Zaubermantel

19.03.2017 um 21:19 Uhr

Es ist ein Glück

von: Zaubermantel   Kategorie: Tibet

"Sagen Sie sich morgens beim Aufwachen:
Es ist ein Glück, dass ich heute erwacht bin.
Ich werde mein kostbares Menschenleben
zum Wohle aller nutzen." (Dalai Lama)



19.03.2017 um 21:03 Uhr

Wahrnehmungen

von: Zaubermantel   Kategorie: Tibet

"Normalerweise nehmen wir die Natur der Dinge fehlerhaft wahr.
Aus dem Unterschied zwischen dem, was wirklich ist und dem, was
wir wahrnehmen, entspringt all unser Leiden." (by Dalai Lama)




23.10.2016 um 04:01 Uhr

Grenzenloses Mitgefühl

von: Zaubermantel   Kategorie: Tibet

Die Befreiung aller Wesen

"Ein greiser Lama hatte sich einen flachen Felsen am Ufer eines Froschtümpels zum Meditationsplatz auserkoren. Dort saß er jeden Tag, aber kaum hatte er sich im Schneidersitz niedergelassen, um sich in die Tiefe seines Wesensgrundes zu versenken, gewahrte er unweigerlich ein Insekt, das hilflos im Wasser ruderte und seine Hilfe zu brauchen schien. Ein ums andere Mal ließ der Mönch sich aus seiner Versenkung reißen, setzte seine alten Knochen in Bewegung und rettete die winzigen Kreaturen vor dem sicheren Untergang, bevor er sich erneut im Schneidersitz zurechtfand. Irgendwann fiel es den anderen Meditierenden und Lamas der Gegend auf, dass der Greis kaum stillsaß, sondern seine Meditationszeit damit verbrachte, Insekten aus dem Tümpel zu heben. Obwohl es sich für jeden Tibeter geziemt, einem hilflosen fühlenden Wesen das Leben zu retten, hielten einige der Mönche es dennoch für besser, den Greis darauf hinzuweisen, dass es geeignetere Plätze für die Meditation gibt als insektenumschwirrte Froschteiche.

„Wäre es nicht sinnvoller, woanders zu sitzen und ungestört zu meditieren?“ fragten sie den alten Mann. „Meinst du nicht, dass du die vollkommene Loslösung von deinen Illusionen dann eher erlangst? Als Erleuchteter kannst du sämtlichen Wesen der Welt zur Befreiung verhelfen, aber so doch nicht!“ - „Wenigstens könntest du die Augen beim Meditieren schließen, um dich endlich auf das Wesentliche, das Unvergängliche und einzig Konstante zu konzentrieren - dein eigenes inhaltsloses Bewusstsein“, meinte ein junger Lama. - Nachdem alle ihre Vorschläge gemacht hatten, verbeugte sich der Greis ehrfurchtsvoll vor seinen Ratgebern und sprach: „Recht habt ihr, meine Brüder und Schwestern. Aber wie kann ein dummer alter Knochen wie ich, der bei der Liebe des Buddhas Chenrezig geschworen hat, diese und jede folgende Lebenszeit in den Dienst seiner Nächsten zu stellen, ruhig dasitzen und das Mantra des Grenzenlosen Mitgefühls intonieren, während hilflose Geschöpfe direkt vor seiner Nase ertrinken?“ Darauf konnte niemand eine kluge Antwort geben." (aus dem weltweiten Netz ohne Angabe eines Verfassers)

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14.10.2016 um 01:29 Uhr

Etwas anders als sonst

von: Zaubermantel   Kategorie: Tibet

Es gab eine Zeit, wo ich jede Woche ins Tibetische Zentrum ging,
um an der Dienstagsmeditation teilzunehmen und manchmal machte ich mir hinterher Notizen.

am 23. März 2004 aufgeschrieben ...

gestern abend schien alles noch "normal" zu sein, aber heute morgen bin ich ruckartig aufgewacht mit dem blitzartigen Gedanken, dass der Abend im Tibetischen Zentrum doch etwas anders als sonst verlief. Es war rappeldicke voll und ich entdeckte nur noch einen freien Stuhl direkt neben der Tür. Als es losgehen sollte, huschte die Dame links von mir nach vorne. Offensichtlich hatte sie dort ein freies Sitzkissen entdeckt.

