Kid Kune Do
Der Trainer Michael stellte sich uns vor und direkt nach dem Umziehen stiegen wir gleich ein. Meine Kollegin hing krankheitsbedingt ziemlich in den Seilen und schaute uns vom Sofa aus zu. Ich mit Halsweh, war aber trotzdem motiviert mitzumachen.
Wer dawischenredete, sagte er könne etwas nicht, oder nicht zuhörte wurde direkt in seine Schranken gewiesen. Die ganze Gruppe mußte 20 Liegestütze machen und ich war solidarisch mitdabei. Trotz das wir einige Hyperaktive Kinder dabei hatten war ich überrascht wie konzentriert und motiviert alle mitmachten.
Zuerst lernten wir die Begrüßung und deren Bedeutung, dann 2 Griffe um jmdm. unliebsamen vom Handgelenk oder seine Hand vom Kopf zu entfernen. Im Ring rangelten wir ein wenig miteinander und zum Schluss machten wir noch ein super lustiges Spiel:
Der Raum wird ihn 2 Hälften aufgeteilt und 2 Mannschaften gewählt. Michael warf in beide Raumseiten nicht gerade wenige Bierdeckel. In einer uns unbekannten Zeit mussten wir versuchen der anderen Mannschaft alle Bierdeckel zuzuwerfen und das eigene Spielfeld möglichst Deckel-frei zu halten. Nach unbekannter Zeit piepst ein Wecker und die Bierdeckel werden innerhalb 1 Minute eingesammelt und die Menge verglichen. Dann werden die Seiten getauscht und die gegnerische Mannschaft hat 1 Minute Zeit noch Bierdeckel zu finden.
Jeder gefundene Deckel sind 1 Minuspunkt. Die Punkte werden anschließend gegeneinander aufgerechnet.
Da die Zeit unbekannt für die Spieler ist, kann fast endlos vom Spielleiter die Zeit festgesetzt werden. Man muss sich ständig bücken und in die Knie gehen. Somit ist es ein gutes Konditionstraining. Ich merke gut einen Mukelkater!
Nach 2 h Training erlaubte uns Michael in 3 Wochen wiederzukommen, wo die Kinder sich natürlich riesig drauf freuen. Vor lauter schwätzen, ausprobieren und nachfragen verpassten wir den Bus und kamen erst 3/4h später im Hort an. Die armen Eltern1 Wir hatten zwar von unterwegs angerufen, aber trotzdem waren sie wohl gut durchgekühlt.
Absolut platt kam ich zu hause an, zog mich schnell um und hechtete zu Gringel und TRH, die Paps und mich zum Schichtkrautessen eingeladen hatten. Hmmmm war da lecker.
Aber ich baute immer mehr ab und war einfach nur noch durchgefroren. So war ich dann schon um 21:30 Uhr im Bett. 
Kurze Zeit später irritierte mich ein lautes Piepsen
und erst beim aufstehen merkte ich das es der Melder war. So rief ich meinen Bruder an, meldete ihm den SEG-Alarm und meldete mich krank. Während ich den Funk mithörte (Ein Häuserbrand) nickte ich immer wieder ein, was mir nur bestätigte, das ich doch bisserl krank bin. Normalerweise putscht mich ein Adrenalinschub bei Melderauslösung dermaßen das ich selbst aus dem Tiefschlaf kommend binnen 5 Minuten hellwach bin.
Gottseidank hatte die SEG nicht mehr wirklich viel zu tun und der normale Rettungsdienst hatte wohl die meisten Patienten bereits versorgt.
Heute habe ich eher `ne ruhige Kugel geschoben. C. War kurz da, wir gingen zusammen einkaufen und eventuell kommt er heute Abend mit zum WOK-Rennen gucken bei Gringel und TRH.
Vorher habe ich noch kurz einen kleinen Sanitätsdienst beim Judotunier. Das wird schon gehen und ich weiß, ich werde sehnsüchtig in Erinnerung der alten Judozeiten an der Matte hängen.






