Zaubermantel

27.03.2017 um 17:15 Uhr

Das Spiel

von: Zaubermantel   Kategorie: Schatzkiste

Erkenntnis ...

solange es uns noch aufregt, was in den Nachrichten kommt,
sind wir im Spiel und nicht nur das - wir geben dem Spiel auch
Energie. In der Neuen Energie gibt es keine Grenzen.

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24.02.2017 um 12:58 Uhr

Danke

von: Zaubermantel   Kategorie: Schatzkiste

eine Geschichte von Paulo Coelho

Die blaue Feder

"Eine Legende aus der Wüste erzählt die Geschichte
eines Mannes, der in eine andere Oase ziehen wollte.

Er begann sein Kamel zu beladen. Er belud es mit Teppichen,
seinen Küchengerätschaften, seinen Truhen mit Kleidern -
und das Tier ließ es zu.

Als sie aufbrachen, fiel dem Mann eine schöne blaue Feder ein,
die ihm sein Vater geschenkt hatte.

Er holte sie und legte sie auf den Rücken des Kamels.
Da brach das Tier zusammen und starb.

"Mein Kamel bricht unter einer Feder zusammen",
mag er gedacht haben.

Manchmal denken wir dasselbe von unserem Nächsten,
ohne zu begreifen,daß unser kleiner Scherz vielleicht
der Tropfen gewesen ist, der das Fass des Leidens
zum Überlaufen brachte."

Beschäftigt

22.02.2017 um 11:01 Uhr

Die Queen

von: Zaubermantel   Kategorie: Schatzkiste

FröhlichFröhlich

Lighter side of ... Queen Elizabeth II
https://www.youtube.com/watch?v=ejRJXR92B7g



04.02.2017 um 22:24 Uhr

Fundsache

von: Zaubermantel   Kategorie: Schatzkiste

"Nachdem er den Weisen im entlegensten Winkel des Himalaja
nach monatelangem Umherwandern gefunden hatte, sagte
der Europäer zu ihm, es müsse doch furchtbar langweilig sein,
so einsam zu leben, so abgelegen und so weit weg.

Der Weise schaute den Fremden erstaunt an
und fragte zurück: " Wovon weit weg? "



18.01.2017 um 10:53 Uhr

Der Sinn des Lebens

von: Zaubermantel   Kategorie: Schatzkiste

"Ein Investmentbanker stand in einem kleinen mexikanischen Fischerdorf am Pier und beobachtete, wie ein kleines Fischerboot mit einem Fischer an Bord anlegte. Er hatte einige riesige Thunfische geladen. Der Banker gratulierte dem Mexikaner zu seinem prächtigen Fang und fragte, wie lange er dazu gebraucht habe. Der Mexikaner antworte: "Ein paar Stunden nur. Nicht lange." Daraufhin fragte der Banker, warum er nicht länger auf See geblieben ist, um noch mehr zu fangen. Der Mexikaner sagte, die Fische, reichten ihm, um seine Familie die nächsten Tage zu versorgen. Der Banker wiederum fragte: "Aber was tun Sie dann mit dem Rest des Tages?" Der Fischer erklärte: "Ich schlafe morgens aus, gehe ein bisschen zum Fischen, spiele mit meinen Kindern, mache mit meiner Frau Maria nach dem Mittagessen eine Siesta, gehe im Dorf spazieren, trinke dort ein Gläschen Wein und spiele Gitarre mit meinen Freunden. Sie sehen, ich habe ein ausgefülltes Leben."

Der Banker erklärte: "Ich bin ein Harvard-Absolvent und könnte Ihnen ein bisschen helfen. Sie sollten mehr Zeit mit Fischen verbringen und von dem Erlös ein größeres Boot kaufen. Mit dem Erlös hiervon wiederum könnten Sie mehrere Boote kaufen, bis Sie eine ganz Flotte haben. Statt den Fang an einen Händler zu verkaufen, könnten Sie direkt an eine Fischfabrik verkaufen und schliesslich eine eigene Fischverarbeitungsfabrik eröffnen. Sie könnten Produktion, Verarbeitung und Vertrieb selbst kontrollieren. Sie könnten dann dieses kleine Fischerdorf verlassen und nach Mexiko City oder Los Angeles und vielleicht sogar nach New York City umziehen, von wo aus Sie dann ihr florierendes Unternehmen leiten."

