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<title>Soulsick &amp; Skindeep</title>
<link>http://www.blogigo.de/Wunderland</link>
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<language>de</language>
<dc:creator>skindeep</dc:creator>
<dc:publisher>skindeep</dc:publisher>
<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 03:38:00 +0200</pubDate>
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<title>Dar es Salaam</title>
<description> 
&amp;nbsp;
 
 
 
 
 
 .  
 
 
  Es war früher Morgen, als ich in Dar es Salaam ankam. Ich saß im Taxi, mit vier mir unbekannten Menschen, von denen zwei bald schon zu meiner Familie gehören sollten. Ich starrte aus dem Fenster, sprachlos. Diesen ersten Eindruck der Stadt werde ich wohl nie vergessen. Die Straßen waren gut, asphaltiert und breit, doch die kleinen Hütten und Läden dahinter raubten mir alle Worte. Und die Menschen, so viele Menschen, und alle schienen sich am Straßenrand versammelt zu haben, saßen dort, oder verkauften unerkenntliche Dinge vom Boden. Immer mehr Autos waren auf der Straße, bis wir schließlich im mir unverständlichsten Stau standen und Busse an uns vorbeikrochen, in denen die Menschen eng aneinandergepfercht saßen und standen. Und alle schauten sie mich an, durch die Autoscheibe, aber vielleicht bildete ich mir das auch nur ein. Es war dreckig, ich hatte das Gefühl die Leute dort am Straßenrand lebten im Müll. Und die ganze Zeit dachte ich, das wäre...</description>
<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 03:38:00 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/Wunderland/Dar-es-Salaam/99/</link>
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<title>Arusha</title>
<description> 
 &amp;quot;It could be wrong 
Could be wrong 
This is out of control&amp;quot; 
 
 
   Wo bin ich denn nun schon wieder gelandet? 
Fucking großartig³ 
So this is actually one of those great places. Those places that seem to be bewitched and   strange and once you arrived you don&amp;#39;t quite remember how you got there.  
  
 
 
  Manchmal habe ich Angst allein im Dunkeln, dann sehe ich Männer in schwarzen Masken hinter regennassen Fensterscheiben und im Spiegel hinter mir bewegen sich Schemen, die mir sekundenlange Herzstillstände bescheren. Dort ist nichts, nichts außer meiner allzu lebhaften Fantasie. Dann werde ich schreckhaft wie ein kleines Mädchen, möchte die Vorhänge schließen, ohne dem Fenster zu nahe zu kommen, das Licht nicht löschen und jemanden haben, der Nachts neben mir im Bett liegt, nur um des Daseins willen.  
 
 
 So war es dort, Abends in Arusha, in diesem kleinen Zimmer mit den nackten Steinwänden, ein fremdes Bett in einer fremden Stadt, mit einer hölzernen Tür...</description>
<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 17:38:00 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/Wunderland/Arusha/98/</link>
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<title>At the edge of the world.</title>
<description> 
&amp;nbsp;
 
 
 
 
 
 .  
 
 
  Hier sind die Ränder der Welt. Hier ist nur der Horizont und rote Erde, meilenweit. Hier kannst du manchmal spüren, dass Gott vor langer Zeit einmal dagewesen sein muss und mit bloßen Händen ein Wunderwerk errichten wollte. Dann hat er diesem Ort den Rücken zugewandt und ihn sich selbst und den Menschen überlassen, die keine Zeit hatten auf ihn acht zu geben. Sie waren damit beschäftigt zu kämpfen, zu leben, zu beten, zu über-leben. Und mit der Zeit vergaß auch der Rest der Menschheit sie, vergaß, dass dort im Süden noch jemand war.  
 
