denen ich hilfreich zur Seite stehen sollte, wenn sie an der Hard- oder Software verzweifelten, weil ich beides mittlerweile in- und auswendig kenne und Wissen sehr gut und geduldig vermitteln kann. Ich switschte also auf "Profimodus" um und der überkompensierte etwas, was mich dazu verführte lächelnd zu verkünden: "Schönen guten Tag, mein Name ist "XYZ" - ich bin ihr persönlicher technischer Support am heutigen Tage. Wenn Sie mich benötigen, rufen Sie kurz 'Hallo oder auch 'Hilfe' und ich eile zu Ihnen." Immerhin hatte ich so schlagartig alle Sympathien auf meiner Seite - auch die der Damen.

Wieder blieb ich freundlich bis zum Ende. Wieder, obwohl ich hätte Schreien können zwischendrin. Allein schon mittags, denn da hatten wir für alle etwas zu Essen geordert. Ich hatte zunächst noch was anderes zu tun und als ich damit fertig war und nun selbst essen wollte, hatte diese verfressene Bande da alles vertilgt. Ich wär am liebsten aufgeflippt, zumal ich echt Hunger hatte!! Aber nein, sagte ich mir, nein, du darfst die Leute hier nicht verkloppen. Du darfst es nicht, du darfst es nicht, du darfst es nicht!!!! Ich mümmelte statt dessen ein paar Kekse, die ich wie einen Schatz hütete. Ja und ich blieb weiterhin nett: "Klicken Sie auf das Dreieck, um das Menü zu öffnen! ... Nein, nicht dorthin, sondern auf das Dreieck! ... Sie haben wieder daneben geklickt, bitte versuchen Sie es noch einmal. Auf das Dreieck, dann öffnet sich das Menü!" Eigentlich hätte ich gern gesagt: "Klicken sie auf das Dreieck, um das Menü zu öffnen! ... Nein, nicht dorthin, ich habe doch gesagt auf das Dreieck! Wie bitte sieht Ihrer Meinung nach denn ein Dreieck aus?? Recheckig oder wie?! ... Sie haben wieder daneben geklickt! Mein Gott, so schwer ist das doch nicht!! Jetzt klicken Sie Gott verdammt nochmal endlich auf das ehlende DREIECK!!!! Mir hier erst alles wegfressen und dann noch nicht mal die einfachste Übung hinbekommen. Gott oh Gott!" Aber nein, aber nein - ich blieb nett und höflich und hilfsbereit bis zum Schluß. Obwohl ich verschwitzt war, meine Rosazea blühte, ich Kopfschmerzen hatte, ich hundemüde war, mein Magen bereits schmerzte vor Hunger und blöden Keksen, ich genervt war bis zum Anschlag und ich gern einfach zusammengesackt wäre vor Erschöpfung. Schade, dass man solche Leistungen nie mal gewürdigt bekommt. Von anderen Leistungen mal ganz abgesehen ...

So und nun schlachte ich nen Lindt-Osterhasen aus weißer Schokolade, weil ich immer noch keine Frühlings-Mandeln bekommen habe. Es gab nur so ne Megapackung mit allen vier Sorten gemischt für 6,90€, was mir irgendwie doch etwas zu viel war und ich außerdem nicht 200 Gramm von den Dingern an einem Tag vertilgen wollte. Muss ich doch nicht, weil man kann ja den Rest aufheben? Nein, kann man bzw. ich nicht - das is ja das Problem ...

19.02.2010 um 18:58 Uhr

Wer seid das ihr?

Stimmung: Fertig mit der Welt

Zitate des heutigen Tages (beide diesmal von mir):

Zur Begrüßung: "Schönen Guten Tag, mein Name ist "XYZ" - ich bin ihr persönlicher technischer Support am heutigen Tage. Wenn Sie mich benötigen, rufen sie kurz 'Hallo' oder auch 'Hilfe' und ich eile zu Ihnen." (Vor allem den Herren in der Runde hat das natürlich gefallen)

SMS so gegen 16 Uhr in einer kurzen Pause: "Hirntod und kein Ende in Sicht!"

