Zaubermantel

26.08.2017 um 06:39 Uhr

Wasser

von: Zaubermantel   Kategorie: Fundsachen

"Auf der ganzen Welt
gibt es nichts Weicheres und Schwächeres als das Wasser.
Und doch in der Art, wie es dem Harten zusetzt,
kommt nichts ihm gleich.
Es kann durch nichts verändert werden.
Daß Schwaches das Starke besiegt
und Weiches das Harte besiegt,
weiß jedermann auf Erden,
aber niemand vermag danach zu handeln.

Also auch hat ein Berufener gesagt:
»Wer den Schmutz des Reiches auf sich nimmt,
der ist der Herr bei Erdopfern.
Wer das Unglück des Reiches auf sich nimmt,
der ist der König der Welt.«
Wahre Worte sind wie umgekehrt."

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Tao te king, Vers 78

http://www.iging.com/laotse/LaotseD.htm


06.07.2017 um 22:44 Uhr

Der Stein

von: Zaubermantel   Kategorie: Fundsachen

"Es war einmal ein alter König, der in einem Palast lebte. Mitten auf einem goldenen Tisch in der großen Halle funkelte und blitzte ein großer, wundervoller Edelstein. Im Laufe des Lebens dieses Königs leuchtete der Stein von Tag zu Tag immer prächtiger. Eines Tages stahl ein Dieb den Stein, lief damit aus dem Palast und versteckte sich im Wald. Als er mit freudig bebendem Herzen den Stein betrachtete, erschien darin zu seinem großen Erstaunen das Antlitz des Königs.

«Ich bin gekommen, um dir zu danken», sagte der König. «Du hast mich von meiner Bindung an die Erde gelöst. Ich hatte gedacht, ich wäre befreit, als ich mir den Stein erwarb, aber dann wurde mir bewußt, daß ich nur erlöst würde, wenn ich ihn mit reinem Herzen an jemand anderen weitergäbe. Jeden Tag meines Lebens habe ich diesen Stein poliert, bis schließlich der Tag heraufdämmerte, an dem er so schön wurde, daß du ihn stahlst, und ich habe ihn weitergegeben und bin erlöst.

Der Edelstein, den du nun in Händen hältst, ist der Stein des Verstehens. Weder wenn du ihn versteckst und nur Andeutungen machst, daß du ihn besitzt, noch wenn du ihn voller Eitelkeit zur Schau trägst, kannst du zu seiner Schönheit beitragen. Seine Schönheit entspringt dem Bewußtsein, das andere von ihm haben. Ehre jene, die ihm Schönheit schenken."

aus: Der Erleuchtung ist es egal, wie du sie erlangst von Thaddeus Golas
http://www.licht-und-liebe.eu/Download/GolasErleuchtung.pdfDer Stein

FröhlichFröhlich

26.06.2017 um 08:08 Uhr

Notizen

von: Zaubermantel   Kategorie: Fundsachen

März 2014

Samsara ist erleidend. In Nepal haben sie kein Samsara, haben Druck stattdessen.
Diesen Druck, wie wir ihn kennen. Die Tibeter arbeiten Samsara im Außen ab. Soziale
Marktwirtschaft sollte es sein, isses aber nicht, stattdessen haben wir das Kapital.
Das englische System ist einfach die Verleugnung des Deutschen.

Aus Sicht von Berlin ist London Helheim
und aus Sicht von Deutschland ist Rom Helheim.

Paris
ist Midgard. Die Stadtautobahn um Paris herum ist die Midgardschlange.
Ab da geht`s nicht weiter. Paris ist also viel kleiner als wir denken.

London
ist der tiefste Punkt in der Nordsee und wird irgendwann weg sein.
Diese Erkenntnise hatte der Onkel nach längeren Meditationen.

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17.05.2017 um 11:33 Uhr

Aristophanes

von: Zaubermantel   Kategorie: Fundsachen

Eulen nach Athen tragen
Wenn jemand etwas ganz und gar Überflüssiges tut,
kommentieren wir dies gern mit der Aussage "Eulen nach Athen tragen".
Diese Redewendung geht zurück auf eine Komödie des griechischen Dichters
Aristophanes (445-386 v.Chr.).