 
  Hier ist die Welt noch eine Scheibe, wenn man genau hinsieht und dann verschließt man nicht mehr die Augen, denn was vielleicht wie Elend aussieht, ist doch nur Leben und die Menschen sind genauso glücklich oder unglücklich wie überall auf der Erde. Die alten Frauen in den Hauseingängen und die jungen Männer, die in die Städte ziehen und auf kleinen Karren Obst verkaufen und ihre Rufe gehen unter im Lärm des...</description>
<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 23:39:00 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/Wunderland/At-the-edge-of-the-world./97/</link>
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<title>Franchipani</title>
<description> 
  . 
 
 
 So this is love. Where will you be when the phone rings? Will you be waiting, sitting in front of the phone for hours, for however long a time you can remember? Or will you be outside, roaming in the streets, catching eyes and hiding smiles, making dreams - attempting to forget. Either you miss that one call or you miss life. Ever try. Ever fail. So wrap me up in dreams and death. 
 
 
 .   
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 Das Scheitern riecht nach Wellenschlagen und Franchipaniblüten. Halte durch, oder halte ein. In meinem Haar weht ein gelbes Band, vielleicht ist es auch weiß und auf den Seiten meines Herzens schlagen die Kinder der großen Städte ihre Trommeln. Es ist kaum noch Scheitern, es ist mehr ein Tanzen, mit am Himmel explodierenden Sternen.  
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<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 11:38:00 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/Wunderland/Franchipani/96/</link>
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<title>Strange little girl</title>
<description> New Age. 
She seems so cool, so focused, so quiet, yet her eyes remain fixed upon the horizon. You think you know all there is to know about her immediately upon meeting her, but everything you think is wrong. Passion flows through her like a river of blood. 
She only looked away for a moment, and the mask slipped, and you fell. All your tomorrows start here. 
 
 Strange. 
Whenever it rains you will think of her. 
 
 
 Time. 
She is not waiting. Not quite. It is more that the years mean nothing to her any more, that the dreams and the street cannot touch her. She remains at the edges of time, implaceable, unhurt, beyond, and one day you will see her and after that, the dark. 
It is not a reaping. 
Instead, she will pluck you, gently, like a feather, or a flower for her hair. 
 
 
 Happiness. 
Nobody will ever hurt her. She&amp;#39;ll just smile her faint vague wonderful smile and walk away.  
 
 
 (Auszüge aus Neil Gaimans &amp;quot;Strange little girls&amp;quot;)  
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<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 11:31:00 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/Wunderland/Strange-little-girl/95/</link>
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<title>Splendid south.</title>
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 Yeah, it scares the hell out of me, if I just think a little bit longer. Upside down, overwhelmed, where is that compass when you need it? Can&amp;#39;t compensate. Can&amp;#39;t activate. But I want, want, want. Can&amp;#39;t be more and can&amp;#39;t be less euphoric, all of a sudden and for all you may say. Know nothing, long for everything. Can&amp;#39;t calculate while searching for a home. Maybe too naive. Maybe gorgeous and splendid. Anxious and insatiable.  
 
 
   
 
 
   .     Remember to keep breathing while freaking out. Might help. At least someone told me.   
 
 
 
 
 </description>
<pubDate>Sat, 25 Jul 2009 01:56:00 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/Wunderland/Splendid-south./94/</link>
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<title>Sommerflut - Wehmutherz</title>
<description> 
 
 
 
&amp;nbsp;
 
 
 In your skin - to die a little death... 
 
 
 Sommer überwältigt mich. Wieder. Diese Abende, zu einer Zeit, zu der es langsam beginnt, kühl zu werden. Angenehm windig. Und es duftet überall, auch wenn es nach gar nichts riecht. Und es kriecht mir bis tief unter die Haut, zieht sich in der Herzgegend zusammen und bricht dann wieder nach oben, quillt aus meinen Augen und lähmt meine Zunge. Sehnsucht.wehmut.glück.sommer.   In mir riecht es nach Rauch, der weiß vom Grill aufsteigt, nach kleinen schäumenden Wellen, nach Nächten unter freiem Himmel, nach Augen, die in meinen versinken, nach Herzen im Sand. 
 