Der Mexikaner fragte: "Und wie lange wird dies alles dauern?" Der Banker antwortete: "So etwa 15 bis 20 Jahre." Der Mexikaner fragte: "Und was dann?" Der Banker lachte und sagte: "Dann kommt das Beste. Wenn die Zeit reif ist, könnten Sie mit Ihrem Unternehmen an die Börse gehen; Ihre Unternehmensteile verkaufen und sehr reich werden. Sie könnten Millionen verdienen." Der Mexikaner sagte: "Millionen? Und dann?" Der Banker sagte: "Dann könnten Sie aufhören zu arbeiten. Sie könnten in ein kleines Fischerdorf an der Küste ziehen, morgens lange ausschlafen, gehen ein bisschen zum Fischen, spielen mit Ihren Kindern, machen eine Siesta mit Ihrer Frau, spazieren ins Dorf hinein, genießen am Abend ein Gläschen Wein und spielen mit ihren Freunden Gitarre!" Hinweis vom 17. Januar 2017: bei dem Text handelt es sich um eine leicht adaptierte Form der "Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral" von Heinrich Böll.




20.12.2016 um 23:47 Uhr

Ochs und Esel

von: Zaubermantel   Kategorie: Schatzkiste

Wie Ochs und Esel zur Krippe im Stall von Bethlehem kamen ...

„Das wird wohl nicht einfach werden“, sagte sich Erzengel Michael und strich sich sorgenvoll über seine wallenden Locken. Er war eigens vom Erzengel Gabriel beauftragt worden, passende Tiere für den Stall zu bestimmen. Die Zeit drängte, denn die Geburt des kleinen Jesuskindes im Stall von Bethlehem stand kurz bevor. Die Hirten wie auch die drei Weisen aus dem Morgenland waren bereits unterwegs, um dem Stern von Bethlehem zu folgen, der sie zu dem Kind in der Krippe führen würde. Erzengel Michael rief sogleich alle Tiere aus dem Umkreis zu sich, um eine Entscheidung zu treffen.

Als erster drängte sich der Löwe vor. „Ich bin der König aller Tiere und habe vor nichts Angst!“ Zum Beweis brüllte er kräftig wie es nur ein richtiger Löwe kann, so dass Engel Michael zusammenzuckte. „Ich zerreiße jeden, der dem Jesuskind zu nahe kommt!“, bekräftigte der Löwe zusätzlich. Aber Erzengel Michael schüttelte den Kopf, denn das war ihm doch zu gefährlich. Niemand sollte schließlich Angst haben oder sein Leben verlieren, wenn er die Krippe aufsuchen wollte. Er lobte den Löwen für seine Kraft und seinen Mut, betonte aber, dass alle Besucher beim Jesuskind willkommen seien und keine Angst bekommen dürften. Er wandte sich dem Affen zu, der gleich seine Gewandtheit und Schnelligkeit vor Augen führte und flink herumturnte. Erzengel Michael zeigte sich beeindruckt, doch das war ihm viel zu unruhig.

