ewige Baustelle im Kopf

31.01.2005 um 22:08 Uhr

Chinawochen beim Aldi und Massagen

von: Ynnette

 Weaaahhhhhh bin ich platt. Eben noch im Fitnesstudio inhaliere ich gerade ne Dose Mango (frische schmecken besser!) vor dem PC. Kurz noch bloggen und dann husch ins Bett. Werde wohl ganz schnell mit „dem Parfüm“ von Süßkind einschlummern.

Arbeiten hat heute richtig Spaß gemacht. Ich war recht gut mit dem Timing. Obwohl ich sogar Essensdienst hatte, hatten die Kinder so schnelle ihre Hausaufgaben fertig, dass ich noch mit Ihnen spielen, bzw basteln konnte.

Leider ist meine eine Kollegin krank, sodass die Woche ziemlich anstrengend werden wird. Auch kommt ein unangenehmes Eltern-Lehrergespräch auf mich zu, was ich nun mit meiner anderen Kollegin durchführen werde. Aber nach dem Motto: „Alles wird gut!“ wird auch das gemeistert!. Ich bin optimistisch und weiß, dass ich an diesem Gespräch wieder ein stück wachsen werde.

Nach dem Arbeiten huschte ich schnell in den Aldi um ein paar Packen legga grünen Tee zu kaufen (Chinawochen) und eben obengenante Mangodose, die nicht wirklich zu empfehlen ist.

Anschließend trotzte ich dem Regen und fuhr in meiner Michelinverpackung zum Fitnesstudio. Ich sprach den Trainer noch mal an und vereinbarte auch gleich einen Massagetermin. Bin ja mal gespannt und werde auch berichten. (Meine erste Proffessionelle Massage, mal abgesehn von diversen guten Massagen von Freunden) Meinem Rücken geht es fast gut, mein Hals kratzt nur ein ganz bischen, nur mein rechtes Knie nervt und ich mußte das Training auf dem Crosstrainer ziemlich reduzieren, hielt aber die Stunde durch (Strike!!)

Und wieder ein Tag auf dem Weg zum Abbau des Frontspoilers. Jawohl!


Euch noch einen schönen Abend , Freunde der Nacht

30.01.2005 um 17:53 Uhr

Wunderheiler und andere Fitnesstrainer

von: Ynnette

Stimmung: weltwunderstaunen

Als ich losfuhr ging es ja schon wieder, aber den Morgen zuvor war ich doch ziemlich unmotiviert zum trainieren. Allein schon wegen Rücken und Halsweh.

Absolut perplex war ich als der Trainer – nachdem ich ihm mein Ziel und mein Problem geschildert hatte mich bat aufzustehen. Er drückte an den gleichen Stellen rum, wie der Orthopäde. Dann bat er mich mich  hinzulegen und drückte weiter. Da die Schmerzpunkte ziemlich fies waren, fragte ich ihn, was er damit bezwecke. Und er meinte er Teste nur.

Ok, ich vertraute ihm einfach mal. Anschließend auf dem Rücken liegend hob und bewegte er meine Beine.

Er erklärte mir, dass mein Rückenproblem nicht vom Ischiasnerv kam, sondern woanders läge. Mein eines Bein wäre durch eine Muskelverkrampfung um ein ganzes Stück kürzer, als das andere. Er zeigte mit den Fingern in etwa 5 cm!!! Er hoffe das Problem behoben zu haben und bat mich eine Runde zu laufen. Fühlte sich wirklich ganz gut an. Zauberhände??? Er schreib mir 3 Übungen auf, die ich zum dehnen machen solle und eine Übung, falls ich zuhause wieder Rückenprobleme der Art bekommen würde. Dann vervollständigten wir den Trainingsplan für die nächsten 6 Wochen mit Geräten und Ausdauersport.

 

Ich wollte es ja irgendwie nicht glauben, aber die schmerzen waren um einiges besser. Nur eine leichte Reizung merke ich noch. Er riet mir aber auf alle Fälle Massagen machen zu lassen, um die Verkrampfungen zu lösen. So hoffe ich, dass mein Haus und Hofarzt mir ein Rezept ausstellt, ansonsten werde ich wohl selber in die Tasche greifen und mich im Studio massieren lassen.

Absolut motiviert blieb ich noch ne Stunde auf dem Crosstrainer und machte zum Schluß 2 schöne Saunagänge. Nun bin ich zufrieden mit mir und der Welt.

30.01.2005 um 10:27 Uhr

Siedler`n unter Medikamenteneinfluß

von: Ynnette

TRH hatte wirklich sehr legga Chili gekocht und der Tisch war ganz toll gedeckt und Gringel bot jedem sein eigenes Getränk an, ja das war schön.

Die beiden sind ja noch recht frisch umgezogen und haben im Haus ein nettes Päarchen kennengelernt, die auch eingeladen waren.

Aber trotzdem war ich nicht so wirklich auf der Höhe. Zuhause noch gedopt mit Tetrazepam entfaltete das Muskelrelaxanz bei den beiden seine volle Wirkung und ich flog schier über das Siedlerbrett. Ich war ziemlich müde und fühlte mich dezent beschwipst.

TRH ging mir dezent auf die [zensiert], weil er 2 Regeln weglassen wollte, die beim Siedlen mit 6 Personen dazugehören. Mir war das diskutieren zu doof und so stellte ich mich eigentlich auf Verlieren ein. Da wir bei unserem Spielen den Nebel aus dem PC-Spiel übernommen haben , weiß man neben der Hauptinsel nicht, was um einem herum für Land oder Wasserfelder liegen. So deckte ich lauter Erz auf und baute eine Stadt nach der anderen. Und schwups: Ich gewann - welch Genugtuung.