 
 
 Im letzten Sommer ging ich abends manchmal allein und barfuß durch die engen Gassen, habe eingeatmet ohne ausatmen zu wollen, stand still, roch an Blumen, wollte fort und doch nur da sein. Ein paar Mal bist du mitgegangen, schweigend neben mir her, vielleicht habe ich mir das Schweigen auch nur eingebildet. 
 
 
 Die Sommer werden immer weniger Sommer. Sie...</description>
<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 00:46:00 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/Wunderland/Sommerflut-Wehmutherz/93/</link>
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<title>Sommer</title>
<description> 
  . 
 
 
 
 
 
 
 
 .  
 
 
 .   
 
 
 
 
 
 
 Sommer, Herz, wenn du wüsstest, sei dir sicher, du wärst ein Teil von Peridon...  
 
 
 .   
 </description>
<pubDate>Sun, 05 Jul 2009 18:22:00 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/Wunderland/Sommer/92/</link>
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</item><item>
<title>Lieder zum Zerreissen II</title>
<description> 
  ~    
 
  
She never took the train alone    
 
  
she hated being on her own    
 
  
She always took me by the hands    
 
  
and say she needs me    
 
  
She never wanted in love to fail    
 
  
she always hoped that it was real     
 
  
~   
 
 
 
 
 
 
 Lieder zum in Stücke zerfallen, sich in Tränen auflösen, in Sommerschnee und Unmöglichkeit verlieren.  
 
 
   Ich muss nicht mehr weinen bei diesen Zeilen. Aber wenn ich die Augen schließe, sehe ich Bilder von meinem Lächeln in deinen Augen. Bilder von einem Auto und regennassen Straßen, von meiner Unzulänglichkeit und deinem großen kleinen Herzen. Deiner leisen, liebenden Stimme. Ich bin so.    Nowhere girl.    Verstecke mich manchmal lieber und warte auf irgendeine Hand, die ich dann doch nicht halten kann. Kleine Hand greift nach großen Idealen, nach Ewigkeit und unerreichbarer Sternennacht. Ich wünschte, ich hätte es gekonnt.  
  
 
 
   ...you killed me with your smile     
 
  
 (Reamonn...</description>
<pubDate>Sat, 27 Jun 2009 00:46:00 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/Wunderland/Lieder-zum-Zerreissen-II/91/</link>
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<title>Zuhören</title>
<description> 
  I&amp;#39;ll tell the truth: All of my songs 
are pretty much the fucking same 
I&amp;#39;m not a faerie but I need 
more than this life so I became 
this creature representing more to you 
than just another girl  
 
 
  I    ch bräuchte dich jetzt mal. Nur dich und nur einen Augenblick oder zwei. Deine Ohren und Augen für ein paar Minuten. Es gibt da einige Dinge, die ich loswerden muss, immer mal wieder und dann ist da einfach niemand. Niemand, der so lacht oder schweigt wie du. Niemand, der so wenig sagen muss, damit ich mehr höre, als jemals jemand sagen könnte.                                                                                                                    Ich möchte, dass das Sprudeln und Schlagen gegen meine Mauern aufhört und ein wenig davon nach außen gelangt, damit ich weniger überströme. An die richtigen Ohren. Ich weiss, es ist schwer. Und doch so einfach. Ein paar Sekunden nutzloser...</description>
<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 00:26:00 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/Wunderland/Zuhoeren/90/</link>
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<title>Und wenn ich gehe...</title>
<description> You are a cheap and nasty fake 
And I am the bones you couldn&amp;#39;t break 
 
