Jegliches braucht seine Zeit

17.05.2010 um 09:56 Uhr

Es bleibt spannend!

Laut neuesten Meldungen soll am Mittwoch soll die Aschewolke Deutschland erreichen - ob dann noch geflogen werden kann ist äußerst fraglich. Ich habe mich vorsorglich schonmal nach Alternativen auf Rügen umgesehen. Vorteil: Es gibt noch ohne Ende Ferienwohnungen und um dorthin zu gelangen muss man nicht fliegen ...

16.05.2010 um 12:13 Uhr

Vorsorgliches Schmollen

Eigentlich würde ich in 24 Stunden bereits im Flieger Richtung Sonne, Strand und Meer sitzen. Eigentlich ... Erst wurde mein alter Kater böse krank: Entzündung der Bauchspeicheldrüse, was er erstaunlich schnell in Griff bekam trotz seines Alters. Dann bekam er noch einen Infekt und nieste zwei Tage und hatte Fieber. Den Abflugtermin hatte ich bereits auf kommenden Donnerstag verschoben, um den Kater noch gesund pflegen zu können. Der Kater ist seit gestern zum Glück auch wieder völlig wohlauf. Eine abschließende Beurteilung wird morgen der Tierarzt abgeben. Tja und nun hörte ich gestern, dass wieder eine Aschewolke auf Deutschland zubraust. Bis Dienstag bleibt der Flugverkehr wohl offen - was danach passiert, weiß noch kein Mensch. Eventuell gibt es wieder eine Komplettsperrung! Irgendwer will nicht, dass ich in Urlaub fliege. Ich finds gemein! Traurig

15.05.2010 um 10:43 Uhr

Ufos über Deutschland

Es ist immer wieder keine Freude, wenn ich gezwungen bin ein Päckchen bei der Post abzuholen. Immer, wirklich immer, erwartet mich dort eine Schlange an Menschen, die gefühlt bis zum Mond oder sogar weiter reicht. Alle sind genervt und gereizt, weil sie bereits gefühlte drei Tage in der Post ausharren, um endlich an einen Schalter zu gelangen. Dieses Ziel zu erreichen ist jedoch ein Ding der Unmöglichkeit, da eigentlich immer 1. viel zu wenig Schalter besetzt sind, 2. trotz erhöhtem Kundenaufkommens dann auch noch zwei Postbeamte in ihre - wie sie meinen - wohlverdiente Pause gehen und 3. an allen restlichen Schaltern gerade knifflige Probleme bearbeitet werden, die sich mindestens noch eine halbe Stunde hinziehen. Außerdem haben sämtliche Postbeamte selbst bei absoluter Überfüllung in der Regel beim Bedienen eine Ruhe weg, die ich sonst nur aus dem Mittelmeerraum kenne. Ich habe es mir mittlerweile zur Angewohnheit gemacht meinen MP3-Player einzupacken, damit ich wenigstens musikalisch unterhalten werde, während ich kopfschüttelnd darauf warte, endlich mein Päckchen in Empfang zu nehmen.

Bei meinem letzten Besuch fiel mir ein schmuckloses Schild ins Auge, das direkt am "zentralen Wartepunkt" postiert war. Dieses verwies darauf, dass man es daran erkennen könne, ob ein Schalter geöffnet sei, ob die "Ufo-Lampe" leuchtete oder nicht. Häh?! Ufo-Lampe?? Mal kurz zur Erklärung für alle, die in der glücklichen Lage sind, noch keine Post von innen besucht haben zu müssen: Über jedem Schalter befindet sich eine schmale, ovale Lampe, die dann, wenn ein Beamter seine Dienste zur Verfügung stellt, zur Hälfte blau und zur Hälfte gelb leuchtet. Das Ding für ein Ufo zu halten bzw. für ufoförmig ist allerdings völlig abwegig. Bitte wer kam denn auf die Idee? Ja und was soll uns "Kunden" das vermitteln? "Bei der Post werden Sie von Aliens bedient!"? Stimmt, fühlt sich etwas so an. Oder: "Die Post - wie vom anderen Stern!"? Fühlt sich auch irgendwie so an. Oder: "Die Post - hier fühlen Sie sich garantiert so fremd, als kämen Sie von einem anderen Stern!"? "Service, wie vom anderen Stern: Ihre Post!"? Rätselhaft ... Aber liebe Post: Für den Fall, dass ihr mir hier einen Werbespruch mopsen wollt: Die habe ich mir ausgedacht und gebe sie nicht her! Fröhlich

13.05.2010 um 14:25 Uhr

Wie es in den Wald ruft ...

In letzter Zeit fiel mir immer wieder auf, dass mich wildfremde Menschen anlächeln; Männlein, wie Weiblein - einfach so. Hier in Norddeutschland ist das bemerkenswert, denn der Norddeutsche an sich neigt eher zur Verstocktheit mit klarer Tendenz ins Mürrische. Aber in letzter Zeit: Die Menschen lächeln und strahlen mich an. Dabei scheint noch nicht einmal die Sonne! Ja und irgendwann fiel es mir wie Schuppen von den Augen, was sie da zum Lächeln bringt: Ich selbst! Ich ertappte mich dabei, gedankenverloren und glücklich lächelnd durch die Welt zu marschieren, Menschen schauten mich an und begannen auch zu lächeln. Offenbar ist mein glückliches Lächeln so offensichtlich und ansteckend, dass mein Strahlen auf andere Menschen übergeht. Sogar hier im kühlen Norden ...

08.05.2010 um 20:26 Uhr

Zerrissen

Wenn man Glück und Unglück zur selben Zeit erlebt - soll man dann vor Glück oder Trauer weinen?