Jegliches braucht seine Zeit

30.01.2013 um 14:02 Uhr

Subjektiv

Als man mir letztes Jahr sagte, dass ich bei einem neuen Projekt mitarbeiten soll und grob umschrieb, worum es dabei ging, reagierte ich innerlich, wie so oft, wenn mich etwas Neues und Unbekanntes erwartet, nämlich panisch! Ich fühlte mich im Vorfeld der Aufgabe nicht gewachsen, traute sie mir nicht zu und hätte am liebsten Reißaus genommen.

Jetzt, zwei Monate später, stellt sich alles erstaunlich belanglos und harmlos dar bzw. gut machbar. Ich habe mich eingearbeitet, stecke halbwegs in der Materie drin und habe viel dazu gelernt. Vor allem, was Excel und Excel-Formeln angeht, denn ich hantiere mit Excel-Dateien, dass man blass wird vor Ehrfurcht. Erstellt habe ich sie nicht aber immerhin so gut verstanden, dass ich Fehler entdeckt habe und korrigieren konnte.

Ja und nun sitze ich manchmal vor meinen neuen Aufgaben und überlege, warum ich mir eigentlich immer so wenig zumute. Zumal andere es ja tun, denn sonst hätte man mir diese Aufgabe nicht übertragen! Mein Selbstbild ist manchmal so unglaublich negativ. Jeden kleinen Fehler, den ich mache, sehe ich als Untermauerung dafür, dass ich gar nicht so gut bin, wie andere denken. Wenn ich mir andere dagegen betrachte: die machen grobe Fehler, fahrlässige Fehler und schlimmer noch: bewusste Fehler und halten sich dennoch für den König der Firma und Kritik anderer für unberechtigt. Mein Selbstvertrauen ist zwar wesentlich besser geworden, als es früher der Fall war und ich traue mir durchaus mehr zu – dennoch ist es noch ausbaufähig, wie mir scheint …

29.01.2013 um 14:06 Uhr

Krankenbericht

Da meine Krankengeschichte der letzten Monate noch nicht auf dem aktuellsten Stand ist, hole ich das hiermit nach!

Erst einmal zu meiner Hüfte: nachdem die ISG-Blockade gelöst wurde, hatte ich immer noch Schmerzen in der rechten Hüfte – vor allem nach körperlicher Belastung. Meiner Meinung nach werden diese hauptsächlich durch Verspannungen hervorgerufen, die nach dem Laufen stärker werden. Da selbst Dehnen vor und nach dem Sport nicht viel änderte, ging ich also noch einmal zu meinem neuen Orthopäden. Auch er war der Meinung, dass dies hauptsächlich Verspannungen sind und stellte mir ein Rezept über erneut 6 Anwendungen auf. Diesmal soll ich „Manuelle Therapie“ bekommen. Was mich wirklich schockierte war sein Kurzvortrag, den er mir dazu hielt: er wies mich tatsächlich darauf hin – nein, vielmehr bat er mich mir so etwas das nächste Mal von meinem Hausarzt verschreiben zu lassen. Dieser hätte im Vergleich zu ihm ein viel höheres Budget. Er rechnete mir sogar vor, wie viel Geld er pro Quartal zur Verfügung hätte und wann das aufgebraucht sei – seiner Meinung nach bereits nach 3 Tagen … Ich fühlte mich irgendwie ein wenig schuldig, weil ich es wagte ihm sein Budget zu rauben.

Mich beschäftigte das noch den ganzen Tag. Was ist das für ein Gesundheitssystem, wenn man von Ärzten gebeten wird, sich mit bestimmten Sachen an andere Ärzte zu wenden, damit man nicht ihr Budget verbraucht?! Das darf doch so einfach nicht sein! Ich hatte aber nun immerhin ein Rezept in der Hand und Freitag beginnt die neue Welle der Physiotherapie. Wobei ich sagen muss: nun kurz vorher habe ich den Eindruck, die Schmerzen verschwinden! Nun, warten wir es mal ab …

Vor kurzem bekam ich außerdem die Ergebnisse des 24-Stunden-EKGs. Ich habe tatsächlich Herzrhythmusstörungen. Das, was ich da fühle ist also tatsächlich da und keine Einbildung! Irgendwie beruhigend. Das Ruhe-EKG hatte ja bisher nie was angezeigt. Eine Herzkammer schlägt bei mir phasenweise doppelt – ist also quasi übereifrig. Das ist besser, als wenn das Herz Pausen macht. Diese zusätzlichen Schläge sind jedoch absolut ungefährlich, wenn auch unangenehm. Ich soll einfach Magnesium nehmen und es ansonsten nicht weiter beachten. Immerhin ist dies nun geklärt. Wenn man weiß, dass es nichts Schlimmes ist, ist es gleich halb so schlimm bzw. eben auch weniger unangenehm.

