ewige Baustelle im Kopf

04.07.2004 um 17:51 Uhr

Taufe in Barcelona Sonntag

von: Ynnette

Genüsslich , aber auch erschöpft schliefen wir alle aus und frühstückten mehr oder weniger alleine. Der Run von 7 Personen auf die einzige Dusche wurde über mehrere Stunden verteilt und war somit kein Problem.
Mittags hübschten wir uns alle auf, schminkten, föhnten uns, und zogen die „guten Sachen“ an. Gegen 15 Uhr fuhren wir mit 2 Taxis zur Gotischen Kathedrale. Derzeit befanden sich dort einige Hungert Pakistani , die in den Hungerstreik getreten waren. Sie belagerten einen Teil der Kirche, die streng bewacht wurde. Somit war nicht sicher, ob die taufe stattfinden würde, oder ob wir auf eine andere Kirche ausweichen mussten. Doch alles wurde gut. Das Lösungswort zum passieren des Sicherheitspersonal war der Name des Täuflings –kurz Vicky von uns genannt. Im Innenhof trafen wir auf ca. 20 andere Personen, die wohl zur Feier dazugehörten. Andere Familien trafen sich vor dem Eingang und begutachteten die auf deren Täuflinge. Wes war ziemlich voll und Alexandra hatte nicht wirklich Lust sich von mehr oder weniger fremden Personen abknutschen zu lassen. So ging ich ein wenig mit ihr zur Seite und wir betrachteten die Gänse, die im Innenhof der riesigen Kathedrale wohnen.
Ein Ordner rief die Namen , der Familien auf, die nun dran seien und wir zogen in einen Seitenteil der Kathedrale. Es war ziemlich voll, Oma verlor ich erst mal aus den Augen und alle Sitzplätze waren schnell belegt. So stellte ich mich hinten an die Wand und begutachtete was nun kommen würde. Es war – wie mir Mane anschließend erklärte eine Kat6halanische Taufe – so verstand ich kein Wort, da sich Katalanisch doch ein wenig von Spanisch unterscheidet .aus dem spanischen hätte ich mir wenigstens einbilden können ein wenig abzuleiten, was auch nicht wirklich viel gebracht hätte. Ca 6 Familien mit ihren weiblichen Täuflingen waren anwesend, inklusive der Verwandtschaft. Leider wurde nichts gesungen, der Pater vorne redete die meiste Zeit, kam 2-3 mal zu den Kindern , machte ihnen wohl ein Kreuz auf der Stirn Wichtige Momente wurden von 10 Fotografen gleichzeitig mit Blitzgewitter festgehalten – nicht wirklich nach meinem Geschmack.
Irgendwann wurde auch Vicky zum Taufbecken getragen, sie nahm alles recht ruhig wahr und ließ es über sich ergehen.
Nach der Zeremonie trafen wir uns wieder draußen und Helenita organisierte die Verteilung der Fahrgemeinschaften und Sitzplätze. Ich fuhr bei einer Familie aus Tarragona mit. Sie hatten in einem Parkhaus in der Nähe ihr Auto stehen, wo wir hinliefen. Die eine Tochter versuchte sich höflichkeitshalber in ein wenig Schulenglischer Konversation mit mir.
Das Parkhaus, bzw. die Ausfahrt faszinierte mich, so ein steile auffahrt hatte ich noch nie gesehen, das Auto passte nur Millimeter kleiner um die Kurve. Jeder deutsche Fahranfänger würde wohl hier scheitern oder zumindestens einen kleineren Schweißausbruch bekommen. Nach 15 minütiger Fahrt hatte uns die Ehefrau heil durch den Innenstadtverkehr zum Restaurant gebracht.