Beim üblichen Beginn mit dem Rezitieren der "Sieben Zweige aus dem Gebet der Guten Lebensführung", stürmte plötzlich eine ältere Dame rein, um überfallartig den frei gewordenen Platz neben mir einzunehmen. Eine Weile später schlich ein junger Mann rein, mit Wollmütze und einer Jeans, die hinten beutelartig runterhing. Irgendwie traute er sich nicht und wäre wohl am liebsten die ganze Zeit so stehen geblieben, dicht an die Tür gepresst. Er hatte aber nicht mit den achtsamen Mitgliedern der Versammlung gerechnet. Der erste Versuch schlug fehl, beim zweiten Versuch gab er den Widerstand auf und ging mit gesenktem Kopf in die erste Reihe.

Dann kam noch ein Herr in einem schwarzen Anzug rein (auch etwas anders als die anderen) und setzte sich sofort auf den Fußboden, zunächst seitlich mit Blick zu mir ... *schweißabwisch* ... aber danach mit Blick nach vorn. Die Fragestunde verlief diesmal so, dass der Geshe einige Male wie ein "Komiker" antwortete und schallend lachte. Das war so ansteckend und einige lachten so sehr mit, dass ich verdächtig an meine eigenen Lachanfälle erinnert wurde.


Fröhlich

14.10.2016 um 01:21 Uhr

Gleichmut

von: Zaubermantel   Kategorie: Tibet

Notizen vom 12. Oktober 2004

Im Tibetischen Zentrum

Diesmal war es irgendwie anders, alle waren so präsent.
Und alles, was angesprochen wurde, hat richtig "gesessen".
Der Geshe lachte wieder herzerfrischend.

Das Hauptthema war "Gleichmut".
Wir sollten uns jeweils eine Person vorstellen,
die wir überhaupt nicht mögen und eine Person,
zu der wir uns besonders hingezogen fühlen
und eine Person, der wir ganz neutral gegenüber stehen.
Zum Schluss stellte jemand die Frage,
wie man das in einer Liebesbeziehung praktizieren könne.
Wenn man sich in Gleichmut üben würde,
dann müsste man sich ja förmlich distanzieren von seinem Partner.

An dieser Stelle wurde der Unterschied erklärt,
zwischen der Liebe, die an etwas anhaftet, die mit Gier verbunden ist
und der Liebe, die ein gleichmäßig großes Mitgefühl für alle hat,
quasi die Liebe der Bodhisattvas.

Und es tauchte noch die Frage auf,
ob es bei den Tibetern viele Scheidungen gäbe.
Nein, nicht viele.
Und ob die tibetischen Ehen glücklich seien.
Nach außen hin macht es schon den Eindruck, hörten wir vom Geshe.
Es sei überwiegend so, dass man geduldig ist
und sich gegenseitig Respekt entgegenbringe und vor allem
bei den kleinen Problemen sehr viel Gleichmut aufbringe.
Das sei ein entscheidender Punkt.
Wenn man die kleinen Probleme im Alltag gut meistert,
dann gibt es wenig große Probleme.



12.10.2016 um 10:25 Uhr

Im Tibetischen Zentrum

von: Zaubermantel   Kategorie: Tibet



Notizen vom 28. Januar 2004

Heute gab es sogar noch freie Plätze im Tibetischen Zentrum. Sonst musste seitlich mit Sitzkissen angebaut werden, die aus einem kleinen Nebenraum geholt wurden. Zur Vorbereitung der eigentlichen Meditation lasen wir alle zusammen die Sieben Zweige aus dem Gebet der Guten Lebensführung in deutscher Sprache vor. Im März, nach den Ferien ist der Geshe wieder dabei, dann wird die Version in tibetischer Lautschrift gesungen. Falls ein Musiker unter den Anwesenden sei, so könne der vielleicht mal ein Melodie für den deutschsprachigen Text komponieren – so lautete der Vorschlag unseres Übersetzers.