 Wie schaffst du es nur so echt zu sein, so überreal, so du selbst und scheißegal. Du warst die Farbe dort um mich herum. Das letzte Mal, als ich dich sah, warst du betrunken und grob. Dich kümmerte so ungefähr nichts, ausser diesem Moment und vielleicht dem Glas in deiner Hand. Du kanntest mich nicht, und auch das war eigentlich egal. Du hast mich angesprochen und aus irgendeinem unerfindlichen Grund mochte ich dich oder zumindest irgendetwas an dir. Du warst nicht freundlich aus Höflichkeit und hast nichts gesagt, was überflüssig gewesen wäre. Du warst einfach nur. Mit ausgeblichenem rotgefärbtem Haar und den Piercings, die im Dunkel  bunt leuchteten.  
Als ich dich gestern wiedersah, wusste ich, dass es die Echtheit war, die ich mochte. Konventionslos und wen interessiert schon Smalltalk. Aber dieses Mal waren deine Konturen weicher, der Ausdruck in deinen Augen war weniger roh, dafür liebevoller, was auf den...</description>
<pubDate>Mon, 15 Jun 2009 00:27:00 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/Wunderland/Und-wenn-ich-gehe/89/</link>
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<title>Oh very young</title>
<description> 
 Wie sind wir nur so groß geworden? Was ist passiert in dem riesigen Raum zwischen vorgestern und heute? Und wieso hält uns niemand auf? Wir spielten in kurzen Hosen, geblümten Kleidern und bunten Schuhen auf dem Schulhof, liefen und liefen und bauten uns eine Welt zwischen Betonmauern und grünen Bäumen. Heute müssen wir bei der Arbeit ordentliche Sachen tragen, und bald werden auch bunte Haare und Piercings um der Seriösität willen weichen müssen und wir werden im Einheitsgrau untergehen, sind es vielleicht Stückweise bereits. Es macht mir nichts aus; was ich mache, mache ich gern, auch wenn es noch so seriös und so wenig natürlich ist.  
 
 
 Es ging bloß zu schnell, viel zu schnell. Früher haben wir nebeneinander im Bus gesessen, gekichert und du hast in der Bravo geblättert. Ich musste fast jeden Morgen zur Haltestelle rennen, weil ich immer ein wenig zu sehr trödelte und auf meiner Schultasche waren große Seifenblasen. Heute sitze ich allein dort, halte die Welt durch Musik oder...</description>
<pubDate>Sun, 14 Jun 2009 22:54:00 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/Wunderland/Oh-very-young/88/</link>
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</item><item>
<title>rewind.</title>
<description> 
 
 
 
 
 
 .   
 
 
 
 
 
 
 Places to feel like home. Long since gone. But now and somehow eternal. Nohow on. 
 
 
 
 
 
  Du machst mich atemlos, wie du mich ansiehst und ins Leere springst. Ich kann dich nicht halten, will auch nicht, will nicht, will nicht, werde nicht. Du sprühst, deine Worte stolpern aus dir heraus, verfangen sich in sich selbst. Schweig&amp;#39;, schweig&amp;#39; einfach nur, dann wird niemand verletzt und nichts zerstört. Ich habe doch schon immer nur kaputt gemacht. Wieder aufgebaut und erneut bröckeln sehen. Genieß&amp;#39; die Stille. Stille ist ewiger als wir uns je erträumen können, weil alles um uns so laut ist und ich kann nichts zurückholen.ungeschehen machen, will auch nicht, will vielleicht nicht.   
 
 
  Die Maßstäbe sind nun anders. Zeit hinterlässt nur sieben bodenlose Narben.   
 
 
 
 
 
 
 
 
 .   
 
 
 </description>
<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 00:49:00 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/Wunderland/rewind./87/</link>
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</item><item>
<title>play.</title>
<description> The morning breaks us up inside 
Payback, execution, killing time 
So watch as I start to smile 
 
 There&amp;#39;s something that you think you need 
Trying your best to sleep on coke and speed 
So watch as I start to smile 
 
 
  ...After every party I die...  
 (IAMX - After every party I die)  
 
 
&amp;nbsp;
 