In dem Stück "Die Vögel" findet sich die Frage
"Wer hat die Eule nach Athen gebracht?" Eulen gab es in Athen
tatsächlich schon zuhauf - nicht nur in physischer, sondern auch in
bildhafter Form. Als nachsichtiger Vogel galt die Eule als Symbol
für Weisheit und war in diesem Sinne das Attribut
der Schutzgöttin Athene.
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05.02.2017 um 18:36 Uhr

Selbstsüchtige Stille

von: Zaubermantel   Kategorie: Fundsachen

Es wurde das Bild beschrieben, dass alles, was wir äußerlich wahrnehmen ein Traum sein könnte und was denn nun wirklich ist. Dieses Thema mit dem Traum ist sehr wichtig. Tatsächlich ist die objektive Welt, die wir hier erfahren Teil des Traumes des VATERS. Aber die subjektive Welt ist kein Traum oder muß kein Traum sein. In der Subjektivität können wir erwachen. Und wir erkennen, ob wir träumen oder wach sind in unserer Subjektivität daran, dass wir rechtschaffen und positiv gleichgültig sind.

Sprich, dass wir angemessene Gefühle haben zu Elend und Verblendung. Wenn wir auf einer Welt der Getrenntheit und der Verblendung der Qualen und des Hasses leben, dann besteht eben Einheit darin, mit diesen Zuständen eins zu sein. Das meint, dass man ständig mit den Qualen der Menschheit als Gesamtheit verbunden ist. Nirvana ist ein Bewußtseinszustand, den man gleichzeitig auf der Nirvana eigenen Ebene erfahren kann. Warum hat denn der Buddha überlegt, ob er das Dharma lehren soll? Weil es für ihn als Erleuchteten ein Opfer bedeutet, in der Welt der Getrenntheit zu verbleiben und nicht physisch in Nirvana einzugehen.

Weil der Erleuchtete und der Erwachte viel sensibler geworden ist, nimmt er auch die Qualen der Ebene, auf der er sich befindet intensiver wahr. Also wer nicht in seinem Herzen ständig den Schmerzensschrei der Einen Menschheit spürt, der sollte sich an Rechtschaffenheit und dem Leben des Dharma/rechter Beziehungen orientieren und so einen Quatsch wie Stille nicht suchen. Denn dieser sucht eine selbstsüchtige Stille auf Kosten derjenigen, die leiden.

Diese selbstsüchtige Stille heiße ich Esoterische Romantik. Esoterische Romantik ist der destruktive Gegenpol zur Blümchenesoterik. Blümchenesoterik ist auch astral aber Konstruktiv. Der Blümchenesoteriker will weitergehen und sein Karma aktiv klären. Während der Esoterische Romantiker nur einen Zustand der selbstsüchtigen "Transzendenz" aufrecht zu erhalten sucht.

Ein ZEN-MeisterFreund von mir hält häufig gute, sehr gute Vorträge und sagt meistens einmal Scheiße, Mist etc. in seinem Vortrag, worauf dann viele nach dem Vortrag zu ihm kommen und ihm sagen, dass er doch noch an seinem Sprachausdruck arbeiten sollte. Diese sind es, die es nicht verstanden haben und noch unbedingt weiterträumen wollen.

Chögyam Trungpa hat ähnliches häufiger und drastischer gemacht. So hat ein enger Schüler von ihm mal einen Vortrag von ihm gelobt, mit einer süßlichen romantischen Stimme. Worauf dann Chögyam Trungpa die Hose aufmachte und ins Rosenbeet pinkelte und mit derselben süßlichen Stimme sagte: "Super nicht wahr". Es geht darum die Subjektivität des Vortrages zu erkennen und ihn nicht als objektiven tollen Vortrag zu loben. Das Objektive hat als Symbol für Subjektivität einen Wert, aber sonst keinen.

Alles Liebe
Machiventa

17.12.2016 um 14:03 Uhr

Geometrie

von: Zaubermantel   Kategorie: Fundsachen

Während der "Extrastunden" bei seinem Schulmeister Heinrich Gangl
entdeckte Rudolf Steiner in dessen Zimmer ein Geometrie-Buch, das er entleihen durfte.

