Zerissenheit

29.06.2012 um 22:15 Uhr

ich versteh nichts.....

...von Fussball....aber die Italiener hatten einfach mehr Manschaft auf dem Platz...ich würd sagen, das Verhältnis war 4:1, dafür haben sie ganz schön wenig Tore geschossen.

und....

...ungern würd ich ununterbrochen vonrechtsnachlinksvonobennachuntenvorzurückhinher zurennen, geschweige denn mein Vermögen dazu.

 Jetzt  ists still....hier ists so warm, dass das herzchen endlich nackig liegen darf - er liebt es, er juchzt und jauchzt und klammert sich wie ein echter Tragling an Haut und Haaren fest, er liebt es im Tragetuch ganz nah dabei zu sein und er versucht und macht uns alles nach....er schaut ganz genau hin....wacher Geist....natürlich bin ich begeistert und stolz....er machts uns leicht...seine große Schwester gibt ihm auch einen Löffel und zusammen essen sie Joghurt, er eben nur ohne und immer wenn sie den Löffel in den Mund schiebt tut er es ihr nach....zauberhaft....er wacht auf, kommt zu uns auf die Erde herab...schaut uns an - durch und durch.....er streckt seine Ärmchen nach mir wenn er im Bett liegt und nach mir gerufen hat....hmmm..jetzt weiß ich wieder warum ich in jungen Jahren mal viele Kinder wollte....

....das Leben geht schnell vorbei...das Eine, das wir haben.

24.06.2012 um 19:45 Uhr

Frederick Vahle wird 70

von: MariaHilf   Stichwörter: Schlaflied, für, Anne, frederick, vahle

Schlaflied für Anne

 

Schlaf Anne schlaf nur ein, bald kommt die Nacht,

hat sich aus Wolken Pantoffeln gemacht,

kommt von den Bergen, kommt von ganz weit,

schlaf Anne schlaf nur ein, s'ist Schlafenszeit.

 

Schlaf Anne schlaf nur ein, bald kommt der Mond,

der draussen hinter den Birnbäumen wohnt.

Einer davon kitzelt ihn sanft am Kinn,

lächelt der Mond und zieht leise dahin.

 

Schlaf Anne schlaf nur ein, blad kommt ein Traum,

schlüpft dir zum Ohr hinein, merkst ihn erst kaum.

Fährst auf dem Traumschiff ans Ende der Nacht,

bis dir der Morgen die Augen aufmacht.


 

24.06.2012 um 19:36 Uhr

Für.....

20.06.2012 um 22:42 Uhr

und dann....

....diese üble Ramschblatt, welches jetzt die Briefkästen der Republik anlässlich vermüllt, glaubt es sei DAS Leitmedium...NEIN...und entgegen einer weitverbreiteten Meinung arbeiten dort auch lediglich SCHLECHTE Journalisten....... Punkt

20.06.2012 um 22:36 Uhr

Rio 20+

von: MariaHilf   Stichwörter: rio, 20, umweltschutz

.....der Wegwerfplanet Erde....Punkt.

20.06.2012 um 22:21 Uhr

Das Schönste.....

von: MariaHilf   Stichwörter: babylachen

.....wenn du mir dir dieses glucksende aus der Tiefe deines Bauchs kommende allererste Lachen schenkst....
 
Das herzchen kann jetzt lachen, ist das schön!

15.06.2012 um 19:12 Uhr

"Hatten Sie Stuhlgang" oder Mariechen und der Morbus

von: MariaHilf   Stichwörter: schilddrüse, Morbus, Basedow, stillen

....die Frage hab ich früher schon gehasst - zu intim...und.....mir macht das Druck, in einer fremden Umgebung auf die Toilette gehen ist unnatürlich, erst muss man sicher sein, das man sich in einer sicheren Umgebung befindet - das kann Tage dauern....und bei der Frage denke ich sofort an einen Einlauf gegen meinen Willen.....die letzten acht Tage war ich im Krankenhaus....ich bin von meinem Körper nachhaltig enttäuscht - ich dachte, ich werde nicht krank - also nicht noch mehr als Fibromyalgie. Fibromyalgie war im Grunde ideal als Krankheit, man siehts nicht und der Körper bleibt unversehrt und die Schmerzen sind schlimm, aber die habe ich ja schon immer. Ein unversehrter Körper....hmmm - WICHTIG!....da darf nichts aus dem Ruder laufen....jeder zweite hats an der Schilddrüse, also nichts besonderes....ich lag auf einer Station wo viele Krebspatientinnen liegen....ne Zeitlang hatte ich das Gefühl wesentlich gesünder als "DIE" zu sein....jetzt hab ich Morbus Basedow - ich will keine Glubschaugen! und in meiner Schilddrüse sind ne ganze Menge Knoten und leise denkt sich ein Gedanke in mich rein, dass das auch Krebs sein kann - ist sehr unwahrscheinlich....wie wahrscheinlich ist eigentlich, das man Morbus Basedow hat UND Knoten in der Schilddrüse....ich werde das noch eine Weile auf sich beruhen lassen....ich will das Herzchen weiter stillen und die Untersuchung der Schilddrüse erfolgt mit radioktivem! Jod?....ich werds kontrollieren lassen und fertig....meine Highscorewerte sind wieder auf dem Weg nach unten und ich nehme die Hälfte der verordneten Tabletten, das muss reichen...bin ich überhebllich?.....vielleicht.....