Wenn wir zu Hause meditieren, wäre der Idealfall, dass man immer den gleichen Platz einnimmt. Sollte der Platz auch sauber sein, so empfiehlt es sich trotzdem vor Beginn eine kleine symbolische Reinigung vorzunehmen. Und wenn man nur mit einem imaginären Staubwedel staubwischt. Der gerade Rücken versteht sich ja von alleine, aber die Vorstellung, dass die Kopfhaltung wie eine überreife Ähre an ihrem Halm aussehen sollte, war mir neu. Den unruhigen Geist könne man zunächst wie ein kleines Kind behandeln, indem man ihn erstmal vorsätzlich zum Spielen rausschickt. Dann kommt der unruhige Geist irgendwann ganz von alleine zur Ruhe.

Es folgte eine analytische Meditation. Das bedeutet, dass man zunächst alle Gedanken kommen und gehen lässt, ohne sie zu bewerten. Wir sind dabei quasi der Himmel und die Gedanken sind die Wolken, die einfach vorüberziehen. Anschließend beobachteten wir nur unseren Atem. Die Übung bestand diesmal darin, uns selber Glück zu wünschen. Später dehnten wir die Übung aus, indem wir den uns am nächsten Sitzenden Glück wünschten. Dann unseren Nächsten, mit denen uns eine persönliche Beziehung verbindet, dann den Leuten draußen, zu denen wir ein neutrales Verhältnis haben und schließlich den Menschen, die wir nicht so gerne mögen.

Durch eine Zwischenfrage landeten wir beim Thema Freiheit. Wie denn der Buddhismus zur Freiheit stehe. Na, ja – es gibt halt viele Regeln, aber das wäre ja gerade der Irrtum der meisten Menschen, dass sie meinten, erst ohne Regeln wären sie frei. Nein, das führe indirekt zu Leiden. Auch in einer Demokratie gibt es nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten. Das führte uns zum Thema Entsagung. Von Sokrates stamme sinngemäß die Aussage „Wie herrlich, was es auf einem Markt alles zu kaufen gibt, was ich NICHT brauche“. Und wenn der Dalai Lama auf Reisen ist, macht er gerne Schaufensterbummel, aber erst wenn die Läden geschlossen sind. Insbesondere die Schweizer Uhren haben es ihm dabei angetan.

Es wurde gefragt, wie man denn die Leiden überwinden soll, wenn wir im Außen so sehr mit der schrecklichen Realität konfrontiert werden. Na, ja – immerhin sei es bei uns möglich, sich mit dem Buddhismus zu befassen. Das wäre in Tibet nicht so leicht möglich und auch in der ehemaligen DDR war es nicht so ohne weiteres möglich. Und ob es stimmt, dass es keinen Schöpfergott gibt im Buddhismus. Ja, das stimmt. Dafür gibt es die verschiedenen Gottheiten. Es sei alles anfangslos. Wenn man nach einem Anfang suchen wolle, komme man immer weiter zurück, da alles eine Wirkung einer früheren Ursache ist. Im Buddhismus gibt es zwar viele Schriften, die sich mit dem Problem des Anfangs beschäftigen. Aber es gibt kein Ergebnis hinsichtlich eines Anfangs. Und es würde uns sowieso nicht weiter bringen im Hier und Jetzt. Auch wenn wir etwas über den Anfang wüssten.