Weitere Erläuterungen zum warum, weshalb und wieso der Zitate der beiden letzten Tage folgen morgen oder übermorgen - wenn mein Hirn wieder normal funktioniert!

18.02.2010 um 18:47 Uhr

Nur so viel

Um mal wieder aus meinem Lieblingsfilm "Fight Club" zu zitieren (nein, warum werde ich NICHT ausführen):

"Ich möchte Feuer speien!"

Oder heißt es "will"? "könnte"? Ich muss den Film endlich wieder einmal gucken ...

17.02.2010 um 18:25 Uhr

Belgische Studien

Irgendwie in den letzten Tagen sah oder las ich etwas von einer Studie aus Belgien. Aus Belgien hört und sieht man ja normalerweise nich so wirklich viel, außer Schokolade, die wie alte Weihnachtsmänner schmeckt bzw. wie diese Billigweihnachtsmänner, die von Anfang an wie alte Weihnachtsmänner schmecken und von mir deshalb bereits als Kind geschmäht wurden. Nun aber ließ Belgien durch eine Studie von sich hören. Inhalt der ganzen Untersuchung: Eine Formel dafür zu finden, welche Beziehungen die größte Chance haben eine lange Zeit zu halten. Das Ergebnis war Folgendes:

1. Der Mann solte mindestens 5 Jahre älter sein als die Frau

2. Die Frau sollte gebildeter sein als der Mann

3. Beide sollten die selbe Nationalität haben

4. Beide sollten noch nie geschieden sein.

Mal davon ab, dass der vierte Punkt in meiner Altersklasse recht schwer ausfindig zu machen ist, lässt die Studie eine Frage ganz klar offen: Wo bitte findet man denn den entsprechenden Mann bzw. Frau? Irgendwie hinterlässt das Ergebnis ein wenig einen Nachgeschmack wie alte Weihnachtsmänner ...

16.02.2010 um 18:30 Uhr

Katerfreuden

Stimmung: Müde

Letzte Nacht habe ich mal wieder mit Nachdruck fürchterlich geschlafen. Zunächst konnte ich nicht einschlafen - keine Ahnung warum. Als ich dann doch endlich langsam in Morpheus' Arme sank, trampelte just in dem Moment das Trampeltier über mir quer durch ihr Schlafzimmer, was natürlich leider genau über meinem liegt. Ergebnis: Ich war wieder wach - hellwach, kurz davor hysterisch auf meine Wand einzuhämmern und zu brüllen: "Schuhe aus!!!!!!!!!!!" Ich schrie nicht, hatte statt dessen Herzrasen und lag wieder wach. Danke sehr! Irgendwann dämmerte ich doch in den Schlaf, schlief eh schon unruhig aber schreckte dann ganz massiv auf, als mein Kater wie ein Blitz unter der Bettdecke hervorschoss und neben dem Bett Würgegeräusche fabrizierte. Jeder Katzenbesitzer wird mir zustimmen: Wenn man das hört, ist man SOFORT mehr als hellwach, um zu gucken, ob die Katze beim sich Übergeben diesmal (bitte, bitte) auf dem PVC hockt und NICHT auf dem neuen Teppich. Ich bremste mich aufzustehen, um nicht wieder völlig und nachhaltig wach zu werden, stand dennoch innerlich quasi senkrecht im Bett und schlief noch unruhiger.

Aber ich kann es dem Katerchen nicht verübeln. Er lebt nun bereits seit fast 16 Jahren bei mir und wir sind fast wie ein altes Ehepaar. Obwohl - eigentlich ist er allein eher das Ehepaar, weil langsam sehr, sehr schrullig. Aber ich lebe mit seinen Schrullen und irgendwie mag ich sie auch. Alte Kater sind z.B. unglaubliche Gewohnheitstiere. Jeden Abend schlummert er zunächst alleine auf dem Sofa, bis er nach so einer Stunde zu mir unter die Bettdecke kriecht. Nein, das finde ich NICHT eklig und unhygienisch! Ganz im Gegenteil - sein sanftes Schnurren hat mich schon oft in den Schlaf gewiegt - sein Zappeln im Traum hat mich allerdings mindestens genau so oft am Einschlafen gehindert. Oft schiebe ich ihn dann von mir weg und unter der Bettdecke hervor, was er durch maulen kommentiert und schnell wieder unter die Decke kriecht. Manchmal kann ich allerdings sogar erst dann einschlafen, wenn er endlich neben mir liegt und zufrieden schnurrt. Nicht auszudenken was ist, wenn er nicht mehr lebt ...