Auf der Terrasse des Lokals war ein Tisch sehr nett dekoriert mit allemöglichen Getränken, die uns zur Verfügung standen. Bald nachdem alle angekommen waren kamen Tabletts mit Broten, Snacks und leckeren Kleinigkeiten auf die Tische. Gegen ende folgten Tablett mit sehr leckeren kleinen Süßen Häppchen aus Schokolade, Früchten und Tiramisu.
Ich lernte ein befreundetes Ehepaar mit ihrem Sohn Kevin aus New York kennen. Wir unterhielten uns sehr angeregt über alles Mögliche , was mein Englisches Vokabular so hergab. Fehlte mir mal ein dringendes Wort, so bat ich Mane um die Übersetzung. Wir tauschten Emailadressen und Yahooaddys aus und ich wurde eingeladen, sie doch mal in Queens zu besuchen. Sie würden mir dann New York zeigen. Der Ehemann kannte sich gut mit Video und Digitaltechnik aus und ich bewunderte seine eigene Digitalkamera, mit der der 14 jährige Kevin auch nette Bilder zu machen wusste. Ich bin sehr gespannt auf die Bilder, die sie mir zukommen lassen möchten!
Gegen Ende verteilten Alexandra und Vicky mit Hilfe ihrer Mutter kleine Geschenke für alle anwesenden. Wir hatten am Samastagabend noch beim Verpacken geholfen und so war mir de Inhalt schon wohlbekannt: eine rosa Plastikschachtel zu zusammenfalten mit 3 Glückskekse, einem klitzekleinen Saugnapf für ein Fensterbild, ein paar rosa Mandeln in Tüll umhüllt, ein Umschlag mit einem Erinnerungsfoto von Vicky im Taufkleid und einem kleinen Fensterbild. Leider konnte mir auch Helenita oder Mane nicht die eigentliche traditionelle Bedeutung der Päckchen erklären. Hier sei noch mal erwähnt, das Helenita alles von Orlando aus organisiert hatte und all die Sachen wohlverpackt im Flugzeug transportieren musste.

Es wurde ein später Abend und mir brummte von der Fremdsprache doch ein wenig der Kopf und ich war – wie die anderen auch ziemlich ermattet.
Eigentlich hatten wir geplant mit dem Taxi die ca. 1000 Meter zur Wohnung zurückzufahren. Doch als wir mit den Kindern an der Hand, jeder mehrere Tüten mit Essenresten, Geschenken und anderem in der Hand vor die Tür traten und die Abendluft schnupperten, liefen wir spontan zurück. Vicky war so erschöpft, das ich sie bald auf den Arm nahm, sie einschlief und ich sie den Rest des Weges nachhause trug. Alen und Helenita fragten beide bis oben bepackt, ob das Tragen auch wirklich ok sei, doch ich dachte an meine versäumten Trainingszeiten im Fitnessstudio.
Unsere Füße brannten als wir ankamen. Ich verteilte Pflaster für die geplagten, blasengeschwollenen Frauenfüße und rieb Alexandras und mein Füße mit einem erfrischenden Eisgel ein.

So plumpste ich gegen Mitternacht ins Bett und hörte Oma im Gegenüberliegenden Zimmer durch den Schacht nur sagen: „Ich bin zu müde zum einschlafen“ In den folgenden Stunden merkte ich das es mir genauso ging. Ich wälzte mich nur unruhig hin und her, fand wenig Schlaf in der Nacht und hatte viel Zeit der Konversation und Abwassergeräusche der Mitbewohner zu lauschen.

