ewige Baustelle im Kopf

11.09.2005 um 13:21 Uhr

KUZ-Abend

von: Ynnette   Kategorie: KUZ

Nein, so leer der Geldbeutel auch sein mag, meine Abende mit Gringel im KUZ lasse ich mir nicht nehmen. Nix da kommt gar nicht in die Tüte!

Letzte Woche musste ich zwar nicht auf Gringel , aber auf das zappeln-gehen verzichten und freute mich nun um so mehr auf unseren Abend.

Die Musik war von Anfang an Richtig gelungen, und meine Füße begannen recht früh sich in der-kleine-Muck-manier selbstständig zu bewegen.
Um mal vorweg zu greifen: Mein Körper meinte ebenfalls Nachholbedarf zu verspüren und schwitzte gleich für 2 Abende! Bäh bäh bäh

O. kam auch mit. Er stand die meiste Zeit mehr am Rand, das höchste der Gefühle war ein leichtes wiegen der Hüften, was mich an meine ersten zaghaften  Discoabende erinnerteTrotzdem amüsierte er sich an seienm Bierglas festhaltend königlich. Denn wie liesen es uns nicht nehmen  ihm nach und nach die „Familie KUZ“ vorzustellen. Sie waren nämlich fast alle da:

„Der Arzt“ – der mit großen Schritten, die komplette Tanzfläche einnahm, ohne auch nur einen anderen zu berühren;

seine Partnerin „das glückseelige Grinsen“ – heute mal wieder im Tigerlook;

„Das Pony“ – heute mal wieder schöner denn jeh *Fußnägel wieder runterroll;

„Der Trippler“ – diesmal mit weniger Biergläsern als sonst  in der Hand. Ich war richtig gehend überrascht. Zähle ich seinen Alkoholkonsum doch so gerne mit;

„Die Männer-WG“- zogen mal wieder eine herrliche Show für`s Auge ab. Tanzten eng umschlungen, nahmen hier und da eine auserwählte oder einen auserwählten in die Mitte und versprühten ihren Spaß in die Zuschauerrunde.

Gringel frischt alte Erinnerungen auf und sprach einen Klassenkameraden an, und lies mich für die nächsten schon-fast-sorgenergreifenden-Minuten mit O. alleine *g

„M“ und „T“ waren überraschender Weise auch da, suchten sogar den Kontakt zu uns und tanzten mit uns. „M“ bemerkte das ich schwitzte, wobei es ihm ja auch nicht gerade besser erging. *g
Gringel kommentierte 3 Schweißperlen ihrerseits damit, das es heute aber auch wirklich heiß sei, während ich  aufpassen musste in meiner Lache nicht auszurutschen.

Selbst der „Major“ war wieder da, wenn auch leider ohne den Iren“

Ein Hallo schenkte ich dem „Brause-Mann“. Er sah mich ungläubig an, es ratterte in seinem Hirnkasten.

„Kenne wir uns?“ „Ich habe meine Brause mit dir geteilt“ Ein erleuchtetes Grinsen breitete sich auf seinem Gesicht aus. Sofort kramte er hektisch in seiner Hosentasche. Ich wußte was er suchte und bot ihm erneut eine echte Ahojbrause an. Er reichte mir das Bonbon im Tausch gegen die auf der Zunge schäumende Geschmacksrichtung Zitrone.
Um sein Vergessen wieder gut zu machen schenkte er mir sein Lächeln und meinte: „Jetzt werde ich dich nie wieder vergessen, das war letztes Mal die erste Brause seit 20 Jahren!“. Ich glaubte ihm und lächelte zurück.

So gegen halb 3 baute ich wirklich ab. Der Flüssigkeitsmangel in meinem Körper und der Flüssigkeitsniederschlag auf meinen Klamotten machten sich bemerkbar. Wir traten sie Heimreise an.

Doch nicht bevor wir noch ein Bild beobachten konnten, was O. und mir besser erspart geblieen wäre. Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass ich ungern und nur überaus selten über übergewichtige Personen lästere. Zudem ich mich ja selber nicht gerade zur Bikinifraktion zählen kann.

Doch diese beiden Damen schrien danach belustigend beäugt zu werden: Nr. 1 Wasserstoffblond – wohlgemerkt aggressiv blond, darunter fast nackte Haut, hineingezwängt in ein weißes Top Marke „Presswurst“. Sie schien aus Wiesbaden zu kommen, die beheimateten 2 Ringe waren deutlich zu sehen. (Insider für Wiesbadner)
Die Freundin fiel weniger durch blondierte Haare als durch der der Schwerkraft zugetanen Oberweite auf. Gegen Körbchengröße „D“ ist bestimmt nichts einzuwenden. Aber muß sie sich denn gleich so trappiert werden, dass sie sich  der Erdanziehungkraft zuwendet und fast aus dem ebenfalls „Marke Presswurst-Top-in-schlankmachenden-längsstreifenbraunt" zu fallen droht?

Mir fiel nach luftringend nur der katholische-BH-Witz ein: „Wenn man ihn hinten öffnet, fallen vorne 2 auf die Knie“

Hach was war ich böse. Der liebe Gott mag es mir verzeihen. Dafür trage ich mich mit dem schweren Los herum, ihm KUZ wohl nie jdm. näher kennen zu lernen, da ich definitiv zu schweißtreibend tanze…….

Mir kann es (fast) egal sein, solange ich mit Gringel weiterhin so viel Spaß habe.

 


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