Zettel An Meiner Wand

01.05.2014 um 22:19 Uhr

The way you make me feel

Musik: The way you make me feel

Spontan aus einem Gefühlsausbruch entstanden, weiß nicht wohin damit sonst, kann es nicht nach außen tragen.
Ich weiß, dass du mir zusiehst, ich erinnere mich daran, wie du dich gefreut hast, als ich endlich mein Kleid für den Abschlussball hatte. Schau wie ich tanze, wie ich mich freue und an dich denke. So wird es immer sein, meine letzte Liebe.

Ein Tanzgedicht.

Fühle mich, führe mich wohin du auch willst.
Noch ein Stück, noch etwas weiter Richtung Abgrund und zurück.
Zurück zu dir, wende mich weg und zurück zu dir
halten mich deine Augen und deine Arme.
Soll dich fernhalten von mir, aus meinem Herzen. Soll es so sein, zurück zu dir, schwindelig und glücklich.
"Ich halte dich" sagst du.
Scheu, vorsichtig und doch so nah
verlieren wir Zeit und Raum und Anspannung
Spüre dich, den Atem deiner Brust so nah an mir, wir werden synchron, Glieder und Herzen und wenn ich mich an dich lehne und wenn ich mich um dich drehe, ich komme immer wieder zurück
Gib mir mehr, meine Hand streicht deinen Nacken, darf um deinen Oberkörper wandern, einfach so, es ist das Spiel.
Weit weg, nicht zu weit, halt mich bei dir, gib mir Raum, ich entfalte mich und lande in deinem Arm.

Zusammen, so nah. Von Zeit zu Zeit bin ich mir deiner Nähe so bewusst. ich schaudere. Der Rhythmus und du sind so umwerfend, doch du fängst mich. Das tust du immer, du bist einfach da.
Wenn du mich so ansiehst, deine Hand ausstreckst "May I have this dance?" hörst du kein Nein.
Allein so plump, zusammen perfektes Gefühl.
Nichts will ich lieber, niemandem näher, immer nur das, genau so. In diesem Moment, nur das.
Fühlen, gefühlt werden, unbemerkt zart deine Hand fühlen. Halt sie noch etwas länger.
Tanz noch einmal mit mir. 


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