Erfahrungen eines B00n auf der MTA20
Im Internetcafe hatte ich zwar schon 2 mal in CS reingeschnuppert, musste beide Mal aber wegen Übelkeit nach spätestens einer halben h abrechen.
Wirklich schade, so kam es also nicht wirklich zum üben vor der MTA.So richtig schwer fiel es mir nicht meinen Rechner an Fishy abzutreten, da während der Wars sich zeitweise die explosive Stimmung auf die gesammte Crew übertrug und im Raum teilweise echt ne „Bombenstimmung „ war.
Doch am Samstagabend entspannte sich die Situation nach der Trösterunde und Tom machte einen internen Server auf. Eigentlich war ich ja noch am spielen mit DC++, aber die Versuchung war groß.
So loggte ich mich mit Vullis Hilfe in den „Huettenkrieg“ ein und knobelte erst mal, ob ich Terror oder Counter sein sollte. Die Farbwahl wurde nach einigen Wechseln irgendwie immer schwerer. Denkprozesse wie: „Also wenn ich nun Rot bin, dann is mein Feind blau = Blau totmachen , rot lebenlassen….“ durchströmten mein Gehirn.
Im Realen Leben kam [3dg]DarkDevil in die Hütte mit einem Glas TouchDown in der Hand.
„Wie für mich?-Das is aber lieb!“ Der Cocktailmeister ging auch schon wieder mit Gläsern und Bestellungen der anderen in der Hand.Doch zurück auf die Map: Geradeauslaufen klappte ja schon mal toll, nachdem ich mit der rechten und linken Cursertaste auch spielen kann knalle ich auch nicht mehr die ganze Zeit gegen die Wand bzw. die Holztore.
Herrje ist das aufregend. Wer is` denn nun alles in meinem Team? (Und schon lerne ich wieder eine neue Taste kennen, nämlich die unter der ESC-Taste) Wen darf ich denn nun killen? Das kaufen klappt ja schon mal echt gut und zügig, doch während ich eine Person erblicke und noch überlege, ob nun Freund oder Feind macht es bumm und die Frage wäre für diesen Moment schon mal geklärt, ich bin nämlich Tod. 
So nutze ich die Gelegenheit als Spectator um meine Teamer zu warnen, wenn ich jmd. hinter ihnen sehe. Kommt selten vor, aber ich komme mir nicht ganz nutzlos vor.
Oh neue Runde, ich also brav einkaufen und die Tastenkombinationen b,3,2,b,8,2, runterspulen, da ich natürlich noch kein Skript habe. Ha! bin ich doch glatt schon fast so schnell wie die anderen, tolles Gefühl. Nun den anderen mal hinterherrennen. Nur blöd, das die anderen hüpfen können und ich dabei nur gegen die Holzkisten donnere und nen Brett vorm Kopf habe. Schon beim zweiten oder dritten Versuch hüpfen zu lernen macht es schon wieder ratterratter, rote Streifen auf dem Monitor und ich schaue mir meinen Mörder aus der waagerechten an…..
Blöd! [also notieren: hüpfen üben), Irgendwann gebe ich auf, weil bis ich oben bin, bin ich gekillt, oder wenn ich es dann mal geschafft habe und oben auf der Kiste stehe sehe ich nicht viel , komme nicht auf die 2te noch höhere Kiste oder werde direkt von unten abgeknallt.
Zwischenzeitlich Mapwechsel und ich höre irgendwas von Diskussionen mit stonemap oder so. Steine? Da ich die noch so oft nicht die Kurve bekomme und gegen die Wände knalle ändere ich kurzum meinen Nick und laufe nun als [Tom^3]Steinbeißer durch die Landschaft. Namen ändern kann ich also auch schon mal.
