Musik: BAP: Bahnhofskino
Ganz seltsam, wenn plötzlich alles gut geht; wenn auf einmal alles klappt, als ob dies eine Stöckchen an der falschen Stelle gelegen hätte, bisher; und jetzt ist es weg, weggespült von einer kleinen Welle, hätte man grade nicht erwartet, irgendwie unspektakulär.
Und doch: es fliesst, es plätschert, ganz angenehm, stetig und leise, ein kleiner Waldbach, kühl und klar und schimmernd.
(Alanis Morissette: Everything)
Bidde; der Song passt genau.
Ich stelle mir oft die Frage: Was berührt mich eigentlich wirklich? Was kommt an mich ran?
Die Antworten sind nicht immer leicht zu ertragen. Aber beruhigend. Ich kann diese Dinge an den Fingern einer Hand abzählen. Nichts davon raubt mir den Schlaf.
(Stoppok: Sansibar)
Wahrscheinlich muss man sich nur zwei, drei Sachen raussuchen, auf die man sich dann konzentriert, mal abgesehen von den wirklich wichtigen Dingen im Leben: Liebe, Familie, Freunde. Die Dinge, auf die man sich konzentriert, die muss jeder selber rausfinden. Das ist der Deal.
(Marillion: White Russian)
Manchmal hat man Glück, manchmal hilft einem jemand dabei. Das sollte man zum Anlass nehmen, den Lord zu preisen und auf die Knie zu fallen, damit alles seine Ordnung hat. Ich sende ständig Stossgebete zu den Sternen. Kann nicht schaden. Gott hört mich sowieso. Die lachen sich kaputt über uns, liebevoll, würd' ich mal annehmen.
(The Waterboys: Rare, precious and gone)
Wie zum Beispiel jetzt: der Media Player steht auf "random", was soviel wie zufällig heisst. Ich schreibe über Glück und Dinge, die einem ein Lächeln ins Gesicht malen, und der Computer gibt mir die Waterboys. Mike Scott. Ein wahrhaft Beseelter. Einer, der mir auch mal geholfen hat, einen Portugal-Trip zu überleben. Buchstäblich.
(Grönemeyer: Nach mir)
Wie dem auch sei: Manchmal rasten die Zahnräder ein, manchmal drehen sich die Räder geräuschlos, perfekt. Geniesst es! Ich geniesse es. Es wird nicht andauern, aber wiederkommen. Ich liebe das Leben.
(Outcast: Roses)
cuZooN.