Still Words

28.07.2010 um 07:20 Uhr

Beerdigung

von: Yaryara   Kategorie: Alles und Nichts..

Mit der Nacht kamen die Träume und mit dem Erwachen die Tränen. Hab die ganze Nacht von der bevorstehenden Beerdigung geträumt ;( und als ich heute morgen aufwachte hab ich erstmal bitterlich geweint. Endlich... geweint...

Hab solche Kopfschmerzen, bereits heute Nacht fings an. Naja eigentlich hab ich schon seit einigen Tagen Kopfschmerzen, aber gestern Mittag wurds besser. Gestern Abend dann wieder schlimmer :/

Die Bestattung ist evtl. am Wochenende. Oh man... das wird ne Fahrt... 330 km daran denken das man zu einer Bestattung von jemandem fährt den man echt gern hatte :/. Puuuhh... darf garnicht dran denken, wobei ich denke das ich da noch ziemlich gefasst bin. Nur auf der Bestattung ansich, da muss ich mich sicherlich zsammen reissen.

27.07.2010 um 23:00 Uhr

wortlos

von: Yaryara   Kategorie: Schatz

Ich spüre genau, dass was nicht stimmt - aber du versicherst mir immer wieder das Gegenteil. Ich weiss in solchen Situationen nicht wie ich mich verhalten soll. Die letzten Male als ich auf mein Gefühl gepocht habe warst du nicht gerade froh, im Gegenteil... du hast mir jedesmal mehr als weniger versucht klarzumachen das ich mir das einbilde oder bist böse geworden. Seit über einer Stunde liegst du im Bett - wach. Und ich sitze hier im Wohnzimmer - wach. Ich würde so gerne zu dir gehen, aber ich habe Angst. Ich weiss, wenn ich jetzt zu dir gehe werde ich spüren wie weit du weg bist und das mag ich nicht :/

27.07.2010 um 21:56 Uhr

:(

von: Yaryara

Mir fehlen die Worte, ich wünschte so sehr ich hätte welche... aber es sind keine da. Seit einiger Zeit lieg ich einfach da, Kopfhörer auf, immer ein und derselbe Song, volle Lautstärke, mein Körper bewegt sich im Takt mit... vor und zurück, vor und zurück. Ist beruhigend... irgendwie...

Ich kann nicht weinen, kann nicht schreien, kann nicht wirklich traurig, nicht wirklich wütend sein....

Ich könnte euch sagen was heute alles passiert ist, aber ich würde nichts dabei empfinden. Meine Ma hat Geburtstag... der erste an dem ich nicht dabei bin. Ich hab nicht angerufen... ich hab ihr auch nicht geschrieben... nichts.

Ein guter Bekannter hatte heute einen tödlichen Unfall. Als ich die Nachricht seines Todes bekam, zitterte ich am ganzen Körper. Doch ich konnte nicht weinen, konnte einfach nicht traurig sein. Kann es noch immer nicht. Ich weiss es, aber es ist so weit weg - scheint so unrealistisch... ich kann es nicht fassen, habe keine Worte.

Mein Schatz hat auch irgendwas, aber er sagt es sei nichts. Lächel... es ist eigentlich wie jedesmal wenn ich das Gefühl habe das was ist. Als ich raus zum rauchen bin wusste ich schon, dass er nicht mit sondern nach mir gehen würde. So war es auch. Als er wieder rein kam, wusste ich schon bevor er rein kam, dass er sich nicht wieder zu mir auf die Couch legen würde, sondern sich auf den Stuhl setzen würde, mir kurz danach sagen würde, dass er duschen geht und mir danach sagen würde, dass er ins Bett geht. Ja und ich wusste auch, dass er mir sagen würde, dass alles gut sei - wenn ich nachfragen würde. Und genauso war es auch ALLES!

Ja... letzteres hat mich heute am meisten berührt und ich konnte tatsächlich ein paar wenige Tränchen raus lassen.

Ich wünschte gerade ich würde zusammenbrechen und weinen weinen weinen... damit alles raus kommt... aber ich weiss nicht wie, ventil dicht!

25.07.2010 um 17:06 Uhr

...

von: Yaryara   Kategorie: Own Lyriks

Die Worte kehrn zurück,
Leuchtfeuer am Horizont,
in einer mondlosen Nacht!