Zitat: "Mit Enthusiasmus machte ich mich darüber her. Wochenlang war meine Seele ganz erfüllt von der Kongruenz, der Ähnlichkeit von Dreiecken, Vierecken, Vielecken; ich zergrübelte mein Denken mit der Frage, wo sich eigentlich die Parallelen schneiden; der pythagoreische Lehrsatz bezauberte mich. - Dass man seelisch in der Ausbildung rein innerlich angeschauter Formen leben könnte, ohne Eindrücke der äußeren Sinne, das gereichte mir zur höchsten Befriedigung. - Ich fand darin Trost für die Stimmung, die sich mir durch die unbeantworteten Fragen ergeben hatte. Rein im Geiste etwas erfassen zu können, das brachte mir inneres Glück. Ich weiß, dass ich an der Geometrie das Glück zuerst kennengelernt habe." In den klaren und überschaubaren Formen reiner geometrischer Gedanken gewann der Neunjährige jene innere Sicherheit, die sich selbst trug."

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10.11.2016 um 13:38 Uhr

Das bist Du

von: Zaubermantel   Kategorie: Fundsachen

Das bist Du - Tat twam asi

"Auf einem Baum sitzen zwei Vögel, einer auf der Spitze und der andere darunter. Der Vogel auf der Spitze ist ruhig, majestätisch und schweigt, in seine eigene Herrlichkeit versunken. Der Vogel auf den unteren Zweigen isst abwechselnd von den süßen und bitteren Früchten und ist bald glücklich, bald unglücklich. Nach einiger Zeit gerät er an eine ungewöhnlich bittere Frucht und fühlt sich angeekelt. Er blickt hinauf und sieht den anderen Vogel mit dem goldenen Gefieder, der weder süße noch bittere Früchte isst, der weder glücklich noch unglücklich ist, sondern ruhig und selbstbewusst. Der untere Vogel möchte auch diesen Zustand erreichen, vergisst es aber bald und wendet sich wieder den Früchten zu. Abermals stößt er auf eine ungewöhnlich bittere Frucht, die ihn unglücklich macht, und wieder blickt er hinauf und versucht, dem oberen Vogel näher zu kommen.

So geschieht es mehrmals, bis er dem oberen Vogel sehr nahe ist und das Licht von dessen Gefieder seinen eigenen Körper umhüllt. Er spürt einen Wandel und scheint sich aufzulösen. Er kommt noch näher, und alles um ihn herum scheint zu verschwinden. Schließlich begreift er den wunderbaren Wandel. Der untere Vogel war nur ein Schatten, eine Reflexion des oberen. Er war in Wirklichkeit immer der obere Vogel gewesen. Sein Kosten der süßen und bitteren Früchte, sein Weinen und Glücklichsein waren nur ein Traum. Der wirkliche Vogel war da oben, ruhig, herrlich und majestätisch, jenseits von Leid und Kummer.

Der obere Vogel ist Gott, Herr des Universums, und der untere Vogel ist die menschliche Seele, die die süßen und bitteren Früchte der Welt genießt. Ab und zu trifft ein heftiger Schlag die Seele. Sie hält im Genießen inne und nähert sich dem unbekannten Gott, und eine Flucht von Licht taucht auf. Sie hält diese Welt für eine leere Schau. Doch die Sinne ziehen sie herab, und wieder genießt sie die süßen und bitteren Früchte der Welt. Wieder trifft sie ein harter Schlag, und wieder öffnet sie sich dem göttlichen Licht. So nähert sie sich langsam Gott, und wenn sie näher rückt, stellt sie fest, dass ihr altes Selbst verschwindet. Ist sie nahe genug gekommen, erkennt sie, dass sie nichts anderes ist als Gott und sie ruft aus: "Den ich beschrieben habe als das Leben dieses Universums, als gegenwärtig im Atom und in allen Sonnen und Monden - Er ist die Basis unseres Lebens, die Seele unserer Seele, und das bist Du."

von dieser Seite: http://solarisweb.at/weg/vivekananda.htm

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07.11.2016 um 23:31 Uhr

Stille der Fjorde

von: Zaubermantel   Kategorie: Fundsachen

Hab was entdeckt in einem anderen Forum ...

auf der Halbinsel Musandam

Ein Delfinflüsterer
http://www.spiegel.de/fotostrecke/halbinsel-musandam-stille-welt-der-fjorde-fotostrecke-44745.html#backToArticle=637427




07.11.2016 um 23:27 Uhr

Wie ein Labyrinth

von: Zaubermantel   Kategorie: Fundsachen

Wenn dir dein Leben grad wie ein Labyrinth vorkommt und du weißt nicht weiter,
weil sich da plötzlich eine Wand vor dir auftut, dann denk daran,
diese Wand ist nicht als Bestrafung gedacht, sondern sie bewahrt dich
vor einem zu schnellen und unüberlegten weitergehen.
Erst wenn innerlich alles klarer ist, dann verschwindet auch die äußere Wand.