„Nehmt doch mich“, sagte der Fuchs. „Ich bin ein raffinierter Dieb und kann für das Jesuskind alles stehlen, was es braucht!“ Doch ein solch sündhaftes Verhalten kam für Erzengel Michael überhaupt nicht in Frage. Er wies den Fuchs energisch in die Schranken und forderte ihn auf, künftig auf ehrliche Weise seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Nun trat der Hofhund des Stallbesitzers nach vorne. „Ich bin ein guter Wachhund und habe schon einige Diebe verjagt“ sagte er voller Stolz. „Das zählt hier nicht“, gab Erzengel Michael zurück. „Hier müssen keine Diebe verjagt werden! Aber mach du nur weiterhin deine gute Arbeit.“

Leise schlich sich nun die Hauskatze nach vorne. Sie sagte in ihrem miauenden Singsang „Ich habe ein sanftes Gemüt und würde das Jesuskind abschlecken, bis es ganz sauber ist!“ Erzengel Michael schüttelte sich. „Das ist sicher gut gemeint, liebe Katze, aber das Jesuskind abschlecken, das geht nun wirklich nicht!“ In der Folge stellten sich noch viele andere Tierevor, darunter auch eine Schlange, ein Mäuslein, eine Giraffe und ein Elefant. Die beiden letztgenannten waren eindeutig zu groß für den kleinen Stall. Sie hätten nicht einmal durch die Tür gepasst. Die Schlange hätte wohl zu große Angst ausgelöst und ein Mäuslein wäre wohl auch nicht passend gewesen. Die Schafe wollten lieber bei ihrer Herde bleiben und der Ziegenbock roch einfach zu streng. Aber Erzengel Michael fand für alle aufmunternde Worte, denn jedes Tier ist ein Geschöpf Gottes.

Schließlich wandte sich Engel Michael dem Ochsen und dem Esel zu, die ganz hinten standen und sich gar nicht nach vorne getraut hatten. „Kommt doch einmal her“ forderte sie Erzengel Michael freundlich auf. „Warum habt ihr euch nicht vorgestellt? fragte er. „Ach Erzengel Michael,“ antwortete der Esel. „Wir haben nichts gelernt und können nur Lasten tragen und Karren ziehen. Wir jagen auch niemandem Angst ein, denn wir sind friedvolle bescheidene Geschöpfe.“ Der Esel ließ traurig seine Ohren hängen und auch der Ochse sah ganz betrübt aus. „Ihr seid doch genau richtig“, rief Erzengel Michael freudestrahlend und klatschte in die Hände. „Das Jesuskind liebt ganz besonders die Sanftmut, die Demut und die Bescheidenheit und es hat ein Herz für alle Leidenden! Kommt nach vorne zur Krippe und leistet dem Jesuskind Gesellschaft!

Gleich wird der Heiland geboren und in der Krippe liegen!“ Erzengel Michael segnete zum Abschluss Menschen und Tiere und kehrte mit rauschendem Flügelschlag wieder in den Himmel zurück. Und so kam es, dass auch heute noch, über 2000 Jahre später, weltweit Ochs und Esel an der Krippe stehen und in harmonischer Eintracht mit den Hirten, den drei Weisen aus dem Morgenland sowie Maria und Joseph dem neu geborenen Jesuskind huldigen.


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(von Eckhard Leyser)


04.12.2016 um 09:04 Uhr

24 Türchen

von: Zaubermantel   Kategorie: Schatzkiste

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Ein Adventskalender aus dem Netz -
er lebt noch, obwohl die Dame schon aufgeben wollte.

http://www.weihnachtszeiten.de/

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02.11.2016 um 20:26 Uhr

Aus der Schatzkiste

von: Zaubermantel   Kategorie: Schatzkiste

Sommer 2008

Verletzungen
Bei Hilarion gelesen: er spricht lieber von schmerz-lich,
anstatt von schmerz-haft, denn Schmerz sollte nicht haften bleiben.

Und ein weiteres Kapitel stammt von Djwhal Khul ...

Menschen mit weit offenem Herzen werden oft verlacht, vieles wird als Spleen abgetan.
Sie erfahren oftmals ungeheure Verletzungen und möchten sich zurückziehen und ihre Wunden lecken wie ein verletzter Hund. Es sind oft Wunden einer einsamen Kindheit, die von anderen Menschen aufgerissen werden, damit derjenige sich dem Schmerz und der darunter liegenden Verletzung zuwenden kann.