28.01.2013 um 10:01 Uhr

Und manchmal ...

... fühle ich mich, als sei ich völlig alleine auf der Welt ...

22.01.2013 um 19:38 Uhr

Gute Aussichten

Ab Sonntag sind Plusgrade angesagt! *juuhuu* Der Schnee wird schmelzen! Der Frühling kann kommen! Na ja, zumindest so ganz grob gesehen ...

16.01.2013 um 12:57 Uhr

(Kälte)Schock

Hilfe, was war das gestern kalt. Aber immerhin hell und sonnig! Ja und scheinbar kann ich nun endlich, endlich!!! wieder regelmäßig Laufen gehen. Nach 2,5 Monaten der Beschwerden auch absolut notwendig. Wie es aussieht gehen nun alle Symptome nach und nach zurück und mein rechtes Bein fühlt sich fast schon wie vorher und somit vertrauter an. Die Kondition ist im Keller – natürlich. Ich kann zwar immer noch locker meine Strecken durchhalten aber die Geschwindigkeit ist deutlich gedrosselter. Dabei war ich vorher auch schon kein D-Zug beim Laufen. Wenn, dann nur wegen des Schnaufens – keinesfalls aber wegen meiner Geschwindigkeit.

Da es gestern so kalt war, umschlang ich mich mit zig Lagen und zog zusätzlich zur Thermolaufausrüstung noch wärmende, lange Sportunterwäsche an. Wie ein schnaufendes Michelin-Männchen bewegte ich mich langsam aber glücklich durch den Park. Ja und dann sah ich etwas, was ich erst nach einigen Sekunden begriff, da ich es nicht einordnen konnte: Ein jüngerer Mann in kurzer Hose und T-Shirt! Bei -6 Grad?! Ich friere zwar tendenziell auch nicht so schnell beim Laufen aber das war nun wirklich etwas verwegen, wenn nicht sogar leichtsinnig …

15.01.2013 um 18:48 Uhr

Abschied

Letzte Nacht hatte ich mal wieder einen meiner intensiven Träume. Diese sind so real, dass sie wirken, als geschähe alles grad in Wirklichkeit. Ich traf meinen Onkel, der schwer krank ist. Im Traum, wie leider auch in der Realität. Da eine sprachliche Barriere zwischen uns steht, nahm ich ihn wortlos in den Arm. Keiner sagte etwas, was auch nicht nötig war, denn wir verstanden uns auch ohne Worte in diesem Moment. Wir weinten beide leise - gemeinsam - und nahmen Abschied voneinander. Ich hielt ihn lange Zeit. Der Traum ließ mich den ganzen Tag nicht los und tut es noch immer nicht. Würden uns nicht viele hundert Kilometer und verschiedenen Sprachen trennen, ich würde sofort vorbei fahren oder aber wenigstens anrufen. Das war so real und so deutlich - mich lässt das Gefühl nicht los, dass es nicht nur ein Traum war ...

12.01.2013 um 13:34 Uhr

Es werde Licht!

Wie schööööön! Die Sonne scheint! Es ist bitter kalt - mir egal. Hauptsache es ist hell und die Sonne ist da! *juuuhuuu* Danke, liebe Maja, dein Wunsch wurde erhört! Fröhlich

11.01.2013 um 13:42 Uhr

Ameisenhaufen

Wieder und immer wieder dieses Kribbeln im rechten Fuß. Dazu das Gefühl, dass hinten im Hüftbogen irgendwie was "falsch" ist und klemmt oder so. Den nächsten Termin beim Orthopäden habe ich erst in 1,5 Wochen! Mal sehen, ob er was ausrichten kann - wenn mir bis dahin nicht das Bein abgestorben ist ...

09.01.2013 um 09:34 Uhr

Winkende Zaunpfähle

Physiotherapeuten sind schon Gold wert! Meinen gestrigen Termin musste ich erstmal nutzen, um den staunenden jungen Mann auf den neuesten Stand zu bringen, was ihm ein abschließendes: „In den letzten zwei Wochen ist aber wirklich viel passiert!“, entlockte. Danach besprach er mit mir, was er nun noch tun könne. Er löste mir auch nochmal Blockaden in der Wirbelsäule, was merklich gut tat, denn nun sind fast alle Schmerzen dort verschwunden. Außerdem checkte er alle Wirbel und beide IS-Gelenke, von denen das eine ja blockiert war. Fazit: alles wieder gut soweit.