Tausende Male wurde das schon in den Büchern beschrieben,
aber eine kleine Erinnerung kann nicht schaden.

Fröhlich

06.11.2016 um 23:47 Uhr

Nachsinnen

von: Zaubermantel   Kategorie: Fundsachen

Die linke Hand denkt anders als die rechte Hand.
Man hat zwei Denkmethoden in sich, die nichts von einander wissen.
Sie wissen nichts voneinander weil sie so unterschiedlich sind.

Nachdenken gehört zur rechten Hand
und Nachsinnen gehört zur linken Hand.

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01.11.2016 um 21:56 Uhr

Dienen

von: Zaubermantel   Kategorie: Fundsachen

Dienen ist ein Instinkt der Seele.

Hof-Intrigen müssen aufgelöst werden.
Ist alles altes Fischezeug!

Das ist Willensschwäche,
dass sie da nicht rauskommen.
Mangel an Loslösung.
Ist Unbeherrschtheit.

Dienen.
Dann sind da Wesenheiten,
die einem weitere Dinge erklären.
Nicht intellektuell, sondern
auf einem energetischen Kanal.

Du musst nix wissen.
Dir wird alles gegeben,
wenn du dienst.

Dienen.
Dann wird dir alles erklärt,
dauert zwar etwas länger,
aber es sitzt dann.

Fröhlich

29.10.2016 um 18:59 Uhr

100 Watt

von: Zaubermantel   Kategorie: Fundsachen

"Stellt Euch einen Raum oder ein Lager vor, in dem Ihr jahrelang Eure Sachen abgestellt habt. Der Raum wird von einer 40W-Birne beleuchtet. Wechselt die Birne durch eine 100W-Birne aus und beobachtet, was geschieht. Ihr werdet das Durcheinander und den Staub sehen, von dem Ihr vorher dachtet, dass es ihn gar nicht gibt. Der Schmutz tritt klarer hervor. Das ist das, was auf der Welt passiert. Und das ermöglicht, dass viele Menschen dies lesen ohne zu denken, dass es Unsinn ist – was sie vor einigen Jahren wohl noch getan hätten." (Interview mit Sai Baba)


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25.10.2016 um 05:21 Uhr

Eine Insel

von: Zaubermantel   Kategorie: Fundsachen

von einem Literaturkalender stibitzt ...

Karen Duve


"Wenn ich von der Schule kam, aß ich zu Mittag, machte meine Hausaufgaben
und dann legte ich mich ins Bett und schlug eines der Bücher auf,
die ich mir gleich stapelweise aus der Bücherhalle holte.

Zu meiner Oma mochte ich nicht mehr, weil sie inzwischen Windeln trug und
entsprechend roch. Meine Mutter war selig, daß ich nie Freunde mit nach Hause brachte.
In ihren Augen war ich ein unkompliziertes Kind, das sich wunderbar mit sich selbst
beschäftigen konnte. Irgendwie stimmte das auch.

Mein Bett war eine Insel im haifischverseuchten Ozean des Lebens.
Wenn ich auch nur den Fuß hinausstreckte, konnte es mir übel ergehen,
aber in diesen Kissen war ich in Sicherheit.

Es hätte mir nichts ausgemacht, den Rest meines Lebens im Bett zu verbringen.
Wenn meine Geschwister nicht da waren, zog ich auch noch die Gardinen zu.
Ich las jetzt hauptsächlich Märchenbücher.

Ein stetiger Strom von Schokolade und Weingummi half mir,
mich ins Vergessen zu spülen. Lesen allein genügte einfach nicht.
Ich hielt es mit den Süßigkeiten wie mit den Büchern - der Inhalt war zweitrangig.
Ich brauchte vor allem Quantität, die mich sicher über den Nachmittag brachte."



(aus: Dies ist kein Liebeslied)

13.10.2016 um 05:13 Uhr

Siegfried

von: Zaubermantel   Kategorie: Fundsachen

Der Siegfried-Mythos und die Heldentaten

Siegfried ist mit dem Mythos verbunden, da greift die deutsche Sprache nicht.
Immer dem Ansehen nach streben und nicht dem Anschein nach.
Man sollte Siegfried als Sage laufen lassen und nicht in den Alltag umsetzen,
das gibt nur Tragödien.

Wenn man seinen Hund Siegfried nennt, hat man`s schwer,
weil die deutsche Sprache dann nicht greift.
Die deutsche Sprache ist mit der Mythologie verbunden.