16.02.2010 um 17:11 Uhr

Zitat der Woche

Stammt von Yaimm und gefällt mir ausgesprochen gut:

"Sorge dafür, dass Du bekommst, was Du magst, sonst bist Du gezwungen, zu mögen, was Du bekommst"

15.02.2010 um 18:57 Uhr

Früher war alles besser

Die vier freien Tage waren großartig!! Nötig waren sie auch, zumal der letzte Urlaub wenig erholsam war für mich. Nun sind die freien Tage aber vorbei. Auf der Arbeit war es heute schon wieder so stressig, dass die vier Tage leider sogar so gut wie vergessen sind. Eigentlich dachte ich, es würde nun ruhiger zugehen aber nix da! Mein letzter Job war halbtags - ich konnte meine Arbeitszeit aber in vollen Tagen abarbeiten, was bedeutete, dass ich immer 2-3 Tage pro Woche arbeitete und dann 4-5 frei hatte. Das war traumhaft!! Leider reichte das Gehalt aber eben nur so zum Überleben. Perfekt wäre mein jetziges Gehalt (oder gerne mehr) bei 2-3 Tagen Arbeit. Wo bekomme ich so einen Job her?? Ich hab einfach das Falsche studiert ... verdammt ...

13.02.2010 um 19:05 Uhr

Worauf ich mich freue

Wenn ich endlich das erste Päckchen Frühlingsmandeln ergattere

Wenn ich zum ersten Mal die warme Frühlingssonne bei geschlossenen Augen auf meiner Haut spüren kann

Wenn die Luft zwar schon erwärmt ist, der Wind jedoch noch eine angenehme Frische in sich trägt

Wenn im Morgengrauen Amseln lautstark ihr Lied von den Dächern singen

Wenn der Himmel morgens in bunter Färbung erscheint

Wenn die Erde nach einem lauen Frühlingsregen würzig duftet

Wenn die Natur quasi "über Nacht" mit all ihrer Fülle erwacht

Wenn alles mit dem zarten Hellgrün dieser Zeit überzogen ist

Wenn Eichhörnchen geschäftig durch den Park springen

Wenn die Luft von Frühlingsblumen duftend erfüllt ist

Wenn nachts das Lied einer Nachtigall die Stille durchdringt

Wenn ich wieder das Rauschen des Meeres hören kann

Wenn mich dieses Rauschen in den Schlaf wiegt

Wenn Zikaden dazu zirpen

Wenn mich ein Mann, der mich liebt und respektiert, in den Arm nimmt

Wenn der Rausch der ersten Berührungen einsetzt

Wenn man ohne Worte Bände spricht

Wenn, ja wenn es doch bereits so wäre ...

12.02.2010 um 15:20 Uhr

Innerer Monolog

Vorhin im Supermarkt ...

Ich1: Ui, schau mal einer an, es gibt jetzt endlich Lindt-Produkte im Handel! Früüüüüühlings-Mandeln!!!! Fröhlich

Ich2: Ähhh, momente mal, darf ich dich daran erinnern, dass heute 1. noch nicht der wöchentliche Schokoladentag ist und 2. du gestern eine ganze Tafel Schokolade verdrückt hast?!

Ich1: Ach Gestern ... Ich hab doch frei und der Tag war so nett und Genießen gehört zu schönen Tage einfach dazu ...

Ich2: Genießen ok aber gleich die ganze Tafel???

Ich1: Es war ein Geschenk!

Ich2: Sollte man dann nicht erst recht etwas aufheben?

Ich1: Wieso? War doch mein Geschenk. Die Schokolade war außerdem individuell zusammengestellt - kann man im Internet machen und ich wollte sie halt probieren.

Ich2: Gleich die ganze Tafel???

