Zettel An Meiner Wand

27.06.2013 um 03:57 Uhr

Email

von: Sterntalermaedchen   Kategorie: Persönliches

Ich habe sie abgeschickt. Die Email, die sagt, dass ich mich von dir trenne. Es ist unfair, so unfair. Ich weiß. Aber ich habe Angst. Du kannst nicht herkommen. Am Telefon hättest du mich nicht ausreden lassen, du hättest nur gebrüllt. Du musst erst lesen, morgen früh, wenn du aufwachst und denkst, es sei alles ok. Du wirst aufwachen und dich auf das Wochenende freuen und dann wirst du die Email lesen und deine Welt wird zusammenbrechen. Es tut mir so unendlich Leid. Es tut mir so Leid. 

Dann werden wir telefonieren, stundenlang, du wirst zu mir kommen wollen, aber ich will das nicht. Kann dich noch nicht sehen. Aber wir können reden, können über alles reden, das konnten wir doch immer. Ich bin so ein schrecklicher Mensch. 

27.06.2013 um 02:30 Uhr

Gewalt

von: Sterntalermaedchen   Kategorie: Persönliches

Wo fängt sie an? Psychische Gewalt kenne ich noch gut genug. Aber körperliche habe ich bisher noch nie in dieser Art erfahren. Wie konntest du so etwas machen? Ich weiß, ich habe mich dir gegenüber mehrfach falsch verhalten. Aber du hast diese Grenzen überschritten. Nicht zum ersten Mal. Was ist mit mir los? Ich bin wie zweigeteilt. Ich möchte das zurückhaben, was wir hatten. Ich möchte es so gern wiederhaben. :( Aber es geht nicht. Wir beide haben Fehler gemacht, unverzeihliche vielleicht? Wir haben uns beide sehr stark verletzt.

Wenn ich Fotos von dir sehe, sehe ich soviel. Ich sehe deine Liebe, dass du immer für mich da bist. Ich sehe unsere gemeinsame Zukunft, die so schön hätte sein können. Du solltest der Mann sein, mit dem ich Kinder großziehen kann. Wir teilen soviel, ich liebe dein Lächeln, ich liebe dich. Ich fühlte mich immer wohl in deinem Arm. Ich hab es immer als den besten Ort der Welt bezeichnet und das war es auch.

Dann habe ich richtig Scheiße gebaut, so richtig. Verzeihlich oder nicht, das musstest du entscheiden. Und du hast auch Scheiße gebaut. Und hier geht es nicht nur ums Verzeihen, hier geht es um Verantwortung. Ich habe dein Vertrauen in mich verletzt, ich bin fremdgegangen. Das verzeihe ich mir auch nicht. Du hast mein Vertrauen in dich verletzt, nämlich, dass du auf mich aufpasst, dass du mich nie hart anfasst, dass du mir nicht wehtust. Aber das hast du.

Man kann diese Dinge nicht gegeneinander aufrechnen, das geht nicht. Und ich verspreche dir, ich werde dich nicht als "den Bösen" im Freundeskreis darstellen. Wir haben beide Fehler gemacht und ich fühle mich selbst schlecht damit. Aber ich könnte mir nie sicher sein, dass es nicht nochmal passiert oder Schlimmeres. 

Es tut mir unglaublich Leid, ich wünschte ich könnte alles rückgängig machen. Aber ich kann und will keine Beziehung mit einem Mann haben, der mir gegenüber aggressiv und gewalttätig ist. Ich kann die Verantwortung nicht tragen. Wir wollten doch Kinder haben. :(

26.06.2013 um 23:11 Uhr

Mein Farbensammler...

von: Sterntalermaedchen   Kategorie: Persönliches

Musik: Yiruma - River flows in you

... du fehlst mir. Jeden Tag, jede Stunde. Ich habe versucht es zu konstruieren. Wie konnte das passieren? Noch vor 4 Wochen hätte man uns nackt nebeneinander ins Bett legen können und es wäre nichts passiert. Wie oft lag ich schon in deinem Bett! Wie oft hast du mich getröstet, meinen Arm gestreichelt, warst mir ganz nah. Wir gingen schon Hand in Hand durch die Straßen. Wir küssten uns manchmal auf die Wange, umarmten uns lange. Da war nie was zwischen uns. Natürlich, vor 5 Jahren war da mal ein Fünklein. Aber in den letzten 4 Jahren... klar, ich habe immer gesagt, dass ich dich mal küssen will, bevor ich sterbe. :D Aber vom Gefühl war das einfach so sehr freundschaftlich, so sehr. Du warst mir zu... unmännlich, zu sensibel. 