25.07.2010 um 11:01 Uhr

<3

von: Yaryara   Kategorie: Schatz

Aufwachen,
umhüllt von diesem sanft wohligen Gefühl,
welches den Körper in Geborgenheit taucht.

Mit einer unbeschreiblichen Leichtigkeit,
kleine Falter im Bauch tanzen.

Die Äuglein noch geschlossen,
Lippen die wie Sonne strahlen.

Wärmedurchfluteter Körper,
pochendes Herz - Liebestakt.

(c) by me, 25.07.2010 06:30

25.07.2010 um 10:50 Uhr

<3

von: Yaryara   Kategorie: Schatz

 

Fallen lassen und aufgefangen werden,

mich gehalten und geborgen fühlen,

trotz der Angst der Aufprall könnte mich zerstören.

 

Ich sein, wie ich bin, mit allem was ich bin,

mich geliebt fühlen um meinetwillen,

trotz der Angst nicht liebenswert zu sein.

 

Mich hingeben mit allen Fasern meines Seins,

mich begehrt und attraktiv fühlen,

trotz der Angst verletzlicher zu sein.

 

Türen öffnen, die nicht mehr spürbar waren,

mich verstanden und „normal“ fühlen,

trotz der Angst sie könnten sich für immer schließen.

 

Reden, nicht länger schweigen,

mich beschützt und stark fühlen,

trotz der Angst die Schatten könnten mich einholen.

 

Momente, es einfach zulassen,

glücklich und unbeschwert sein,

trotz der Angst mein Herz könnte zerbrechen.

 

Fliegen, Atmen, auf Wolken tanzen,

mich glücklich und angekommen fühlen,

ohne Angst, weil du meine Hand hälst und da bist!

 

(c) by me 17.07.2010

 

25.07.2010 um 01:21 Uhr

...

von: Yaryara

MAN KANN ES NICHT JEDEM RECHT MACHEN! NEIN!

Und ganz gleich wie man es macht einer wird wohl zur Zeit immer verletzt :(.

Ich hab S. ja am Montag "gesagt" das ich zu L. ziehe. Es war ein kurzes Gespräch, ich hab dagehockt und mich gefragt wie ich es anfange und er meinte plötzlich: Was ist den mit dem Kabelanschluss? Läuft der auf dich oder auf uns?

Ich: Auf mich.

Er: Kannst du den einfach kündigen, wegen der Jahresfrist?

Ich: Nunja bei Umzug müsste des ja irgendwie möglich sein.

Er: Wenn du in deiner neuen Wohnung auch einen Kabelanschluss brauchst, dann kannst du ihn ja mitnehmen.

Ich: Hmmm.... ich muss dir was sagen.

Er: Es gibt keine eigene Wohnung oder?

Ich: Nein (und fang an zu weinen) ..es tut mir leid...

Stille

Ich: Sollen wir drüber reden?

Er: Kannst ja jetzt machen was du willst. Brauchst dich auch nicht zu entschuldigen. Ich will darüber nichts wissen.

Ich: Wenn ich sage, dass es mir leid tut ist das keine Entschuldigung, sondern ein Ausdruck dafür das es mir wirklich leid tut, dass ich dich schon wieder verletze, obwohl ich des doch garnicht möchte. Aber es dir nicht zu sagen hätte ich nicht gut gefunden und dir gegenüber ungerecht.

Er: Ja, wegen dem KLEINEN musst du es mir sagen. Aber mehr auch nicht. Haste ein Problem damit?

Ich: Nein. Wenn du so damit umgehen möchtest, dann muss ich es wohl akzeptieren.

Dann fing er noch mit meinen Eltern an, dass er es nicht gut finden würde das ich noch keinen Kontakt habe wegen dem Kleinen. Hab ihm dann gesagt, dass er nicht erwarten kann das ich wegen dem Kleinen bei meiner Ma zu Kreuze krieche und ich das auch nicht tun würde. Er meinte dann könnte er wohl verstehen, aber er könnte ja hinfahren, er hätte ja kein Streit. Meine Ma würde ihn dann sicherlich ausfragen. Hab ich ihn gleich gebremst von wegen, dass er sich daraus halten soll, ihr sagen soll das er sich raus hält und ich nicht will das sie sich über mein leben unterhalten. Wenn se was wollte, sollte se gefälligst den Hörer in die Hand nehmen und anrufen. Er meinte dann er würde sich raus halten. *i hope so*

Stille

Jo... war ein super Gespräch oder?! However... danach waren wir ja mit dem Kleinen zum Arzt zwecks Zungenbändchendurchtrennung, hat alles supi geklappt und er war auch recht schnell wieder gut drauf. Den ganzen Tag durfte ich mir dann irgendwelche Spitzfindigkeiten seinerseits antun, die ich dann brav runtergeschluckt habe, weil ich ihm ja eingestehen muss, dass er jetzt erstmal mit der Sit klarkommen muss.