Gringel und ich verzogen uns noch ins Schlafzimmer für ein Frauengespräch und dann fuhr mich M. lieberweise auch wieder heim. Eigentlich erreicht man die Wohnung ja wirklich in einem Katzensprung, aber das Auto war mir eigentlich an diesem Abend nur recht.

Mit dem Hörbuch von Patrick Süßkind "Das Parfüm" schlummerte ich nach den ersten 'Minuten schon tief und fest.

Nachher hab ich um 13 Uhr das Trainergespräch um einen neuen Trainingsplan zu machen, aber irgendwie weiß ich nicht recht, was ich da machen kann , außer Radfahren.  Mein Rücken tut wirklich wieder ziemlich fies weh.  Mal abwarten , was der Trainer dazu sagt....

29.01.2005 um 23:27 Uhr

Hörbuchtipp: die Darwin Awards

von: Ynnette

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Es gibt Menschen die verfügen über so wenig Menschenverstand, dass sie unfähig sind die Gefahren der modernen Welt zu meistern. Diese Draufgänger werden seit Jahren von der Jury mit dem "Drawin Award" ausgezeichnet, benannt nach Charles Darwin.
Zu den Preisträgern zählen ebenso der Attentäter, der seine Briefbombe nicht ausreichend frankierte und dann sein an den Absender zurückgeschicktes Päckchen selber öffnete, als auch der Schwertschlucker mit der Regeschirmvariante, der beim herausziehen aus dem Schlund aus Versehen Das Knöpfchen drückte. Eben alle die es schaffen, sich mit Zielstrebigkeit, Opferwillen und spektakulären Mitteln selbst zu eliminieren. Sie sichern langfristig das Überleben des Homo sapiens, dafür gibt es die Anerkennung in Form des "Darwin Award". Die Geschichten, Meldungen und Überliefeungen entstammen aus unterschiedlichen Quellen und wurden für alle Liebhaber des schwarzen Humors zusammengetragen

Die Darwins Awards gibt es im Handel sowohl als Hör-CD, als auch gedruckt. So makabert es klingen mag, aber über soviel Dummheit kann man nur lachen. Sehr empfehlenswert! Und das Team Hella von sinnen und Dirk Bach machen den Spaß des schwarzen Humores erst recht noch komplett!

29.01.2005 um 15:23 Uhr

die Wohnungszigeunerin ist zufrieden

von: Ynnette

oh, doch immerhihn schon 1 Stimme bei der Abstimmung, ich bin begeistert *knurr :o(

Gestern hatte ich mit M. wirklich einen sehr schönen Siedlerabend. Weiß nur nicht, was ich falsch mache, dass ich jdm das Spiel neu erkläre und dann auch noch verliere. Irgendwas mache ich da falsch, oder bin ich zu sozial? Aber viel gelacht haben wir !

Vorher haben wir ganz fleißig noch den Rest des Wohnungszigeunertums erledigt: Kommode und Esstisch in Küche bzw. Wohnzimmer umgeräumt!

Ja doch so gefällt es mir. Nun muß ich nur noch meine 2000 Europapuzzlekarte fertig machen und dann hab ich wieder mehr Möglichkeiten mit dem Eß-Tisch. Ich hatte mir vor ein paar Monaten ein PVC-Reststück gekauft und es auf die größe des Tisches zugeschnitten. So kann ich das Puzzle Katzensicher abdecken und den Tisch trotzdem nutzen. Leider kann ich ihn aber nicht einklappen, und so steht er in voller Größe nun im Raum.

Was mich nervt sind a) meine Halschmerzen und b) mein Rücken, der fängt nämlich wieder ziemlich fies an wehzutun. Morgen mittag habe ich einTrainergespräch im Fitnesstudio, da bin ich ja mal gespannt, was der dazu erzählt.

Habe eben bisserl Hausarbeit erledigt, peputzt, gespült und andere lästige Dinge erledigt.

Heute abend Siedlern wir wieder, aber diesmal in großer Runde undTRH will kochen. Ui da freu ich mich drauf. Das Chilli von TRH is nämlich legga. Naja auf das Siedlern freue ich mich natürlich auch...

26.01.2005 um 20:07 Uhr

Hörbuchtipp: Barcelona - eine akustische Reise.....

von: Ynnette

...... zwischen les Rambles und Sagrada Familia.

Wer Barcelona kennt, oder demnächst besuchen mag, sollte sich diesen Ohrenschmaus zulegen. Der Sprecher und die Sprecherin wandeln durch die schöne Metropole und erzählen allerhand interessantes und Wissenswertes über die Hauptstadt Catalaniens. Nicht nur die Touri-Schwerpunkte werden abgeklappert, sondern aucheinige Tipps am Rande werden gegeben. Der Hörer wandelt mit den Ohren durch die Straßen, lauscht den Einwohnern, dem Straßenlärm und den Unterhaltungen am Rande.

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26.01.2005 um 08:24 Uhr

Morgenstund hat Gold im Mund...

von: Ynnette

Stimmung: leicht gereizt und qnatschig

....... und Gold im Mund ist ungesund.....

m9 liebe Freunde,

bin leicht gereizt und genervt, dabei bin doch noch gar nicht lange wach. Eigentlich war ich früh im Bett um noch mein neues Buch zu gneießen, schlief dann auch und wurde von C. geweckt, der meinte auf dem Sofa im Wohnzimmer deutlich zum abholzen des Regenwaldes- (oder sonstiger Hartholzbestande) beizutragen.