Das Kribbeln im Fuß konnte ich dann abends endlich auch selbst beseitigen, weil ich doch noch eine Muskelverspannung  fand. Als ich die löste, ließ auch das Kribbeln nach und ist nun fast weg. Verspannt ist dort immer noch was, das spüre ich. Bei meinem letzten Termin am Donnerstag werde ich den jungen Mann noch interviewen, wie ich die am besten wegbekomme. Ja und dann ist hoffentlich bald wieder alles gut …

Dennoch überlege ich mir, wie ich dann vorsorgen kann, damit so etwas nicht wieder passiert. Ja und Zufall oder nicht: als ich Montag Laufen gegangen bin, kam ich – keine 20 Meter von meiner Wohnung entfernt – an einem Haus vorbei, das seit Monaten saniert wurde und nun fertig ist. Im Erdgeschoss hat eine neue Praxis eröffnet. Die Praxis einer Osteopathin! Wenn das kein Wink mit dem Zaunpfahl ist …Fröhlich

08.01.2013 um 13:07 Uhr

Partiell optimistisch

Gestern ging ich also endlich wieder Laufen. Irgendwie merkte ich, dass etwas anders ist. Ich lief ganz anders, als die letzten Male – nicht so verkrampft bzw. irgendwie im wahrsten Sinne des Wortes blockiert, sondern gelöster. Komischerweise tat der rechte Fuß aber weh und das Bein auch etwas – obwohl das ja die Seite ist, die die ganze Zeit eh schon überlastet wurde, weil die andere Seite durch die Blockade verkürzt war. Ich hätte eher erwartet, dass nun die andere weh tut, weil sie wieder mehr belastet wird.

Nach dem Laufen: banges Abwarten, ob sich wieder Schmerzen einstellen. Diese kamen jedoch nur in Form von leichten Verspannungen. *jubel* Die Hüftschmerzen sind ade. Dennoch: es gibt einen Bereich in der unteren Wirbelsäule, der noch immer weh tut, wenn ich mich beuge oder den Rücken durchstrecke. Keine Ahnung, ob das noch Blockaden sind oder aber Schlimmeres. Das anhaltende Kribbeln im rechten Fuß macht mir nämlich immer größere Sorgen. Irgendetwas drückt auf einen Nerv – die Frage ist nur was und wo. Ich hoffe, das ist kein Bandscheibenvorfall …

Ich werde heute mal meinen Physiotherapeuten fragen, was er dazu sagt und ansonsten muss ich doch nochmal zu meinem neuen Orthopäden. Ich bin nur grad echt so müde zu Ärzten zu gehen …Traurig

07.01.2013 um 13:02 Uhr

Deblockiert

Meine Güte, was für Schmerzen waren das … Die Diagnose des Privatosteopathen von Frau Dr. Grenzi war absolut richtig (tausend Dank nochmal für die Ferndiagnose): nachdem die Blockade im ISG gelöst wurde, war nun in der Wirbelsäule eine Blockade. Aber was sage ich?! Eine?! Nein, da war ab der Höhe der Rippen, bis runter zur Lendenwirbelsäule alles absolut blockiert. Nachdem der großflächige Schmerz abgeklungen war, merkte ich das auch deutlich. Es tat eindeutig in der Wirbelsäule weh und ich konnte mich kaum noch bewegen. Bücken ging absolut gar nicht – Bewegungsmöglichkeit einfach nicht vorhanden. Hammer! Sowas hatte ich echt noch nie! Ich wärmte meinen Rücken fleißig weiter, um die Muskeln zu entspannen. Machte außerdem Dehn- und Streckübungen und schließlich knackte es deutlich hörbar und eine Blockade nach der anderen löste sich. Welch eine Wohltat … Endlich konnte ich mich wieder relativ normal bewegen. Schmerzen sind zwar noch leichte da aber die brauchen vielleicht grad auch noch eine Weile, um zu verschwinden.

Meine Rückenschmerzen an sich, mit denen ich mich neben den Hüftschmerzen seit zwei Monaten rumplagte, sind jedenfalls wie durch Zauberhand verschwunden. Am liebsten würde ich den ersten Orthopäden anrufen und ihn fragen, was das da eigentlich sollte bei ihm, denn erkannt hat er das eigentliche Problem nicht! Das einzige, das mir nun noch leichte Sorgen macht, ist ein leichtes Kribbeln ab und zu im Fuß. In den letzten zwei Monaten hatte ich das oft durch Verspannungen verursacht, die wohl auf einen Nerv drückten. Grad eben finde ich aber keine Verspannung. Na mal beobachten … In jedem Fall kommt heute die Feuertaufe: ich gehe wieder Laufen! Eine kurze Runde natürlich erstmal und auch langsam, um meinen nun wieder ins Lot geratenen Körper nicht zu überfordern. Drückt mir die Daumen, dass das nun endlich wieder klappt, ohne große Probleme.

