ewige Baustelle im Kopf

08.03.2005 um 21:20 Uhr

Schlittenbrunch am letzten Sonntag

von: Ynnette

 „160 Platzreservierungen? Wann wollen die denn noch alle kommen?“ Keine 2 Minuten nach dem Ausspruch der Frage wurde sie auch schon beantwortet. Pilgerfahrtmäßig wurde der Blinker rechts gesetzt um einen Platz für das Auto draußen und einen Platz für den Po drinnen zu bekommen.

Schnell war der Parkplatz gefüllt und das Brauhaus von den Pilgermassen geentert.


Mit einer kleinen Vorhut betraten auch wir das Brauhaus in Kastel und wurden sogleich von einer etwas gestressten Bedienung abgefangen. „7-13 Personen ? Ja wie stellen Sie sich das denn vor?. Sie müssen schon wissen wie viele Plätze sie brauchen“ - „Locker bleiben!“ (O-Ton Tom!!!) Und schon stand der Cheffe da und wies uns die Plätze direkt neben dem Buffet zu. *Strike

Na bitte geht doch.

Während wir uns schon die Teller beluden trudelten so langsam auch die Spätaufsteher und Verschläfer dazu.

Wir rückten ein wenig zusammen und dann passten wir alle so einigermaßen an den Tisch. Nur die eine Kaffeekanne hatte wohl zu wenig Platz und wich freiwillig auf den Boden aus, wo sie zu tropfen begann.

Es dauerte nicht lange und die Gesprächsthemen lagen mal wieder beim DRK und was es so alles neues zu lästern und zu berichten gibt. Zwischendurch belud man sich den 2, 3, 4 Teller, Peter wurde zur Bedienung umfunktioniert und reichte Tee und O-Saft.

Gut gefüllt und gestärkt verliesen wir so knapp 2h später das Brauhaus um zumindestens teilweise ins Nerotal zu fahren. Leider konnten einige nicht mitkommen weil bestehende Familienmitglieder zu feiern und künftige Familien zu planen waren.


Nach Auto-tausch und Auto-zurücklassen im Nerotal kamen wir oben auf der Platte an und erkämpften uns doch erstaunlicherweise schnell Parkplätze gegen die Zugereisten Wiesbadener und andere Freunde des Wintersports. An den Start gingen Tom, Tanja + Gizmo, Trosti, Sabrina, Tzwen, Shorty und Ynnette.

Handschuhe aufrüsten, mit dem Schal das Gesicht vermummt, Sonnenbrille aufgesetzt und Hund losgelassen – so konnte es losgehen.

 

Die erste Abfahrt war lasch, wenn auch hubbelig. Schnell links abgebogen Richtung Bahnholz ging es schon schneller zur Sache. Und vor allem Schneller. Doch wenn man glaubte mopsgeschwindikeiten erreicht zu haben, und laut lachend und kreischen d über den nächsten unvorhergesehen Hubbel zu poltern schoss es an einem vorbei und machte einem seine zweibeinige Trägheit deutlich. = Gizmo stob mit wehenden Haaren und flatternden Ohren mit Rekord verdächtiger Geschwindigkeit an einem vorbei.

Hier und da wieder zu Herrchen und Frauchen gerufen, klappte das ohne-Leine-laufen super. Schnell konnte er die Dringlichkeit des Schreiens einordnen. Ob es noch 5 Meter, 10 cm oder gar kein Millimeter mehr bis zum geahnten Crash waren.


Das Rodeln wechselte sich ab mit bequemen Bergablaufen oder unschuldige Jogger nach dem Weg fragen. Am „Köckler Weg“ hatten wir schon wieder mehr Orientierung und liefen lustig weiter. Dem Nerotal nähernd wich die Schneedecke immer mal wieder einem vereisten Weg und wir mussten zeitweise echt höllig aufpassen nicht hinzuschlittern.

An der Räuber-Leichtweiß-Höhle gab es heiße Maronen zu kaufen und so machten wir ein kleines Päuschen. Die Maronen waren umweltfreundlich in leere Mehlpapiertüten abgefüllt und waren wirklich lecker.

Wieder an den Autos angekommen teilten wir uns auf. Die einen holten die Autos von de rPlatte, die anderen liefen vor zum Café, was leider zu hatte. So fuhren wir langsam wieder auftauend zur Eisdiele Cortina in die Dotzheimerstraße. In eine Rauchfreie Ecke gequetscht war die Bestellung für einige nicht ganz komplikationslos. 4 Karten mit Kakao dünn- oder dickflüssig, süß oder weniger süß, weiß oder braun, mit Chili oder Fruchten, Eis mit oder ohne heißem machten die Auswahl nicht einfach.

Doch schließlich bekam jeder was er wollte und wir liesen den Tag gemütlich und ziemlich ermattet ausklingen.


Fazit: Ein rundum tolles Freizeitpaket an einem Sonntag. Eine schöne Mischung aus Gemütlichkeit und Bewegung. Ohne Stress und mit ganz viel Spaß.



Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenVulli schreibt am 08.03.2005 um 22:02 Uhr:Nachdem ich meine ersten und ziemlich peinlichen Versuche gestartet hab jemanden zu erkennen kann ich ja endlich sagen, daß der Bericht wie immer sehr gut gelungen ist. Mit den Bildern zusammen kann man sich prima vorstellen wie die Stimmung war und wieviel Spaß ihr hattet. :)

    Freu mich schon wie ein kleines Kind auf den nächsten Tourbericht.
  2. zitierenIchmalwieder schreibt am 09.03.2005 um 14:55 Uhr:Hi,

    stellte gerade fest das wir wohl mal in der gleichen Ecke wohnten. Habe lange (seit meinem 6 Lebensjahr) in Wiesbaden oder Umgebung gewohnt und bin erst vor 3 1/2 Jahren weg gezogen, aus Beziehungsgründen.

    Liebe Grüße Steffi

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