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31.10.2016 um 18:35 Uhr

Die Fülle

von: Zaubermantel   Kategorie: Schatzkiste

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Wo kommen die vielen Ideen her? Wie von Zauberhand sind sie da. Und wollen alle
umgesetzt werden. Das ist ein Gedrängel. Im Zweifelsfalle eine kurze Notiz. Aber dann
geht`s los. Eins nach dem anderen. Die Zeit anhalten. Das hilft. Oder einmal um den Pudding
gehen. Die nächste Kirche umrunden, falls vorhanden. Das geht auch. Und das Atmen nicht
vergessen. Manchmal halten wir die Luft an. Dabei wollten wir doch die Zeit anhalten.

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31.10.2016 um 18:19 Uhr

Die Säuberung des Augiasstalles

von: Zaubermantel   Kategorie: Schatzkiste

Die Arbeiten des Herkules
http://netnews.helloyou.ch/bkgr/toc24.html

Auslegung der 11. Prüfung

"Augias, der Sohn des Neptun, Gott der Gewässer und der Sonne, hielt sich
zahlreiche Viehherden. Aber seit dreißig Jahren waren die Ställe nicht
gereinigt worden, so dass sich ungeheure Mengen Mist angesammelt hatten.
Herkules wurde beauftragt, etwas zu unternehmen. Viele hatten vorher schon
versucht, die Stallungen zu säubern und hatten versagt, denn es ging über
ihre Kraft.

Herkules, der ein Eingeweihter war und wie alle wirklich Eingeweihten viel
gesunden Menschenverstand besaß, stieg vom Gipfel des Berges herunter und
überlegte sich das Problem; er studierte die Ställe.

Zuerst riss er die Mauer nieder, welche die Ställe umgab, dann machte er
zwei grosse Löcher in die gegenüberliegenden Seiten und leitete zwei Flüsse
hindurch. Er versuchte nicht, auszukehren und zu putzen, wie es andere getan
hatten, sondern er beseitigte die Hindernisse, indem er zwei Flüsse dazu
benützte. Ohne Mühe von seiner Seite wurden die Stallungen sauber.

Sehr mit sich zufrieden eilte Herkules zu Augias und rief: «Ich habe die
Ställe gereinigt. Sie sind jetzt vollkommen sauber.» Und wir lesen, dass
Augias sich gegen ihn wandte, seinen Erfolg nicht anerkennen wollte und
sagte, es sei nur eine List gewesen."

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19.10.2016 um 02:51 Uhr

Vom Frosch und vom Skorpion

von: Zaubermantel   Kategorie: Schatzkiste

Ein Skorpion wollte gerne einen Fluss überqueren
und er bat den Frosch, ihn auf dem Rücken mitzunehmen.
Nein, sagte der Frosch, dann wirst Du mich stechen
und wir werden beide sterben.

Ich will nicht sterben und ich werde Dich nicht stechen,
so sprach der Skorpion und der Frosch willigte ein.
Aber auf halber Strecke verspürte der Frosch einen Schmerz:
der Skorpion hatte ihn doch gestochen.

Warum hast Du das getan? - fragte der Frosch.
ES war stärker - antwortete der Skorpion.
Anmerkung: wir sollten uns nicht "hinreißen" lassen,
sondern quasi die Kehrtwendung schaffen,
wenn ES mal wieder stärker sein will.

FröhlichFröhlich

11.10.2016 um 13:19 Uhr

Aristoteles

von: Zaubermantel   Kategorie: Schatzkiste

"Es läßt sich nämlich beobachten,
daß der Zorn in gewissem Grad
auf die Stimme sachlicher Reflexion
hinhört, aber sie nicht richtig hört.

Es ist wie bei den voreiligen Dienern;
noch ehe sie alles gehört haben,
was man ihnen sagt, rennen sie davon
und bringen dann den Auftrag durcheinander;
oder wie bei den Hunden: wenn (draußen)
ein Geräusch ist, bellen sie und schauen
gar nicht, ob es ein Bekannter ist.