das herzchen muss jetzt alle vier Wochen Blut abgenommen bekommen, wegen dieser Tabletten - schlechtes Gewissen verursachend - ich bin schuld!....und er ist tapfer, ......beim ersten Mal haben wir ihn abgelenkt und er hat nicht mal gemukst....der Arzt wollte uns raus schicken...wie kann ich mein Kind allein lassen in so einer Situation? als erwachsener Mensch nehmen wir doch auch lieber jemanden mit, dem wir vertrauenum eine schlimme Situation leichter zu überstehen. Der Arzt wollte mir weismachen, dass so eine negative Situation nicht mit mir in Verbindung gebracht wird....hmm.....ODER....das Herzchen denkt, ich lasse ihn im Stich und allein bei Menschen, die er nicht kennt und ihm wehtun, denke ich.

08.06.2012 um 08:49 Uhr

Wie gut er uns kennt

von: MariaHilf   Stichwörter: hölderlin, deutsche, text

Stimmung: akupunktiert

Hyperion an Bellarmin

So kam ich unter die Deutschen. Ich foderte nicht viel und war gefaßt, noch weniger zu finden. Demütig kam ich, wie der heimatlose blinde Oedipus zum Tore von Athen, wo ihn der Götterhain empfing; und schöne Seelen ihm begegneten –

Wie anders ging es mir!

Barbaren von alters her, durch Fleiß und Wissenschaft und selbst durch Religion barbarischer geworden, tiefunfähig jedes göttlichen Gefühls, verdorben bis ins Mark zum Glück der heiligen Grazien, in jedem Grad der Übertreibung und der Ärmlichkeit beleidigend für jede gutgeartete Seele, dumpf und harmonielos, wie die Scherben eines weggeworfenen Gefäßes – das, mein Bellarmin! waren meine Tröster.

Es ist ein hartes Wort und dennoch sag ichs, weil es Wahrheit ist: ich kann kein Volk mir denken, das zerrißner wäre, wie die Deutschen. Handwerker siehst du, aber keine Menschen, Denker, aber keine Menschen, Priester, aber keine Menschen, Herrn und Knechte, Jungen und gesetzte Leute, aber keine Menschen – ist das nicht, wie ein Schlachtfeld, wo Hände und Arme und alle Glieder zerstückelt untereinander liegen, indessen das vergoßne Lebensblut im Sande zerrinnt?

Ein jeder treibt das Seine, wirst du sagen, und ich sag es auch. Nur muß er es mit ganzer Seele treiben, muß nicht jede Kraft in sich ersticken, wenn sie nicht gerade sich zu seinem Titel paßt, muß nicht mit dieser kargen Angst, buchstäblich heuchlerisch das, was er heißt, nur sein, mit Ernst, mit Liebe muß er das sein, was er ist, so lebt ein Geist in seinem Tun, und ist er in ein Fach gedrückt, wo gar der Geist nicht leben darf, so stoß ers mit Verachtung weg und lerne pflügen! Deine Deutschen aber bleiben gerne beim Notwendigsten, und darum ist bei ihnen auch so viele Stümperarbeit und so wenig Freies, Echterfreuliches. Doch das wäre zu verschmerzen, müßten solche Menschen nur nicht fühllos sein für alles schöne Leben, ruhte nur nicht überall der Fluch der gottverlaßnen Unnatur auf solchem Volke. –

Die Tugenden der Alten sei'n nur glänzende Fehler, sagt' einmal, ich weiß nicht, welche böse Zunge; und es sind doch selber ihre Fehler Tugenden, denn da noch lebt' ein kindlicher, ein schöner Geist, und ohne Seele war von allem, was sie taten, nichts getan. Die Tugenden der Deutschen aber sind ein glänzend Übel und nichts weiter; denn Notwerk sind sie nur, aus feiger Angst, mit Sklavenmühe, dem wüsten Herzen abgedrungen, und lassen trostlos jede reine Seele, die von Schönem gern sich nährt, ach! die verwöhnt vom heiligen Zusammenklang in edleren Naturen, den Mißlaut nicht erträgt, der schreiend ist in all der toten Ordnung dieser Menschen.