03.07.2004 um 17:49 Uhr

Taufe in Barcelona Samstag

von: Ynnette

Samstag:
Sehr spät aufgestanden, Abflussrohre bewundert angeschaut und Kopfgeschüttelt. Nein! diese Appartments sind nichts für Menschen mit schwachen Nerven. Wieder ins Bett gelegt und gelesen, Oma schaute zwischenzeitlich ins Zimmer und meldete sich für die dusche an. Ich taperte nach einer halben Stunde nach oben, ebenfalls zum duschen und weiterer Tagesplanung. Anschließend kurz gefrühstückt. Der Kühlschrank gab nicht wirklich das her, wa sich so für meine Bedürfnisse brauchte, also überredete ich Oma zum in der Nachbarschaft befindlichen Tante-Emma-Laden zu gehen. Hurra mein „Aquarius“ ist wieder da! Direkt mal 4 Dosen gekauft- ohne Pfand! Der Aufdruck das dieses Gesöff Sponsor von Olympia ist, macht es gleich viel gesünder, der Zuckeranteil sinkt prozentual zum steigen der Mineralwerte.......
Der unausgesprochene Deal, ich trage 5 Liter-Kanister Wasser, Obst, ergatterte Getränke und Käse in die Wohnung , Oma zahlt dafür, lässt mein Portmonait noch ein bisschen schlafen. Mane hat sich derweil auf die Socken gemacht noch einige _dinge zu erledigen. Eigentlich will er später seine Tochter + Familie vom Flughafen abholen, Oma und ich haben also frei. Spontan entschließen wir uns aber doch ebenfalls zum Flughafen zuz fahren um alle zu überraschen und in Europa willkommen zu heißen. In der Pharmazie frage ich auf Englisch nach dem Weg zum Zug, der uns zum Flughafen führt. Das Taxi sei doch mit 20 Euro schon ein bisschen teuer. Der nette Mensch erklärt mir auf Englisch hilfsbereit den Weg zum Zug, zur Metro-Station, (andere Richtung) oder zum Bus (wieder andere Richtung) . Ich verstehe ¾, nicke verständnisvoll und lächle den Ladenbesitzer freundlich zu , der immer wieder auf spanisch seine Anstellte nach dem Weg fragt und mir das ganze auf englisch übersetzt. Irgendwie will er gar nicht mehr aufhören mir alles zu erklären und den Weg in 3 verschiedene Richtungen zu beschreiben. Das Taxi ist schließlich gar nicht mehr soooo teuer und wir sind in 20 min am Flughafen.
Aber ganz so sicher ist sich Oma mit der Ankunftszeit dann doch nicht. Wir lesen die Ankunftstabellen und warten. Wir lesen erneut die Ankunftstabellen, schauen uns nach Mane um, der merkwürdigerweise gar nicht da ist, warten noch ein bisschen und beschließen „Nun müssten sie aber doch eigentlich langsam mal rauskommen“.

Wir warten noch ein paar Minuten und fahren dann ein bisschen enttäuscht zurück in die Casanova 136. Dort dösen wir ein bisschen vor uns hin, bis es schließlich an der Tür klingelt.
Die Familie war bereits gelandet, als wir noch in der Pharmazie standen, waren derweil bereits in der Kathedrale zum Vorstellungsgespräch für die morgige Taufe und hatten die Koffer bei Nachbarn im Haus gelassen. Mane hatte wohl auch die Landung verpasst und tauchte erst eine stunde erschöpft und ermattet in der Wohnung auf. Wohlgemerkt der Herr ist auch schon betagte 81!!!
Nun lernt eich also eine weiteren Teil meiner Verwandtschaft kennen, welche mir auf anhieb sehr sympathisch war!
Helenita die Tochter von Mane, paarwundfünfzig und ein Energiebündel, ganz unserer Familie, Alen, mittefünfzig, ihr Mann eher ruhiger, geduldiger, mit einem sehr sympathischen, sanftmütigen Lächeln, Alexandra (10) Asiatin und vor 9 ½ Jahren von den beiden adoptiert und schließlich der zukünftige Täufling Vicky (knapp 3) ebenfalls Asiatin vor gut einem Jahr adoptiert. Alexandra schloss ich mit ihrer aufgeschlossenen Art direkt in mein Herz. Vicky verarbeitet noch ein wenig ihren Kulturschock, fängt langsam an zu sprechen. Beliebt ist ein sehr ausdrucksstarkes „NO“ was vermuten lässt, das ihr passiver Wortschatz bedeutend größer ist, als man zuerst erahnt.
Absofort wurde in drei Sprachen gesprochen und dies in kurzen Wechsel: spanisch, englisch und deutsch.... erstaunlich wie viel doch aus der Schulzeit hängen geblieben war oder wieder später gelerntes aus dem Unterbewusstsein auftauchte oder aufgefrischt wurde.