24.07.2010 um 11:04 Uhr

...ich packe immernoch...

von: Yaryara   Kategorie: Alles und Nichts..

Hmm... war vorhin noch kurz bei meiner Nachbarin und Freundin, die mal wieder mit wenigen Worten viel gesagt hat. Kennt ihr das wenn jemand vor euch steht und sagt, dass er ehrlich zu euch sein will - aber dennoch nicht wirklich mit der Sprache rausrückt, rumdruckst und du aber trotzdem genau weisst, was derjenige dir sagen will?

Mir ist schon klar, dass sie als gemeinsame Freunde derzeit wohl eher zu S. tendieren. Weil er ja nunmal der Verlassene ist und ich ja nunmal die bin die gegangen ist und die dann jetzt auch noch so schnell danach wen Neues hat. Und mir ist schon auch klar, dass sie das eigentlich nicht wollen und sich schwer mit wem Neuen tun. Aber es ist nicht IHR Leben, sondern MEiNES (des muss i mir immer wieder sagen, damit ich es nicht vergesse).

Eben hab ich meinen digitalen Bilderrahmen eingepackt. Seufz.... ich kann mich noch genau daran erinnern, als er mir den geschenkt hat. Ich hab so geweint... weil i so gerührt war. War ein Weihnachtsgeschenk vorletztes Jahr. Das tolle war eben, dass er schon Bilder drauf gemacht hatte und Musik, des hat mich sowas von gerührt. Wie ich schonmal schrieb. Es gab auch diese Momente in unserer Beziehung und derzeit blick ich eher mit einem weinenden Auge drauf. Nicht weil mir meine Entscheidung leid tut, aber weil er mir leid tut, weil mir die ganze Situation leid tut und weil es eine Erinnerung an etwas sehr schönes ist, an eine Zeit oder einen Moment in dem wir sehr glücklich miteinander waren und der jetzt eben nie wieder so sein wird. Natürlich tut einem das weh, auch wenn man die Entscheidung trifft zu gehen. Natürlich erlischt nicht alles innerhalb von Sekunden und natürlich brauch alles seine Zeit.

18.07.2010 um 18:39 Uhr

..ich packe meine sachen..

von: Yaryara   Kategorie: Alles und Nichts..

Stimmung: melancholisch/traurig

Ich habe heute angefangen zu packen, naja eigentlich schon vorgestern, aber heute dann so richtig. Ich schätze so ziemlich jeder kennt des, wenn einem Dinge in die Hände fallen aus vergangenen Zeiten. Wenn man in Erinnerungen schwelgt, Momente, Gefühle, die einst waren und nicht mehr sind. Ich liebe Lars wirklich von und mit ganzem Herzen...... aber ich habe die letzten dreieinhalb jahre mit einem anderen menschen verbracht, den ich auch geliebt habe. Sowas lässt man eben auch nicht einfach mal hinter sich, wenn es vorbei ist. Und dann fallen einem beim aufräumen Dinge in die Hände, die einen an Momente erinnern die wirklich wunderschön waren - Momente wie man sie sich öfter gewünscht hätte. Momente die einem in diesem Moment wirklich zu Tränen gerührt haben.... Momente die leider viel zu selten waren, aber es gab sie. Solange hat man daran festgehalten, sich festgehalten... und jetzt nimmt man sie in die Hand und packt sie in eine Kiste. Das tut irgendwie weh.

