Taufe in Barcelona Freitag
„Wie die Tabletten wirken erst in 3 Wochen?“ Seit Wochen klammerte ich mich an die Wirkung der „Scheiß-egal-Tabletten“ und nun erzählen mir erst eine Apothekerin und dann auch noch mein medizinstudierender Bruder das die wohl ausgewählten Tabletten nicht die gewünschte Wirkung haben sollen. So tigerte ich während des eigentlichen Kofferpackens zu dem Hausarzt meines Vertrauens und lies mir dann doch richtige Tabletten geben.
Also weiter Koffer packen, bisserl Geld abheben, Katzen der Nachbarin übergeben, Wachmaschine füttern, Katzenklo bügeln und von Oma abholen lassen.
Stunden später am Counter dann versuchte ich der Dame am Schalter die Dringlichkeit eines Fensterplatzes zu erklären, während sie versuchte mir begreiflich zu machen, das alle Fensterplätze bereits vergeben waren. Nebenbei wurde immer mehr der Bereich durch Sicherheitspersonal mehr oder ruhig abgesperrt. „Der Besitzer des schwarzen Rucksacks vor dem Laden „Eskada“ in Terminal 1 wird unverzüglich gebeten sich beim Sicherheitspersonal zu melden!“
Also aufkommende Tachykadie übergehen, Bereich verlassen; hoffnungsvoll Tablette schlucken und zur Ablenkung Bücher kaufen gehen. Beim letztendlichen Einchecken erreichte ich dann doch einen erfolgreichen Sitzplatzwechsel.
Trotz Tablette, trotz sicherem Sitzplatz war der Start ziemlich unangenehm. Ich war mir nicht ganz sicher, wie es wohl ohne beruhigende Medikamentendosis gewesen wäre.
Oma (wohlgemerkt 86) seit zig Jahren flugerfahren und unerschütterlich wirkte beruhigend auf mich ein und machte später ein kurzes Nickerchen.
Wieder unten auf Erde war ich sichtlich erleichtert. Mane – ausgewanderter Cousin meiner Oma - holte uns ab. Mit dem Taxi fuhren wir ca. 20 min in Barcelonas Innenstadt.
Die Wohnung von Mane ist mitten in der Innenstadt in einem riesigen ca. 6 stöckigem Haus mit jeweils 4 4-Zimmerwohnung auf jeder Etage. In seiner Wohnung sollte seine Tochter mit Familie aus Orlando , wir (Oma. Mane, ich) schliefen schräg untendrunter (3.Stockwerk) in er Wohnung eines Nachbarn. Mein Zimmer hatte so ungefähr 8 qm, war also mit dem ausgeklapptem Sofa, einer Schrankwand und meinem kleinen Koffer ausgefüllt. Das Fenster ging direkt in den Hinterhof. Hof ist eigentlich zuviel gesagt. Schacht würde besser passen. Ebenfalls so 8qm groß und eben ca. 6 Stockwerke hoch. Meinem Fenster gegenüber lag das Zimmer von Oma und Mane, dazwischen links das Fenster zum Bad. (Warum ich das so detailliert beschreibe? –dazu später)
Ich glaube wir haben uns nur kurz noch unterhalten, fielen aber sehr schnell in die Betten.
Nacht wachte ich des öfteren von einem riesigen Wasserfallartigen Regenguss auf. Bis ich schließlich bemerkte das diese Regenergüsse Wassermassen aus sämtlichen Wasserabflüssen aus der gesamten Etagenseite waren, war die Nacht eigentlich fast rum. Sobald jemand die Klospülung, die Dusche, oder ähnliche Wasserhähne in seiner Wohnung betätigte rauschten die Wassermengen durch zwei Abflussrohre so ca. 6 Stockwerke nach unten.
Doch nicht genug damit das man am Wasserbedarf und Verbrauch der Nachbarn teilhaben durfte. Nein man nahm durch diesen Schacht am sämtlichen! Leben der Barcelonier in der Casanova 136 , Appartementbereich „D“ teil. Gespräche wurden - um den lästigen Umweg innerhalb der einzelnen Wohnungen entlang des langen Flures zu umgehen, wohl direkt über den Schacht geführt, gekocht (Messerklappern, Mixer, spülen) wurde wohl eher abends , wenn sich ermattete Mittel-Nordeuropäer schlafen legen. Von den Klogeräuschen und den Tischmanieren einzelner Biertrinkender Spanier mal ganz zu schweigen.
Kaum zu glauben, so spät die Barcelonier ins bett gehen, so früh scheinen sie auch wieder aufzustehen. Hatte man gerade das tausenundvierte Schäfchen über seine Hürde geschickt und war eingeschlafen ging morgens um 4:30 Uhr der Wecker eines Hausmitbewohners. Da er sich noch nicht gleich dazu entschließen konnte aufzustehen, stellte er den 5 min-Remember-Modus ein und drehte sich noch mal auf die andere Seite. Ich überlegte der, wann wohl die Geschäfte aufmachten, die Äxte verkaufen, der Gedanke half wohl und nach 3 maligen durchgehenden Weckergepiepse stand der Mitbewohner wohl auf. Wohlgemerkt, die Geräusche wirken wirklich durch den einzigartigen Schall dermaßen laut, das ich auf meinen eigenen Wecker schaute, da ich dachte es sei meiner.......