Genervt rief ich seinen Namen, der laut schnarchend ignoriert wurde. Dann machte ich mir einen Spaß und nahm sein Geschnarche einfach mit meinem tollen Handy auf! Als Beweis sozusagen.....

Durch mein Gekicher wachte er auf und das Schnarchen hatte zumindestens kurzzeitig ein Ende. Wieder im Bett ging das Sägen wieder los und ich stieg wieder aus dem Bett, diesmals mit wenig guter Stimmung. "Wie sollte denn die restliche Nacht werden?"

Irgendwann ging er wohl dann doch ins Bett und durch die Rückenlage schnarchte er wohl nicht mehr. aber warum auch Schnarchen? Meine Nächte sind seit den letzten Tagen/ Nächten doch eh gegen 5 Uhr vorbei. Dämliche pupertäre Alpträume (wenn es wenigstens ein netter Traum wäre :-p ), herumwälzen, Rückenschmerzen, dringende Bedürfnisse und einfach Unruhe gönnen mir keine weitere REM-Phasen, sondern nur noch ein dahindämmern.

Die aussicht mich nun wie ein Michelinmännchen einzumummeln um draußen bei Minustemperaturen auf meinem Roller nicht zu erfrieren und wie in der Szene von "Cool Runnings" an den Griffen festzukleben macht die Stimmung nicht wirklich sonniger.

Mal schaun , was der restliche Tag so bringt.... Kann ja eignetlich nur besser werden

20:32 Uhr

Naja vielleicht hat der tag ja dann doch noch gewonnen. Oder ich bin und bleibe halt einfach ein unverbesserlicher Optimist.

Ich kam wirklich ziemlich durchgefroren auf der Arbeit an. Trotz 2 facher Handschuhe taten mir die Finger echt fies weh.

Aber das Arbeiten an sich hat heute echt spaß gemacht. Morgen helfe ich im Elementarbereich aus und da bin ich mal gespannt, wie das so wird.

Zuhause räumte ich noch den Keller auf, verschenkte ein paar Kuscheltiere, tauschte meinen verschimmelten Duschvorhang aus und machte bisserl Haushalt. Nebenbei machte ich noch nen neuen Spieleabend bei meiner Nachbarin , vorauf ich mich wirklich freue.

Nur mein Rücken nervt mich, der tut nämnlich wieder weh. Vielleicht mache ich mir nacher noch ne heiße Wanne und lese in meinem derzeitigen Buch.

24.01.2005 um 21:58 Uhr

fix, futsch und völlig kaputt

von: Ynnette

komme gerade aus dem Studio, bin totoal platt, aber zufrieden. Habe zwar wieder nur 1 1/2 h trainiert, wegen Knieschmerzen, aber immerhin und tolle Taktik: in der Zeit wo ich trainiere kann ich nicht essen.

Den Rücken merkte ich heute auf der Arbeit doch mehr , als ich gedacht hätte und so lies ich auch das Rudern sein und fuhr nur leicht Rad und lief auf dem Crossstepper, oder wie das Teil heißen mag.

Mein gehirnwindungne sind wenn ncht durchs Training, dann durch die Sauna völlig verplödet und ich bin zu nichts mehr fähig.

Ach doch, man muß ja jede Gelegenheit nutzen: Beim Heimkommen sah ich Sperrmüll bei uns vor der Haustür. Kaum noch meine Tasche tragen könnend ging ich dann doch noch in den Keller und rangierte 2 alte Teppichreste und ne alte Plastik Kinderwanne (kaputt) aus.

Nun sitze ich hier zufrieden mit meinem Schinken- und Käsebrot  (in kleine "Muffelchen" geschnitten) , ein paar rote Beete Scheiben und Chronichos - oder wie auch immer diese kleinen saure Gurken genannt werden und werde gleich ins Bett plumsen.

Man mag es ja nicht glauben, aber es ist in der Tat ein befriediegendes Gefühl, wenn man nach Sport und Sauna seine Hände kaum zum zum Haare fönen über den Kopf bekommt....

Schlaft gut und viel spaß Freudne der Nacht!

23.01.2005 um 13:54 Uhr

die weibliche Dummheit / oder doch nur meine....

von: Ynnette

Stimmung: absolut Gefrustet

Die menschliche Dummheit ist ja so unermesslich groß, und die weibliche wohl nach dazu.

Eben wollte ich meine Wäsche aus dem Trockner holen, und was zücke ich dabei heraus?  meinen MP3-Player!

Erst 50 Grad Waschprogramm, Feinwäsche und dann auch noch Trockner - Extra Trocken, wenn schon, denn schon.

Die Speicherkarte scheint es überlebt zu haben, aber der Player hat wohl das zeitliche gesegnet....

Bin nun erst mal frustriert. Vielleicht ist das nun die nötige Motivation ins Fitesstudo zu fahren und meinen Frust und somit die Pfunde abzutrainieren.......

 

18:07

Freunde zu haben is schon was tolles. Mein derzeitiger "Untermieter" schraubte gleich den Player auf und schaute, was kaputt ist. Mit fachmännischen Augen erkannte er die Probleme, und will  diese in  den nächsten Tagen löten, öhm - bzw beheben.