07.10.2016 um 22:03 Uhr

Der Anfang

von: Zaubermantel   Kategorie: Tibet

Im Tibetischen Zentrum

hab den Anfang wiedergefunden ... vom 6. Januar 2004

Oh, oh ... dreimal lang hinschlagen und ich wäre im Tibetischen Zentrum. Aber erst seit kurzem ist der Entschluss gereift, an den wöchentlichen Meditationsabenden teilzunehmen. Bin zurück. Das Thema heute abend war die Geduld. Zum einen die Geduld in Verbindung mit Leiden und zum anderen die Geduld in Verbindung mit unseren Mitmenschen. Und zwar riet der Geshe uns, die Veränderlichkeit des Leidens zu sehen, dass es halt kommt und geht. Und nicht die Geduld zu verlieren, sondern auch die freudvollen Momente im Leben zu sehen. Und speziell beim letzten der drei Wege des Lamrims, dem Mahayanaweg, könnte man leicht die Geduld verlieren. Gilt es doch, vorrangig Nutzen zu bringen für alle Menschen. Wobei es leicht ist, in den Gebeten um das Wohl aller Menschen zu bitten. Aber die Kunst ist, mit den manchmal schwierigen Menschen im engsten Umkreis fertig zu werden.

Der Geshe brachte ein Beispiel, wie er ein Kloster in Ost-Tibet als Abt übernahm. Dort gab es verschiedene Gruppierungen, die alle nicht sehr vorbildlich miteinander umgingen. Der Geshe nahm sie sich eines Tages vor und sprach Klartext mit ihnen. Wie sich ihr Verhalten denn vereinbaren würde, mit dem eingeschlagenen Weg, Nutzen zu bringen für alle Lebewesen. Ob denn die einzelnen Mitglieder des Klosters keine Lebewesen wären. Doch, man gab ihm recht - es waren auch Lebewesen !

Und zur Geduld bei den Meditationen erfuhren wir, dass der Geshe anfänglich auch Schmerzen hatte, wenn die Sitzungen länger dauerten. Inzwischen hätte sich sein Körper daran gewöhnt und er bekäme nicht mal Schmerzen in den Knien mehr. Dafür hätte er manchmal noch Probleme mit seinem Geist, der würde gerne eigene Wege gehen. Bevor man sich aber zu etwas zwingt und krampfhaft versucht, weiter zu meditieren, empfiehlt er, sich lieber eine Weile schlafen zu legen. Es gab auch eine dieser Geschichten: ein Mönch, der in einer Höhle lebte, hatte wichtige Texte an die Wände dieser Höhle geschrieben. Die waren aber am nächsten Tag alle wie weggewischt. Er bat, derjenige möge sich zeigen und sagen, warum er das gemacht hatte.

Daraufhin erschien ein ihm nicht wohlgesonnenes Wesen und sie hielten ein Wortgefecht, wobei der Mönch tapfer versuchte, die Geduld zu bewahren. Plötzlich kam Feuer aus dem Schlund des Wesens und verbrannte einen Teil des Mönchsgewands. In diesem Moment zeigte sich ihm eine Art Schutzgeist. War sein Name Manjushri ? Jedenfalls versprach er dem Mönch, ihn von nun an immer zu unterstützen. Zum Abschluss konnten Fragen gestellt werden. Eine Teilnehmerin brachte als gutes Beispiel für Geduld das Laufenlernen der kleinen Kinder. Ja, meinte der Geshe lachend, die kleinen Kinder könnten ja auch nach dem ersten Hinfallen einfach liegenbleiben. So sollten wir nicht verzweifeln, wenn wir "hinfallen", sondern geduldig Schritt für Schritt weitermachen.

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15.05.2016 um 05:29 Uhr

Potala Palast

von: Zaubermantel   Kategorie: Tibet


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Der Dalai Lama sieht die die Besetzung viel entspannter.
Es war für ihn eine Gelegenheit, präziser lehren zu können.
Jetzt ist er damit durch, was er den Menschen zu sagen hatte
und daher konnte er die Regierungsgeschäfte abgeben.

(am Telefon aufgeschnappt)

18.02.2016 um 11:13 Uhr

Ein Abend im Tibetischen Zentrum

von: Zaubermantel   Kategorie: Tibet

Es wurde die Frage gestellt, wie man sich denn am besten gegen schlechtes Karma schützen könne.
Ob es irgendein wirksames Mantra gebe, das man den ganzen Tag lang murmeln könne, hihi ...