03.01.2013 um 10:41 Uhr

Eingerenkt

Seit zwei Monaten laufe ich nun mit Schmerzen in der rechten Hüfte durch die Gegend. Mein Orthopäde hatte mir diese eingerengt, irgendwelche Muskeln gestreckt und als das alles nichts half mich zur Physiotherapie geschickt. Die tat gut aber die Schmerzen in der Hüfte besserte auch sie nur latent. Ich war ratlos über die Feiertage. Ratlos und verzweifelt, weil mir nicht klar war, was denn nun genau die Ursache ist und warum mir mal wieder keiner so richtig helfen konnte. Angst überkam mich auch. Angst davor nun mit den Schmerzen leben zu müssen, weil sich etwas manifestiert hat und nun chronisch geworden ist.
Seitdem die Hüftprobleme begannen, hatte ich außerdem immer wieder heftige Schmerzen im Lendenwirbelbereich. Diese waren Silvester so stark, dass ich nicht mehr wusste, wie ich stehen, liegen oder sitzen soll. Gleich am 2. Januar rief ich deshalb in einer anderen Orthopädiepraxis an. Ich brauchte eine zweite Meinung und diese dringend! Zu meinem Glück hatte für diesen Tag jemand seinen Termin abgesagt, so dass ich gestern gleich vorbeikommen konnte.
Ich schilderte dem Orthopäden meine Symptome. Dieser griff mir zu meiner Überraschung ins Gesicht und nickte daraufhin nur bestätigend. Von meinen Schmerzen im Lendenwirbelbereich hatte ich ihm noch nichts gesagt und zu meiner Überraschung sagte er, dass ich in dem Bereich eigentlich auch Schmerzen haben müsse. Dies bestätigte ich verwundert. Seine Diagnose: Eine Blockade im ISG - einem Gelenk im hinteren Beckenbereich neben der Lendenwirbelsäule.
Ich sollte mich auf den Bauch legen und er machte sich daran diese Blockade zu lösen. Er begann allerdings am linken Beim herumzuhantieren. Ich protestierte, weil doch meine rechte Hüfte schmerzen würde. Da lachte er nur und sagte, dass immer alle Patienten sagen würden, er würde die falsche Seite behandeln. Als ich nochmals verwundert nachfragte, wie ein linkes Problem so massive Schmerzen rechts verursachen könne und ob das dann wirklich hilft, sagte er nur beruhigend, ich solle doch erst einmal abwarten.Der hat leicht reden ...
Eine halbe Stunde durfte ich mich nun nicht hinsetzen und bekam eine Bandage für die Hüfte, die ich nun 3 Wochen tragen soll. Erst einmal fühlte ich nicht viel - außer einem befreienden Gefühl im Beckenbereich. Heute morgen dann bekam ich so heftige Schmerzen im Lendenwirbelbereich, als hätte jemand über Nacht den Bereich mit einem Presslufthammer bearbeitet. So heftige Schmerzen, dass ich in der Praxis anrief, um zu fragen, ob das normal sei. Ja, das könne passieren, dass es erst einmal schlimmer wird. Warum sagt mir das keiner? *aua* Eigentlich aber kein Wunder, wenn ich zwei Monate durch die Blockade schief war und nun plötzlich wieder gerade. Vermutlich müssen die Muskeln und Bänder sich auch erst wieder normalisieren.
Von den unsäglichen Schmerzen in diesem Bereich abgesehen: ich habe den Eindruck die Schmerzen im rechten Beckenbereich verschwinden. Grad eben bin ich noch zögerlich mit meiner Freude, weil ich nach der langen Schmerzphase etwas pessimistisch fürchte, dass sie vielleicht nur überlagert werden. Aber wenn dem so ist: wie lange hätte ich mich noch quälen müssen, bis der andere Orthopäde das eigentliche Problem erkannt hätte? Nicht auszudenken. Nun hoffe ich nur noch, dass die Rückenschmerzen bald abebben und ich endlich wieder komplett schmerzfrei bin ...

01.01.2013 um 14:03 Uhr

Neujahr

Ich wünsche euch allen ein schönes neues Jahr! Ich hoffe, ihr seid und bleibt gesund. Ich wünsche euch, dass sich eure Wünsche in 2013 erfüllen werden, ihr das findet, was ihr sucht. Denn auf der Suche sind irgendwie viele hier. Vielleicht letztlich alle irgendwie ...