Irgendwie wollten wir noch mal ein bisschen rausgehen und liefen in ein Bistro um die Ecke. Ich aß „Pan con tomato“. Eine Katalanische Spezialität, die ich mir hier zuhause auch ständig wieder mache. Es ist ganz einfach: Eine reife halbierte Tomate wird aus einem weißen Brot oder Baguette ausgedrückt und verrieben. Obendrauf wird noch Olivenöl geträufelt uns Salz gestreut. Fertig. Die ist die Grundlage für mehrere Variationen. Entweder ist man es natur, oder mit Käse oder Schinken.
Alen, ich und die Kinder gingen noch kurz auf einen kleinen Spielplatz im Mittelstreifen der Strasse, sodass sich Alexandra und Vicky ein bisschen austoben konnten. Den Rückweg verbrachte Alexandra auf meinen Schulter, was ihr sehr gut zu gefallen schien.
In der Casanova 136 angekommen machten Oma und Helenita ein leckeres Abendbrot inklusive einem Literpack Minestrone – so hieß doch die kalte Tomatensuppe, oder?
Sehr lecker bei heißem Wetter!
An diesem Abend wurde ich glaube nicht alt. Ich verzog mich mit meinem Buch „Zeuge des Todes“ (Eine Rettungssanitätergeschichte aus New York) früh ins Bett und lauschte dem Wasserverbrauch der Bewohner aus dem 1 bis zum ca. 6 Stock.


02.07.2004 um 17:47 Uhr

Taufe in Barcelona Freitag

von: Ynnette

„Wie die Tabletten wirken erst in 3 Wochen?“ Seit Wochen klammerte ich mich an die Wirkung der „Scheiß-egal-Tabletten“ und nun erzählen mir erst eine Apothekerin und dann auch noch mein medizinstudierender Bruder das die wohl ausgewählten Tabletten nicht die gewünschte Wirkung haben sollen. So tigerte ich während des eigentlichen Kofferpackens zu dem Hausarzt meines Vertrauens und lies mir dann doch richtige Tabletten geben.
Also weiter Koffer packen, bisserl Geld abheben, Katzen der Nachbarin übergeben, Wachmaschine füttern, Katzenklo bügeln und von Oma abholen lassen.
Stunden später am Counter dann versuchte ich der Dame am Schalter die Dringlichkeit eines Fensterplatzes zu erklären, während sie versuchte mir begreiflich zu machen, das alle Fensterplätze bereits vergeben waren. Nebenbei wurde immer mehr der Bereich durch Sicherheitspersonal mehr oder ruhig abgesperrt. „Der Besitzer des schwarzen Rucksacks vor dem Laden „Eskada“ in Terminal 1 wird unverzüglich gebeten sich beim Sicherheitspersonal zu melden!“
Also aufkommende Tachykadie übergehen, Bereich verlassen; hoffnungsvoll Tablette schlucken und zur Ablenkung Bücher kaufen gehen. Beim letztendlichen Einchecken erreichte ich dann doch einen erfolgreichen Sitzplatzwechsel.
Trotz Tablette, trotz sicherem Sitzplatz war der Start ziemlich unangenehm. Ich war mir nicht ganz sicher, wie es wohl ohne beruhigende Medikamentendosis gewesen wäre.
Oma (wohlgemerkt 86) seit zig Jahren flugerfahren und unerschütterlich wirkte beruhigend auf mich ein und machte später ein kurzes Nickerchen.
Wieder unten auf Erde war ich sichtlich erleichtert. Mane – ausgewanderter Cousin meiner Oma - holte uns ab. Mit dem Taxi fuhren wir ca. 20 min in Barcelonas Innenstadt.
Die Wohnung von Mane ist mitten in der Innenstadt in einem riesigen ca. 6 stöckigem Haus mit jeweils 4 4-Zimmerwohnung auf jeder Etage. In seiner Wohnung sollte seine Tochter mit Familie aus Orlando , wir (Oma. Mane, ich) schliefen schräg untendrunter (3.Stockwerk) in er Wohnung eines Nachbarn. Mein Zimmer hatte so ungefähr 8 qm, war also mit dem ausgeklapptem Sofa, einer Schrankwand und meinem kleinen Koffer ausgefüllt. Das Fenster ging direkt in den Hinterhof. Hof ist eigentlich zuviel gesagt. Schacht würde besser passen. Ebenfalls so 8qm groß und eben ca. 6 Stockwerke hoch. Meinem Fenster gegenüber lag das Zimmer von Oma und Mane, dazwischen links das Fenster zum Bad. (Warum ich das so detailliert beschreibe? –dazu später)
Ich glaube wir haben uns nur kurz noch unterhalten, fielen aber sehr schnell in die Betten.
Nacht wachte ich des öfteren von einem riesigen Wasserfallartigen Regenguss auf. Bis ich schließlich bemerkte das diese Regenergüsse Wassermassen aus sämtlichen Wasserabflüssen aus der gesamten Etagenseite waren, war die Nacht eigentlich fast rum. Sobald jemand die Klospülung, die Dusche, oder ähnliche Wasserhähne in seiner Wohnung betätigte rauschten die Wassermengen durch zwei Abflussrohre so ca. 6 Stockwerke nach unten.
Doch nicht genug damit das man am Wasserbedarf und Verbrauch der Nachbarn teilhaben durfte. Nein man nahm durch diesen Schacht am sämtlichen! Leben der Barcelonier in der Casanova 136 , Appartementbereich „D“ teil. Gespräche wurden - um den lästigen Umweg innerhalb der einzelnen Wohnungen entlang des langen Flures zu umgehen, wohl direkt über den Schacht geführt, gekocht (Messerklappern, Mixer, spülen) wurde wohl eher abends , wenn sich ermattete Mittel-Nordeuropäer schlafen legen. Von den Klogeräuschen und den Tischmanieren einzelner Biertrinkender Spanier mal ganz zu schweigen.
Kaum zu glauben, so spät die Barcelonier ins bett gehen, so früh scheinen sie auch wieder aufzustehen. Hatte man gerade das tausenundvierte Schäfchen über seine Hürde geschickt und war eingeschlafen ging morgens um 4:30 Uhr der Wecker eines Hausmitbewohners. Da er sich noch nicht gleich dazu entschließen konnte aufzustehen, stellte er den 5 min-Remember-Modus ein und drehte sich noch mal auf die andere Seite. Ich überlegte der, wann wohl die Geschäfte aufmachten, die Äxte verkaufen, der Gedanke half wohl und nach 3 maligen durchgehenden Weckergepiepse stand der Mitbewohner wohl auf. Wohlgemerkt, die Geräusche wirken wirklich durch den einzigartigen Schall dermaßen laut, das ich auf meinen eigenen Wecker schaute, da ich dachte es sei meiner.......

