Die Zeilensammlerin

13.01.2013 um 12:33 Uhr

HÄPPCHEN: Dillon

von: Nafatra   Kategorie: Kleine Appetithäppchen

Zu Beginn des Songs die Stimme ziemlich nervtötend gefunden. Zu faul gewesen, weiterzuschalten. Song + Stimme beim Hören immer besser gefunden. Schlussendliches Fazit: Großartig!

Dillon - Thirteen Thirtyfive

03.01.2013 um 21:39 Uhr

HÄPPCHEN: Mal wieder nix deutsch

von: Nafatra   Kategorie: Kleine Appetithäppchen

Ich erwähnte bereits, dass ich mit deutschsprachiger Musik eher wenig anfangen kann. Aber hin und wieder gibt es dann doch Ausnahmen. Wie dieses hier:

Silbermond: Ja

Ja, es ist schnulzig. Ja, es ist kitschig. Ja, alle hören es. Ja, ich finde es trotzdem wunderschön und einfach nur *hach*!

28.12.2012 um 22:57 Uhr

HÄPPCHEN: Nicht alles, was einem als Original verkauft wird...

von: Nafatra   Kategorie: Kleine Appetithäppchen

...ist auch ein solches. Bestes Beispiel derzeit: One Day von Asaf Avidan, was in den Radios gerade im Wankelmut-Remix rauf und runter läuft. Remix wohl gemerkt, auch wenn es oft als Original angedreht und auch so geglaubt wird.

Das hier ist auch nicht das Original, aber doch eine sehr hörenswerte Alternative ;-)

Asaf Avidan - One Day (Piano/Cello Version)

21.10.2012 um 16:46 Uhr

CHALLENGE: Leichen Lesen!

von: Nafatra   Kategorie: Challenges

Ich wollte mal so unschuldig in die Runde fragen, wie eigentlich der Stand der Dinge bei den restlichen Leichenlesern ist?

Ich habe erst zwei von meinen sechs durch, irgendwie eine recht maue Quote... am Schäfner Dafni bin ich dran, aber das ist nichts, was man am Stück durchlesen kann. Dabei sind die kleinen Gedichtchen und Geschichten teilweise wirklich witzig, aber diese dämliche Fraktur ist einfach so unglaublich anstrengend zu lesen. 

Ansonsten ist mir aufgefallen, dass ich vielleicht eine andere Strategie hätte anwenden sollen: zuerst die ungeliebteren und schwierigeren Leichen, und erst am Schluss die vielversprechenderen... naja, zu spät. 

Also, wie sieht es bei euch aus?

18.10.2012 um 23:09 Uhr

BUCH: Niceville

von: Nafatra   Kategorie: Rezensionen Bücher

Niceville

 

 Carsten Stroud
Niceville

 Dumont 2012
 Gebundene Ausgabe, 512 Seiten
 ISBN: 978-3832196462

 

 


Worum geht es:

Das spurlose Verschwinden eines Jungen. Ein brutaler Banküberfall, bei dem mehr als nur Geld gestohlen wird. Eine junge Frau, die mal hier, mal da erscheint. Eine alte Familienfehde. Erpressung. Selbstjustiz. Rache.
Merkwürdige und verstörende Dinge geschehen in Niceville. Eine Art böser Macht scheint auf die Bewohner der kleinen Stadt überzugreifen und kriminelle Energie zu verbreiten. Geht sie vom Crater Sink aus, einem bodenlosen Wasserloch, welches über der Stadt thront? Haben die Gründerfamilien das Unheil über die Stadt gebracht? Oder ist vielleicht doch etwas ganz anderes die Ursache?

Mein Eindruck:

„Niceville“ ist ein Buch, das vor allem von den detaillierten Beschreibungen der Umgebung und der mysteriösen Vorfälle lebt. Man fühlt sich von Beginn an tatsächlich in eine Kleinstadt in den Südstaaten versetzt und sieht sämtliche Vorstellungen bewahrheitet, die man als Europäer von einer solchen Kleinstadt üblicherweise hat. Durch kleine Cliffhanger am Ende jedes Kapitels und überraschende Wendungen wird die Spannung konstant hochgehalten.
Auch den einzelnen Charakteren wird viel Zeit gewidmet, wobei bald auffällt, dass es hier nicht den klassischen Helden und den klassischen Bösewicht gibt. Jeder scheint ein bisschen von beidem und dazu noch ein dunkles Geheimnis zu haben.
Dies, kombiniert mit der Vielzahl an Personen  (lebende sowie verstorbene) die man nicht alle klar in Haupt- und Nebenpersonen einordnen kann, führt allerdings auch zum größten Manko des Buches: oft stand ich als Leser ziemlich verwirrt da, wusste nicht mehr genau, welche Vergangenheit und welches Geheimnis nun zu welcher Person gehörte und wer von was wusste oder nicht. Besonders, wenn man das Buch dann doch für einige Zeit aus der Hand legt, braucht man etwas, um wieder in die Handlung hineinzufinden. Man muss immer sehr konzentriert bei der Sache sein, um die Zusammenhänge wirklich komplett zu verstehen. Nach einmaligem Durchlesen bin ich mir leider nicht sicher, ob ich sie wirklich alle verstanden habe.

„Niceville“ bietet dem Leser viele Facetten: es ist spannend, es ist geheimnisvoll, es ist verstörend. Es gibt Szenen, die einem Schauer über den Rücken jagen und Szenen, die einen schmunzeln lassen. Bisweilen wird die Handlung rasant vorwärts getrieben, bisweilen zieht sie sich hin.
Trotz einiger Schwächen alles in allem doch eine Empfehlung, nicht nur für Freunde des Mysteriösen.