So stürmt der Zorn wegen der ihm
eigentümlichen Hitzigkeit und Übereiltheit
zur Vergeltung: dabei hat er zwar etwas gehört,
aber das Gehörte mit einem (tatsächlichen)
Auftrag verwechselt.

Denn Reflexion oder Einbildungskraft
zeigen uns an, daß uns etwas Verletzendes
oder Geringschätziges angetan ist -
worauf der Zorn gleichsam zu dem Schluß
kommt, daß so etwas bekämpft werden müsse,
und sofort in Wallung gerät.

Bei der Begierde dagegen brauchen Reflexion
oder die Sinne nur anzudeuten, daß etwas
angenehm sei - und schon stürmt sie los
auf den Genuß. Man sieht: der Zorn folgt
in gewissem Sinne der Reflexion, die Begierde
nicht. Diese ist also verabscheuenswerter.
Denn wer den Zorn nicht beherrschen kann,
wird in gewissem Sinn von der Reflexion überwältigt,
der andere dagegen von der Begierde und nicht
von der Reflexion."

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( Nikomachische Ethik von Aristoteles - Seite 192, Punkt 1)


02.10.2016 um 18:53 Uhr

Der kleine Park im schwarzen Grund

von: Zaubermantel   Kategorie: Schatzkiste

Dann wurde nochmal von dem kleinen Park im schwarzen Grund berichtet,
wo der Reiher für Ordnung sorgt. Es ist dort wie ein Alpengewässer.
Eine Stimmung wie in den Alpen. In Kreuzberg ist das auch so mit dem
Wasserfall. Die in Berlin wissen, wie man das macht. Am Mittwoch stellte
der Reiher die Regulierungsbehörde dar. Am Tag zuvor war das noch
die Aufgabe einer Ente. Inzwischen hatte es geregnet, ganz wie der Reiher
es erbeten hatte - der Wasserspiegel war bedrohlich gesunken.

Der eine Tümpel war sowieso nicht so tief und die Ordnung war in Gefahr.
Der Reiher strahlte die Botschaft aus: hier muss sich mal jemand kümmern,
die Fische sind bald in Gefahr. Es ging ihm wirklich um das Leben der
Fische, gar nicht mal so sehr um seine Nahrung.

Die Ente konnte am nächsten Tag nicht mehr unter der Brücke durch
schwimmen. Und sie hatten sogar das zweithöchste Hochwasser,
was der Onkel bisher gesehen hatte. Vorher war es das zweithöchste
Niedrigwasser bisher. (Juni 2014)


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21.09.2016 um 12:37 Uhr

Widerstand

von: Zaubermantel   Kategorie: Schatzkiste

Wenn Widerstand aufkommt, bist du auf der richtigen Spur.

Mooji
https://youtu.be/USBmFg5uxuE
When resistance comes - you are on to something

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Mit deutschen Untertiteln !


25.08.2016 um 01:18 Uhr

Taizé - Fundsache

von: Zaubermantel   Kategorie: Schatzkiste

Boh, hab die Fortsetzung doch noch gefunden! [image]

http://www.taize.fr/de

Zusammenfassung von Taizé in Hamburg

"Pilgerweg des Vertrauens" in Hamburg und Umgebung

"Vom 29. Dezember 2003 bis zum 2. Januar 2004 treffen sich Zehntausende Jugendlicher aus allen europäischen Ländern und aus anderen Erdteilen zum Europäischen Jugendtreffen in Hamburg. Sie kommen, um Wege des Vertrauens zu wagen: Vertrauen zwischen Menschen, zwischen Christen unterschiedlicher Traditionen, zwischen Völkern, und Vertrauen auf Gott."

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30. Dezember - am Morgen erfuhr ich, dass ein Taizé Jugendtreffen in Hamburg stattfindet. Bisher wusste ich nur vage, dass es die Gesänge von Taizé gibt. Aber heute wurde ich von Freundin Annette "abgeschleppt". Im Abaton Kino fragte eine Zuschauerin, ob denn nur Jugendliche in Taizé aufgenommen werden. Oh, nein sprach der Bruder, Frère Roger ist ja auch da und der ist immerhin schon 88 Jahre alt.