01.07.2004 um 17:41 Uhr

W-N-S-Tour Mainz/Wiesbaden

von: Ynnette

Gestern war der Auftakt der Inliner-Touren in Mainz und Wiesbaden, kurz W-N-S. Als Fahrerin des internen DRK-Besenbusses fuhr ich ganz am Schluß in Schrittgeschwindikeit mit. http://www.skaterbilder.de/
Ob ich erwähnen darf, das mein rechter Fuß scheiß weh tat? Najs, möchte ja nciht wirklich wissen, wie die Füße der Skter nach 35 km ausschauten...
Der geilste Moment war aber, als der Komplette Zug mit ich weiß-nicht-wievielen-Menschen auf der Mainzerstraße entlang fuhr. Am ende der bebauten Mainzerstraße ist ein Gebäude das zum Rotlicht-Mileu gehört. Also man sollte sich folgende Szene vorstellen. Der einsame Ehemann dreht macht noch einen kleinen "Abstecher" in eben jenem Gebäude bevor er nach Hause zur nichts-ahnenden Ehefrau fährt. Beim Verlassen des Parkplatzes - der eindeutig zuzuorden ist- möchte er doch gerne schnell auf die Hauptstraße einmünden um schnell auf die naheliegende Autobahn zu kommen. Doch Nein, zu spät! Er muß warten. 2500 Skater wollen erst vorbei. Und sie grinsen ihn mit einem wissenden Lächeln an, da sie genau wissen, wo er gerade herkommt.......