Da! ein Anderer……, draufzielen….., wie blaue Schrift? Dann is der ja böse…., wildes drauflosballern.., und rumms lieg ich auch schon wieder und schaue mir das Spiel als Spectator an.
fy_poolday sagt mir nicht so zu. Für den Anfang ganz nett, auch die Waffen sehen ja schick aus. Zuerst kaufe ich mir ganz brav meine Weste und nen Helm,
aber dann bin ich auch schon Tod, oder laufe orientierungslos in eine Umkleidekabine rein. Dauernd bin ich nach 30 Sekunden Tod, ohne auch nur die Richtung meines Mörders erahnen zu können, und manche finden es ganz toll und demütigen mich mit einem Messer. Das soll Spaß machen?Mein persönlicher „Beistand-Vulli“ tröstet mich und ich darf auch mal auf ihn schießen und er wehrt sich nur ein klitzekleines bisschen, so das ich mich gleich ganz toll fühle und denke ich kann das doch irgendwann.
„Beistand-Vulli“ und ich spielen auf der nächsten Map zusammen. Ich schaue fasziniert Tom zu, der sich hinter einem Bürostuhl verschanzt und dort campt bis StifflersMum auftaucht. Vulli laufe ich auch wieder hinterher,
schaue vorsichtig nach rechts und links, und da! D! ein Gegner, Er sieht mich nicht, ich stehe in seinem Nacken und scheiße ihm genussvoll und zielsicher in den Hintern. Noch während ich in der Schrift irgendwas mit Vulture lese, spüre ich schon einen entsetzten Blick von links. Shit das war ja Vulli – mein Beistand-Vulli und Teamer.
Oh ist das peinlich- daran kann nur der Touchdown schuld sein, Ich habe selten solange an einem Cocktail genippt, weil pro Schluck mich 10 neue Umdrehungen schwindeln lassen.-
Vulli nimmt es mir nicht weiter krumm, und es geht weiter – mit – ähm ja erschrocken über meinen Killerinstinkt merke ich nicht , dass sich Hunger heranschleicht und mich genüsslich umnietet.
Auf der nächsten Map ist dann das Br0ther-Sist0r-Team gefragt.
Tom und ich gegen den Rest der Welt – nunja oder zumindestens einem Teil davon. Irgendwann beginne auch ich mir die Wege zu merken und laufe nicht nur planlos hinterher. Und so lege ich meine erste Bombe. Nicht erfolgreich, aber immerhin , die ersten Ziele sind erreicht und es beginnt Spaß zu machen. Wir sind herzlich am lachen und dass gekillt werden stört mich gar nicht mehr so doll. Und ja! Auch ich treffe mal und befördere Knalltrauma ins Jenseins.Auf einer Funmap – keine Ahnung, alle Namen weiß ich noch nicht – stoßen Firehawk und Adeptus hinzu. Und ich spiele das erste Mal gegen andere außerhalb des Clans.
Der Funke ist nun wohl gezündet, es macht Spaß. Auch wenn ich noch nicht wirklich die Taktik verstehe, oftmals die falschen Tasten drücke, das Nachladen noch komplett verpeile, mein Schießen nicht wirklich was mit Zielen zu tun hat und ich mehr Spectator bin als Gamer so habe ich CS-Luft geschnappt, habe ein wenig von der pulspeitschenden Atmospäre gespürt und etwas Lan-Luft geatmet! Und dafür trage ich auch meinen 21 Zoll selber! Bis zum nächsten Mal!
unter lauter CS-Zockern des Gemeinschaftsclan „Tom^A4“.
Auch wenn ich hier und da auf die Monitore schaue, verstehe ich doch nur einen minimalen Teil dieses taktischen Spieles.
Mal abgesehen von Worten wie „Ping“ und „lecken“ – ich deute diese Worte in meinem aktiven Wortschatz ein wenig anders als die hiesige Bedeutung- so betrachte ich mal mit der Zeitfesthaltemaschine (Videocam) mal ohne die Spielzüge des Clans und staune über die Orientierungskenntisse der Spieler in den jeweiligen Maps.
Und so begann ich zu downloaden, während 9 andere Rechner selbstständig fleißig vor sich hin brummten und das gleiche taten. Jeder nach belieben und nach Vorlieben des jeweiligen Eigentümers. Während ich ein wenig mit irgendwelchen Teilnehmern im Netz chattete klingelte auch schon das Telefon und die Orgas meldeten den nächsten War.