Ich1: Naja, ich war mir unschlüssig, ob ich sie nun lecker finde oder nicht und kam nicht so recht zu einem Ergebnis ...

Ich2: Die ganze Tafel ...

Ich1: Letztlich fand ich sie lecker ...

Ich2: Ok aber jetzt nicht heute auch noch Frühlings-Mandeln!

Ich1: Aber der Tag war heute auch so nett und Genießen gehört doch dazu ...

Ich2: Nicht auch noch heute Frühlings-Mandeln!!

Ich1: Keine Bange ... hab schon gesehen, die haben alles mögliche Osterkrams von Lindt aber nicht die Frühlings-Mandeln ...

Ich2: Na zum Glück!

Ich1: Menno ...

...

Ich1: Aber zuhause habe ich ja noch ne Tafel Weiße Schokolade ...

Ich2: Die ist für morgen zum Backen!

Ich1: Aber Einkaufen muss ich morgen eh und dann könnte ich ne neue kaufen ...

Ich2: Es ist schlimm mit dir!!

Ich1: Ich weiß ... Fröhlich

11.02.2010 um 12:13 Uhr

Ich habs getan!

Stimmung: Vorfreudig

Gestern in der Frühe habe ich mir endlich meine neue Kamera bestellt. Ich hatte überlegt sie per Over-Night-Express zu mir zu zitieren, aber die 6€ wollte ich dann doch sparen. Ja und siehe mal einer an: Gestern Abend kam bereits die Nachricht, dass die Kamera verschickt ist. Hermes der Götterbote höchstpersönlich ist unterwegs, sie mir zu bringen und laut deren Satusanzeige soll sie noch heute bei mir eintreffen. Wundervoll: 6€ gespart und letztlich doch bekommen, was ich wollte. Wenn das nur immer so wäre ...

10.02.2010 um 18:40 Uhr

Petrus is doof

Gestern Abend dachte ich noch: Aaaach, die paar Flocken, die da vom Himmel fallen, das macht ja nix. Heute Morgen dachte ich widerum: Was ist denn das bitte für eine Sch....?! 3 cm Neuschnee??? Ich kotze!!! Zwei ganze Tage konnte ich mit dem Fahrrad fahren und nun ist es wieder vorbei. MENNO! ICH WILL RAD FAHREN KÖNNEN!!! Vom Laufen gehen jetzt mal ganz abgesehen. Wer sich dringend etwas brechen möchte, der sollte JETZT Laufen gehen. So wie ich heute. Fröhlich Einmal bin ich sogar dolle ausgerutscht - nicht zum ersten Mal aber zum Glück verfüge ich über die Fähigkeit mich schnell und sicher abzufangen. Momentan nicht Laufen zu gehen ist keine Alternative - ich brauche das. Sonst werd ich innerlich unruhig und unausgeglichen - na bzw. noch unausgeglichener.

Obwohl es zurzeit echt geht. Auf der Arbeit zumindest behalte ich ganz erstaunlich die Ruhe - egal, wie stressig es ist und wie viel ich zu tun habe. Manchmal überrasche ich mich selbst. Oder sind es doch die hochdosierten B-Vitamine, die ich schlucke, die mich in einen inneren Buddha verwandeln? Egal was - hauptsache ich bleibe gelassen. Selbst am Donnerstag ließ ich mich nicht aus der Ruhe bringen, als man mich kurzfristig in ein anderes Projekt involvierte, was bedeutete, dass ich mich auf die Schnelle in eine neuen Hardware und zwei neue Software (wie heißt das im Plural? Softwares? Softwaren? ???) einarbeiten musste. Aber, ich habs "gewuppt", wie die liebe A. sagen würde. Ich kann das! Ich bin nämlich echt gut eigentlich - auch wenn mir das dort nie mal jemand sagt. Aber das Wort "Loben" - also positive Bestätigung, wird allgemein sehr, sehr "ungern" angewendet. Zumindest bei uns in der Firma. Egal, ich hatte alles punktgenau fertig und habe nun zwei Tage Urlaub! *juhu* Vier Tage am Stück frei ... Gott, was werde ich das genießen!

08.02.2010 um 17:16 Uhr

Ich bin geheilt! Fast ...