Also weiter Koffer packen, bisserl Geld abheben, Katzen der Nachbarin übergeben, Wachmaschine füttern, Katzenklo bügeln und von Oma abholen lassen.
Stunden später am Counter dann versuchte ich der Dame am Schalter die Dringlichkeit eines Fensterplatzes zu erklären, während sie versuchte mir begreiflich zu machen, das alle Fensterplätze bereits vergeben waren. Nebenbei wurde immer mehr der Bereich durch Sicherheitspersonal mehr oder ruhig abgesperrt. „Der Besitzer des schwarzen Rucksacks vor dem Laden „Eskada“ in Terminal 1 wird unverzüglich gebeten sich beim Sicherheitspersonal zu melden!“
Also aufkommende Tachykadie übergehen, Bereich verlassen; hoffnungsvoll Tablette schlucken und zur Ablenkung Bücher kaufen gehen. Beim letztendlichen Einchecken erreichte ich dann doch einen erfolgreichen Sitzplatzwechsel.
Trotz Tablette, trotz sicherem Sitzplatz war der Start ziemlich unangenehm. Ich war mir nicht ganz sicher, wie es wohl ohne beruhigende Medikamentendosis gewesen wäre.
Oma (wohlgemerkt 86) seit zig Jahren flugerfahren und unerschütterlich wirkte beruhigend auf mich ein und machte später ein kurzes Nickerchen.
Wieder unten auf Erde war ich sichtlich erleichtert. Mane – ausgewanderter Cousin meiner Oma - holte uns ab. Mit dem Taxi fuhren wir ca. 20 min in Barcelonas Innenstadt.
Die Wohnung von Mane ist mitten in der Innenstadt in einem riesigen ca. 6 stöckigem Haus mit jeweils 4 4-Zimmerwohnung auf jeder Etage. In seiner Wohnung sollte seine Tochter mit Familie aus Orlando , wir (Oma. Mane, ich) schliefen schräg untendrunter (3.Stockwerk) in er Wohnung eines Nachbarn. Mein Zimmer hatte so ungefähr 8 qm, war also mit dem ausgeklapptem Sofa, einer Schrankwand und meinem kleinen Koffer ausgefüllt. Das Fenster ging direkt in den Hinterhof. Hof ist eigentlich zuviel gesagt. Schacht würde besser passen. Ebenfalls so 8qm groß und eben ca. 6 Stockwerke hoch. Meinem Fenster gegenüber lag das Zimmer von Oma und Mane, dazwischen links das Fenster zum Bad. (Warum ich das so detailliert beschreibe? –dazu später)
Ich glaube wir haben uns nur kurz noch unterhalten, fielen aber sehr schnell in die Betten.
Nacht wachte ich des öfteren von einem riesigen Wasserfallartigen Regenguss auf. Bis ich schließlich bemerkte das diese Regenergüsse Wassermassen aus sämtlichen Wasserabflüssen aus der gesamten Etagenseite waren, war die Nacht eigentlich fast rum. Sobald jemand die Klospülung, die Dusche, oder ähnliche Wasserhähne in seiner Wohnung betätigte rauschten die Wassermengen durch zwei Abflussrohre so ca. 6 Stockwerke nach unten.
Doch nicht genug damit das man am Wasserbedarf und Verbrauch der Nachbarn teilhaben durfte. Nein man nahm durch diesen Schacht am sämtlichen! Leben der Barcelonier in der Casanova 136 , Appartementbereich „D“ teil. Gespräche wurden - um den lästigen Umweg innerhalb der einzelnen Wohnungen entlang des langen Flures zu umgehen, wohl direkt über den Schacht geführt, gekocht (Messerklappern, Mixer, spülen) wurde wohl eher abends , wenn sich ermattete Mittel-Nordeuropäer schlafen legen. Von den Klogeräuschen und den Tischmanieren einzelner Biertrinkender Spanier mal ganz zu schweigen.
Kaum zu glauben, so spät die Barcelonier ins bett gehen, so früh scheinen sie auch wieder aufzustehen. Hatte man gerade das tausenundvierte Schäfchen über seine Hürde geschickt und war eingeschlafen ging morgens um 4:30 Uhr der Wecker eines Hausmitbewohners. Da er sich noch nicht gleich dazu entschließen konnte aufzustehen, stellte er den 5 min-Remember-Modus ein und drehte sich noch mal auf die andere Seite. Ich überlegte der, wann wohl die Geschäfte aufmachten, die Äxte verkaufen, der Gedanke half wohl und nach 3 maligen durchgehenden Weckergepiepse stand der Mitbewohner wohl auf. Wohlgemerkt, die Geräusche wirken wirklich durch den einzigartigen Schall dermaßen laut, das ich auf meinen eigenen Wecker schaute, da ich dachte es sei meiner.......