Und vor 3 Wochen plötzlich. Wieviele Takte haben wir miteinander getanzt? Es war vielleicht eine knappe Minute, allerhöchstens. Und trotzdem war da diese unglaubliche Anziehungskraft. Ok, wir waren sehr betrunken. Dann am Treffen danach, da tranken wir nur wenig, aber trotzdem sind wir uns schon zu nah gekommen. Und dann schließlich in dieser verhängnisvollen Nacht, da waren wir sehr betrunken, ich zumindest. Ich könnte das alles abtun, ich könnte sagen: Okay, wir waren betrunken, da ist was passiert, sowas passiert halt, aber die Freundschaft ist trotzdem stärker, Schwamm drüber.

Aber warum fühle ich jetzt so, wie ich fühle? Wir haben uns gestreichelt und geküsst, mehrmals, lange. Ich finde deinen Körper faszinierend, deine Haut ist so makellos, so schön. Du bist so sanft, allein wenn du meine Hand streichelst, löst das in mir soviel aus. Du machst nichts einfach so, du machst alles so bewusst. Du küsst so wundervoll. Ja, du hast Recht: Du küsst so, wie du tanzt. :D Ich will mehr davon, einfach mehr. Nicht viel weiter gehen, ich will nur das. Ich glaube, wir könnten stundenlang auf dem Bett liegen und uns ansehen, uns berühren und erforschen. Vorsichtig, zerbrechlich. Was, wenn wir nur das hätten? 

Aber du kannst es nicht, du kannst nichtmal meine Nähe oder den Kontakt zu mir ertragen. Dir tut es zu sehr weh, wofür ich mich entschieden habe. Dass du trotz allem die schlechtere Alternative bist. Aber glaub mir, das bist du nicht. Du bist meine Rettung. Aber ich will nicht gerettet werden. Damals nicht und jetzt erst recht nicht. Ich muss diese Erfahrung für mich machen, dann muss ich eine Zeit mal ganz allein für mich sein, darf mich nicht so sehr auf andere stützen. Und dann haben wir eine Chance.

Ich weiß, warum es jetzt passiert ist, genau jetzt. Wir haben es ohne es zu begreifen schon selbst gesagt. Du magst dich so, wie du jetzt bist, endlich nach langer Zeit bist du mit dir zufrieden, du kommst mit dir klar und du willst so bleiben. Du hast soviel Neues an dir entdeckt. Und ich habe mich auch verändert, weiterentwickelt, ich mag mich, wie ich bin. Und genau dann, als wir das festgestellt haben, haben wir UNS entdeckt. Wir können nur zusammen sein, wenn sich jeder von uns selbst liebt. Der Zeitpunkt war jetzt da, aber es gibt Schwierigkeiten, es war nicht der perfekte Zeitpunkt. Wir brauchen noch Zeit, jeder für sich.

Mit dir wäre der Plan vom Leben mit Zusammenziehen und Kindern gar nicht möglich. Du bist anders, mit dir wäre alles anders. Wer bin ich? Was ist richtig? Das, wonach ich mich sehne, wonach ich mich fühle? oder was die Vernunft mir sagt? Wir leben vielleicht nur einmal, manche Dinge kann man nicht rückgängig machen. Für manche ist es bald schon zu spät. Aber ich fühle mich lebendig, ich weiß, was ich will. Aber ich weiß nicht, was ich tun muss.

Wenn ich in deine Augen sehe, dann scheint alles so einfach.
 