 

Fitnesstudio lies etwas zu wünschen übrig, mußte das Training nach noch nicht mal 1 1/2 h abbrechen, da ich Knieschmeerzen bekam. Man darf ja nicht übertreiben. Dafür genoß ich dann die Dampf-Sauna etwas länger.

21.01.2005 um 21:58 Uhr

Schweinehund

von: Ynnette

Stimmung: zufrieden mit mir

Habe meinem inneren Schweinehund ins Gesicht geschaut  und war wieder im Fitnesstudio. Auf Grund des Hexenschußes hatte ich bisserl Angst vor den Geräten ud hab mehr auf Ausdauer gemacht.....

Ein Trainergespräch hab ich am übernächsten Sonntag...

(Ziel: Rückenmuskulatur aufbauen, Frontspoiler abbauen)

Bin zuerst zufrieden mit mir, wenn ich nun auch noch dran bleibe und wenn mein Dickkopf akzeptieren würde, dass einige Dinge einfach Zeit brauchen....

20.01.2005 um 07:57 Uhr

Zimmerzigeuner

von: Ynnette

 

Zimmerzigeunerin“ hatte mich ein Freund die Tage genannt. Da ich immer alle paar Monate, mein Wohnzimmer umstelle. (Auch mal das Schlafzimmer, oder Dinge im Flur ummodele, aber das kommt selten vor.)

Irgendwann kommt der Punkt, da fühle ich mich nicht mehr wirklich wohl in meinen Wänden und ich räume um. Meistens kommt dieser Gedanke spät Abends oder zu anderen unmöglichen Zeiten.

Dann fängt es an in meinem Kopf zu rattern und ich plane virtuell. Oft kommen diese architektonischen Gehirnwendungsüberlegungen auch in Zeiten , wo ich krank bin und viel Zeit zuhause habe. Nun gilt es schon alleine dafür ganz schnell wieder fit zu werden...


Es ist schon erstaunlich, welche Kräfte ich zutage bringe, wenn ich dann zu nachbarschaftsgeräuschefreundlichen Zeiten umstelle.

Tipps lasse ich mir gerne von Freunden geben, aber umstellen tue ich grundsätzlich alleine. Das Chaos weder in meiner Wohnung noch in meinem Kopf möchte ich niemanden zumuten.


Meine Katzen schauen bis zu einem bestimmten Moment zu, spätestens beim Einsatz des Staubsaugers flüchten sie und kommen ein paar Minuten später wieder zurück, um mir über der Schulter oder vom sicheren Platz unter dem Sofa zuzuschauen. Anschließend wird alles erkundet und beschnuffelt.


Dann kommt ein Gefühl, was Nahe liegt am „frisch Eingezogen sein“ Die Möbel sind natürlich nicht neu, aber es bieten sich neue Seiten in meinem Zimmer. Ich fühle mich wieder wohl in meinen 4 Wänden , in meiner Haut, bekomme neue Ansichten, Einblicke, Richtungswechsel.


Ganz richtig:

Psychologisch gesehn scheint es da einen Zusammenhang von meinem innersten und dem äußeren in Form meiner Wohnung zu geben. Viele Frauen gehen für gewöhnlich zum Frisör bei der Planung oder Entstehung neues Lebensabschnitte – ich räume eben mein Zimmer um. Vielleicht wären die Haare ansonsten aber auch irgendwann zu kurz...

Andererseits brauche ich ja wirklich Möbel die flexibel sind und das alles mitmachen, um es mal von der praktischen Seite zu betrachen.

Ob ich mich jemals in meiner Wohnung so wohl fühlen werde, auf lange Zeit, dass ich sage: „So ist es richtig“?

Ich weiß es nicht, keine Ahnung.....

ein reiner Ausdruck meiner Kreativität ?

Früher stopfte ich mir mein Kinder-Zimmer und später meine Wohnung mit allemöglichen voll. Nun habe ich meinen Stil wohl begonnen zu ändern. Ich möchte weniger haben, dafür aber Dinge , die mir wichtig sind und die schön sind. In den letzten Wochen habe ich soviel ausgemistet und entsorgt, verschenkt und auch verkauft. Und irgendwie fällt es gar nicht so sehr auf. Erschreckend. Aber ich denke es war ein Anfang und braucht wohl Zeit.

Ach übrigend: Ich glaube es ist mal wieder so weit....

20:33 Uhr

Es ist vollbracht. Noch ziemlich ungewohnt, aber irgendwie schön. Bin völlig alle und werde heute Nacht bestimmt gut schlafen. Meine 2 kleinen Regal in blau mal hochkannt, mal waagerecht, mal einzeln, mal zusammengestellt sind nun weg. Mein Nachbarin wird sie sich morgen früh holen. Dafür ware ich mit einem Freund bei einem schwedischen Möbelhaus und haben einen Birkefarbenen Raumteiler gekauft. Er hat mir sogar geholfen das Regal zusammenzubauen und dann auch noch Schreibtisch, Sofa, Raumteiler und diverse Kleinteile zu verrücken. Superlieb!

19.01.2005 um 10:50 Uhr

Buchtipp: Tokelau - 200 Tage

von: Ynnette


Tokelau - 200 Tage
Keine Autos, kein Fernsehen, keine Gefängnisse, keine Touristen - der winzige Staat Tokelau inmitten der Südsee ist ein intaktes Paradies. Sieben Monate verbringt eine Familie aus Deutschland dort auf einem Atoll mit 500 Menschen, abgeschnitten vom Rest der Welt.