Wenn man auf Siegfried macht,
ist die Liebe wohl da - weiter oben,
aber hier unten hat man dann "rühr mich nicht an".
(April 2012)

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08.10.2016 um 06:29 Uhr

Blackout

von: Zaubermantel   Kategorie: Fundsachen

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Ein Stromausfall

Blackout beim Schach!
http://www.zeit.de/sport/2010-04/schach-wem-stromausfall

10.09.2016 um 09:24 Uhr

Ringe durchschreiten

von: Zaubermantel   Kategorie: Fundsachen

Vor einigen Jahren hatte Freundin Deborah mehrere Texte gechannelt.
Dies ist mal ein Ausschnitt und passt grad ganz gut in die heutige Zeit.


Ringe durchschreiten

"Wenn ihr also das Gefühl habt festzustecken, dann macht euch immer wieder bewusst, dass ihr dem Voranschreiten des Ganzen dient, indem eure Persönlichkeit subjektiv Leid erfährt. Dadurch werden auf der inneren Ebene Teile des Einen Seins befreit. Liebt euch für diese Erfahrung und für den Dienst, den ihr tut. Liebt das Eine Sein und euer Selbst durch das Eine Sein. Es ist der größte Ausdruck von Selbstliebe, wenn ihr alle Erfahrungen, die auf euch zukommen, einfach dafür liebt und annehmt, weil es Erfahrungen sind, die euch euer Höheres Selbst darbietet, um auf dem Pfad in die Einheit weiter voranzuschreiten.

Bildlich könnt ihr euch diesen Prozess wie eine Reihe von energetischen Ringen vorstellen, die ihr durchschreitet. Jeder Ring symbolisiert den Zugang zu einer Ebene höher in Richtung Einheit. Jeder Ring ist ein Übergang von einer Dimension der Getrenntheit in eine Dimension, die mehr in der EINheit verankert ist. Steht ihr vor einem Ring, so könnt ihr den Raum dahinter noch nicht erkennen. Ihr wisst, dass es in diese Richtung weitergeht, aber ihr habt den Raum dahinter noch nicht erfahren. Das Durchschreiten des Rings erfordert ein Loslassen von alten Identifizierungen und Verstrickungen und ist häufig mit Widerständen, Ängsten und Schmerzen im subjektiven Empfinden verbunden. Dieses Loslassen von alten Mustern ist immer ein Prozess des Sterbens und erfordert Mut ins Unbekannte zu gehen.

Wenn ihr dann hindurchdurchschreitet, fällt alter Ballast von euch ab und ihr erfahrt dahinter den Raum jenseits der vorigen Illusion der Getrenntheit. Ihr fragt euch, wie es euch alles so schwierig erschienen sein kann, jetzt da ihr die vorangegangenen Illusionsmuster losgelassen habt. Ihr seid auf einer höheren Ebene angekommen. Doch das, was euch wirklich vorangebracht hat, ist nicht das Aufatmen, das ihr jetzt erfahrt, sondern war eben genau das Durchschreiten des Rings, das mit subjektiven Schmerzen und Widerständen verbunden war.

Durchschreitet also mutig und mit Kraft alle Ringe der Getrenntheit, immer in höhere Bereiche der Einheit vordringend. Nehmt in Liebe alle schwierigen Erfahrungen auf euch und erkennt das Geschenk, das euch dadurch offenbart wird, indem ihr danach mehr Klarheit, Wahrheit und Einsicht erfahrt und eurem Ziel auf eurem Lebensplan, der der Lebensplan der Einen Menschheit ist, wieder ein Stück näher gekommen seid."
Meister R. durch Deborah



08.09.2016 um 12:55 Uhr

Wiederholungen sind wertvoll

von: Zaubermantel   Kategorie: Fundsachen

vom April 2012

Einen klaren Kopf

Was wir jetzt alle brauchen, ist ein klarer Kopf.
Wir wollen einen klaren Kopf behalten.
Gefühle und Sentimentalitäten müssen mal zur Seite treten.

"sich selber nicht so wichtig nehmen"

hab mal ein paar Texte rausgesucht:

1) wenn man sich wohlfühlt,
wenn man ein gutes Gefühl hat,
kann man nicht mehr denken.
Dann kann man grad noch das englische System verstehen.
Will man das? Klingt nicht sehr verlockend.

