Vagabund
Anywhere I may roam Where I lay my head is home
Nenn mich wertlos, haltlos, heimatlos. Nenn mich wie du willst. Ich höre auf tausend Namen und habe doch keinen. Ich vergaß, was ich tat und gleich darauf vergaß ich, woher du kamst.
Die Kratzspuren quer über meiner Brust stammen von dir, glaube ich, ich kann mich kaum an dein Gesicht erinnern. Da ist bloß die ferne Ahnung unermesslicher Schönheit. Es wogt blau in meinem Kopf, wenn ich dich anschaue. Ich bin jung und frei und zugleich viel älter als alles, was du kennst. Ich bin was du sehen willst, lebe in den Augenwinkeln derer, die nur vorüberlaufen. Ich kann was ich will und bekomme was ich will. Ich bin ewig. Allein du kannst mich stürzen, doch ich werde dafür sorgen, dass das nicht geschieht.
Vergangenheit schmerzt, ich sehe es in deinen Augen, in den winzigen Fältchen um deine Lippen, wenn du lachst. Leg' dich nieder und vergiss, was zuvor war. Ich bin deine Heimat nun.
I have stripped off all but pride ...And I'll redefine anywhere ...And I'll never mind anywhere (Metallica - Wherever I may roam)