Nur alle drei Wochen kommt das Versorgungsschiff aus Samoa vorbei. Die Familie erlebt eine nie gekannte Idylle und ein Leben in echter Gemeinschaft. Er arbeitet als Inselarzt, sie schreibt als Journalistin und hilft ihrem Mann, Jasper, der 3 jährige Sohn besucht dort den Kindergarten inmitten der Tokelauer.

Doch das Eintauchen in die polynesische Kultur mit ihren streng christlichen Sitten wird zunehmend zur Herausforderung. Prügelstrafen und Selbstmorde machen der Journalistin zu schaffen. Sie mischt sich ein und bricht damit eines der ungeschriebenen Gesetze ihre Gastgeber

Das Buch liest sich sehr leicht und man mag es nicht zur Seite legen. Es macht Fernweh, zeigt die fremde Kutlur aber nicht nur durch eine rosa Brille...

17.01.2005 um 15:59 Uhr

Linktipp: Nanoreisen

von: Ynnette

Ich muß die woche bisschen langsam machen  mit meinen Reisen. Ich bin tierisch von ner Hexe in den Rücken geschossen worden und bin erst mal krankgeschreiben. Dafür habe ich aber nen kleinen Reisetipp von Vulli für Euch:

http://www.nanoreisen.de/

besonders die menschliche Reise zur Haarwurzel, bzw noch tiefer fand ich interessant......

 

15.01.2005 um 13:08 Uhr

Überrascht

von: Ynnette

Vorgestern hatte ich den unten stehenden Artikel im Forum, einer Single-Seite gepostet. Ich bin total überrascht über die Reaktionen darauf. Einiges Negatives klar, aber ich scheine mit den Zeilen einigen aus der Seele gesprochen zu haben, Männer wie Frauen. Das motiviert mich irgendwie dann doch weiter zu schreiben und es öffentlich zu stellen.

Vor ein paar Wochen hatte ich ein Gedicht von mir gepostet, aber das hatte nicht dieses Ausmaß an Reaktionen. Ein schönes Gefühl...

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Heute abend gehe ich zur Premiere einer neuen Improvisationsgruppe in wiesbaden. www.Restrisiko.info   Ich bin super gespannt! Und anschließend endlich wieder zappeln. Werde mal ne neue Disco mir anschauen. Sonst geh ich ja nur in Mainzer KUZ auf die Ü-30 . Ja das kann nur ein schöner Abend werden!

13.01.2005 um 08:55 Uhr

Single mittendrin, nicht nur dabei

von: Ynnette

Inspiriert durch den Film „Was sie schon immer über Singles wissen wollten“:
Gedanken zum Singlesein


Hallo, mein Nickname ist Ynnette, 27 Jahre und einer von zigtausend Singles ind Deutschland. Klingt zwar komisch ist aber so. Nein so komisch ist das gar nicht mehr, ich komme schon sehr ins Nachdenken. Als ich an Nikolaus vor etwas über einem Jahr mich dazu entschied Single zu sein, dachte ich nicht, dass ich es so lange bleiben würde. Zu Beginn habe ich mich ausgetobt. Vielleicht nach einer langen Beziehung den Marktwert wieder testen. Angeflirtet werden, mit meinen Blicken und Worten ein Lächeln ins das Gesicht eines Mannes zaubern.
Da waren Momente von fremder Haut, Momente des Experimentierens, des Austestens wie weit man gehen kann. Momente, in denen man spürt, wie sehr man doch durch eine Beziehung geprägt wird.

Man definiert was man nicht mehr möchte, was man will, wonach man sich sehnt und was einem nicht gut getan hat.
Da waren Dates mit Bauchkribbeln, aufgeregt sein- Interesse am anderen. Momente, in denen man sich neu entdeckt. Neue Seiten an sich, die man mit einem überraschenden Blick "Willkommen" heißt. Sage niemals "nie". Und schon tust du etwas, was du vor einigen Monaten noch nicht getan hättest.

Doch da waren auch Momente von unendlicher Einsamkeit, inmitten von vielen Menschen. Wenn sie alle beim Abschluß-Feuerwerk knutschen und eng umschlungen in inniger Zweisamkeit in den Himmel schauen, oder gar an Silvester auf ein gemeinsames neues Jahr anstoßen.
Und du bist nicht die erste die umarmt wird, sondern eben nur die zweite Person, der ein "frohes neues Jahr" gewünscht wird.
Und die Körbe. Manchmal weiß ich nicht recht, was schlimmer ist. Das Gefühl einen zu bekommen, oder einen zu geben. Eine Freundschaft zu kapitulieren, weil die Gefühle zu stark sind. Auf Abstand gehen.
"Wir können ja Freunde bleiben". Ha! Eben das geht ja dann nicht mehr. Genauso blöd wie der Satz nach einem Date: "Wir können ja mal telefonieren."
Albern, aber bring erst mal den Mut auf dem anderen ins Gesicht zu sagen, "Sorry aber ich glaube nicht das ich dich noch mal sehen will. Bist nicht mein Typ...." Aber manche kapieren ein Schweigen eben nicht.
Da war auch eine Zeit, wo es ein paar Körbe zu viel waren. Hintereinander weg. Interesse am anderen gehabt und Rums! Schleuderte wieder einer einem so ein Prachtding ins Gesicht.