22.06.2013 um 23:08 Uhr

Ohne dich...

von: Sterntalermaedchen   Kategorie: Persönliches

Musik: Ross Coppermann - Holding on and letting go

... kann ich nicht. Bleib doch einfach. Das geht doch, das ging immer. Wir haben es immer irgendwie hinbekommen. Aber jetzt waren wir zu mutig. Oder nicht mutig genug. Ein Blick in deine Augen und ich weiß genau, was du willst. Doch du sagst anderes. Seit dieser Nacht hat sich alles verändert. Ich habe mich verändert. Aber ich muss stark sein. Ich muss meine jetzige Beziehung weiterführen, ich bin das schuldig. Jedem von uns. Du hast es verdient, dass du nicht nur die bessere, die sanftere Alternative bist. Vielleicht haben wir nur eine einzige Chance. Und die muss unabhängig von allem anderen sein. Ich muss unabhängig sein. Mal sehen, wie gut ich schauspielern kann.

22.06.2013 um 20:02 Uhr

Du hast es versprochen.

von: Sterntalermaedchen   Kategorie: Persönliches

Musik: Philipp Poisel - Mit jedem deiner Fehler

Du hast versprochen, dass wir füreinander da sind, dass du mich immer anrufen wirst, wenn es dir schlecht geht. Noch vor drei Wochen hast du gesagt, es wird nie passieren, dass wir uns verlieren. Und jetzt ist alles kaputt, wir haben alles kaputt gemacht und können uns nur noch darauf konzentrieren uns selbst zu schützen. Du hast mich heute sehr verletzt, auch wenn ich dich verstehe. Es tut weh und ich fühle umso mehr für dich. Wir dachten, wir haben uns gefunden, endlich.

 

Dabei haben wir uns verloren, irgendwo zwischen da und jetzt. Irgendwo zwischen dir und mir und mir und ihm. Irgendwo zwischen Muse und Adele. Zwischen Tanz und Kuss. Zwischen uns war alles, jetzt ist da nichts mehr. Vielleicht müssen wir da durch. Aber wer werden wir sein, wenn wir angekommen sind? Werden wir noch wir sein? Gibt es dann noch dieses "uns"?

"Dass du bescheuert bist und nichts verstehst.
Dass wir nicht füreinander bestimmt sind." 

 

21.06.2013 um 23:58 Uhr

Oh Mann...

von: Sterntalermaedchen   Kategorie: Persönliches

Alles immer überall erinnert mich an dich. 

18.06.2013 um 02:19 Uhr

An meinen Farbensammler

von: Sterntalermaedchen   Kategorie: Persönliches

Mein lieber Farbensammler,

ich schreibe dir hier einen Brief, den du nie lesen wirst. Vor 5 Jahren hast du hier auch einen Blog eröffnet und über deine Gefühle zu mir geschrieben. Sternenschein hat dir damals geraten, um mich zu kämpfen. Das habe ich alles erst viel später erfahren, aber es hätte auch nichts genützt. Damals haben wir die Chance nicht ergriffen, weil ich zu feige war. Die letzten Jahre dann waren wir nie gleichzeitig Single, wirklich nie. Wir hatten keine Chance mehr. Was ist nun passiert? Ich war glücklich in meiner Beziehung, es war der denkbar ungünstigste Zeitpunkt für uns.

Aber trotzdem... erst der Tanz, ein paar Tage später kamen wir uns schon so nah und dann letzte Woche, als wir uns endlich, ENDLICH geküsst haben. Du wolltest mich noch aufhalten, aber du konntest nicht. Ich habe dir schon öfter gesagt, dass ich dich auf jeden Fall irgendwann einmal küssen will. Aber ich habe lange gedacht, dass es damit dann gut sei.

Aber nichts ist gut, ich habe dich gebeten mir zu zeigen, wie es sein könnte. Für eine gewisse Zeit - ich hatte kein Zeitgefühl mehr - hast du mir deine Welt gezeigt, unsere Zukunft, die wir haben könnten. Jede Berührung, jeder Kuss, einfach alles hatte eine Bedeutung. Du hast mir deine Gefühle, deine Hoffnungen in allen Facetten gezeigt. In dem Moment war ich glücklich. Es war richtig, es war alles genau richtig so wie es war. Ich will mehr davon, ich will mehr von dir. 

Du hast gesagt, du willst nichts überstürzen. Du willst mich einfach nur daten. Du und ich in dieser schönen Stadt, in diesem Sommer, wir könnten alles haben. Wir könnten unsere Leben führen, jeder für sich und doch miteinander. Du bist so sanft, deine Küsse so bewusst und doch leidenschaftlich. Deine Hand in meiner, das ist einfach richtig. 