Das beste Mittel sei, Liebe und Mitgefühl zu praktizieren war die Antwort. Liebe stehe dafür, dass man
den anderen nur das beste wünsche und dass es ihnen immer gut gehen möge. Das Mitgefühl gehe
einen Schritt weiter, es möchte vorrangig, dass die anderen von Kummer und Leid befreit werden
(mal etwas vereinfacht ausgedrückt).

Aber natürlich wäre das von der Fragerin vorgeschlagene Mantra "Om Mani Padme Hum" auch sehr wirksam! Und der Gesche erzählte lachenderweise, dass seine alte Mutter den ganzen Tag lang dieses Mantra murmelt, während sie mit der einen Hand die Perlen ihrer Malakette abzählt und mit der anderen Hand die Gebetsmühle dreht.

Bei einem Besuch fragte der Gesche mal, ob sie ihm denn überhaupt zuhöre, weil sie immer weiter zählte und drehte. Da wurde ihr klar, wie sehr ihr diese Tätigkeit in Fleisch und Blut übergegangen und zur Gewohnheit geworden war.


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12.01.2016 um 00:20 Uhr

Ein ruhiger Geist

von: Zaubermantel   Kategorie: Tibet

"Ein ruhiger Geist bildet die Grundlage
für die Erkenntnis der Wirklichkeit."
(Dalai Lama)


 

24.11.2015 um 06:09 Uhr

Ein Herz so weit wie die Welt

von: Zaubermantel   Kategorie: Tibet

"Wir alle mögen angenehme Erfahrungen und haben das Glück,
uns ihrer erfreuen zu können. Wenn wir uns aber in Anhaftung verlieren,
verwandelt sich dieser Genuss in Festhalten und dann leiden wir."

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aus dem Buch:
Ein Herz so weit wie die Welt
von Sharon Salzberg

"Auf einer buddhistisch-christlichen Konferenz im Kloster Gethsemani im Bundesstaat Kentucky, an der ich teilnahm, sprach Seine Heiligkeit der Dalai Lama über die Führung durch das Kloster, die an jenem Morgen für ihn veranstaltet worden war. Zunächst sagte er, dass er von der Tatsache sehr beeindruckt sei, dass das Kloster durch die Herstellung verschiedener Käsesorten und Früchtekuchen in der Lage sei, sich selbst zu unterhalten.

Doch dann - mitten im formellen Teil jenes öffentlichen Vortrages, vor den laufenden Fernsehkameras - sagte der Dalai Lama: "Mir wurde ein Stück von dem hausgemachten Käse angeboten, der in der Tat sehr gut war, aber mehr noch wollte ich ein Stück von dem Früchtekuchen!" Er lachte schallend und wiederholte: "Ja, es war wirklich zu bedauerlich - ich hoffte wirklich, jemand würde mir Früchtekuchen anbieten, aber das tat niemand!"

Seine kindliche und aufrichtige Offenheit in der Situation war hinreißend, einfach wunderbar, sie hatte nichts von Künstlichkeit oder Manipulation an sich. Es war klar, dass er auch ohne ein Stück Früchtekuchen glücklich sein konnte. Und ein Teil seines Glücks war gerade diese Fähigkeit, über seinen eigenen Wunsch nach dem Kuchen herzlich zu lachen, ohne Verlegenheit oder Beschämung vor Würdenträgern zweier Religionen und einem großen Fernsehpublikum darüber sprechen zu können."

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21.07.2015 um 12:44 Uhr

Mitgefühl

von: Zaubermantel   Kategorie: Tibet


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Mitgefühl

"Die Abkehr von weltlichen Belangen
ist Grundlage der eigenen Befreiung.

Mitgefühl aber strebt nach der
Befreiung aller Wesen."
(Dalai Lama)

*

07.05.2015 um 09:56 Uhr

Eigenes Handeln

von: Zaubermantel   Kategorie: Tibet

"Wir müssen durch unser
eigenes Handeln ein Beispiel geben,
denn wir können nicht hoffen, andere
nur durch Worte zu überzeugen."
(Dalai Lama)

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03.05.2015 um 12:07 Uhr

Atmen

von: Zaubermantel   Kategorie: Tibet

Ein Abend im Tibetischen Zentrum

Es ist alles ganz einfach.
Wir können das Leid der anderen einatmen
und unser Glück zu den anderen hin ausatmen.
Und schon geht`s uns besser!
Je mehr Phantasie wir dabei entwickeln,
desto kräftiger die Wirkung.