Ok, dann die offensive Art. In einer Single-Plattform angemeldet und wild drauf los flirten. Bitte mit Bild!
Weiß ja auch nicht woran es liegt, das ich mit dem einen nur 3 Sätze schreibe und dann schon ein Date ausmache. Jetzt! Hier! Und vor allem Sofort! "Kratz mich, beiß mich, gib mir Tiernamen"!
Und bei einem anderen bin ich wochenlang am hin und her schreiben. Jeden Tag eine Mail über Wochen hinweg. Der Kontakt wird vertrauter, die Mails persönlicher. Und der Wunsch nach einem Treffen und persönlichen kennen lernen entsteht vielleicht gar nicht.

Und jeden Abend aufs neue klappert man seine Singleseiten ab. Eine Sucht? Ja! Eine Sucht! Und der unrealistische "Email-für-Dich"-Wunsch schwirrt im Kopf rum. Wo ist die Mail, das Profil des Mannes der einem sämtliche Gehirnzellen lahm legt und einen rosa Schleier auf alles negative legt.


Das erste Treffen dann die Ernüchterung. Ich fühle genau, er findet mich nett, vielleicht auch sympathisch, aber es sind ihm ein paar Kilo an mir zuviel. Klar er spricht das nicht aus, aber Frau fühlt so was ja. Passe da wohl nicht so ganz in sein Fitnessprogramm. Soll ich mich verdrehen? Soll ich sagen können: "Ich kann mich verbiegen, wie eine Brezel?" Die Ansprüche an mich zu hoch? Wie frustrierend, wie ernüchternd, wozu bin ich Mensch? Für jemanden anders Pfunde verlieren? Nee! Wenn, dann für mich. Ach wenn das doch auch mal in meinem emotionsgeladenem Bauch ankommen würde. Die Theorie ist super einfach. Die schniefende Freundin ratz fatz und mit gutem Gewissen getröstet. Und man selber? Betriebsblind?

Manchmal behindert einen die Suche beim Finden. Ok, ein paar Gänge herunterschalten. Nein das reicht nicht. In sich gehen, zu einem selbst kommen. Mir schrieb jemand:
"liebe kommt meist von hinten, unerwartet, so meine erfahrung, und trotzdem zu einem richtigen zeitpunkt, fast wie verabredet. gezieltes suchen war für mich noch nie fruchtbar. umso grösser das erstaunen über die geschenkte fülle und wonne, ganz unverhofft und unverdient...
liebe, gluck, erfüllung müssen wir ja nicht beabsichtigen, nur zulassen, akzeptieren....."


Eine Reise zu einem Workshop übers Wochenende brachte mich wieder zu mir selbst. Nicht mit dem Blick nach außen, gehetzt, sondern in mich.
Mich darauf berufend, wer ich bin, was ich kann, was ich will und was ich nicht will. Wie kann ich von einem anderen Menschen erwarten, dass e r mich liebt, wenn ich es nicht selber tue. Zuerst einmal muss ich es mit mir aushalten können, dann kann dies vielleicht auch ein anderer.


Und vor allem:, Ich darf nicht einen anderen Menschen dafür verantwortlich machen, wie es mir geht. Und wenn kein anderer da ist, dann muss ich es mir eben selbst schon machen. Wieso muss ich erst 27 werden, um alleine Tanzen oder ins Theater zu gehen? Nein zu spät ist es nicht, es ist der Anfang!
ONS sind fremde Haut ganz nah auf Zeit. Man pickt sich die Rosinen raus, kann neues ausprobieren und testen, Man muss sich nicht schämen, der andere weiß ja nicht, wie man sonst drauf ist Und vielleicht kommt man auf den Geschmack von dem neuen. Und doch ist hinterher diese leere da. Der andere ist weg und man ist allein. Manchmal ist es schön das Gefühl des Alleinseins, doch manchmal ist es auch ein Gefühl der Einsamkeit.
Die Auszeit war gut, doch nun will ich wieder mit dabei sein. Ich will nicht nur die Rosinen, ich will den ganzen Kuchen.

12.01.2005 um 18:52 Uhr

Start und Pläne

von: Ynnette

Heute ist nicht Tag "1" meiner Reise, der fing wohl schon vor 27 Jahren an. Doch fange ich heute mit der Veröffentlichung in Form des bloggens an.

Für 2005 habe ich einige Reispläne. War ich doch bis jetzt gar nicht so die Herumreisende, sondern eher die Heimwehbekommerin, so sind letztes Jahr ein paar Steine ins Rollen gekommen.

So plane ich im Sommer alleine nach Florida zu entfernten Verwanten zu fliegen und meinen Traum wahrzumachen und mit Delfinen zu schwimmen.

Meine Flugangst habe ich ziemlich dezimiert durch die Flüge nach Barcelona, bzw zurück.

Ein großer Stein,der für mich ins Rollen kam ist die Planung eines Autokaufes. Bis jetzt fahre ich einen 50er Roller, den ich auch sehr liebe. oder mal das geliehene Auto von Paps. Ich bin gespannt welche Reisen dort auf mich zukommen werden.

 

Reisen bedeutet für mich etwas neuem zu begegnen; sich zu öffen für neue Wege, Türen, Landschaften, Möglcihkeiten des Lebens. Das heißt nicht unbedingt , das man sich weit von zuhause entfernen muß. einblick in andere Familiensitzationen, andere fremde Wände, andere Städte reichen da schon aus.

Ein Teil bleibt da, ein Teil von sich selbst. Und man erfährt sich ein kleine sStückweit neu durch die Eindrücke die man macht. So ist es auch immer wieder eine Reise in sich selbst, eine Reise, die einläd, sich mit sich selbst, seinen Wünschen und Vorstellungen und seinen Prioritäten auseinanderzusetzten.