Ich sage dir: es ist nichts Heiliges, was nicht entheiligt, nicht zum ärmlichen Behelf herabgewürdigt ist bei diesem Volk, und was selbst unter Wilden göttlichrein sich meist erhält, das treiben diese allberechnenden Barbaren, wie man so ein Handwerk treibt, und können es nicht anders, denn wo einmal ein menschlich Wesen abgerichtet ist, da dient es seinem Zweck, da sucht es seinen Nutzen, es schwärmt nicht mehr, bewahre Gott! es bleibt gesetzt, und wenn es feiert und wenn es liebt und wenn es betet und selber, wenn des Frühlings holdes Fest, wenn die Versöhnungszeit der Welt die Sorgen alle löst, und Unschuld zaubert in ein schuldig Herz, wenn von der Sonne warmem Strahle berauscht, der Sklave seine Ketten froh vergißt und von der gottbeseelten Luft besänftiget, die Menschenfeinde friedlich, wie die Kinder, sind – wenn selbst die Raupe sich beflügelt und die Biene schwärmt, so bleibt der Deutsche doch in seinem Fach und kümmert sich nicht viel ums Wetter!

Aber du wirst richten, heilige Natur! Denn, wenn sie nur bescheiden wären, diese Menschen, zum Gesetze nicht sich machten für die Bessern unter ihnen! wenn sie nur nicht lästerten, was sie nicht sind, und möchten sie doch lästern, wenn sie nur das Göttliche nicht höhnten! –

Oder ist nicht göttlich, was ihr höhnt und seellos nennt? Ist besser, denn euer Geschwätz, die Luft nicht, die ihr trinkt? der Sonne Strahlen, sind sie edler nicht, denn all ihr Klugen? der Erde Quellen und der Morgentau erfrischen euern Hain; könnt ihr auch das? ach! töten könnt ihr, aber nicht lebendig machen, wenn es die Liebe nicht tut, die nicht von euch ist, die ihr nicht erfunden. Ihr sorgt und sinnt, dem Schicksal zu entlaufen und begreift es nicht, wenn eure Kinderkunst nichts hilft; indessen wandelt harmlos droben das Gestirn. Ihr entwürdiget, ihr zerreißt, wo sie euch duldet, die geduldige Natur, doch lebt sie fort, in unendlicher Jugend, und ihren Herbst und ihren Frühling könnt ihr nicht vertreiben, ihren Aether, den verderbt ihr nicht.

O göttlich muß sie sein, weil ihr zerstören dürft, und dennoch sie nicht altert und trotz euch schön das Schöne bleibt! –

Es ist auch herzzerreißend, wenn man eure Dichter, eure Künstler sieht, und alle, die den Genius noch achten, die das Schöne lieben und es pflegen. Die Guten! Sie leben in der Welt, wie Fremdlinge im eigenen Hause, sie sind so recht, wie der Dulder Ulyß, da er in Bettlersgestalt an seiner Türe saß, indes die unverschämten Freier im Saale lärmten und fragten, wer hat uns den Landläufer gebracht? Voll Lieb und Geist und Hoffnung wachsen seine Musenjünglinge dem deutschen Volk heran; du siehst sie sieben Jahre später, und sie wandeln, wie die Schatten, still und kalt, sind, wie ein Boden, den der Feind mit Salz besäete, daß er nimmer einen Grashalm treibt; und wenn sie sprechen, wehe dem! der sie versteht, der in der stürmenden Titanenkraft, wie in ihren Proteuskünsten den Verzweiflungskampf nur sieht, den ihr gestörter schöner Geist mit den Barbaren kämpft, mit denen er zu tun hat.

Es ist auf Erden alles unvollkommen, ist das alte Lied der Deutschen. Wenn doch einmal diesen Gottverlaßnen einer sagte, daß bei ihnen nur so unvollkommen alles ist, weil sie nichts Reines unverdorben, nichts Heiliges unbetastet lassen mit den plumpen Händen, daß bei ihnen nichts gedeiht, weil sie die Wurzel des Gedeihns, die göttliche Natur nicht achten, daß bei ihnen eigentlich das Leben schal und sorgenschwer und übervoll von kalter stummer Zwietracht ist, weil sie den Genius verschmähn, der Kraft und Adel in ein menschlich Tun, und Heiterkeit ins Leiden und Lieb und Brüderschaft den Städten und den Häusern bringt.