2) den Glauben verändern,
das Gefühl ist Teil des Glaubens -
wir haben den freien Willen,
immer nur fühlen zu wollen, was einem genehm ist
oder die Unpersönlichkeit, die weitaus hilfreicher wäre.

3) Liebe ist nie Gefühl.
Wenn wir es irgendwo mit Gefühl zu tun haben,
dann ist nie die Liebe dabei.
Gefühl ist persönliche Bewertung.

4) das Gefühl hat ein Gleichgewicht
und das Gleichgewicht des Gefühl heißt Verleugnung.
Wenn meine Hand verbrennt und ich mir einrede,
dass da nichts passiert und mir meine Selbstsuggestion gelingt,
dann haben wir eine Andeutung von dem was Verleugnung bedeutet.

5) das Sinnliche wahrnehmen, die Schweizer verleugnen gern das Sinnliche,
sie wollen lieber vororganisieren. Nichts Neues und keine neuen Energeien.
Sowas fühlt sich für sie nicht gut an, aber wenn man mit dem Gefühl anfängt,
sind das Sentimentalitäten.

6) das Schwert der Unterscheidung nutzen, anstatt sich im Gefühl zu suhlen.

7) Gefühl ist eine Illusion - sich vom Gefühl lösen
und stattdessen das Verhältnis wahrnehmen.


Hab das alles für mich in Dir geschrieben, weil ich selber schon am Durchdrehen war.
Zuerst fielen mir nur die Begriffe sachlich und nüchtern ein. Aber der Begriff "sachdienlich"
wäre noch präziser - Sachdienlichkeit. Die ganze Bhagavadgita behandelt eigentlich nur das
Thema Sachdienlichkeit. Die Heulsuse Arjuna und die Sachdienlichkeit, hihi ...

(für Jeannette - durchdrehen wegen einer Beerdigung? Kommt nicht in Frage!)



18.08.2016 um 13:34 Uhr

Danke, Serena

von: Zaubermantel   Kategorie: Fundsachen

Sitzen zwei Kühe in der Dachrinne und stricken einen Ofen.
Kommt ein Schluck Kaffee vorbei und fragt: "Dürft ihr überhaupt
schon rauchen?" Sagt die eine: "Wieso? Hier ist doch Einbahnstraße."




18.08.2016 um 00:05 Uhr

Die Schneeflocke

von: Zaubermantel   Kategorie: Fundsachen

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Das Gewicht von Nichts oder Du bist wichtig.

Sag, wie schwer ist eine Schneeflocke, fragte ein Sperling eine wilde Taube.
Nicht mehr als nichts, war die Antwort. Dann, meinte der Sperling, muss ich dir
eine wunderbare Geschichte erzählen: Ich saß auf dem Ast einer Tanne, nahe
dem Stamm, als es zu schneien anfing. Nicht sehr, nicht wie in einem Sturm.
Nein, so wie in einem Traum, ohne Spur von Heftigkeit. Da ich nichts Besseres
zu tun hatte, zählte ich die Schneeflocken, die sich auf den Zweigen und den
Nadeln meines Zweiges festsetzten. Ihre Zahl war genau 3 741 952.

Als die nächste Schneeflocke auf den Ast fiel - nicht mehr als nichts, wie du
sagst - brach der Ast ab. Nachdem er dies gesagt hatte, flog der Sperling davon. -
Die Taube, die seit Noahs Zeiten als Autorität auf diesem Gebiet gilt, dachte eine
Weile über diese Geschichte nach und sagte schliesslich zu sich selbst :
vielleicht fehlt nur noch die Stimme – der Wunsch - eines einzigen Menschen,
dass es Friede wird auf unserer Welt. Könnte es sein, dass Deine Stimme –
Dein Wunsch – Dein Gedanke - die entscheidende Schneeflocke ist?

17.08.2016 um 09:59 Uhr

Blinde Kuh

von: Zaubermantel   Kategorie: Fundsachen

Lindorschokolade ist nicht ganz so gut wie Versteckenspielen. Der Prätorianer aus dem Schloß Charlottenburg gewinnt noch als blinde Kuh blitzartig jedes Versteckenspiel.

Hauchdünne Täfelchen verleihen keine Kontrolle über das Okkulte. Hauchdünne Täfelchen von Lindt beherrschen das unbestimmte Okkulte. Hauchdünne Täfelchen von Lindt sind also geradezu ein Muss unter den Büroutensilien. (Sept. 2010)

 

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