Anschließend ging`s zu den Messehallen. Wow! Wir haben drei Stunden auf dem Boden gehockt und gesungen und einer Ansprache von Frère Roger gelauscht und wieder gesungen. Es gab ein Blitzlichtermeer, als er reinkam! Und irgendwann gab es einen Zwischenfall. Mitten im Geschehen stand plötzlich eine Frau vorne und wollte uns etwas mitteilen, aber ihre Stimme war zu leise und einige riefen "lauter". Sofort kamen drei Ordnungshüter und drängten sie weg. Da sie gehbehindert war, konnte sie nicht so schnell vorwärts kommen und der eine Ordnungshüter nahm sie sogar in eine Art Klammergriff, um sie schneller "wegtragen" zu können. Sie winkte noch und mir wurde ganz übel. Wie kann es sein, dass gerade auf solch einer Veranstaltung ein Mensch gewaltsam weggetragen wird ? Der Rest des Abends war ein vollkommen anderer für mich. Annette war etwas "besorgt" und riet mir, den Betroffenen LICHT zu schicken und das Bild zu entlassen. Aber ich dachte lange Zeit noch an diese Szene.


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Kommentar: wie will man im Licht das Licht erkennen? schickt ihnen DUNKELHEIT, damit sie das LICHT sehen und im HERZEN ERfassen können! ERfasst was da wirklich passiert IST. nur so konnte MAITREYA sich zeigen, so dass IHN ALLE wahrnehmen konnten. ES IST der stille, der leise TON GOTTES!

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25.08.2016 um 00:54 Uhr

Taizé

von: Zaubermantel   Kategorie: Schatzkiste

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Im Dezember 2003 war ein großes Taizé Treffen in Hamburg.
Wir waren zuerst im Abaton Kino, wo zwei Filme über das Leben in Taizé gezeigt wurden.

In den Filmen erfuhren wir, dass der Begründer Frère Roger in dem winzigen Dorf Taizé begonnen hatte, einen Zufluchtsort zur Verfügung zu stellen. Seine Wahl fiel deshalb auf Taizé, weil er auf der Suche nach einem geeigneten Haus dort von einer Herzensguten Frau zu einer bescheidenen Mahlzeit eingeladen wurde und sie bat ihn, das Haus in Taizé zu nehmen, denn es sei bisher so wenig los gewesen mit den nur 40 Einwohnern. Es war die Zeit des 2. Weltkrieges und Frère Roger konnte vielen verfolgten Menschen helfen. Es wurden auch Kinder aufgenommen. Da sie quasi eine "Ersatzmutter" brauchten und es bisher nur Ordensbrüder gab, konnte man eine leibliche Schwester von Frère Roger dafür gewinnen. Sie lebt heute immer noch dort und ist schon über 90 Jahre alt.

Im Kino konnten Fragen gestellt werden an einen Bruder aus Taizé, der schon seit September in Hamburg weilte, um die Vorbereitungen für das große Treffen zu begleiten. Er erzählte alles mit soviel Humor. Ganz zu Anfang hatten sich immer mal Besucher zu den Brüdern "verirrt" und die Brüder dachten : Hilfe - was wollen DIE denn bei uns und schickten die Besucher wieder weg. Irgendwann ging das nicht mehr und sie ließen die Besucher wohl am Gottesdienst teilnehmen, schickten sie dann aber für die Übernachtungen in einen 3 Kilometer entfernten Ort. Puh ! Möglichst weit weg.

