Don't fix what's wrong - build what's strong!
Ich hab es echt durchgezogen und bin jeden dritten Tag gelaufen. (Da ich in der Woche auch noch zwei Mal Squash spielen gehe und danach fast immer sterbe, wenn ich laufen muss, hab ich beschlossen, nicht jeden Tag zu gehen.)
Okay, und nun: Ich gebe auf. Ich bin ehrlich. Ich HASSE joggen. Es ist langweilig, öde, ich fühl mich immer, als hätte ich Blei in den Waden und irgendwie bringt es mir keinen Spaß. Die Kondition ist besser geworden, es geht aber überhaupt nicht einfacher und der Es-wird-alles-suuuuper-toll-Punkt hat sich auch noch nicht eingestellt.
Ich hab keine Lust mehr da drauf.
Ich habe Rennradfahren ausprobiert und meine Passion gefunden. Sobald das schöne Wetter wieder da ist, geht es wieder raus auf die Straße. Für den nächsten Winter besorge ich mir so eine Roll-Anlage, wo man das Rad einspannen kann. Dann kann man auch drinnen fahren.
Es ist einfach nur genial.
Joggen kann mich mal! Ich mach das nicht mehr weiter.
Irgendwann hab ich mich mal gefragt: Macht das Sinn? Dass ich mich in meiner wenigen Freizeit zu einem Sport zwinge, den ich nicht mag, (inbrünstig nicht mag!!!!), und das nur, weil ich Angst habe, fett zu werden (und weil die Stars und Sternchen auch laufen und daher aussehen wie Supermodels?
Na gut - die bekommen ja auch Geld dafür. Wenn ich paar Mio Euro im Jahr verdienen würde, würde ich für Joggen auch den ein oder anderen Anreiz sehen.)
Aber ich denke, ich kann auch mit meinem Rad gegen ein Aufquillen meines Körpers ankämpfen und momentan scheint das auch noch in weiter Ferne zu liegen... Immerhin scheint meine Wandlung in Fräulein Qualle noch nicht aktuell.
So, ich stehe zu meiner Schwäche und hänge mein Laufvorhaben an den Nagel. Zwar nach eingehendem Test, aber ich gebe am Ende eben doch auf. Ich steh wenigstens dazu. Ich bin für das Laufen nicht gemacht. Weder körperlich noch mental.
Damit verabschiede ich mich aus dem Laufleben. Eine kurze und schmerzhafte Karriere ;)