 
  Du bist wie ein Lichtspiel, wie eine endlose Abfolge bunter Bilder vor meinen Augen, du bist wie Vergangenheit, dort und damals, und wie Zukunft, bald und vielleicht. Was mache ich nur, mit dem angefangenen Film, mit dem angebrochenen Leben? Es fühlt sich alles so falsch an. Ich verstecke mich in Nächten, in Tönen, Bewegung.berührung und kämpfe mit anderen Monstern während du tatenlos stumm zusiehst. Im Morgendämmern laufe ich barfuß nach Hause, es ist nicht kalt und ich zittere auch nur ein wenig. Ich kann nicht an dich denken, weil ich so voll von dir bin.                                   Forget me not, the poetry, the freak way.   
 </description>
<pubDate>Mon, 01 Jun 2009 12:39:00 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/Wunderland/play./86/</link>
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</item><item>
<title>Dandelion</title>
<description> 
&amp;nbsp;
 
 
  
 
 
 
 
 
 
 No one told me how frail life can be.   Maybe no one realized yet. 
 
 
&amp;nbsp;
 </description>
<pubDate>Mon, 25 May 2009 00:18:00 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/Wunderland/Dandelion/85/</link>
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</item><item>
<title>Mohnheimat</title>
<description> 
 Auf einem Platz in meinen Herzen steht dein Name an der Wand.  
 
 
 Reiß mich fort, reiß mich fort von hier, ich will nicht bleiben, meine Augen sehen jeden Tag und immerzu das Gleiche, sehen alles, nur nicht dich. Soma steht vor der Mauer mit dem Wort aus Karmesin, mohngeschmückt. Mohn in den Augen, schwarze Samen auf der Haut, kleine unscheinbare Punkte. Haut, fahl, nackt und errötete Wangen. Wärst du, wo du hingehörst, könnte Soma mit ihren abgekauten Fingernägeln deinen Namen langsam von der Wand kratzen, dabei mit den Zähnen knirschen und sich katzenhaft winden, unter Schmerzen, doch nur lustvoll.  
 
 
 Ich hätte meine verdammte Heimat wieder. Und du würdest leiden, blutig unter meinen Händen, Zähnen, Lippen. Sei jetzt Wind und Wärme. Sei Stille, Leid und Hoffnung, Sorgenfalten auf der Stirn. Sei Blut, Kraft, Mensch und Raubtier, doch untergeben, stöhnend und winselnd. Sei Wunde, klaffendes Rot dein Fleisch. Sei blind und stumm, ertragend, wehrlos, wunderschön, du kannst...</description>
<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 23:08:00 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/Wunderland/Mohnheimat/84/</link>
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</item><item>
<title>Karmesinpurpurfeuer</title>
<description> 
 Steppin&amp;#39; on the trail of Ultimate 
I would never choose to die 
So give me the rest of all the secrets 
Give me new culture of life 
 (Gogol Bordello - Ultimate)  
 
 
 Ich bin mir nicht sicher, was ich denken, fühlen, tun soll. Die Gedanken fließen gleichzeitig, in bunten Farben, ein jeder in eine andere Richtung und ich kriege sie nicht zu fassen, jage ihnen hinterher und stolpere auf dem Weg. Mein Kopf tut weh und lässt mich nur unruhig schlafen. Freude, Aufregung, Übermut, Einsamkeit, Unsicherheit, Angst, Sehnsucht, Wissensdurst. Zu viel, und alles zugleich. Überwältigt, überfordert - Reizüberflutet. 
Ich bräuchte einen Plan. Einen Zeit- und Lernplan für das Semester. Einen Reiseplan für die Zeit danach. Etwas mit Struktur, etwas was gut funktioniert. Ordnung und einen roten Faden, an den ich mich klammern kann. Natürlich habe ich nichts davon. Nur einen vollen Kopf und tausendundeine Idee, mit denen ich nicht umgehen kann. Vielleicht falle ich ordentlich auf die Schnauze,...</description>
<pubDate>Wed, 22 Apr 2009 22:42:00 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/Wunderland/Karmesinpurpurfeuer/83/</link>
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</item><item>
<title>people...</title>
<description> 
   .I see my  red  door and must have it painted black.   
 
