ewige Baustelle im Kopf

23.08.2005 um 19:52 Uhr

Die Neugierde über die Raumfahrt geht weiter

von: Ynnette

Mehr oder weniger bei TRH und Gringel im DVD-Regal fand ich die Sammlung "Tage, die die Welt bewegten" von BBC 2 Ausgaben, die mich speziell anlachten:

1) Gebrüder Wright - der erste Motorflug / Der erste Mensch auf dem Mond
2) irgendwas mit Galileo / Der erste Mensch im All

Mein Interesse geht weiter und ich sauge das Wissen auf wie ein Schwamm. Ideale Vorraussetzungen zum Lernen sozusagen


Es ist wirklich absolut interessant, das nur 66 Jahre nach dem ersten Motorflug schon der erste Mensch den Mond betrat. Man stelle sich mal diese riesen Schritte in der Forschung vor....

Die Auswahl, die Juri Gagarin den Vortritt in den Weltall lässt ist knallhart. Noch in der letzten Nacht teilt er sich mit seinem "Rivalen" ein Zimmer. Ärzte suchen nach Entspannungs, bzw Stressanzeichen bei beiden. Bis kurz vor dem Start weiß keiner von beiden wer tatsächlich fliegen wird. auch die Mutter von Gagarin glaubt, er sei auf einer Geschäftsreise "weit weit weg". Durch das Radio erfährt sie, das ihr Sohn zig tausend Kilomter über ihr die erde umkreist.
Nach 108 Minuten und einem Abartigen Eintritt in die Erdanziehung aktiviert er kurz vor der Bewußtlosigkeit den Schleudersitz und landet als berühmtester Mensch wohlbehalten auf der Erde.

Leider werden in der Reportage die Funksprüche aud russisch nicht ins deutsche übersetzt. Doch ein paar Sätze von Gagarin werden zitiert.

Wenn man die Technik von Heute, mit der von damals vergleicht, kann man nur sagen, das das ein Himmelfahrtskomando im warsten Sinne gewesen ist.

Allein die damals erste Mondkapsel "Eagle" kann heute mit dem technischen Stand eines Handys nicht mehr mithalten!


Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenbRAIN schreibt am 24.08.2005 um 16:12 Uhr:Ich kann mir kaum etwas erhebenderes vorstellen, als den Start einer Rakete. Entsprechend begeistert bin ich auch von der Start-Szene in Apollo 13 – und das liegt nicht an der phallischen Symbolik der Saturn V Rakete (hoffe ich jedenfalls).



    Rationale Menschen mögen mir die faktische Sinnlosigkeit dieser Missionen vorhalten, aber Gagarin und Armstrong sind für mich die größten Helden des vergangenen Jahrhunderts – weil sie (wenn auch vor allem symbolisch) die Grenze des menschlichen Aktionsradius\' erweitert haben.



    Dementsprechend wird der erste Mensch auf dem Mars auch mein Held dieses Jahrhunderts werden. Weil er mir das Gefühl geben wird, die Menschheit habe sich zu meinen Lebzeiten einen weiteren bedeutenden Schritt voran entwickelt.



    Dahinter steckt keine Raumfahrer-Romantik, keine Träumerei von fremden Welten, von Generationenschiffen und extraterrestrischen Kolonien. All das sind illusorische Träumereien.



    Warum müssen „wir“ also auf den Mars? Aus demselben Grund, warum „wir“ auch auf den Everest mussten. Weil er da ist und weil wir es können.
  2. zitierenbRAIN schreibt am 24.08.2005 um 16:22 Uhr:Entschuldige Üpsilonette, jetzt habe ich mich tatsächlich etwas in Rage geredet/geschrieben.



    Anscheinend juckte es mich schon länger im großen Zeh, mal ein leidenschaftliches Plädoyer für die bemannte Raumfahrt abzulassen. Du warst Anlass und Leidtragende zugleich ;)
  3. zitierenYnnette schreibt am 24.08.2005 um 17:11 Uhr:Als leidtragende Verstehe ich mich da aber gar nicht. Ich freue mich wenn meine wissensneugierde andere zum Kommentieren anregt. Fühle dich jederzeit eingeladen Seitenweise zu referieren und deine Meinung bei mir kundzutun.



    Nie habe ich mich vorher so für Raumfahrt interessiert. Und seit dem KSC ist die Neugierde geweckt.



    Gestern sah ich einen anderne Teil der Reportage \"Explosion der Challenger\" und war traurig berührt.



    Das Buch vom Urlich Walter kann ich dir nur ans Herz legen. Es ist nicht gerade günstig aber doppeldeutig von großen Wert für all die , die sich für Raumfahrt interessieren.

    LG Ynnette
  4. zitierenYnnette schreibt am 24.08.2005 um 17:12 Uhr:Erlichgesagt ist mir die doppeldeutigkeit der phallischen Symbolik einer Rakete noch nie in den Sinn gekommen.
  5. zitierenbRAIN schreibt am 24.08.2005 um 20:45 Uhr:Das wäre die alternative Interpretation der Apollo-Mission.



    Die Männer haben inform der Saturn V den größten erigierten Penis der Weltgeschichte erschaffen, um den Mond damit zu erreichen.



    Das aber nicht aus Selbstzweck, sondern aus dem selben Gund, warum wir alles tun, was wir tun: um den Frauen zu imponieren.
  6. zitierenYnnette schreibt am 24.08.2005 um 22:22 Uhr:Ob das auf die Raumfahrt so passend zu übertragen ist weiß ich jetzt nicht gerade, aber spontan fällt mir dazu der Spruch ein : \"Die Bewegung macht die Meter\" *kicher
  7. zitierenbRAIN schreibt am 25.08.2005 um 19:48 Uhr:ò_Ó



    Ok, ich geh dann besser wieder auf mein Sofa und mache mir keusche Gedanken. Das fällt mir heute ausnahmsweise auch garnicht so schwer - ich habe einen Angina-Rückfall.



    Schweinerei!

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