Und so krochen alle langsam wieder aus den Betten.
Schon irgendwie faszinierend für mich als Neuling das alles mitzubekommen. 22 kleine Doppel- Backsteinhäuser und jeder Blick in die Fenster trifft auf zig CS geladene Monitore. Kabel werden verlegt, festgeklebt, an die Decke gebunden oder an die Wand geklebt. Rechner werden repariert, Hardware sowie Software aufgerüstet. Der eine hibbelig und aufgedreht den Start des Wars nicht abwartend könnend, sitzt ein anderer die Ruhe selbst in einer Ecke und ist noch am Schrauben und Installieren.
Ein wiederum anderer pfeift sich eine Lasangne rein, oder macht Cappu für alle. Alles wird letztendlich gut und alle die gerne Spielen starten auch mit dem Spiel, bzw. der Netzwerkverbindung. Erst nach Mitternacht klingelt das Telefon zum ersten Clanwar. Schon mehr oder weniger platt vom Tag starteten doch alle ziemlich motiviert den ersten War.
für das Schoko/Vanilla-Haus, die anderen versorgen sich mit Pizza aus dem Rewe. Bier in der einen Hütte, Cuba Libre, oder Cocktails –Geschmacksrichtung für äußerliche körperliche gesundheitliche Anwendungen- in der anderen. Auch die Spielmotivation ist unterschiedlich. ProGamer in der einen Ecke, lässige Spieler in der anderen….
Vorsichtig klopfte ich an und machte alles erwartend die Tür auf. Fast alles. Der TV war tatsächlich an, im Videotextmodus, und darauf abgebildet ein „Herzlich willkommen Frau Martin“
Da hatte die nette Kundenbetreuerin – im weiteren Andrea – doch tatsächlich alle Namen von allen 8 Frauen direkt mal auswendig gelernt und konnte uns direkt vom Foto zuordnen! Eindeutiger Bonuspunkt!
und schritten in unseren Tagungsraum. Dort wurden wir von Andrea noch mal herzlich Begrüßt, als Vertreterinnen aller Katalog-Kundinnen. Wir seien aus 300-400 Bewerbungen gewählt wurden.
Sie betonte, das nicht gelost worden war. Und tatsächlich irgendwie verstanden wir fremden Frauen uns auf Anhieb richtig gut!
und ich hatte meine liebe Mühe sie wieder runterzubekommen: Eine weitere nette Dame vom Happy-Size stellte uns die kommende Frühjahrs und Sommerkollektion vor. Mir klang der Satz von Fishy im Ohr, „Apricot, Mandarine und Brombeere sind keine Farben, das sind Lebensmittel!“
Wir sind alle supergespannt auf die Bilder, die a) teilweise im neuen Frühjahrkatalog abgebildet werden und b) sortiert an jeden von uns auf CD gebrannt werden!
Handtücher und Bademantel wurden natürlich gestellt. 5 Saunen mit verschiedenen Themen und eine Solegrotte machten einem das Abschalten und Entspannen wirklich leicht. Zwischenzeitlich hatte ich so gut abgeschaltet, dass ich mich im Versuch einen gedanklichen Gang durch meine Wohnung zu machen nicht daran erinnern konnte wo, bzw. wie ich wohnte!
Nach einem überaus interessanten Gespräch mit einer dazugekommenen Stylistin und einer Reiseleiterin verzog ich mich gegen 22 Uhr ins Bett. Das Gespräch und die Eindrücke hatten einige Steine ins Rollen gebracht und so schnell war dann doch nicht ans Schlafen zu denken. Zudem „Tina“ aus der Wohnraum-neu-mach–Sendung mir im Kopf rumschwirrte und meinen Schlaf behinderte.
Besonders Dieter – als Hahn im Korb – bekam dicke Lobeshymnen für seine unauffällige, freundliche Art!