Und es tut mir weh, dass ich ihm so weh getan habe und noch mehr weh tun werde. Das hat er eigentlich nicht verdient. Auch wenn unsere Beziehung in die Brüche ging, ein jeder sicherlich seinen Anteil daran hat - er war immer gut zu mir und er ist ein guter Mensch. Selbst als ich mich von ihm getrennt habe, hat er noch hinter mir gestanden, ist mit mir zu meinen Eltern gefahren um es mir einfacher zu machen. Hat für mich "gelogen" bei meinen Eltern, damit Mama nicht auf mich böse ist. Und jetzt setz ich mich morgen mit ihm dahin, werde ihm sein Geburtstagsgeschenk geben über das er sich sicherlich sehr freuen wird und werde ihm im Anschluss daran erneut das Herz brechen, weil ich ihm erzählen werde das ich neu verliebt bin nach so kurzer Zeit und zu diesem Menschen den ich liebe ziehen werde? ...das ist so grausam... !!! Aber ich möchte ihm nichts vormachen, ihn anlügen. Das hat er erst recht nicht verdient. Seufz... ;( ;( ;(

Ich hoffe das ist vorerst die letzte Hürde die ich überwinden muss, den so langsam geht mir wirklich die Kraft aus.

Meine Eltern haben sich seit dem Streit mit Mama nicht gemeldet. Es war eigentlich klar, dass Sie sich nicht melden wird und ehrlich gesagt bin ich da auch nicht traurig drum, dass würde derzeit nur noch mehr Stress bedeuten. Aber Papa vermiss ich schon sehr und ich hatte gehofft er meldet sich. Ich hab beim Räumen eine Kette gefunden, ich wusste garnicht das es die noch gibt. Da ist ein Bild von mir als Baby und ein Bild von Papa drin. Ja.... ich wollte ihm ja schon längst eine Email geschrieben haben, aber das bekomm ich grad auch irgendwie nicht auf die Reihe.

Aber wisst ihr was, es ist nicht alles dunkel in meinem Leben. Ein Stern leuchtet ganz arg hell. Er ist so wundervoll, er gibt mir so unbeschreiblich viel Halt, Kraft, Wärme, Liebe etc. ! Ich fühle mich zum ersten mal in meinem Leben angekommen und das ist so ein unbeschreiblich tolles Gefühl. Und die Liebe die ich für ihn empfinde ist so unsagbar stark, einzigartig... Eigentlich ist mit ihm alles so, wie ich es mir in meinen Träumen immer gewünscht habe. Es sind soviele "Kleinigkeiten" die ich als ganz groß und besonders empfinde... Soviele Momente..... Einfach alles! Ich bin so glücklich mit ihm, nein ich müsste eigentlich sagen - wir sind so glücklich mit ihm. Den mein Kleiner hat ihn auch schon ins Herz geschlossen und umgekehrt ebenso. Das ich in meinem Leben mal so glücklich mit jemandem sein würde, dass hätte ich echt nimmer gedacht, geschweigeden zu träumen gewagt. Ich wünschte er könnte sich einmal mit meinem Herzen, meinen Augen sehen. Einmal nur, damit er genau wüsste wie sehr ich ihn liebe und wie unendlich dankbar und glücklich ich bin. Den mit Worten kann ich es ihm nicht sagen, weil Worte dem nicht gerecht werden können.

12.07.2010 um 22:14 Uhr

Chaos

von: Yaryara   Kategorie: Alles und Nichts..

Sie wusste Ihr Leben könnte um einiges schöner sein, wenn sie es sich nicht selbst immer so arg schwer machen würde. Doch was war das richtige Maß und was das falsche. Gab es ein Mittelding und wenn ja, würde Sie es je finden? ..sie war schon immer ein Mensch der Extreme... Mitteldinge lagen ihr nicht besonders gut, leider.

Jetzt hatte Sie soviel begonnen, soviel Neues - Sie hatte angefangen Ihr Leben in die Hand zu nehmen, überall offene Baustellen und in ihrem Kopf ging alles auf und ab. Sooooviel und sie bekam es gerade einfach nicht sortiert. Wo sollte sie anfangen? Wo sollte sie aufhören? Und dann immernoch diese ständige Angst und das immerwährende Probleme es allen anderen Recht machen zu wollen, gut dastehen zu wollen, niemanden mehr als nötig zu verletzen, Entscheidungen zu treffen damit es anderen gut geht. Den nach wie vor war es für sie leichter selbst zu leiden, als anderen durch ihre Hand Leid zuzufügen.