Und darum fürchten sie auch den Tod so sehr, und leiden, um des Austernlebens willen, alle Schmach, weil Höhers sie nicht kennen, als ihr Machwerk, das sie sich gestoppelt. O Bellarmin! wo ein Volk das Schöne liebt, wo es den Genius in seinen Künstlern ehrt, da weht, wie Lebensluft, ein allgemeiner Geist, da öffnet sich der scheue Sinn, der Eigendünkel schmilzt, und fromm und groß sind alle Herzen und Helden gebiert die Begeisterung. Die Heimat aller Menschen ist bei solchem Volk und gerne mag der Fremde sich verweilen. Wo aber so beleidigt wird die göttliche Natur und ihre Künstler, ach! da ist des Lebens beste Lust hinweg, und jeder andre Stern ist besser, denn die Erde. Wüster immer, öder werden da die Menschen, die doch alle schöngeboren sind; der Knechtsinn wächst, mit ihm der grobe Mut, der Rausch wächst mit den Sorgen, und mit der Üppigkeit der Hunger und die Nahrungsangst; zum Fluche wird der Segen jedes Jahrs und alle Götter fliehn.

Und wehe dem Fremdling, der aus Liebe wandert, und zu solchem Volke kömmt, und dreifach wehe dem, der, so wie ich, von großem Schmerz getrieben, ein Bettler meiner Art, zu solchem Volke kömmt! –

Genug! du kennst mich, wirst es gut aufnehmen, Bellarmin! Ich sprach in deinem Namen auch, ich sprach für alle, die in diesem Lande sind und leiden, wie ich dort gelitten.

 

Friedrich Hölderlin

06.06.2012 um 21:54 Uhr

Wutmarie

von: MariaHilf   Stichwörter: Ärztepfusch

....so.....Krankheiten mit scheußlichen Namen.....Ärzte - zumindest, die die ich treffe SIND SCHARLATANE.....Menschen mit wenig Ahnung....sind eigentlich alle Ärzte Angstmenschen?.....Also....das CT mit dem jodhaltigen Kontrastmittel, vorher SOLLTE abgeklärt werden ob der Patient eine nicht richtig funktionierende Schilddrüse hat - hat keiner gemacht.....und JETZT soll ich abstillen, weil meine Schidrüsenwerte außer Rand und Band sind.....also wenn ich meine Symptome sehe - und die habe ich alle erzählt - ALLE, darauf hab ich geachtet....hätte man doch mal die Werte prüfen SOLLEN.......alles Quacksalber....ich war schon die ganze Zeit misstrauisch, weil der Onkel Doktor sich nie zu irgendwas äußerte, außer er hatte sich mit einem Kollegen besprochen - ist der Mann wirklich Arzt??? Aber nicht nur das ich nun ne ausgewachsenste Überfunktion habe, N E I N angeblich hab ich auch noch ne Postpatalemyokardiopathie.....WOHER WEISS ER DAS???? - er ist sich sicher, weil alle mit denen er gesprochen hat und die mich nicht gesehen haben auch meinten, das ich das habe....und nicht mal, dass dies seine Diagnoe gewesen wäre....der Onkel von Herrn Herz hatte diesen Verdacht.....und am Freitag werd ich diesen Möchtegernnichtmalscharlatan totschreien.

Er hätte mir wenigstens sagen können, dass die Werte durch die Jodgabe sooo stark erhöht sein können.

Ich bin so böse da macht sich keiner ne Vorstellung von, zumal ich ja schon dieses CT für absolut unnötig erachtete.

Kann ich mal nen guten Arzt treffen? wäre ein Wunsch von mir

02.06.2012 um 22:23 Uhr

Bilder........

.....hochtechnisiert hergestellt....Liegen in Arztpraxen MÜSSEN offensichtllich unbequem sein....also diese Bilder - da wird einem Kontrastmittel in die Adern GESCHOSSEN...das ist sofort überall im Körper....unangenehm heiss wird es - auch überall......es kommt nix dabei raus....ich könnte eine Lungenembolie gehabt haben....die hätte sich dann schon aufgelöst - dies wäre mein Favorit....der Arzt sucht weiter....mein Herz rast...vielleicht ists die Schilddrüse....Spritzen gegen Blutklumpen muss ich weiter nehmen - geht mir ja auch besser damit...

 ....und das Herzchen hat nach all dem Stress ne dicke Erkältung mit Fieber und allem....

Anderes?...ich darf mich nicht aufregen...und seelig schläft das Volk und lässt sich Fellüberdieohren und Dach unterm Arsch wegziehen.....da kann man nichts machen?! Wir sind alle grade mit anderem beschäftigt.