das der platz von raumfahrtabschussrampen, forschungsraeumen und
raumfaehren mich eines tages in den bann ziehen sollte, hielt ich bis
gestern fuer ein wenig abwaegig. aber da ich schon vor langem das wort
"niemals" aus meinem wortschatz versucht habe zu streichen.....
direkt nach dem eintritt ins KSC gingen wir zur buehne, wo ein
mitt60er durch die reihen ging und alle per handschlag begruesste. ein
richtiger astronaut kam da also, schnell setzten wir uns. einer der
wirklcih obengewesen ist und nun der nachwelt etwas davon zu erzaehlen.
er schuettelte den meisten answesenden die hand, fragte nach der
herkunft und gab ein kleines kommentar dazu. die besucher kamen aus der
ganzen welt: florida, rom, england, mexico, deutschland, china......
erst erzaehlte er ein wenig, dann gab es die moegllichekeit um
fragen zu stellen. hinterher lies er sich auf wunsch mit einem
fotografieren.
leider verstand cih nicht alles seiner erzehlungen und antworten.
auch spaeter war ich traurig, so vieles von den informationen im KSC
nicht verstanden zu haben, andererseits haette es mich vielleicht
erschlagen.
2 filme sahen wir uns an, einer davon ein 3d-fim. man war mitten im
weltraum und die crew erzaehlte von ihrem alltag, von ihrer arbeit im
space center. allen sah man ein leuchten in den augen an, sie hatten
ihren traum verwirklicht und ihren wunschberuf hart erkaempft.
die ausbildung der astronauten muss vermoegen kosten und ihnen
sovieles abverlangen. alleine die vielseitigkeit ihrers koennens,
inklusive der psychologischen ausbildung monatelang auf engstem raum
gemeinsam zu leben und zu arbeiten.
wenn ich das richtig mitbekommen habe, dann sind auf der festen
raumstation eine crew von ca. 5 menschen auf engstem raum seit 2 jahren.
die jetzige crew die morgen wiederkommen soll, soll wohl
geraetschaften austauschen und neues mitbringen. was fuer ein
unglaublicher moment muss es sein, monate da oben allein zu sein und
dann besuch aus der angedockten raumkapsel zu bekommen.
und es versetzte mir einen stich ins herz, als die einzige frau an
bord sagte manchmal hatte sie ein wenig heimweh nach der erde.
man stelle sich das vor, heimweh nicht nach einer bestimmten stadt,
nicht nach einem land, oder einem kontinent, nein nach der erde.
wir sahen die komandozentrale aus den 60er und ein ablauf des
startes, fuhren mit dem bus zu 2 verschiedenen punkten, wo man den
abschussrampen recht nahe kam, sahen eine original rakete von innne,
beruhreten einen klitzekleinen mondstein, sahen z filme von start von
ungluecken und fehlschlaegen, freudentraenen in der komandozentrale,
wenn der start geglueckt war.
und ploetzlich war man dem feuerschweif aus der letzten tage so
verbunden. in der rakete sitzen menschen, die man nun verstehen kann,
sie haben ihren trtaum verwirklciht, haben das wort unmoeglich zur
nichtigkeit erklaert
und ich hoffe, dass sie morgen frueh gesund wieder zuerueck kommen
werden und manchmal werde ich wohl nach oben schauen und an die da oben
denken......