Sie hatte angefangen damit aufzuhören, aber so gänzlich gelang es ihr nicht. Sie war jetzt 30 Jahre alt und hatte es nie anders gelebt. Und von heute auf morgen würde es sich wohl auch nicht alles ändern, auch wenn sie das von sich selbst erwartete und sich damit ständig unter druck setzte. 

Sie hatte sich getrennt von ihrem Partner, der auch gleichzeitig der Vater Ihres Kindes ist. Sie hat zum ersten Mal in Ihrem Leben Ihrer Mum gezeigt, dass es nicht ok ist wie sie mit ihr umgeht und jetzt - ja jetzt hat sie zur Zeit keine Mum weil Funkstille ist. Sie hat es geschafft die Entscheidung zu treffen woanders ein "neues" Leben zu beginnen. Weit weg von zuhause. Das wäre vor einem halben Jahr noch undenkbar gewesen, aber sie war fest entschlossen. 

Und Sie hat sich unsterblich verliebt. Und alles ist so "perfekt" mit diesem Menschen. Er ist so wundervoll, mit Worten nicht zu beschreiben. Aber sie steht nicht voll und ganz zu ihm, wegen Ihrer Angst und diesem ständigen blöden Verhaltensmuster anderen nicht mehr als unnötig weh zu tun, gut dastehen zu wollen, Entscheidungen zu treffen damit es anderen gut oder nicht noch schlecher als sowieso schon geht. Sie würde so gerne in die Welt hinausschreien wie glücklich sie ist, aber sie schafft es gerade mal wieder nicht Ihren Weg zu gehen. :( ...und wahrscheinlich tut sie gerade dem Menschen den sie am meisten liebt weh, damit es den Menschen die sie zwar auch liebt, aber eben anders und nicht so - besser geht oder nicht schlechter als eh schon. Und obwohl sie sich darüber bewusst ist wie ungerecht das ihm gegenüber ist und auch sich selbst gegenüber, schafft sie es nicht zu springen. 

WARUM?

*seufz* ...soviele Jahre hat sie "nur" davon geträumt so glücklich mit jemandem zu sein. Irgendwann sogar, hat sie diesen Traum tief in Ihrer Seele begraben, weil sie es nicht mehr ertragen konnte ihm hinterherzulaufen. Und jetzt... Jetzt ist er aus seinem langen Schlaf erwacht, keine Illusion mehr, sie lebt ihn und sie fühlt ihn so sehr.... 

WARUM kann sie nicht einfach ihren weg gehen, blockiert sich ständig selbst. ES kotzt mich so an!!! 

Manchmal denke ich, dass ich es garnicht verdient habe das er mich so liebt, für uns da ist etc.! Und manchmal warte ich darauf das mich jemand zwickt und mir sagt, dass ich aufwachen soll... weil ich es manchmal einfach nicht glauben kann, dass ich wirklich so glücklich bin und das ohne böses Erwachen. Die wenigen Male die ich wirklich ähnlich glücklich war, genaugenommen einmal so richtig und einmal ansatzweise, da gab es ein sehr böses aufwachen. Und so intensiv glücklich wie ich bin, so intensiv ängstlich bin ich auch. Die positiven Gefühle bedingen die Negativen. 

;( ...mein leben könnte so schön sein, wenn ich mir nicht ständig selbst im weg stehen würde... 

 

 

 

 

03.07.2010 um 08:49 Uhr

...