Aber ich war wieder mal feige. Ich habe dein Herz aufs Äußerste herausgefordert, ich habe dir alles abverlangt. Und dann habe ich mich nicht für dich entschieden. Mehrmals habe ich dir Hoffnungen gemacht und sie immer wieder zerstört. Warum? Weil ich meinen Partner liebe, weil ich Angst habe alles zu zerstören, weil ich Angst um uns beide habe. Mit wem könnte ich über Männer reden, wenn du der Redestoff bist? Wer baut mich wieder auf, wenn es mir deinetwegen schlecht geht? Es ist soviel, das wir schon haben. Das kommt als Risiko noch hinzu. Soviel Risiko - das bin ich nicht. 

Was könntest du mir bieten? Vieles. Anderes. Fast alles, würde ich behaupten. Aber die Frage ist doch auch, was ich dir jetzt bieten könnte. Und das ist eine zerrüttete Seele, ein gebrochenes Herz und Chaos im Kopf. Vermutlich viel weniger als du dir wünschst und noch viel weniger als du verdient hast. Wir haben mehr verdient.

Ich kenne uns. Wir werden diesen Punkt überwinden. Wir werden es schaffen wieder eine Art Freundschaft aufzubauen, ein letztes Mal. Und irgendwann ergibt sich noch eine Chance und, bei Gott, ich werde sie ergreifen, ungeachtet der Konsequenzen. Jetzt noch bin ich schwach und feige. Um zusammen zu sein, müssen wir beide stärker werden. Vielleicht werden wir das sein. Bald. Oder irgendwann. Ich freue mich darauf. :) 

Was soll ich zum Schluss schreiben? Was ich fühle, weißt du. 

13.06.2013 um 13:42 Uhr

Time on my hands

von: Sterntalermaedchen   Kategorie: Verewigt

Musik: Elton John - I guess that's why they call it the blues

Toller Liedermacher, der Elton John. Das Lied habe ich früher schon geliebt und habe es jetzt wieder für mich entdeckt. Es drückt ganz genau aus, was ich fühle. Besonders diese Zeilen:

And I guess that's why they call it the blues.
Time on my hands could be time spent with you.

13.06.2013 um 00:15 Uhr

Farben sammeln

von: Sterntalermaedchen   Kategorie: Persönliches

Du sammelst Farben. Ich sammle im Moment vor allem deine Farben. 

"Der Moment ist nun leider vorbei, in dem ich dir sagen könnte, wie es für mich war dich zu küssen."

"Ich weiß nicht, was ich noch sagen soll. Was ich fühle, weißt du."

"So bist du nicht, das passt nicht zu dir."

"Ich habe nicht dich verloren, sondern die Beziehung zu dir, zwischen uns, die hätte sein können."

"Ich habe alle Karten auf den Tisch gelegt, habe alle Gefühle offen gelegt, habe dir gezeigt wie es sein könnte zwischen uns und trotzdem hat es nicht gereicht."

"... und irgendwann werden wir wissen, dass die Frage nicht mehr das OB ist, sondern nur noch das WIE."


Ich habe mich für Plan A entschieden, weil es die richtige Entscheidung war. Wie es mir damit gehen wird, weiß ich nicht. Immer kann ich mich nicht für Plan A entscheiden. Du hast Sorge, mir könnte etwas Ähnliches passieren wie damals. Wie damals, als du ein Jahr lang auf mich eingeredet hast, damit ich diese Beziehung beende. Dabei weißt du erst jetzt, wie wenig gereicht hätte, dass ich alles aufgegeben hätte um bei dir zu sein. Aber jetzt hat es nicht gereicht, weil es mir zu gut geht. Wir haben keine Zeit, nie. Es ist immer der falsche Zeitpunkt. Vielleicht verpassen wir den richtigen Zeitpunkt auch, weil wir es nicht versauen wollen. Vielleicht gibt es für uns nur eine Chance und ich traue mich nicht sie zu ergreifen.