Aber irgendwann wurde die Kirche zu klein und es musste eine größere Kirche gebaut werden. Es gab einen Bruder, der war Architekt. Und auf dem Plan sah alles so nett aus, aber Frère Roger war ganz entsetzt, als die Kirche fertig war. Sie erschien ihm viel zu groß und gar nicht so schön wie die alte Kirche. Als auch die neue Kirche nicht mehr ausreichte, wurde die eine Wand mit den schönen Glasfenstern weggenommen, um die Kirche mittels eines Zeltes zu vergrößern. Dieses Zelt erwies sich als nicht sehr wetterfest und es gab eine weitere Lösung, die ich nicht so ganz kapiert hab, weil alles auf englisch erzählt wurde.

Langer Rede kurzer Sinn, die Brüder begriffen eines Tages, dass es nicht darum ging, dass die Menschen sich eine Woche lang in Taizé toll fühlten. Die durften sowieso immer nur eine Woche bleiben. Wer eine zweite Woche bleiben wollte, musste schon eine sehr, sehr plausible Erklärung parat haben ! Es ging also vielmehr darum, in die Welt hinauszugehen und den Gedanken des Vertrauens unter die Leute zu bringen. Vertrauen zwischen alt und jung und zwischen sämtlichen Konfessionen ! Bei diesen jährlichen Treffen haben die Menschen die Möglichkeit, sich näher kennenzulernen, auch indem sie ihre Wohnungen für Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung stellen. - Es treffen sich Zehntausende Jugendlicher aus allen europäischen Ländern und aus anderen Erdteilen zu den Europäischen Jugendtreffen. Sie kommen, um Wege des Vertrauens zu wagen: Vertrauen zwischen Menschen, zwischen Christen unterschiedlicher Traditionen, zwischen Völkern, und Vertrauen auf Gott.

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Das Abaton Kino hat einen bedeutungsvollen Namen.
Der Begriff Abaton kommt aus dem Alt-Griechischen
und heißt übersetzt "Innerer Tempel". 

17.08.2016 um 23:45 Uhr

Momo

von: Zaubermantel   Kategorie: Schatzkiste

Momo kann zuhören,
Fundsache von heute Nachmittag,
eigenhändig abgetippt ...

"Was die kleine Momo konnte wie kein anderer, das war zuhören.

Das ist nichts Besonderes, wird nun vielleicht mancher Leser sagen, zuhören kann doch jeder.
Aber das ist ein Irrtum. Wirklich zuhören können nur ganz wenige Menschen. Und so wie Momo
sich aufs Zuhören verstand, war es ganz und gar einmalig. Momo konnte so zuhören. daß dummen
Leuten plötzlich sehr gescheite Gedanken kamen ... Sie konnte so zuhören, daß ratlose oder
unentschlossene Leute auf einmal ganz genau wußten, was sie wollten. Oder daß Schüchterne
sich plötzlich frei und mutig fühlten. Oder daß Unglückliche und Bedrückte zuversichtlich
und froh wurden." (Michael Ende, 1973)

FröhlichFröhlich


15.08.2016 um 16:15 Uhr

Danke

von: Zaubermantel   Kategorie: Schatzkiste




Die Herzen nah, die Körper fern ...

Anna und Sai Baba
http://beingnonstop.com/anna/weg/

 


17.07.2016 um 21:09 Uhr

Hefezopf

von: Zaubermantel   Kategorie: Schatzkiste



Früher hab ich immer einen Hefezopf gebacken und
mitgenommen, wenn ich die Familie meiner Schwester besuchte.
Hier ist das Rezept, wurde heute getippt und per Mehl (mail) verschickt.

Hefezopf

600 g Mehl
1 Würfel Hefe
1/4 Liter Milch (lauwarm)
150 g Margarine (weich bis fast flüssig)
80 g Zucker (ca. 5-6 Esslöffel)
1 Ei
1 Prise Salz

Die Hefe in ein kleines Gefäß bröckeln,
mit 2 Esslöffel Mehl, 1 Teelöffel Zucker
und etwa der Hälfte der lauwarmen Milch verrühren.
Ca. 15 Minuten gehen/ruhen lassen.