Durch meine letzten "Ausflüge" kam ich stark ins grübeln, was "Besitz" bedeutet. Was braucht man zum Leben und was ist Konsum? Was brauche ich an Konsumgütern und was belastet mich an der Masse der Dinge?

So nutzte ich die letzten Feiertage zum ausmisten. Einige Wäschekörbe an Plunder  kamen zusammen. Was nun 5 Jahre in meiner Wohnung rumlag, teilweise noch nicht mal ausgepackt, oder nur in der hintersten Ecke verstaubend, werde ich wohl nicht in den nächsten 10 Jahren brauchen. Vieles Verschenkte ich an Freudne und bekannte, die es gebrauchen konnten. Wahrllich fühlte ich mich danach ein Stück weit befreiter!

Bestimmt habe ich auch Platz für neues gemacht. Damit meine ich nicht materielle Dinge, sondern Platz im übertragenenen Sinn. Einige Dinge möchte ich ganz sicher aufheben, weil Emotinen, Erinnerungen und Menschen damit verbunden sind. Doch einige Sachen konnte und wollte ich loslassen und die Erinnerungen hebe ich in meinem Herzen auf.

(im Park Güell in Barcelona Dez.04)

08.01.2005 um 18:25 Uhr

über Silvester in Dresden

von: Ynnette


Donnerstag:

Meine erste ICE-Fahrt! Ich hatte mir vorgenommen sie zu genießen. Wenigstens auf der der Hinfahrt hatte ich das Erlebnis von einstöpselsbaren Kopfhörern. Bei den neuen ICEs wurde das Radio wegrationalisiert, was ich wirklich schade finde.
Aber dank dem mitgenommenen MP3-Player lauschte ich „7 Jahre in Tibet“ was ich superinteressant fand.
Aber auch „Erika“ die Geschichte eines überdimensionalen rosa Plüschschweins auf Reisen von Frau Heidenreich wurde binnen 30 Minuten gelesen.

Die Tubberdosen enthielten legga Brote – im folgenden „Bemmen“ genannt. Und so mangelte es eigentlich an nichts.
Nachmittags kam ich dann in Dresden an und wurde von Gringel und TRH abgeholt. Beide waren schon am ersten Feiertag zu TRH`s Eltern aufgebrochen.
Die Wohnung liegt direkt 5 Fußweg vom Bahnhof entfernt, also richtig schön zentral.
Beim Betreten des Wohnhauses konnte es TRH nicht lassen, mir zu zeigen bis wohin das Wasser der Flut gestanden hatte.....

In der Wohnung der Eltern nahm ich das Bett von seiner Schwester in Beschlag. Eigentlich wurde ich mehr dazu genötigt. Die arme musste die nächsten Nächte auf einer Klappliege schlummern. Und sie hatte extra ihr Zimmer für mich aufräumen müssen.
Nach einem kurzen Einkauf legte ich mich erst mal kurz aufs Ohr.
So war ich frisch ausgeruht um nun die Sehenswürdigkeiten von DD gezeigt zu bekommen. TRH machte sich Prima als Reiseführer und hatte viel zu erzählen zu den eigentlichen Gebäuden. Leider war es ja schon ziemlich dunkel. Aber trotzdem nahm ich die wunderschönen Gebäude und Kulissen der „Elbflorenz-Stadt“ in meine Gehirnwindungen auf.
So zeigte uns TRH das Schloss, die Semperoper, den Zwinger, Die Kreuzkirche, den Fürstenzug und ich bemitleidete mich immer mehr das ich nicht doch meine Kamera mitgenommen hatte. So wurde also mein neues Handy dazu zweckentfremdet ein paar Bilder festzuhalten. („Jaja, ich will doch nur Telefonieren mit dem Ding“)

So liefen wir also bis zur Neustadt. Gringel wollte mir unbedingt einen „Dürum-Laden“ zeigen. Es würde ein Erlebnis werden. Dürüms sind so ein Zwischending von Pita und Döner. Sehr legga!!!! Und zu einem Spottpreis im Vergleich zu den hessischen Hauptstadtpreisen. Die Imbissbude war ja wirklich recht nett, aber einer der Bedienungen hatte wohl irgendwelche aufputschenden Drogen konsumiert und war nur nervig. Er klatschte neben irgendwelchen essenden Trommelfellbesitzern und hüpfte durch die Bänke. Bei der Aufnahme der Speisen sagte er aber immer nur „der Nächste“ anstatt höflich die Gäste anzuschauen. So wunderte es uns auch nicht das 3 nach uns gekommene Girlis vor uns ihre Bestellung bekamen.
Der kostenlos gereichte Apfeltee war auch lecker, aber in so einem aufdringlichen Neongrün, das ich mich nicht gewundert hätte , wenn eine Urinprobe nachtleuchtend gewesen wäre.....

Mit der Straßenbahn fuhren wir dann zurück. Die Tickets gelten in DD nicht pro Fahrt, sondern pro h. Man kann also mit einem Fahrschein beliebig oft innerhalb einer Stunde fahren. Für eine 4erKarte zahlte ich 6 Euro.