Samstag nahm ich mir Toblerone vor, weil Frühlings-Mandeln noch nicht erhältlich waren. Mein Geschmacksinn war wohl getrübt, denn sie hatte einen Nachgeschmack, von dem mir fast schlecht wurde. Auch noch nach dem 10. Versuch. Ich wähnte mich geheilt von Schokoladenbegierden. Bis Sonntag, denn da schmeckte sie wieder wie gewohnt ...

04.02.2010 um 17:05 Uhr

Schokofreuden

Stimmung: Vorfreudig

Irgendwann gestern war es - ich glaube beim Einschlafen - da verstieg ich mich u.a. in Schokoladenfantasien und plante schonmal grob meinen nächsten "Schokoladentag" durch. Hmmm, dachte ich so bei mir, hmmm zu Ostern gibts doch auch immer so leckere Mandeln von Lindt! Weihnachten gibts ja meine geschätzten Weihnachtsmandeln (obwohl die Weihnachtsmacadamianüsse, Weihnachtshaselnüsse und - ganz neue Entdeckung - die Nougatmandeln (oder so) auch ganz, ganz hervorragend sind! Fröhlich). Ja und zu Ostern gibt es ja Frühlingsmandeln von Lindt, die mir (böse, böse, böse) meine liebe A. letztes Jahr mal zum probieren gab. Es war Liebe auf den ersten Blick ... ähhh ... Biss! Hach ja, dachte ich bei mir, eigentlich ist ja fast schon Ostern und eigentlich müsste es doch dann auch bald Osterartikel geben und somit auch die Frühlingsmandeln! Weihnachtsartikel gibts ja auch schon immer quasi im Sommer. Ja und was soll ich sagen?! Grad eben war ich einkaufen und *tata* es gibt Osterartikel!! Ich habs doch gespürt! Ich bin quasi eine Art Saisonschokoladenseismograph! Lindt gibts bei Aldi nicht aber Samstag werde ich auf die Pirsch gehen ... hoffentlich, hoffentlich, hoffentlich gibts dann bereits auch die lecker Lindtfrühlingsmandeln für meinen Schokoladentag!!! Fröhlich

03.02.2010 um 20:16 Uhr

Vorreiterin

Ha! Haha! In den Nachrichten wurde berichtet, dass die Streudienste nun zum Teil auf Meersalz umsteigen, weil es kein Streusalz mehr gibt. Ha! Wer hats vorgemacht in der letzten Woche und statt mit Streusalz mit Speisesalz gestreut?! Ich!! Fröhlich

03.02.2010 um 18:00 Uhr

Et is wie et is

Ganz fleißig und brav habe ich die rheinische Lebensweisheit (fast) auswendig gelernt und (annähernd) beherzigt: Et is wie et is. Et kütt wie et kütt. Et hätt noch immer joot jejange. Ja und es stimmt! Am Ende wird tatsächlich (manchmal) alles gut (bzw. einiges bzw. immerhin mal etwas) und alle Aufregung war umsonst. Aber ich "darf" ja Hilfsmittel, wie Schreien und Weinen einsetzen, auf dem Weg zur rheinischen Weisheit. Fröhlich Im Prinzip sagt die kleine Formel aber das aus, wo ich eh hin will: zu mehr Gelassenheit. Es ist bereits deutlich besser bei mir mit der Gelassenheit, als früher aber dennoch weiterhin ausbaufähig.

Ich glaube, ich muss hier heute außerdem mal etwas betonen: Ich bin gar nicht so dauerjammerig, wie es hier den Anschein macht bzw. vielleicht den Anschein macht. Der Blog hier fungiert nur (leider) meistens als mentaler Mülleimer. Ja, ganz richtig: Ihr da draußen, ihr befindet euch gerade auf einer mentalen Müllkippe, auf die nicht alles geworfen wird aber vieles. Manches wird auch recycled und später erneut in den Müll geworfen - manchmal braucht man ja ne Weile, bis man sich von Dingen entgültig trennen kann. Manche Sachen werfe ich natürlich auch ganz still und heimlich weg - in meiner ganz, ganz privaten Müllkippe. 