von: Yaryara   Kategorie: Schatz

Manchmal gibt es Dinge die ich dir gerne sagen würde. Aber oftmals sage ich sie Dir nicht und schreibe sie in mein Diary, weil ich dennoch nicht möchte das sie verloren gehen.
Manchmal denke ich, dass ich nicht das Recht habe dir gewisse Dinge zu sagen, weil du was mich angeht nicht weisst woran du bist und ich es dir zur Zeit nicht sagen kann.
Es gibt eine Seite an mir die kann ganz schön gefühlsdusselig werden/sein und oftmals gebe ich ihr aus Angst und Unsicherheit keinen Raum. Zumindest keinen öffentlichen.
Andererseits sitzt du schon so tief, dass es kaum noch Möglichkeiten gibt sich zu verstecken und verletzbar bin ich was dich angeht mittlerweile mehr als bei jedem anderen.
Es ist als wäre ich bis hierher gegangen und dann stehen geblieben, weil ich nicht weiss ob ich weitergehen soll/darf. Zurückgehen will ich auf gar keinen Fall, es wäre aber nicht unmöglich, schliesslich hab ich schon oft Dinge getan die ich nicht wollte. Hier stehen bleiben ist auch nur temporär eine Option, also was bleibt?
Wenn ich weitergehen würde, würde ich mich damit festlegen? ..und wenn ich das tun würde, dass ist wohl auch eines der Probleme... Das ich es zur Zeit nicht kann/will. Ich habe gerade das Gefühl mich endlich aus meinem Gefängnis befreit zu haben, wieder atmen zu können, Luft zu holen, zu tanzen, zu fliegen, zu leben, zu SEIN....
Festlegen fühlt sich für mich zur Zeit an, als würde ich mir gleich die nächsten Fesseln anlegen. Auch wenn ich sicherlich weiss das das bei dir anders wäre, weil du anders bist und mit dir eigentlich alles "perfekt" ist. Es liegt ja auch nicht an dir, sondern an mir selbst. Gefühlt wäre es gerade so, als würde die Tür die ich geöffnet habe sich wieder verschliessen. Die Tür zu mir selbst... ! Die Tür zu meinem Herzen, meiner Seele, zu mir selbst... ! Die Tür durch die nicht bloss ich, sondern auch du gegangen bist! Gefühlt wärst du aber raus, wenn sich die Tür wieder verschliessen würde - weil sich damit zur Zeit auch alles andere verschliesst. Meine Gefühle dir gegenüber, die mehr als schön und unsagbar wundervoll sind. Der Platz in meinem Herzen der nur dir ganz alleine gehört. Die Bestätigung, dass alles was ich in den letzten Jahren immer und immer wieder für dich fühlte wahrhaftig war und ist.
Und dann ist da noch mein Gewissen, dass manchmal Ping Pong mit mir spielt. Dich so "hinzuhalten" ..was ich ja nicht wirklich tue, weil ich ja nicht unehrlich zu dir bin - aber so fühlt es sich eben manchmal an, weil ich dir keine Gewissheit/keine Sicherheit geben kann.
Du bist einfach da! Bedingungslos! Das ist für mich ganz schwer anzunehmen, obwohl es unbeschreiblich schön ist. Du hast uns ohne wenn und aber aufgenommen. Und auch das ist sowas... UNS.... du hast nie von mir alleine gesprochen, sondern meinen Kleinen immer mit einbezogen. Und auch das ist nicht selbstverständlich. Alles was du derzeit für uns tust ist nicht selbstverständlich - du bist so ein besonders besonderer Mensch.
Du zeigst mir nicht nur wer ich bin, sondern das ich jemand bin auf deinen ganz eigene wundervolle Art und Weise. Ich habe mich noch nie so begehrt, geliebt, daseinsberechtigt, geborgen, sicher, gehalten etc. gefühlt wie in deiner Gegenwart. So sehr, dass ich auch wirklich jeden Tag diese verdammte Angst habe dich zu verlieren. Und ich kann sie nicht abstellen. Schon bei der kleinsten Kleinigkeit - die ich mir dann wahrscheinlich auch noch einbilde - bekomm ich ne Gefühlskrise.
So habe ich schon seit ich zuhause bin Angst das du mir die Tage irgendwann sagst, dass du doch nicht möchtest das wir wiederkommen. Wenn ich dir das sagen würde, würdest du mir sicherlich sagen - ich solle nicht immer so en quatsch denken und mir soviele Gedanken machen *lächel* ..ich kanns geradezu hören ;). Dennoch kann ich es nicht abstellen.
Seufz... ich bin wirklich ein Chaoskind!

03.07.2010 um 07:54 Uhr

Psssttt...

von: Yaryara   Kategorie: Schatz

...und sie flüsterte lautlos: "Weisst du eigentlich wie schön es ist morgens neben dir aufzuwachen? ...dich zu spüren, dich lieb zu halten, einfach nur bei dir und mit dir sein?"

"Eigentlich dachte ich, dass ich es wüsste. Doch als ich heute morgen in meinem Bett aufwachte, ohne dich... da fiel mir etwas auf...!

Mir wurde bewusst, dass es noch viel schöner ist als ich glaubte zu wissen."