Dann alle Zutaten mit den Knethaken verrühren,
bis der Teig wie eine Kugel rollen kann.

Den Teig ca. 30 Minuten in der Schüssel ruhen/gehen lassen,
dabei ein Geschirrhandtuch lose auf die Schüssel legen,
denn Hefeteig mag keine Zugluft.

Dann den Teig in 3 Teile teilen und
auf einer bemehlten Fläche Rollen daraus formen.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen,
eine Rolle senkrecht auf das Blech und die anderen
beiden Rollen in der Mitte zu einem X legen und
von der Mitte aus nach oben und unten den Zopf legen.

Das Geschirrhandtuch lose auf den Zopf legen und
wieder ruhen lassen, während der Ofen vorheizt (ca. 15 Minuten).

200 Grad, mittlere Schiebeleiste, 30 Minuten backen.


Herz (01)

12.07.2016 um 06:34 Uhr

Einheit

von: Zaubermantel   Kategorie: Schatzkiste

Jasmuheen und das Fußballspiel

"Jasmuheen channelt auch und bisweilen meldet sich eine Energie, die sich als Sananda vorstellt. Bei einer Kollegin von ihr erscheint ebenfalls Sananda. Diese Kollegin channelt jedoch vollkommen andere Inhalte. Während es bei Jasmuheen immer um Einheit geht, channelt die Kollegin ein duales Bewußtsein von gut und böse. Jasmuheen wunderte sich und fragte ihre innere Führung, wie das sein könne. Sie bekam daraufhin ein sehr schönes erklärendes Bild.

Sie sah ein Football-Spiel (das ist das amerikanische Spiel, bei dem die Spieler ein bißchen aussehen wie Gladiatoren). Auf dem Spielfeld kämpften Schwarz und Weiß gegeneinander. Das Spiel war auf dem totalen Höhepunkt. Die Zuschauer schrien und tobten und es herrschte ein Riesentumult. Mitten in diesem Bild entdeckte sie ihre channelnde Kollegin. Sie lief durch die Reihen und informierte alle über den aktuellen Spielstand. Das waren genau die Informationen, die sie zu channeln pflegte:

Der aktuelle Spielstand zwischen schwarzer und weißer Bruderschaft. Jasmuheen selbst stand hinter der letzten Zuschauertribüne ganz oben. Sie drehte dem Spiel den Rücken zu, denn sie war von dem Naturspektakel eines wunderschönen, gigantischen Sonnenuntergangs weit mehr fasziniert als von dem Spiel dort unten.

Nach einer Weile fingen die Menschen neben ihr an, sich ebenfalls umzudrehen, weil sie neugierig waren, was es denn dort hinten so Spannendes geben könnte. Der Sonnenuntergang übte in seiner harmonischen Schönheit und Größe eine immer stärkere Faszination aus und immer mehr Zuschauer drehten sich um, weil sie neugierig waren, was denn da die anderen alle ablenkte. Schließlich waren es fast alle Zuschauer. Die Spieler auf dem Spielfeld merkten, daß sie nicht mehr die Aufmerksamkeit der Zuschauer hatten und wollten ebenfalls wissen, was denn da los sei.

Nach und nach hörten sie auf zu spielen und kamen ebenfalls den Sonnenuntergang betrachten. Das sind die Informationen, die Jasmuheen zu channeln pflegt: Es geht nicht darum, ob Schwarz oder Weiß gewinnt, sondern darum, daß sie sich gemeinsam wieder der Einheit zuwenden. Bisher dauern die Spiele und Kämpfe an, weil wir sie mit unserer Aufmerksamkeit nähren. Wenn wir dem Kampf zwischen Schwarz und Weiß keine Beachtung mehr schenken, weil wir Wichtigeres und Schöneres zu tun haben, dann hört er von alleine auf. Das Böse zu bekämpfen, bedeutet, den Kampf am Leben zu erhalten. Du hast die Wahl. Wir alle haben die Wahl." (Okt. 2011 aus dem weltweiten Netz)