Aber ich kann auch ganz anders! Wirklich! Ich kann ganz doll lustig sein und albern. Vor allem im Urlaub, wenn ich entspannt bin, dann läuft mein Wortwitz zu Höchstleistungen auf. Ganz oft ist das Glas halb voll für mich und das Leben unbeschreiblich schön. Ich erfreue mich an Kleinigkeiten und sei es nur ein Amselmann, der ganz, ganz leise vor sich hinsingend in den Büschen hockt, wo ihn keiner bemerkt - außer mir. Ich erfreue mich an dem Bild des Tages, das mir heute bei Aldi zuteil wurde: Zwei Omas, die sämtliche leicht geknüllte Pfandflaschen aufpusteten, damit die Rückgabemaschine sie erkennt. Wirklich, ich bin nicht nur so - ganz und gar nicht. Aber das hier, das ist halt meine kleine mentale Müllkippe, denn das Schreiben war schon immer mein Ventil, um Dinge zu verarbeiten. Ich wollte nur, dass ihr das wisst. Letztlich müsst ihr hier ja aber auch nicht lesen. Die Teilnahme an den Führungen auf dieser Müllkippe ist ja freiwillig ... Fröhlich

02.02.2010 um 19:25 Uhr

Die Qual der Wahl

Manchmal weiß man nicht mehr, ob man vor Wut Schreien oder Weinen soll. Beides gleichzeitig stellte sich als durchaus brauchbare Lösung heraus.

01.02.2010 um 16:29 Uhr

Irgendwie ... keine Ahnung wie ...

Stimmung: Keine Ahnung wie

Was bei diesem ungruseligen japanischen Gruselfilm gestern dann doch "gruselig" war, war die Synchronisation. Nicht die der Personen, die war zum Glück ganz ok. Es gab schon Filme, die habe ich ausgemacht, weil sie so schlecht synchronisiert waren, dass es unerträglich war. Bei dem japanischen Ungruselfilm waren es eher die Geräusche, bei denen man offensichtlich gespart hatte, denn egal, was die Protagonisten machten: Essen, sich bewegen, in Büchern blättern, Laufen - alles klang exakt gleich! Das kam mir nicht nur im Fieberwahn so vor, das war wirklich so!

Heute wäre ich am liebsten zuhause geblieben, um mich auszukurieren aber heute morgen musste ich hin, um ein paar Dinge abzuklären. Danach bin ich allerdings dann wieder nach Hause gefahren, habe hier ein wenig gearbeitet und mich ansonsten ausgeruht - unterbrochen von häufigem Niesen. (Danke an die freundlichen Virenspender! Fröhlich) Mein Kopf drückt auch noch unangenehm und mein linkes Auge brennt.

Ansonsten ... keine Ahnung, ob es am langen Winter liegt, der damit verbundenen Dunkelheit, dass dazu die Sonne auch seit Ewigkeiten kaum noch durchkommt aber irgendwie fühle ich mich ... keine Ahnung wie. So abgeschottet. Ich merke, dass ich kaum noch über Dinge rede, die mich beschäftigen. Keine Ahnung warum. Eigentlich neige ich nicht dazu Sachen zu verdrängen und so zu tun, als sei nichts aber momentan habe ich mich fast selbst im Verdacht, dass ich genau das tue. Ich bin innerlich sehr zurückgezogen. Merke nur, dass ich äußerst unzufrieden bin mit mir und meinem Leben momentan, dass ich Dinge gern anders hätte. Keine Ahnung, warum ich so "sprachlos" im wahrsten Sinne des Wortes bin. Grad eben beobachte ich mich dabei und würde mich jemand fragen, warum das so ist, wüsste ich keine Antwort. Vielleicht brauche ich auch momentan einfach eine Phase der Zurückgezogenheit - auch vor mir selbst. Keine Ahnung ... Letztlich sprechen aber wohl die Albträume, die ich jede Nacht habe, Bände darüber, was eigentlich in mir los ist. Wobei "Tod" und "Weltuntergang" ja nicht zwingend negativ zu werten sind, sondern auch bildlich für einen (inneren) Umbruch stehen können.