Musik: U2: No line on the Horizon
Für meine Riester-Rente bekomme ich vom Staat über 200 € "Förderung" pro Jahr. Damit ködern sie uns, damit brüsten sie sich, unsere "Volksvertreter". Schön und gut.
Meine Bank, bei der ich den Vertrag abgeschlossen habe, kassiert davon über 60% im ersten Jahr an "Bearbeitungs-, Abschluß- und Verwaltungsgebühr".
Wer fördert hier eigentlich wen?
Mein Geld geht an den Staat, der gibt mir einen kleinen Teil davon zurück und den weitaus größeren gibt er einer Bank, der ich wiederum einen anderen kleinen Teil meines Geldes gebe, damit sie mir davon später häppchenweise was ausbezahlt.
Meine Bank bekommt also zweimal Geld und "arbeitet" damit, sprich: versucht, so schnell wie möglich daraus noch mehr Geld zu machen. Wenn's schief geht, na...? Richtich: gibt's wieder Staatsknete, weil: das System darf ja nicht zusammen brechen!
Bei der Erfindung der Riester-Rente müssen in den Chefetagen der Banken und Versicherungen die Hosen feucht geworden sein bis zum Auswringen! Wo hat man das sonst, dass der Staat das Marketing übernimmt? Dass einem etwaige Verluste abgesichert werden? Dass man für die Bereitstellung eines "Produktes" minimalste Kosten hat? Dass man, falls es schiefgeht, den schwarzen Peter dem dummen Volk zuschustern kann und dafür auch noch Schulterklopfen bekommt?
So langsam sickert was durch bei mir; ich beginne, zu begreifen. Ich verstehe die Zusammenhänge und es kotzt mich an!
cuZooN.