Auf.gewühlt
Ich bin zu sehr. Spielkind.
Ich will und will zuviel. Ich bin ewig unnahbar. Ein verletzliches Engelslächeln; komm beschütz' mich. Dahinter die selbstzerstörerische Raubkatze mit ausgefahrenen Krallen. Ich will Nähe, deine verdammte Nähe. Du bist. reizvoller Beutezug.
Dein Kuss begleitet mich seit tausend Jahren
Gejagt von tausend Teufelsscharen
Dein Duft zerreißt die Nacht seit tausend Jahren
Dein Fluch in mir kennt kein Erbarmen
(Nik Page - Dein Kuss)
Ich brauche neue Grenzen, die alten sind ausgetestet und überschritten. Komm näher, tu es langsam. Sei meine Grenze, rötlich bunt. Wogender Rythmus, tiefer Bass durchfährt mich. Es ist ein schönes Spiel und dein Lächeln zögerlich bestimmt. Haut an Haut, dann unvermittelt gewollt ganz nah. Ein zartes Schaudern, ein kurzes Lodern. Die Welt ist zeitlos. Verhaltene Begierde hinter deiner warmen Hand. Gibt Sicherheit, die ich nur vortäusche. Es gibt kein vorsichtiges Tasten, es gibt nur willentlichen Kampf oder die Einsamkeit. Du riechst so gut.
Ich will. Deine Zähne in meiner Haut, reißend. Noch näher. Noch mehr.
Ich will. Fortlaufen und mich verstecken. Dich mitziehen und nicht gehen lassen.
Ich weiß nicht, was ich will.
Mit dem letzten Lied bist du fort, lässt mich aufgewühlt im flackernden Licht zurück.
Don't you confuse me too much.