Der Abend im Tibetischen Zentrum war etwas anstrengend.
Wir mussten ohne den Geshe auskommen.
Ich war müde und es folgte eine Meditation nach der anderen,
mit nur wenigen Erklärungen dazwischen.
Mein Kopf fiel immer vornüber, wie in Bus und Bahn.

Einmal wurde ich stark an jemand Bestimmtes erinnert.
Wir sollten uns unsere Selbstsucht als
ein hässliches Tier vorstellen, das in uns haust.
Und dann sollten wir das Leid der anderen einatmen
und uns wiederum vorstellen,
wie unsere Selbstsucht von dem Leid der anderen
total aufgefressen wird!
Na, hat das was?

Ein letzter Ratschlag lautete, wann immer
wir uns in einer unangenehmen Situation befinden,
wie z.B. in einer nervigen Teambesprechung,
einfach ein bißchen hin und her atmen!
Unser Glück zu den anderen hin ausatmen
und das Leid der anderen einatmen.
Genau das ist dann die Ursache für unser eigenes Glück,
indem wir den anderen ihr Leid abnehmen.

(erlebt am 30. November 2004)

06.08.2014 um 22:43 Uhr

Erkenntnis

von: Zaubermantel   Kategorie: Tibet

Dalai Lama
"Die Erkenntnis der gegenseitigen Vernetztheit aller Wesen
und Erscheinungen fördert Frieden und Gewaltlosigkeit
sowohl in den Menschen als auch in der Außenwelt."


 

25.12.2013 um 12:11 Uhr

Linienhalter

von: Zaubermantel   Kategorie: Tibet

Tai Chi und Wolkenhände und sowas
ist alles eher schwach, sprach der Onkel.
Das ist involutionär. Im Park trainieren?
Die nehmen sich was raus aus dem Kollektiv.
Sie können doch auch mit dem Park zusammenarbeiten.

Die Tibeter behaupten, sie sind Linienhalter
und haben mit China nichts zu tun.
Falsch, die Chinesen sind die Linienhalter.
Linienhalter sein zu wollen ist grundsätzlich gut,
aber es hat mit China zu tun.

Der Wahrheit erlauben, dass sie dir begegnet.
Nur das, was du erlaubst, kann dir begegnen.
Nur, wo du ein offenes Ohr hast, kann dir was zukommen.

Zusammensetzung ist 6. Strahl
Beschaffenheit ist 5. Strahl
Mischung ist 4. Strahl

Traurig

19.11.2013 um 05:25 Uhr

Lama und Lama

von: Zaubermantel   Kategorie: Tibet

Ein tibetischer Mönch ist ein Lama,
sinnbildlich kann er sehr weit spucken.
Weil die Mönche sich so verhalten,
erscheinen uns die Lamas in Peru so.

Free Tibet Meditation
http://www.youtube.com/watch?v=9CXTQojfYfg

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07.07.2013 um 01:21 Uhr

Der Dialog

von: Zaubermantel   Kategorie: Tibet

"In der Familie und in anderen sozialen Gruppen
ist das Wichtigste der Dialog." (Dalai Lama)

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25.06.2013 um 02:11 Uhr

Dalai Lama

von: Zaubermantel   Kategorie: Tibet

"Wut, Hass und Abneigung
brauchen ein Objekt, damit sie
fortbestehen können, so wie
das Feuer Holz braucht, um
brennen zu können."

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13.05.2013 um 17:56 Uhr

In unserem Denken

von: Zaubermantel   Kategorie: Tibet

Dalai Lama

"Wir können die Welt als fehlerhaft
oder als wunderbar betrachten:
Alles liegt in unserem Denken."

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