 
 Erzähl&amp;#39; mir nichts von Freiheit, wenn du nicht mal die Bedeutung dieses Wortes kennst, geschweige denn das, was dahinter steht. Nein, ich behaupte nicht, objektiv betrachtet, frei zu sein. Nur in mir springt ein Herz gegen alle vier Wände, taktlos. Nenn mich nicht mutig, wenn ich doch bloß nichts zu verlieren habe. 
Aber du, was weißt du schon? Du hattest immer nur Angst. Angst vor dem, was kommen mag, Angst vor dem, was niemals wird und vor allem aber Angst vor dir selbst. Warum die Angst, was soll schon passieren? Vielleicht stürzt du ins Eis oder vergisst zu atmen, für ein bis zwei Sekunden. Vielleicht fragst du dich, wo die Zeit geblieben ist und woher nun plötzlich die kleinen Falten um deine Augenwinkel stammen. Vielleicht hast du hinterher Bauchschmerzen und bist erschöpft wie nie zuvor. Der Tod ist immer das Ende und warum soll es nicht ein besonders Schönes werden? 
So what. It was worth it.  
 
 
   I wanna...</description>
<pubDate>Tue, 14 Apr 2009 23:42:00 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/Wunderland/people/82/</link>
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</item><item>
<title>Regen...</title>
<description> 
   Wenn das Leben nur e  in Lufthauch ist, was bin dann ich? Regen und Wind, Naturgewalt? Eine sanfte Schneedecke über knackendem Eis. Ein fegender Sturm, der durch die Gassen heult. Dann bricht das Eis und alles, was darüber liegt, wird niedergerissen. 
 
 
 Als ich dort bei ihm lag, musste ich daran denken, wie ich manchmal mit dem Kopf auf deinem Arm lag, mit der Nase an deiner Achsel oder deinem Hals und mir fiel wieder ein, was Heimat bedeutet. Oder mich beschlich zumindest die ferne Ahnung davon. 
Ich glaube, ich muss dir danken. Selbst wenn du vielleicht nicht verstehst oder meine Worte überflüssig sind, weil sie mit den nächsten Wogen ins Dunkel geschwemmt werden. Wofür...? Dafür, dass du mich in einer der schwersten Zeiten angenommen hast, als das, was ich war, und mich weiter geführt hast. Für eine Menge Zeit, trotz allem, ein paar lange Jahre, in denen du mal weniger und mal viel mehr bei mir warst. Heimat und Nähe, die mich um einiges weicher aber auch freier machten, trotz...</description>
<pubDate>Fri, 10 Apr 2009 23:32:00 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/Wunderland/Regen/81/</link>
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</item><item>
<title>Helhel, winterlich</title>
<description> 
 
 
 
 
 
 
 
 
 ~ This seemed rather to belong to some story heard long before, an instant in the life of another, ill told, ill heard, and more than half forgotten ~  
 
 
  Nun, wo ich wieder zurück bin und draußen vor dem Fenster die Bäume grünen und auf meinem Schreibtisch ein Strauß Tulpen in lila und rot blüht, wirken die letzten Tage unwirklich, wie Bilder aus einem fast vergessenen, eisigen Traum.   
 
 
  Nur das Gefühl ist geblieben, das der Kälte in den Knochen, der regennassen Straßen unter den Füßen und knackenden Eisschollen auf dem Ostseewasser. Ich war damit beschäftigt, aufs Meer zu sehen und über schneebedeckte Felsen zu klettern und du hast mit großen Augen Fotos gemacht. Die Stadt ist nicht schön, sie ist weitläufig und die Straßen sind breit und grau und leer. Es hat mich an Moskau erinnert anfangs, doch ist noch stiller und atmosphärischer. Die eh schon wenigen Einwohner, gemessen an der Fläche der Stadt, schienen sich nur im Flüsterton zu...</description>
<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 15:55:00 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/Wunderland/Helhel-winterlich/80/</link>
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