Freitag:
Der nächste Tag startete ein bisschen später. Wir bereiteten die „Massecreme“ zu und TRH`s Mutter schaute aufmerksam zu, um sich gleich das Rezept zu merken.
Mit der Straßenbahn und dem Bus fuhren wir Richtung Fernsehturm außerhalb von DD. Dort wohnte eine gute Freundin von TRH und Gringel. Hier sollte auch die Party stattfinden.
Ein Cousin brachte noch ein paar Freunde mit und naja, so irgendwie war ich mit Gringel die älteste.
Das Buffet war wirklich reichhaltig! Selbstgemachte Pizza, meine Käsecreme, Salate, ein sehr leckerer Schokokuchen und Torte...... diverse Getränke. Die Freundin hatte sich wirklich Mühe gemacht.
Irgendwann spielten wir Schrottwichteln, was recht witzig war. Ich bekam unter anderem einen Taschenwärmer, was ich superklasse fand. TRH konnte sich über die Damenbindenprobe nicht so wirklich freuen, aber die Sidolin- und Waschmittelproben waren auch ok.
Eine Freundin hatte 2 Rätsel mitgebracht die eigentlich durch alle Hände gingen und rauchende Köpfe fabrizierten. Das eine waren 2 Hufeisen mit 2 Ketten verbunden. In der Mitte ein Ring, der herausgenommen werden soll. Das andere 2 verschlungen Metallstücke die durch eine bestimmte Drehung auseinandergefriemelt werden sollen. Tolle Sache das!

Natürlich musste „Diner for One“ geschaut werden und dann war es auch schon soweit. Mit nicht gerade wenigen Böllern im Gepäck zogen wir los Richtung Fernsehturm. Hier hatte man – mal abgesehen von ein paar Bäumen im Blickwinkel- eine wirklich schöne Sicht über DD.

Nicht erst um 0:00 Uhr rumste es hinter, neben und vor uns. Die Böller aus der Tschechei fand ich nicht so witzig. Mir piepsten ziemlich die Ohren!
Um kurz nach Mitternacht, nach dem standesgemäßen Sektanstößen griffen die meisten zu den Handys und sms`ten wild in der Weltgeschichte herum.

Samstag:
Da ich früh ins Bett gegangne war, war ich dementsprechend früh wach und ging auf die Suche nach „Gustav“ dem schnuckeligen Hauskater. Wir verstanden uns auch gleich und so legte er sich auf meinen Bauch lies sich den Wanst kraulen und tröstete mich über mein „Merlin“ vermissen hinweg.
Gegen 11 Uhr zogen wir ein Haus weiter zu Freunden um dort sehr lecker zu frühstücken. Wir verabredeten uns für den Abend zum Kino und fuhren wieder mit Bus und Straßenbahn heim.
Auf dem Rückweg erzählte mir TRK noch von zwei kulturelle Sehenswürdigkeiten. Das eine ist „das blaue Wunder“ eine blau angestrichene Brücke, die auf Grund der Statik eigentlich gar nicht stehen dürfte. (So von wegen laut physikalischer Gesetzmäßigkeit dürfte die Hummel ja auch nicht fliegen können, bla bla) Sie wurde in etwa zeitgleich mit dem Eifelturm erbaut und darf heute nur noch von Autos unter 3,5 t befahren werden. Vielleicht ist man sich der Statik doch nicht so ganz sicher....
Das andere ist der „Kartoffelpest-Brunnen“. Als Christoph Kolumbus aus Amerika die Kartoffelpflanze importierte aß man zunächst aus Unwissenheit den grünen Teil oberhalb der Knolle. Da dieser giftig ist, raffte dieser viele Menschen hin.

Abend trafen wir uns dann zu neunt vor dem Metropolis um in den Film „der Weg zur sexuellen Unzufriedenheit“.
(http://www.metropolis-dresden.de/framegr.htm ganz unten)
Der Film ist eine Mischung aus Kabarett und Therapie. Der absolute Hammer und ich kann ihn nur jedem Menschen, der ein bisschen beziehungserfahren ist empfehlen ihn sich anzuschauen! . Leider läuft er nur noch in Dresden, aber dort seit 2 Jahren. Eine genauere Kritik habe ich im „Filme, die ich mag-Thread“ gepostet. Wir waren absolut begeistert und sprachen noch viel über den Film!

Anschließend gingen TRH, Gringel ein Freund und ich noch in einen der besten Dönerläden von DD in der Neustadt. TRH hatte es ja schon in Wiesbaden versucht mir begreiflich zu machen, das die Döner in DD viiiel besser seien. OK er hat gewonnen! Doppelt so groß und für ganz wenig Geld. Und gleich 2 Soßen auf der leckeren Speise- ganz klasse! Und die Bedienung absolut Top! Super freundlich, höflich und zuvorkommend

Sonntag:

Nachdem wir gepackt, Kaninchen und Ente gegessen und über das Wetter diskutiert hatten, beschlossen wir doch noch mal einen Spaziergang im „großen Garten“ zu machen. Eine wirklich schöne riesige Parkanlage durch die im Sommer eine Bahn fährt. Leider musste der alte Bahnhof dieser Bahn einem VW-Fabrikgelände weichen. Eine Autofabrik mitten in der Stadt. Die Dresdner freuten sich wohl sehr über diesen Bau...
Wieder in der Wohnung schmierten wir uns noch nicht gerade wenige „Bemmen“ und mussten dann schon zum Bahnhof hetzen.
Bis Leipzig fuhren noch 2 Freunde mit und wir sprachen noch mal über den Film und planten neue Treffen und gemeinsame Urlaubsmöglichkeiten.
Leider fuhren wir diesmal in einem neuen ICE mit etwas eingeschränktem Service und dann auch noch die komplette Fahrt Rückwärts.....