Du hast mir gezeigt, wie es sein könnte und ich wollte es nicht. Es tut mir so unglaublich Leid, mehr als alles andere. Ich verspreche dir, beim nächsten Mal (von dem ich hoffe, dass es das gibt), werde ich mich nicht entscheiden müssen, da wird es keinen anderen geben, sondern nur dich und mich. Da komme ich dir entgegengelaufen und bleibe, bleibe für immer. 

12.06.2013 um 00:54 Uhr

Entscheidungen und Fehler

von: Sterntalermaedchen   Kategorie: Persönliches

Woran merkt man, dass es ein Fehler ist? Wenn es sich in dem Moment so gut anfühlt, kann es falsch sein? Kann es sein, dass zwei Herzen in meiner Brust schlagen? Eines für den einen, das andere für den anderen? Bin ich vielleicht unstet oder egoistisch? Was ist richtig, wenn sich beides richtig anfühlt - nur eben nicht in Kombination? 
Vielmehr... wer bin ich? Welche Art von Sterntalermädchen will ich sein? Plan A oder B oder C bis Z. Ich glaube nicht an ewige Liebe mit genau einem Menschen. Aber ich glaube an perfekte Momente und die perfekte Zeit mit einem bestimmten Menschen. Und für verschiedene Menschen gibt es verschiedene Zeiten. Aber wann ist die Zeit für etwas Neues gekommen? Kann das überhaupt jemals enden? Wird es immer wieder so sein?

Gestern habe ich eine Entscheidung getroffen, für den Moment, für das Gefühl, für die schon länger mal mehr, mal weniger gehegte Sehnsucht. Es war absolut richtig, es musste so sein. Aber heute, heute habe ich mich dagegen entschieden herauszufinden, wo das hinführen kann. Denn ich bin im Moment in Sicherheit, in schöner Sicherheit. Ich weiß nicht, ob ich schon Gegebenes erhalten kann oder ob mich mein Gewissen auffrisst. Es gibt zwei Möglichkeiten, beide sind gleichermaßen gut und erstrebens- und erhaltenswert. Aber ich weiß nicht, was ich will, was ich vom Leben, was ich von MIR will. Ich dachte, ich wusste es. Aber dann kam das Chaos und es blieb. Ich habe Angst, dass es noch länger bleibt. 

Die eine Liebe gegen die andere - das kann es doch nicht geben.

Feste, starke, sichere Liebe gegen sanfte, zärtliche, empfindliche Liebe.

Plan A gegen die absolute Planlosigkeit. 

Unglaubliche Nähe trotz großer Entfernung gegen notwendige Distanz trotz 15 Min. Fußweg.

Starke Verbundenheit gegen Verbundensein in Freiheit.

Wurzeln gegen Flügel. 

Ich gegen mich. 


06.06.2013 um 01:49 Uhr

Fragen, die von Altlasten befreien (16)

Welche Sitzungen oder Meetings wirst du dieses Jahr gleich im Vorhinein absagen?
- Eigentlich keine, denn es gibt keine. Privat gibt es natürlich so etwas, aber darauf zielte die letzte Frage ja schon ab. 

05.06.2013 um 01:31 Uhr

Wundervoll

Stimmung: zwiefältig
Musik: Muse - Supermassive Black Hole

Oooh you set my soul alight.
 
Sind wir?
 
Ich weiß einfach nicht.
Ich weiß nicht.
Ich traue mich nicht.
Ich darf nicht.
Ich fühle.
Ich spüre.
Es.
Dich.
Nichts? 
Zu viel.
Zu wenig.
Viel zu wenig innen.
Kein Blick.
Zu nah.
An mir.
Du.
Immer Du.
Worte und Jahre.
Zart, so zart.
Gestärktes Band.
So nah.
So nah dein Atem.
Deine Hand.
Mein Gewissen.
Unwiederbringlich.
Undwiederholbar.
Einzigartiges Wir.
Zwiefalt.
Zweigeteilt.
Drei oder vier?
Rhythmus an Haut.
Puls und Leben.
Sehnsucht.
Illusion?
Zwischenwelt.
Zweites Leben?
Wir sind.
Nur jetzt.
Unbestreitbar.
Sind wir? 
 Endlich?
End-lich?
 
Oooh you set my soul alight.